Antifaschistischer Kongress 2019 natürlich wieder in den Räumen des DGB München

Antifa Kongress 2019 wieder im DGB Haus München (Bild: Screenshot)

Was vor zwei Jahren durch die Berichterstattung von jouwatch noch zu Protesten und Konsequenzen geführt hat, läuft nun wieder wie am Schnürchen. Unter dem Motto: Eine gute Gewohnheit, teilen die Linksextremisten auf ihrer Homepage freudig mit: „Auch 2019 gibt es wieder den Antifaschistischen Kongress Bayern“. Durch die freundliche Unterstütztung des DGB Bayern, der der linksextremistischen Gruppierung seine Räumlichkeiten zur Verfügung stellt.

„Auch dieses Jahr gibt es bei Vorträgen, Workshops, Diskussionen und Parties Gelegenheit zu Austausch, Debatte und Vernetzung von und für die antifaschistische Bewegung in Bayern und darüber hinaus. Kommt alle vorbei! Wir freuen uns auf euch!“, so der Mobilisierungsaufruf der Antifa Bayern. Einmal mehr – dieses Jahr vom 8. bis zum 10. November – findet der sogenannte „Antifa Kongress“ in München statt. Das linksextremistische Stelldichein darf wieder in den Räumlichkeiten des Deutschen Gewerksschaftsbundes (DGB) München abgehalten werden.

Antifa Kongress 2019 im DGB-Haus München (Bild: Screenshot)

Nachdem 2017 jouwatch über den damals anberaumten Antifa-Kongress im Münchner DGB-Haus berichtete, kam es nach massiven Protesten an der Vermietung von Räumlichkeiten des DGB an die Antifa zur Absage an die Linksextremisten. Insbesondere gewerkschaftlich organisierte Polizeibeamte hatten Druck auf den DGB ausgeübt. Der DGB behauptet, erst durch die Anfrage von jouwatch auf die Veranstaltung im eigenen Haus aufmerksam geworden zu sein. Nicht ganz glaubwürdig, denn jouwatch zeigte auf, dass die DGB-Räumlichkeiten in der Münchner Schwanthalerstraße 64 bereits zuvor schon an Antifa-Aktivisten vermietet worden waren: So fand vom 31. Oktober bis zum 2. November 2014 just in den DGB- Räumlichkeiten der „Antifa Jugend Kongress Bayern 2014“ statt. Nach Kündigung der Räume hatten ihrerseits der linke Gewerkschaftsflügel sowie Politiker und Organisationen die Rücknahme des Rauswurfs der Antifa gefordert. Das Ende vom linksextremistischen Lied: Antifa und DGB-Haus einigten sich 2017 daraufhin, so dass der umstrittene Kongress dann doch in den DGB-Räumen stattfinden konnte. So wie dann auch wieder dieses Jahr:  „Alerta Alerta Antifascista“! (SB)

 

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10 Kommentare

  1. Ich habe heute in Köln die Antifa-Fahnen aus den Fenstern des DGB/Verdi-Hauses am Bhf. Köln-West hängen sehen. Es ist einfach „unerträglich“ zu sehen, dass Verbrechern in Gerwerkschaftshäusern unterschlupf geboten wird. Die Gewerkschaften haben sich von der „BRD-Demokratie“ – wenn nicht bereits früher – nun endgültig verabschiedet.

  2. Wie groß wäre der Aufschrei, wenn man dem DGB, die „Verschönerung“ der Räumlichkeiten in Aussicht stellt oder wie die Genossen der Antifa das nennen, entglasen.

  3. Klar die gewaltbereite kommunistische Miliz wird hofiert und der DGB wieder mittendrin. In diesem Land wundert einen garnichts mehr.

  4. Die Gewerkschaften sind schon lange nicht mehr für die Interessen der Werktätigen da, sondern sind Werkzeug der Regierenden. Schon der Wahlkampf Schröders wurde zweckentfremdet aus der Gewerkschaftskasse bezahlt. Die eingezahlt hatten wurden nicht gefragt. Es ist an der Zeit, diesen Steigbügelhaltern des Regimes den Rücken zuzudrehen.

  5. Haben Gewerkschaften nicht ganz andere Aufgaben, als sich um die Installierung eines linken Regiemes zu kümmern ?
    Auch die Kirchen kümmern sich fast nur noch um Politik.
    Das zeigt, wie das Merkelregieme von vielen Gruppen unterwandert und unterstützt wird.
    Ich hätte das von den traditionsbewussten Bayern nie für möglich gehalten.
    Erst wenn die Migration mit allen Begleiterscheinungen in jedem kleinen Bayerndorf angekommen sind, wird es ein Erwachen geben.

  6. Wieso in München? Finden solche Aufmärsche nicht gewöhnlich im Olympiastadion zu Berlin statt? So mit Fackeln und all dem Gedöns?

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