Zur Sachsenwahl: Worauf es ankommt – ERNEUERUNG – Warum die Wahlen im Osten wichtig für den Westen sind

Foto: Collage

In wenigen Tagen finden Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg, Ende Oktober dann in Thüringen statt. Die bisherigen Mehrheiten des Parteienkartells sind in akuter Gefahr. Nach den Wahlen drohen deshalb zur Abwehr einer bislang und wahrscheinlich auch weiterhin politisch ausgegrenzten Partei brüchige Notkoalitionen. Denn diese missliebige Partei hat beste Aussichten, in allen drei Bundesländern die stärkste oder zumindest zweistärkste Kraft in den jeweiligen Landesparlamenten zu werden.

Der Wahlausgang im Osten ist aber nicht nur bedeutsam für das politische Leben in Sachsen, Brandenburg und Thüringen – er ist es nicht weniger auch für ganz Deutschland und speziell für das Gebiet der alten Bundesrepublik. Kommt es zu dem erwarteten politischen Erdbeben im Osten, dann ist die Große Koalition, die längst keine mehr ist, entweder am hochverdienten Ende oder eine eiternde Qual für Deutschland, die nicht enden will und nur noch der Dauerkanzlerin von Nutzen ist. Zwar ist keineswegs sicher, ob Neuwahlen eine bessere Regierung als die jetzige zu Folge haben würden, aber viel schlechter geht es auch nicht.

Im Gegensatz zu den östlichen hat in den westlichen deutschen Bundesländern eine Partei Konjunktur, die alle Fehlentwicklungen repräsentiert und vorantreibt, die für Deutschland und das deutsche Volk existenzgefährdend sind: unkontrollierte Masseneinwanderung, irrsinnige „Energiewende“, Intoleranz und Dialogverbot, Moralimperialismus und neue außenpolitische Großmannssucht, Verachtung des positiven kulturellen, sittlichen und geschichtlichen nationalen Erbes, Gefährdung der wirtschaftlich-materiellen Grundlagen samt Demontage des Sozialstaats.

Der einstweilen große Zuspruch zu dieser Partei mit dem grünen Anstrich ist Folge einer Fehlentwicklung, die leider tiefe Wurzeln in einer von Wohlstand, Realitätsverweigerung und gesellschaftlichen Auflösungserscheinungen geprägten Bevölkerung des Westens geschlagen hat. Im Gegensatz zu immer noch vielen Deutschen im Osten haben die Deutschen im Westen bislang keinen politischen und biografischen Bruch erlebt wie 1989 und danach, von den fehlenden Erfahrungen mit einer offenen Diktatur ganz abgesehen.

Dieser Bruch, wenngleich in ganz anderer Form und auf andere Weise, ist auch im Westen notwendig, wenn sich Deutschland als demokratisch verfasste Kulturnation behaupten will. Die jetzige Regierung, die jetzt dominierenden Medien und Institutionen versagen in so vielerlei Beziehung, dass eine umfassende politische und geistige Erneuerung unumgänglich ist, wenn die Deutschen in einem Deutschland leben möchten, das diesen Namen zu Recht trägt und dort eine gute Zukunft haben wollen. Diese Erneuerung kann nicht herbeigeschrieben werden, sie muss von bedeutenden Teilen des Volkes gewollt und erzwungen werden.

Soweit ist es noch lange nicht. Die notwendige Erneuerung kann aber schon jetzt zumindest ermutigt werden. Entsprechende Wahlergebnisse im Osten, also in Sachsen, Brandenburg und Thüringen können dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Zwar wird es in diesem Fall seitens der faktisch gleichgeschalteten Hauptstrommedien neue Attacken gegen „Dunkeldeutschland“ geben und nicht wenige zwischen Flensburg und Konstanz werden sich davon negativ beeinflussen lassen. Doch mittel- und langfristig dürfte eine spektakuläre Stärkung freiheitlich-patriotischer Kräfte auch Wirkung im Westen haben.

Das ist umso wahrscheinlicher, weil sich derzeit die ökonomischen Verhältnisse merklich eintrüben. Die Stabilität der alten Bundesrepublik wie auch die Stabilität in den heutigen westlichen Bundesländern beruht jedoch in nicht zu überschätzendem Maße auf wirtschaftlichem Erfolg und Teilhabe an diesem, wenngleich in sozial sehr unterschiedlicher Weise. Dieser Stabilität drohen nun Erschütterungen in Folge weltwirtschaftlicher Entwicklungen, aber auch dramatische Veränderungen der inneren Bevölkerungsstruktur.

Gerade wenn es zu solchen Erschütterungen kommt, wird es von großer Bedeutung sein, dass es zumindest im Osten Deutschlands starke und stabile politische Strukturen und Netze des Patriotismus gibt. Deren Beispiel kann den schwächeren Kräften im Westen schon jetzt, in der Zukunft aber noch weit mehr sowohl Mut machen wie Stütze sein. Was heute von bestimmter Seite noch als oft als ungeliebte Besonderheit des Ostens angesehen wird, vermag unter veränderten Bedingungen zur Kraftquelle demokratisch-freiheitlichen Widerstands in ganz Deutschland werden.

Die kommenden Wahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen werden dort, aber eben nicht nur dort politische Realitäten schaffen, die für den westlichen Teil Deutschlands viel wichtiger sein dürften als die gegenwärtige Konjunktur der grünen Deutschlandzerstörer. „Der Osten steht auf!“, rufen die Wahlkämpfer in Cottbus, Dresden und Gera. Und im Westen ist klar: Die wärmende Sonne geht im Osten auf.

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Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für PI-News.net. Er war von 2001-2016 Stadtverordneter und Fraktionsvorsitzender der „Bürger für Frankfurt“ (BFF).

Von Sonntag, den 25.08., bis zum Wahl-Sonntag, den 01.09., veröffentlichen wir an dieser Stelle jeden Tag einen Beitrag aus unserem Flugblatt “Der Wahlhelfer – Argumente für mündige Bürger”. Infos zum Wahlhelfer, mit einer Einführung von Vera Lengsfeld, finden Sie hier >>klicken<<.

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39 Kommentare

  1. Eigentlich sollte man das Wahlrecht auf Leute beschränken, die die ganze Party hier finanzieren müssen (ausgenommen Unternehmen), sprich die mehr als 10 Jahre Steuern bezahlt haben oder aus nicht eigener Verantwortung arbeitsunfähig wurden. Beamte und Staatsdiener, Leute, welche direkt oder indirekt vom Staat bezahlt werden, Studenten, Soldaten, Stiftungsführerinnen und Bevollmächtigte des Staates, all jene sollen sich entscheiden zwischen: Wählen oder hofieren lassen. Aber nicht beides.

  2. „Worauf es ankommt“

    Das die Wahlstimmen nicht nur einmal gezählt, sondern wenigstens ein zweites mal überprüft werden in allen Wahl-Lokalen.

    Ein Beispiel aus Sachsen/Anhalt

    Die „Grünen“ sind mit 5,2 Prozent in den Landtag (mit in die CDU/SPD Regierung) gekommen durch einige weinige 100 Stimmen

    Die AfD hat zwar die eigenen Stimmen überwacht soweit möglich, aber die Stimmen der „Grünen“ NICHT,.

    Durchaus vorstellbar,, das SPD oder Links-Partei-Stimmen den Grünen zugeordnet worden sind, – denn die Grünen wurden gebraucht – um die AfD in einer Regierung zu verhindern.

  3. Die Wahl ist vor allem für Ostdeutschland wichtig.
    Erst am Wochenende mussten wir miterleben, wie sich abertausende Westler nach Dresden aufgemacht haben, um die Sachsen von „oben“ zu belehren, wir sahen eine 30.000 Leute Demo der Westdeutschen in Ostdeutschland, gewissermaßen.

    Ostdeutsche und Westdeutsche sind sich fremder als Ostdeutsche mit Polen. Westdeutsche versuchen, Ostdeutschland zu islamisieren. Die Ostdeutschen sollten an den Wahlsonntagen den Westlern zeigen, dass sie weder erwünscht sind noch was anderes. Und siie sollten sich von den Westlern in einem eigenen neuen Staat autonom machen.

  4. Zitat:

    „Wenn ihr diese Partei (gemeint ist die AfD) wählt, dann wählt ihr Nazis, ob ihr das wollt oder nicht. Altnazis oder Neonazis oder was auch immer.“

    Marianne Birthler, DIE GRÜNEN. Frau Birthler wurde immer wieder von politisch Verfolgten der ehem. DDR kritisiert. Das galt insbesondere ihrer Tätigkeit als Bundesbeauftragte für die Stasiunterlagen. Wer eine demokratisch gewählte Partei so diffamiert, diskreditiert sich selbst. Nicht nur als „Bürgerrechtler/in“ der ehem. DDR.

  5. Wenn die Ostdeutschen, entgegen der verbreiteten Meinung im Westen, dennoch die AfD mit über 50 Prozent wählen, endet die Diktatur der Altparteien. Die Mehrheit der Ostdeutschen sieht die krude Realität, die der Politik der Altparteien geschuldet ist. Darum, geht zur Wahl und wählt die Alternative. Ihr könnt nur gewinnen.

    • 50% sind Zukunftsträume. So lange an den Schulen und Unis diese fatale Links/Grüne Indoktrination weitergeht, wird sich nichts im Wahlverhalten ändern!
      Nehmen wir die Studenten die in diesen Unis sind. Die Mehrzahl studiert irgendwas mit Medien, Geschwätzwissenschaften usw. Nix produktives. DAS und nur das wird dazu führen, das dem Staat die Gelder ausgehen weil die Produktivkräfte immer weniger werden und somit keine Steuern generiert werden können (selbst wenn man den Produktiven 100% Lohn wegnimmt)!
      Ein leerer Bauch zwingt das Gehirn sich Alternativen zu suchen um nicht zu Grunde zu gehen. Ergo, Wer hat den Hunger verursacht……………….

      Die welche heute noch selbstständig und ohne Betreuung denken können haben die Alternative zum Untergang deutlich vor Augen……………..BLAU!

    • Herr Busch, die schreiben: „50% sind Zukunftsträume.“ Warum sollen die Sachsen, die Thüringer, die Sachsen-Anhaltiner nicht die Zukunft jetzt wählen? Wozu noch paar Jahre warten? Mit Pessimismus kommt man keinen Deut weiter. Bei der völlig kranken Politik der Altparteien ist alles möglich. Die Ostdeutschen haben jetzt die grosse Chance, sich vom Joch der Altparteien zu befreien !

  6. Mir ist jetzt schon klar wie es ausgehen wird .Die AFD wird natürlich wieder ganz knapp dran vorbeischrappen.dann kommen die selbsternannten Erklärexperten die wieder 1000 Gründe finden warum wieso weshalb…ich habe es oft genug erlebt.Der DD, Durchschnittsdeutsche, ist einfach dumm wie Brot&wählt im letzten Moment sowieso anders wie die Umfragen sagen..Ein kleiner Trost,frei nach Wilhelm Busch“Wehe wenn ich das Ende sehe“ES WERDEN GENAU DIESE LEUTE SEIN DIE AM LAUTESTEN HEULEN&JAMMERN,sie haben es nicht anders verdient

  7. Ach Leute, das bringt doch alles nichts!
    Die AfD bräuchte die absolute Mehrheit, sonst passiert gar nichts. Jedenfalls wird die illlegale islamische Massenmigration nicht gestoppt! Und das wäre überlebenswichtig und sonst gar nichts! Ich glaube, es ist vorbei. Die Mehrheit im Volk hat sich verblöden lassen. Man schaue nur auf die „Unteilbar-Demo“ in Dresden! Von 20.000 Teilnehmern ist die Rede. Da träumen wir Patrioten von!

    • 20 000, ein jämmerlicher Haufen wenn man davon ausgeht, das die ganzen Institutionen die dazu aufriefen, die Leute aus ganz Deutschland nach Dresden karrten!
      Bei allen Interviews die ich sah, den sächsischen Dialekt hörte ich nicht!

  8. Für die Wahlen im Osten sind zwei Unbekannte x zu berücksichtigen:
    Die Wut der Bürger über die Halbierung der Listenplätze der AfD ist nicht zu unterschätzen , aber auch die Altparteien scheuen keine Mühen und Kosten, um sämtliche Vereine und Organisationen zu Demos für mehr Buntheit auf die Beine zu stellen.
    Falls es diesmal für die AfD nicht reicht, dann ist 2021 das nächste Datum, wo der Bürger aufsteht, gegen diese Altparteien.
    Bis dahin ist die Rezession weiter vorangeschritten und die Buntheit mit allen Begleiterscheinungen ebenfalls.Die Steuererhöhungen, wie die Grundsteuer, CO2 Steuer werden diesen Altparteien spätestens dann den Rest geben.

  9. Ich möchte wirklich nicht die optimistische Erwartungshaltung bezüglich der Ostwahlen trüben oder den Funken Hoffnung, der da vorsichtig keimt, zerstören, aber…..
    Zu viele werden auch im Osten den Mut nicht finden, die AfD zu wählen. Die Indoktrination schreitet auch dort unaufhaltsam voran. Und zu guter Letzt wird das Merkelregime notfalls zu brutalster Wahlfälschung greifen, um an der Macht zu bleiben. Es gibt in Deutschland keine Möglichkeit mehr, dieses Regime auf friedlichem Wege abzusetzen.
    Es wäre mir eine Freude, mich zu irren.

    • Unser Gott ist ein Gott, der dem Menschen den freien Willen lässt, selber zu entscheiden. Er kann nichts dafür wenn 87 % der Deutschen die Entscheidung treffen, islamisch werden zu wollen und fortan in einer linken Gesinnungsdiktatur zu leben.

    • In den Amtskirchen sitzen zu Hauf Pharisäer und Verräter, die Jesus Christus mit einem Fusstritt rauswerfen würde. Zuallererst den Papstdarsteller in Rom.

    • Wenn ich recht informiert bin, dann kommen zu diesen 30 aber noch einige Direktmandate hinzu, die die AfD wohl bekommen wird.

    • Stimmt.Ich hoffe für alle Sachsen das sie den Mut haben ihren Unmut an der jetzigen Politik zu zeigen und sie mit der Wahl zu bestrafen. Gruss aus SACHSEN

    • 28 der 30 Listenkandidaten sind auch Direktkandidaten. Somit braucht die AfD weniger als 25 Prozent um alle Listenkandidaten in den Landtag zu bringen. Deshalb besser Zweitstimme für die koalitionswillige AdPM.

  10. Wie wäre es mal wieder mit einer Politik für Deutschland und dessen Bürger. Die Grünen schämen sich für Deutschland, ich frage mich wer eine solche Partei überhaupt wählt. Die CDU ist nicht viel besser indem sie versucht die Grünen noch zu übertreffen und mit allerlei CO² Geschwafel neue Steuern zu rechtfertigen und damit dem Land weiter zu schaden. Welche Partei bitteschön soll man denn überhaupt noch wählen.

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