Witzig ist er auch noch: Sarrazin fordert Kühnert zu Kandidatur um SPD-Vorsitz auf

Foto: Thilo Sarrazin (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Was für ein Scherzkeks: In der Frage nach der neuen SPD-Spitze hat Thilo Sarrazin den Vorsitzenden der Jusos, Kevin Kühnert, zu einer Kandidatur aufgefordert. Sarrazin, der als Partei-Rechter gilt, sagte zu „Bild“ (Samstagausgabe): „Wenn die Linken schon die komplette Machtübernahme in der SPD anstreben, dann sollen sie gefälligst mit ihrer ersten Garnitur antreten und die Partei nicht mit drittklassige Kandidaten behelligen. Kevin Kühnert hat beim letzten Parteitag so flammend gegen die Große Koalition und Hartz-IV-Reformen gewettert – nun sollte er auch den Mut haben, seine Thesen als Spitzenkandidiat zu vertreten.“

Bisher gelten Parteivize Ralf Stegner und Gesundheits-Experte Karl Lauterbach als prominenteste Vertreter des linken Parteiflügels.

Aber mit Kevin zusammen wären sie das Trio infernal – und der endgültige Untergang der ehemaligen Volkspartei. Hat Sarrazin das im Sinn. Ist er der letzte Sargnagel für die SPD. Will er dann zur AfD wechseln? Gemeinsam mit Buschkowsky und Maaßen? (Quelle: dts)

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8 Kommentare

  1. Ich finde diese Idee super. Geballte Kompetenz in der Parteiführung. Da kann doch nichts mir schief gehen.

  2. Wie wär’s denn wenn Herr Sarrazin – anstatt ständig andere Personen ins Gespräch zu bringen – einfach mal sich selbst anbieten würde? Bei soviel (berechtigter) Kritik an seiner Partei wäre das doch für ihn DIE Gelegenheit das Übel von der Wurzel aus zu bekämpfen und nicht immer nur verbal oder in seinen Büchern.

  3. Bravo! Kühnert und Chebli – das wäre doch neben Stegner und Schwan das zweite hoffnungsvolle Führungsduo der SPD.

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