Nach „Toleranz-Konzert“: Linksextremisten-Krawalle in Dresden befürchtet

Unteilbarkeit-Spektakel 2018 (Bild: Screenshot)

Das linke, hoch umstrittene Bündnis #unteilbar mobilisiert bundesweit am Samstag zu einer Demonstration für eine – nach deren Definition – „offenen und freien Gesellschaft“. Erwartet werden laut Polizei zum angekündigten „Toleranz-Konzert“ auch rund 500 gewaltbereite Linksextremisten aus Hamburg und Berlin. Die AfD hatte bereits darauf hingewiesen, dass die Dresdner Polizei Ausschreitungen erwarte. Am Mittwoch dementiere die Polizei Sachsen noch und teilte mit, dass man von einer friedlichen „unteilbar-Demo“ ausgehe. 

Wie die Bild-Zeitung aus Sicherheitskreisen erfahren haben will, rechnet man bei der Polizei neben tausenden friedlichen Demonstranten auch mit rund 500 gewaltbereiten – verharmlosend als „Autonome“ bezeichnete – Linksextremisten aus Hamburg und Berlin. Die Linksextremisten mobilisieren bereits massiv im Netz. Die Polizei sorge sich insbesondere um die Nacht zum Sonntag.

Das ultra-linke Bündnis „#unteilbar – Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung“ selbst hat für die Demo in Dresden 25 000 Teilnehmer angemeldet und betreibt eine Woche vor der Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg massive Wahlwerbung für links-grüne Positionen. Kräftige Untersützung erfährt das zweifelhafte Bündnis von Gestalten wie der weit überschätzte Autorin Caroline Emcke, Verdi-Vorsitzenden Andrea Kocsis oder dem Landesjugendpfarrer der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsen, Georg Zimmermann.

Die AfD Sachsen berichtete bereits im Vorfeld via Facebook, die Polizei würde intern vor Ausschreitungen bei der „unteilbar“-Demonstration in Dresden warnen.

Die Dresdner Polizei dementierte noch am Mittwoch und teilte mit, man erwarte ein friedliches Stelldichein der linken Teilnehmer.

Antisemitische, weltfremdes, von Salafisten unterwandertes „unteilbar“-Spektakel

Bereits im vergangenen Jahr wurde ein ähnliches Spektakel unter dem selben Motto in Berlin abgezogen. Auf der „unteilbar“-Abschlusskundgebung“ sprachen unter anderem die Geschäftsführerin der Aktion Sühnezeichen, Jutta Weduwen, die Berliner Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein sowie der Deutschland-Chef von Amnesty International, Markus Beeko. Auf der Bühne wurden dann systemkonforme Künstler wie Gutmensch Herbert Grönemeyer oder Konstantin Wecker bejubelt. Während der Demonstration kam es zu antiisraelischen Kundgebungen und Aufrufen, die antisemitische Boykott-Kampagne Boycott, Divestment and Sanctions zu unterstützen.

Sarah Wagenknecht (Die Linke) äußerte im Vorfeld der letztjährigen „unteilbar“-Demonstration Vorbehalte wegen des Teilnehmerspektrums. Die Forderung nach offenen Grenzen nannte sie „völlig weltfremd“. Inge Bell, Vorstandsmitglied der Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes, erklärte bereits im Vorfeld, die Demonstration sei eine „Mogelpackung“, die sie nicht unterstütze: „Gallionsfiguren, Erstunterzeichner und treibenden Kräfte sind salafistische und den Muslimbrüdern nahestehenden Organisationen, es sind antisemitische und nationalistische Initiativen darunter – und Einzelpersonen, die bis heute ein sehr schwieriges Verhältnis zu Demokratie und gegen Faschismus haben.“ (SB)

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16 Kommentare

  1. Ich kann allen Patrioten und AFD Politikern nur eines raten: Haltet euch möglichst weit entfernt von Dresden auf.

    Denn wenn es zu Krawallen kommt dann werden diese bestimmt als rechtsextrem bezeichnet werden.

  2. Oh das wird ein Fest. Araber und linke Gutmenschen feiern zusammen eine grosse Org… äh Party. Da wird sicher endlich bereichert, was das Zeug hält. Aber bitte nachher nicht rumheulen, ja!

  3. 25000, das ist ja wohl ein Witz. Selbst wenn die Berufsdemonstranten wieder kostenlos befördert werden, kommt man nie und nimmer auf diese Zahl in Dresden. Find ich aber toll, die Friedfertigkeit der Merkeljugend ist bekannt und wird der AfD wieder paar Stimmen bringen. Werd mir das Spektakel morgen mal anschauen und dokumentieren. Als man noch krampfhaft Gegendemos wegen PEGIDA veranstaltete, standen die Reisebusse überwiegend am Busbahnhof Ammonstraße, nähe Hauptbahnhof.

  4. Warum verbietet man dieses Konzert nicht einfach, wie ja auch -angeblich- rechtsextremistische Konzerte!? Da sich dort -angekündigt- extremistische Gruppierungen versammeln und davon auszugehen ist, daß es zu Auschreitungen kommt ………….. ist doch ganz einfach, oder nicht? Oder ist dieser Staat und seine ausführenden Organe gegenüber linksextremistischen kreisen etwa blind?

  5. Lasst doch die „Autonomen“ Dresden auseinander nehmen. Dei Polizei kann dabei nur zusehen, da diese „Autonomen“ ja vom Staat bezahlt werden. Eine bessere Wahlwerbung für die AfD gibt es wohl nicht!

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