„Loverboys“ – Schützt endlich Kinder und junge Mädchen vor diesen Monstern

Loverboy (Symbolfoto shutterstock.com)

Die Masche der sogenannten „Loverboys“ ist ebenso perfide wie menschenverachtend. Am Mittwoch wurde vor dem Landgericht Wuppertal der Fall von zwei Männern und einem Jugendlichen verhandelt, die insgesamt sieben Frauen und Mädchen – die jüngste war erst 14 Jahre alt – in die Zwangsprostitution getrieben haben sollen. Die AfD Hamburg fordert, dass Schulen und Jugendeinrichtungen endlich alle nötigen Ressourcen erhalten müssen, um über die ausgeklügelte „Loverboy“-Masche zu informieren und aufzuklären.

Als vor fünf Jahren das ganze Ausmaß des Missbrauchsskandals im britischen Rotherham bekannt wurde, zeigte sich die Öffentlichkeit schockiert. In der nord-englischen Stadt wurden über Jahre hinweg mindestens 1.400 junge Mädchen – manche waren nicht einmal 11 Jahre alt – durch „asiatische“ Männer missbraucht, vergewaltigt und zur Prostitution gezwungen. Seither reihen sich die Berichte über sogenannte „Loverboys“ in Großbritannien – die Täter sind fast ausschließlich Männer mit muslimischem Migrationshintergrund  – aneinander (JouWatch berichtete).

Auch in Deutschland gehen die – ebenfalls häufig aus dem Migrationsmilieu stammenden – Loverboys ihrem dreckigen Geschäft nach. Am Mittwoch wurde vor dem Wuppertaler Landgericht der Missbrauch von insgesamt sieben Frauen und Mädchen – eines der Opfer war erst 14 Jahre alt –  verhandelt. Ein 22-Jähriger, ein 31-Jähriger und ein 17-Jähriger hatten ihre Opfer durch die „Loverboy-Masche“ zur Prostitution gezwungen, berichtet die WAZ.

Loverboys: Erst schöne Augen, dann Prügel und Demütigung

Loverboys sind junge Männer, die eine Liebesbeziehung mit einem Mädchen oder einer jungen Frau vortäuschen, um sie emotional abhängig zu machen und später in die Prostitution zu locken beziehungsweise zu zwingen. Die „Loverboy-Masche“ ist so alt, wie die Prostitution selbst. Schon immer war es eine erfolgversprechende Methode von Zuhältern, bereits vor dem ersten persönlichen Kontakt ein „Verhältnis“ zum Mädchen herzustellen, welches von Verliebtsein und Abhängigkeit geprägt ist, um sie dann in die Prostitution zu treiben. Neu ist – das stellt die Hamburger AfD-Fraktion in einem Antrag  (Drucksache 21/18037) unter dem Thema „Loverboys – „Kinder und junge Mädchen aufklären und schützen!““ Prävention fest – dass sich Loverboys immer jüngere Opfer suchen.

So sind manche Mädchen erst elf Jahre alt. Neu ist auch die Kontaktanbahnung via sozialer Medien. „Erst spielen die Männer den Mädchen die große Romantik vor, machen sie emotional abhängig, isolieren sie von Eltern und Freunden und geben dann vor, in Schwierigkeiten zu stecken, etwa Geldsorgen zu haben“, erklärt Bärbel Kannemann vom Verein NO Loverboys. Die Mädchen empfinden häufig Mitleid, wollten den geliebten Partner nicht verlieren und seien bereit, alles zu tun, um ihm zu helfen, schildert die pensionierte Kriminalhauptkommissarin. „Beim ersten Widerstand hingegen werden die Männer meist gewalttätig oder setzen die Mädchen mit Sexfotos und -videos unter Druck.“

Loverboy-Opfer tauchen in keiner polizeilichen Kriminalstatistik gesondert auf

Gefährdet sind Mädchen aus allen gesellschaftlichen Schichten und insbesondere jene mit geringem beziehungsweise noch nicht ausgeprägtem Selbstwertgefühl. Loverboys kontaktierten gezielt diejenigen Mädchen, die ganz besonders nach Bestätigung, Aufmerksamkeit und Zuneigung suchten, berichtet hierzu die Gewerkschaft der Polizei. Wie groß der „Markt“ für minderjährige Prostituierte ist, lässt sich indes nur erahnen.

Im „Bundeslagebild Menschenhandel und Ausbeutung 2017“ heißt es, dass beim Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung bei mehr als einem Viertel der Betroffenen die „Loverboy-Methode“ angewendet wird. Doch sind offizielle Zahlen wenig aussagekräftig, weil Opfer aus Angst und Scham nur selten gegen den Loverboy klagen und zudem die Masche in keiner polizeilichen Kriminalstatistik gesondert aufgeführt wird.

„Es geht um den Schutz unserer Kinder!“

Die AfD-Fraktion beantragt in der Bürgerschaft deshalb, dass Kinder und junge Mädchen über die sogenannte „Loverboy“-Methode aufgeklärt werden. „Loverboys gehen perfide und menschenverachtend mit psychologischen Tricks vor, um Kinder und junge Mädchen in die Prostitution zu zwingen. Es beginnt für die Opfer mit einer scheinbar perfekten Liebesromanze, aber es endet in einem emotionalen Abhängigkeitsverhältnis – oft mit Gewalt. Der rot-grüne Senat steht in der Verantwortung und in der Pflicht, alle Maßnahmen zur Aufklärung und zum Schutz unserer Kinder zu ergreifen, um zu verhindern, dass sie in die Falle der abscheulichen Menschenhändler tappen. Die Schulen und Jugendeinrichtungen müssen daher alle nötigen Ressourcen erhalten, um über die ausgeklügelte „Loverboy“-Masche zu informieren und aufzuklären. Es geht um den Schutz unserer Kinder!“, so der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, Harald Feineis. (SB)

 

Loading...

14 Kommentare

  1. Ich glaube es war in 80iger Jahren da schwappte das aus Holland zu uns. Es gab damals Aufklärungsbroschüren. In Zeitungen, Zeitschriften wurde gewarnt, im Fernsehen. Jeder wollte die jungen Mädels aufklären. Es gab Reportagen von verzweifelten Müttern oder sogar Bücher. Wer warnt heute unsere Mädels vor den jungen Moslems? Oder ist das Gröhlen von Rassismus wichtiger als ein Menschernleben und ihr Schicksal?

  2. Die wissen genau, was sie für Dreckschweine sind, denn wir wissen, was die mit uns machen würden, wenn wir mit ihren Schwestern das tun, was sie mit unseren machen. Ihnen ist es einfach egal.

  3. Mit 14 sollte ein Mädchen wissen – vorrausgesetzt, daß es verantwortungsbewußte Eltern hat, was für ein Umgang erwünscht ist, und welcher nicht toleriert wird.

  4. Und weil der Antrag von der AfD kommt wird er von der görlitzenden Altparteienallianz für mehr Multikulti und Deutscjlandabschaffung ganz sicher abgelehnt.

  5. In der Schule und den Medien lernt man nichts über solche Gefahren… Im Gegenteil: der Einstieg in die Prostitution wird als Integration beworben. Wer auf gewisse Risiken hinweist, gilt als Naxi mit Vorurteilen.

    Jungs die immer ihre Hausaufgaben machen, werden von den jungen Damen für langweilig befunden und links liegen gelassen. So ein Krimineller mit Knasterfahrung ist viel attraktiver. Hach, wie aufregend…

  6. Es dürfte sich wohl um eine Größenordnung wie in England Handel, und die Mädchen werden auch weit jünger als 14 sein, aber das wird schön unter Verschluss gehalten

  7. Als Kind sehnt man sich nach intakter und echter Familie, nach Anerkennung und nach Liebe.
    Unsere Politik macht aber alles um Familie schlecht zu machen.
    Somit sind letztendlich die Politiker Mitschuld, wenn junge Mädchen in dieser Falle landen.

    • Na nee – ich würde die jungen Mädchen nicht von jeder Schuld freisprechen.

      Die können sich doch denken, dass es eine gute Idee ist, einen Schulabschluss und dann eine Ausbildung zu machen und vielleicht einen Partner zu suchen, der nicht unbedingt bei Gericht ein- und ausgeht.

  8. Sinnlos.

    Der Hypothalamus läßt sich nicht aufklären.

    Gegen diese „Verwerfungen“ würde nur der sofortige Abbruch des aufgezwungenen „historisch einzigartigen Experiments“ helfen, „eine monoethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln“ (Yascha Mounk).

    Aber dieses brutale „Experiment“ wird unbarmherzig weiter bis zum Ende durchgezogen werden – und sei es auf Kosten auch noch so vieler unschuldiger Opfer.

    • Jedenfalls wird von den als „Journalisten“ getarnten Aktivisten der Mainstream-Medien alles – wirklich ALLES – unternommen, dass sie es entweder möglichst nie erfahren oder zumindest nie vollständig begreifen.

Kommentare sind deaktiviert.