5600 allein im Juli: Griechen werden von illegalen Migranten überrannt

Neuankömmlinge auf Lesbos (Bild: shutterstock.com/Von De Visu)

Griechenland – Über 5.600 Menschen sind allein im Juli unerlaubt über die Grenze der Türkei nach Griechenland und damit nach Europa mit Ziel Deutschland eingewandert. Tendenz: Stark steigend!

Im Juli haben 5.608 Menschen illegal von der Türkei nach Griechenland übergesetzt. Das teilte am Dienstag die griechische Küstenwache mit. Bereits in der vergangen Woche verkündete das griechische Flüchtlingshilfswerk, dass der Juli der Monat mit den meisten Ankünften seit Inkrafttreten des sogenannten „Flüchtlingspakts“ zwischen der EU und der Türkei, den Angela Merkel nahezu im Alleingang mit dem türkischen Despoten Erdogan im März 2016 vereinbarte, war.

Wie der ORF weiter berichtet, befinden sich derzeit mehr als 22.000 Migranten auf den griechischen Inseln der Ostägäis. Neuankünfte werden jedoch nicht nur auf Lesbos, Chios, Kos, Leros und Samos – vom ORF als „Flüchtlingsinseln“ bezeichnet – registriert, sondern auch auf kleineren Inseln wie Pharmakonissi und Kastelorizo. Auch auf Zypern fallen seit den vergangenen Monaten Migranten (aus der Türkei angekommen) ein.

Die neue konservative griechische Regierung, die seit Juli im Amt ist, will die Zügel anziehen und Asylverfahren beschleunigen. Wer kein Asyl bekommt, soll sofort in die Türkei zurückgeschickt werden. Erreicht werden soll das, indem mehr Personal für die Bearbeitung der Asylanträge bereitgestellt werde, heißt es dazu weiter. (SB)

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7 Kommentare

  1. Auf dem Bild über dem Artikel kann ich nur “ halb verhungerte und verdurstete, von Krieg und Flucht traumatisierte, in Lagern gefolterte und misshandelte “ sehen. Unter “ die Menschen “ sind sicher die meisten Herzchirurgen, Raketeningenieure, Hochschulprofessoren…….. Alles unsere Rentensicherer.

  2. Wenn diese „armen“ Menschen hier in der BRD landen, sind sie Ankerpersonen für den Familiennachzug!
    Aus eins macht 6, aus 6 macht 21usw….

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