IS breitet sich trotz Niederlage in Syrien weltweit immer weiter aus

Der IS gilt in Syrien und im Irak als größtenteils besiegt. Viele Kämpfer sind jedoch entkommen und die Ideologie des islamischen Dschihad scheint überall auf der Welt neue Früchte zu tragen.

ISIS-Zellen florieren in Indien, Afghanistan, fast ganz Afrika, Sri Lanka, der Türkei und soghar Teilen Europas. Der Think Tank Armed Conflict Location and Event Data (ACLED) sammelt Informationen über bewaffnete Konflikte auf der ganzen Welt und kartografiert sie.  Die Entwicklung des IS von einem bloßen Ableger des Islams und Dschihads, hin zum Exportschlager in Sachen Extremismus, ist geographisch einsehbar.

Obwohl der IS sein Territorium in Syrien und dem Irak nicht halten konnte, expandierte er mithilfe von eigenen Kämpfern und Sympathisanten in andere Länder, wo die Ideologie auf fruchtbaren Boden fällt. Nach dem Zerfall von Al-Kaida und dem Nichterfolg kleinerer islamischer Milizen, scheint de „IS“ eine Art Hausname in Sachen islamischer Extremismus geworden zu sein. Terroristische Zellen existieren demnach nahezu überall in Asien und Afrika. Überall dort, wo es eine substanzielle muslimische Minderheit oder Bevölkerungsmehrheit gibt.

Im Report „Branching Out: The Islamic State´s Continued Expansion“ wird die Hauptkonzentration der global operierenden Gruppen, die nur noch grob durch gemeinsame Inhalte und Internet vernetzt zu sein scheint, auf Afrika und den Mittleren Osten gelegt. Aber auch Südasien und Teile des europäischen Balkans holen auf.  Vor allem in Afrika entwickelt sich der IS zur dominanten Gruppe, die besser Rekruten wirbt als beispielsweise Gruppen wie Boko Haram.

Nach der militärischen Niederlage gehen die Islamisten wieder den asymetrischen Weg und verteilen sich über viele Dutzend Länder und scheinbar alle Kontinente. Von ihrem Ziel, die Eroberung der Erde für den Islam, rücken sie aber nicht ab. (CK)

 

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7 Kommentare

  1. Der „IS“, vormals „ISIS“ ist ein Brandbeschleuniger der Illuminaten-NWO… da tummeln sich diverse westliche Geheimdienste, „Hybridkrieg“.

    Wikipedia: Hybridkrieg
    Der Hybridkrieg oder die hybride Kriegführung beschreibt eine flexible Mischform der offen und verdeckt zur Anwendung gebrachten regulären und irregulären, symmetrischen und asymmetrischen, militärischen und nicht-militärischen Konfliktmittel mit dem Zweck, die Schwelle zwischen den völkerrechtlich angelegten binären Zuständen Krieg und Frieden zu verwischen.[1] Die Grenze zu der nach den Genfer Konventionen verbotenen Heimtücke (Perfidieverbot) ist fließend.

  2. Merkel und ihre Polit- Schranzen haben aus Europa und insbesondere Deutschland ein sicheres Rckzugsgebiet mit All-inclusive-Service und Voll- Alimentierung für IS- Terroristen gemacht! Wir wissen seit 2015 weder wer in unser Land kommt, noch wer sich hier aufhält – freie Fahrt für den übelsten Bodensatz der Welt!

    • Der IS ist ein Produkt der USA. Das sollte man nicht vergessen. Dabei bin ich mir durchaus nicht sicher, ob der IS nicht von den USA benutzt wird im eigenen Interesse. Sollte dies der Fall sein, wäre das zugleich eine Erklärung dafür, daß Merkel dem IS in Deutschland Tür und Tor geöffnet hat und weiterhin offen hält.

  3. Eines verstehe ich nicht. Als Hitler die Welt bedrohte, hatt man sich gegen ihn zusammengetan. Mein persönliches Gefühl ist, dass dieser islamische Glaube um ein Vielfaches gefährlicher als hitler ist. Und was macht die moderne, zivilisierte Welt? Gar nix.

  4. Laut Erdogan ist ja Deutschland das Land, in dem sie sich sammeln, ausruhen und medizinisch versorgt werden.
    Unsere Gerichte erlauben ihnen jetzt ja sogar Urlaub in Syrien zu machen.
    Wartet nur ein paar Jahre, dann geht es hier lustig rund,aber nur der Bundestag hat das Recht, sich einen Burggraben zu bauen.
    Aber dem deutschen Volk wird das Recht auf gesicherte Grenzen verwehrt.
    Lt. Focus erbt nun AKK die Trümmer der Merkelschen Politik und das Volk muss es ausbaden.

    • Dem deutschen Volk wird nicht nur das Recht auf gesicherte Grenzen verwehrt, sondern auch auf Waffen und Gegenwehr.

  5. Dank Merkel hat der IS in Buntland ein sicheres Rückzugsgebiet und muß nicht einmal Geld dafür ausgeben, das machen die Kartoffeln ungefragt von ganz alleine.

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