CDU-Wirtschaftsrat warnt Union vor Koalitionen mit Linkspartei und AfD

Foto: CDU-Logo (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Mag ja sein, dass in der ehemaligen Volkspartei CDU noch Kräfte walten, die man als konservativ bezeichnen könnte. Aber sie verschwinden immer mehr, haben immer weniger Einfluss und werden von der linksradikalen Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer in die rechte Ecke gedrängt. Hier noch mal ein zaghafter Versuch, den „alternativlosen“ Weg der CDU nach links aufzuhalten:

Der Wirtschaftsrat der CDU hat vor einer möglichen Koalition mit der Linkspartei in den Bundesländern gewarnt. „30 Jahre nach Fall der Mauer und dem Sturz der SED-Diktatur beobachte ich am linken Ende des radikalen Spektrums eine sehr beunruhigende Entwicklung: Die SED-Nachfolgerin wird immer hoffähiger gemacht“, sagte der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats, Wolfgang Steiger, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Demokraten müssten gleiche Distanz zu den politischen Rändern halten.

„Denn SPD und Grüne überspringen immer schamloser aus Machtkalkül die Wand, die Demokraten von den Gegnern unserer Staatsordnung trennt“, so der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats weiter.

Wie wenig konservativ diese Aussagen sind, erfährt man dann gleich im selben Atemzug:

Er forderte die CDU auf, zu AfD und Linken gleichermaßen Abstand zu wahren und auch ihre möglichen Koalitionspartner daran zu messen. Der Abgrenzungsbeschluss der CDU gegen die AfD sei „konsequent und richtig“, so Steiger.

Die AfD sei „in keiner Weise koalitionsfähig“ und habe „ein großes Problem mit Extremisten in ihren Reihen“, so der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats weiter. Dies gelte an vielen Stellen auch für die Linkspartei. „Es wird der Demokratie massiven Schaden zufügen, wenn man sich aus Machttaktik oder Verzweiflung mit den politischen Randparteien von rechts oder links verbündet“, sagte Steiger den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Aber auch zwischen Alt und Jung läuft nicht mehr alles so harmonisch:

Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Otto Wulff, hat der Jungen Union vorgeworfen, das Interesse an einer Zusammenarbeit verloren zu haben. Schon im Europawahlkampf habe man von ihr „kaum etwas gehört“, sagte Wulff der „Westfalenpost“ (Donnerstagsausgabe). Die „Union der Generationen“ werde von der Jugendorganisation der CDU „kaum noch gepflegt“.

Für die Partei sei das insoweit gefährlich, „als sie die ungemein wichtige Bindekraft verlieren kann, die einst Sozialausschüsse, Mittelstandsvereinigung, Junge Union, Frauen Union und Senioren-Union hergestellt und erfolgreich für die Wahlen genutzt haben“, so der Chef der Senioren-Union weiter. Er forderte die CDU auf, das Potential der Senioren besser zu nutzen. Sonst könne sie keine Wahlen gewinnen.

Es sei falsch, den Schwerpunkt bei der Mitgliederwerbung und -betreuung vorrangig auf soziale und digitale Medien zu legen. „Die CDU muss mehr persönlich auf die Menschen zugehen“, sagte Wulff der „Westfalenpost“. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung müsse die Politik den Menschen das Neue besser erklären und ihnen Ängste nehmen. (Quelle: dts)

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5 Kommentare

  1. Der Wirtschaftsrat der CDU sollte sich lieber Gedanken machen warum immer mehr Firmen sich aus DE zurück ziehen….Mehr Migranten weniger Firmen warum wohl.

  2. Wirtschaftsrat hahahaha. Null Ahnung aber schön in gebückter Haltung ihrer Chefin hinterher kriechen.
    Wo ist denn die wirtschaftliche Expertise von diesen „Experten“ in den letzten Jahren CDU Regierung gewesen? Null. Das Gegenteil. Auskauf Deutschlands.

    Auch nur seelenlose Sprechpuppen und Klatschasen.

    Alles schwarzlackierte Kommunisten.

  3. Umkehrschluß : Dieser Wirtschaftsrat hat absolut nichts dagegen einzuwenden, daß man Koalitionen mit den De-Industrialisierern und Wohlstandsvernichtern der GRÜNEN KHMERS eingeht und man sich – eines schönen Tages – letztlich selbst überflüssig macht.

    Läßt tief blicken, wie weit sich der Linkssozialismus bei den „Christdemokraten“ bereits durchgefressen hat.

  4. Eine Koalition zwischen CDU/CSU und der Linken im Bund und in den Ländern ist ausschließlich der politischen links-Entwicklung der CDU/CSU geschuldet und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann sich die erste bildet.

  5. Wie „persönlich“ die CDU auf ihre Mitmenschen zugeht kann man prima an den links-terroristischen Aktionen der Antifa sehen. Diese gedeiht prima durch Spenden- und Fördergelder, die die CDU aus machtpolitischem Kälkül aus den Steuergeldern zweckentfremdet um sich der konservativen AFD zu entledigen.

    Das es vielleicht daran liegt, das die Leute die bevormundende und selbstherrliche Arroganz gegenüber dem eigentlichen Souverän satt haben, das wird in keinem Fall in Betracht gezogen, denn dazu hat man als Berufpolitschauspieler eine zu hohe Meinung von sich selbst.

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