Mysteriöser Selbstmord in Stade – Wie man sich heutzutage das Leben nimmt

Foto: Von Heiko Kueverling/Shutterstock

Früher, in der guten alten Zeit, haben sich die des Lebens Überdrüssigen erschossen, vergiftet oder erhängt. Nicht so heutzutage. Wie der SPIEGEL berichtet, wurde bei Abbenfleth in der Nähe von Stade an der Elbe die Leiche eines Mannes angeschwemmt, von welcher die Polizei annimmt, sie könne u.U. Resultat eines Selbstmordes sein. Demnach hätte sich der etwa 1,90 große und 100 Kilo schwere Mann selbst in die Luft gesprengt. Das allerdings wäre ein Novum in der Geschichte deutscher Selbstmorde.

Nirgendwo in der Umgebung fand sich ein Fahrzeug, mit welchem der Mann – identifiziert wurde er bislang nicht – die Elbe erreicht haben könnte. Dennoch ist er etwa 50 Meter weit in die Elbe hineingelaufen, um dort einen offenbar selbstgebastelten Sprengsatz zu zünden. Da schießen natürlich die Vermutungen ins Kraut und eine tragische Geschichte entwickelt sich in der Phantasie. Man fragt sich, unter welchen Voraussetzungen jemand in die Elbe laufen würde, um sich dort selbst zu sprengen. Momentan sieht es danach aus, als sei er zum Fluß hingebracht worden. Aber von wem?

Wenn von Einmann die Rede ist, darf man inzwischen davon ausgehen, daß er keine Lederhosen mit Wadlstrümpfen getragen hat. Suizidale Bayern sprengen sich kaum jemals in der Elbe in die Luft. Man denkt mehr an den etwas dunkleren Typ, wie er etwa im arabischen Raum zuhause ist. Das wiederum setzt man unwillkürlich in Verbindung zu den Informationen, die man hinsichtlich der Infiltrierung Europas – und besonders Deutschlands – mit IS-Kämpfern im Zuge der wieder anschwellenden „Flüchtlingswelle“ hat. Könnte die Leiche in der Elbe etwas damit zu tun haben? Welche persönliche Tragödie könnte man sich da ausdenken? Eine, die in die Zeit paßt.

Es wäre jedenfalls realtätsfremd, zu unterstellen, daß jeder, der einen Selbstmordanschlag ausführen will oder soll, diesen auch tatsächlich durchführt. Es muß unter diesen Selbstmordattentätern in spe auch welche geben, die es sich kurz vor der Tat anders überlegen. Weil das normal wäre. Es gibt Selbstmordversuche und Selbstmordabsichten. Es ist alles reine Spekulation, aber es wäre nicht abwegig, sich auszumalen, daß der nun aufgefundene Mann einen Selbstmordanschlag in der Vergangenheit nicht durchgeführt hat, tatsächlich geflohen wäre, und in Deutschland aufgespürt worden wäre von denen, die er damals „bitterlich enttäuscht“ hat.

Sie nehmen ihn mit auf eine Autofahrt an die Elbe, wo sie ihm den Sprengstoffgürtel überreichen, der quasi „noch offen“ ist. Sie reden von seiner verlorenen Ehre und davon, daß sie doch seine Freunde seien, mit denen er gemeinsame Überzeugungen teilt, und daß sie gekommen seien, ihm dabei zu helfen, seine Ehre wieder herzustellen. Todeskult, Märtyrerkult. Sie zwingen ihn, in die Elbe zu gehen. Sie schildern ihm, was mit seiner Familie in der Heimat passieren wird, wenn er nicht geht. Einmann denkt an seine Kinder, an seine Frau. Er weiß, wozu die Gestalten fähig sind, mit denen er im Auto sitzt. Er steigt aus, legt sich den Sprengstoffgürtel um und geht gesenkten Kopfes auf den Fluß zu. Seine Lage ist aussichtslos. Während er langsam und tieftraurig in die Elbe hineinläuft, wird er vom Ufer aus dem Auto heraus beobachtet. Er zündet den Sprengsatz. Das Auto startet den Motor und fährt weg.

Ja, das ist alles reine Spekulation, eine völlig ausgedachte Geschichte. Was allerdings nicht ausgedacht, sondern bittere Realität ist, das ist, daß man es heute mehr denn je für möglich halten muß, solche Tragödien könnten sich in Deutschland zutragen. Niemand weiß, wieviele IS-Kämpfer und wieviele ehemalige IS-Kämpfer sich heute in unserem Land aufhalten. Wir wissen nur, daß es besonnene Köpfe aus dem europäischen Ausland gibt, die unsere Regierung davor gewarnt haben und noch immer warnen.

Die gegenständliche Geschichte habe ich mir zwar aus den Fingern gesogen, aber alle Finger habe ich dazu wirklich nicht mehr gebraucht.

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9 Kommentare

  1. Es gibt aber noch ander effektive Arten, wie man sich heutzutage das Leben nimmt. Beispielsweise indem man politische Parteien wählt, die jeglichen Grenzschutz ad absurdum legen und massenhaft Gewalttäter ins Land lassen. Einige der Mordopfer solcher Personen haben das so gemacht – eine war sogar SPD-Mitglied.

  2. Es wäre auch folgendes möglich: Ein neu gebauter Rackete-Antrieb zur weiteren Mittelmeer-Rettung ist beim Testlauf auf der Elbe dem Kapitänrich um die Ohren geflogen.💥😎

  3. Gite Idee mit dem Ausdruck Einmann. Nennen wir doch in Zukuft alle die üblichen Verdächtigen die Einmänner.Damit schlagen wid das Desinformationssystem mit den eigenen Waffen.

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