Mein Schwein pfeift: Kieler Forscher machen Abgastest für Kühe

Kühe auf der Weide (Bild: shutterstock.com)

Kiel – 20 Prozent der Treibhausgasemissionen in Schleswig-Holstein gehen auf das Konto der Landwirtschaft. Haupttäter: Rülpsende Kühe. Forscher der Universität Kiel wollen das jetzt ändern und machen Abgastests bei den Wiederkäuern.

„Der Verdauungsprozess der Kühe setzt das klimaschädliche Methan frei. Deshalb gelten Rindfleisch und Milchprodukte als sehr belastet, was den klimatischen Fingerabdruck angeht“, behauptet der Klimaalarmist Ralf Loges von der Uni Kiel. Nach Angaben von sogenannten Experten stößt eine Kuh jeden Tag bis zu 500 Liter Methan aus. Die bösen Wiederkäuer seien somit so klimaschädlich wie ein Kleinwagen, der im Jahr 18.000 Kilometer fährt.

Jetzt haben es sich die Kieler Wissenschaftler zur Aufgabe gemacht, das zu ändern. Aktuell wird ein Abgastest bei Kühen durchgeführt, berichtet hierzu der NDR. Im Beitrag klärt der Studienmacher noch darüber auf, dass der größte Teil des bösen Methans nicht durch das Pupsen der Rinder, sondern durch Rülpsen ausgestoßen werde. Die ausgerüpste Menge an Methan könne durch Manipulation des Futters verringert werden. Kräuter wie Spitzwegerich, Wiesenknopf, Weißklee oder Rotklee scheinen hier positive Wirkung zu zeigen, da ihre Wurzelmasse mehr CO2 bindet.

Gegen diese Art von Panikmache hatte sich kürzlich der Bauernbund Brandenburg gewehrt. Dieser hatte die Seriosität des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK)  angezweifelt und kritisiert, dass das Klimainstitut Falschaussagen über Rinder und Schafe verbreite. Das PIK unterstützt das IPCC bei seiner Darstellung über den angeblich menschgemachten Klimawandel und die globale Erwärmung. Gründungsdirektor des PIK war Hans Joachim Schellnhuber. Schellnhuber wiederum wurde von Merkel zum wissenschaftlichen Chefberater der Bundesregierung in Fragen des Klimawandels und der internationalen Klimapolitik ernannt. Das Europäische Institut für Klima & Energie e. V. (EIKE) kritisiert bereits seit Jahren das PIK und Schellnhuber für ihre immer dramatischeren Klimabedrohungsszenarien.

Herr Schellhuber kann sich aktuell nach der Landtagswahl in Brandenburg ein Ministeramt für sich vorstellen.

 

Loading...

27 Kommentare

  1. Ist doch prima, dass die Kühe Methangas ausstoßen! Das könnte man auffangen und sofort in die bestehende Erdgasinfrastruktur einleiten!

  2. Demnächst auch beim Menschen? Wird Zeit, dass das Essen und Rülpsen und Furzen… verboten wird. Nur so ist das Klima zu retten.

  3. Wenn die alles was furzt, rülpst und sonst wie Abgase produziert, verboten und vom Angesicht der Welt getilgt haben, ist dieser Planet so leer wie deren Köpfe!

  4. Dann sollte man bei Veganern aber auch messen!
    (Und ich habe da vor 5 Jahren noch Witze drüber gemacht…)

  5. Man könnte für die Kühe auch so eine Art Gasmaske entwerfen. Das wäre sicher ein erfolgreiches Geschäftsmodell .

  6. Der gehört übrigens, wie ich gerade gelernt habe, zum Club of Rome. Das ist der Bilderberger-Stinktank, der in den 70er Jahren — erstmals, wenn ich mich recht erinnere —Wissen durch Gewissen ersetzt hat. Seitdem hat das Konjunktur, und die Hirnrisse werden immer größer.

  7. Keine Sorge, die In der Autoindustrie nicht mehr benötigten Ingenieure arbeiten schon fieberhaft an einem Abrülpskatalysator für Wiederkäuer. Es gilt dann Nachrüstpflicht für alle Bestandstiere ohne Übergangsregelung. Die Zeit drängt schließlich.

    • Vielleicht könnte man die vorhandenen Katalysatoren von den Autos umrüsten. In Zukunft werden doch viel weniger gebraucht.

  8. Die Gruenen furzen mit ihrer Veggie-Ernaehrung das Klima kaputt und schieben die Schuld auf die Kuehe.
    So geht’s nicht, Genossen!

    • Und vor allem: Warum nur Kühe ? Ochsen und Bullen sind auch Widerkäuer — das artet ja fast in Diskriminierung aus. 😁

    • Vor allem müsste man die Grünen verbieten, denn die ernähren sich wie die Kühe von Grünzeug und rülpsen deshalb auch das umweltschädliche Methan aus.

  9. Seht es ‚mal so:
    Herr Dr. Loges ist Dozent an der Uni Kiel: Fakultät „Grünland und Ackerbau“.

    Spezialgebiet (Auszug):

    ..gemeinsamen Anbau mit Weißklee (Bi-cropping)
    Beisaat von Zwischenfrüchten
    Zwischenfruchtanbau vor Sommerweizen
    Beeinflussbarkeit von Ertrag, Futterqualität, N2-Fixierungsleistung und Vorfruchtwert von Kleegras durch Variation von:
    Nutzung (Schnitt, Gründüngung, Beweidung, Winterbeweidung, Mischnutzung)
    Leguminosenart (Rotklee, Weißklee, Luzerne)
    Begleitgrasart (Dt. Weidelgras, W. Weidelgras, Rohrschwingel)
    Saatmischungsverhältnis
    Beeinflussbarkeit von Ertrag, Futterqualität, N2-Fixierungsleistung und Vorfruchtwert von Körnerleguminosenbeständen durch Variation von:
    Nutzung (Drusch, Ganzpflanzensilage)
    Leguminosenart (Körnererbse, Ackerbohne, Schmalblättrige Süßlupine)
    Saatmischung….

    Für den Mist interessiert sich anscheinend keiner.
    In unserer zwangsgebundenen „Wissenschaftsfreiheit“ jedoch müssen, um die Wissenschaft an Finanzindustrie und Politik zu knebeln, inzwischen überwiegend Drittmittel eingeworben werden, um das Institut und damit den „Job“ am Laufen zu halten; ob bei Aldi, Bertelsmann, Parteistiftungen oder irgendwelchen Ministerien: Hauptsache das erwartete Ergebnis des „Spenders“ wird durch die finanzierte „wissenschaftliche“ Untersuchung (Studie/Expertise) belegt. Und die kann zuweilen nicht abenteuerlich genug sein, wichtig ist nur, daß der Konsumidiot sie frißt.
    Dr. Loges will auch nur leben, hat vielleicht 3 Kinder und ein Haus und ein Co2 sowie Feinstaub produzierendes Auto abzubezahlen, und will auch noch Urlaub machen.
    Würden wir da anders handeln….?

  10. Oh je, gerade wollte ich der Umwelt zuliebe mein Auto gegen einen Eselkarren eintauschen, aber das wird wohl nichts. Wenn der Esel rülpst, schadet er der Umwelt mehr als mein Auto.

    • Recherchepflicht gilt auch für Satiriker. Esel sind keine Wiederkäuer. Beim Esel liegt das Problem am anderen Ende. Im Ernst, in New York herrschte vor Einführung der Automobile wegen der vielen Pferdefuhrwerke richtiger Umweltnotstand. Die wussten nicht mehr, wohin mit der ganzen Sch…, äh, klar.

    • Vor allem schadet der Esel auch dann, wenn er gar nicht im Einsatz ist.
      Im Gegensatz zum Esel produziert ein Auto keine Schadstoffe wenn es nicht fährt.

  11. In einem Land, wo fast nichts mehr richtig funktioniert (außer pünktlich eintreffende Polizeiknöllchen und Abbuchungen) wird jetzt jeden Tag eine neue Sau durch das Dorf getrieben. Anstatt Deutschland auf die Rezession vorzubereiten und die echten Probleme zu lösen versinken wir in einer grassierenden Idiotie von „Oben“.

  12. Diesem, oder diesen Kieler Forschern, muss man unbedingt einen Trichter an den eigenen Hintern kleben, mit einem Schlauch dran, der sofort die eigenen Abgase wieder zurückführt in die hohlen Schädel.

    Dann brauchen wir uns wenigstens nicht mehr darum sorgen, dass sie uns weiterhin mit diesem Blödsinn vergiften.

    • Nee, nee da muss wie üblich ein neues Amt her. Das läßt sich nur durch ein Rinderverbot umgehen.

      Da „Oben“ ist der Rinderwahn ausgebrochen. Die „Forscher“ sind doch sicher beauftragt der Buntenregierung zuzuarbeiten, weil die ja eine Fleischsteuer ins Gespräch gebracht hat. Die „Forscher“ sollen nun „Klimaargumente“ liefern, weil die Zeit gerade günstig für eine neue Abzockrunde durch die Klimahysterie.

    • Das von Ihnen gewünschte neue Amt gibt’s bereits mehrfach mit dem Titel „Verantwortliches Rindvieh„.😀

Kommentare sind deaktiviert.