Linksextreme Studenten triumphieren: Abfuhr für „flüchtlingskritischen“ Professor an der HU Berlin

Daniel Matissek

Jörg Baberowski, Historiker und Stalinismusforscher (Foto:Imago/MetodiPopow)

Berlin – Die Humboldt-Universität in Berlin (HU) trägt mit Stolz den Titel einer „Exzellenz-Hochschule“, die sich angeblich auch für innovative Forschungsschwerpunkte offen zeigt. Von wegen: Ein geplantes Interdisziplinäres Zentrum für Diktaturforschung darf nun vorerst doch nicht entstehen. Weil der Initiator des Projekts, der angesehene Geschichtswissenschaftler Jörg Baberowski, als Kritiker linker Ideologien und Urheber angeblich „flüchtlingsfeindliche“ Äußerungen „untragbar“ sei, verweigern die Studentenvertreter im Akademischen Senat der Hochschule ihre Zustimmung.

Wenn sich seit der Studentenbewegung der 1960er Jahre eines bis heute nicht geändert hat, dann die Erkenntnis, dass die größte Bedrohung für die geistige Freiheit im Lehrbetrieb aus den Reihen der Studenten selbst kommt; nicht vom Staat und nicht von den habilitierten Talarträgern. Wer heutzutage keine politisch weiße Weste vorweist – „ideologische Zuverlässigkeit“ nannte man sowas im Ostblock – und vor dem linken Mainstream katzbuckelt, der hat im deutschen Hochschulbetrieb keine große Zukunft. Ganz gleich, welches Renommee er international genießt.

Der Geschichtswissenschaftler Jörg Baberowski – sein Forschungsschwerpunkt ist russische Geschichte-  wollte an der HU ein neues Institut mit fakultätsübergreifenden Kapazitäten begründen. Neben ihm sollten sieben weitere Historiker und fünf Juristen dem Professorenteam angehören, allesamt Koryphäen ihres Fachs und in den Forschungsgebieten Nationalsozialismus, Faschismus in Italien und Spanien sowie für die Geschichte Südosteuropas, Lateinamerikas und Chinas beheimatet. Gemeinsam mit Staatsrechtlern sollte in der vorgesehen Einrichtung über die Ursachen und Entstehungsprozesse von Diktaturen geforscht werden. Die Pläne waren weit gediehen; die involvierten Fakultätsräte der Philosophie und der Rechtswissenschaften hatten, wie der „Deutschlandfunk“ berichtet, bereits ihr Placet zu dem neuen Institut gegeben. Was noch fehlte, war die ebenfalls notwendige Zustimmung des Akademischen Senats – in dem auch vier Studentenvertreter sitzen.

Exzellenter Forscher als „Rassist“ und „Hetzer“ geschmäht

Nun ist eines wichtig zu wissen: Jörg Baberowski gilt als Feindbild der deutschen Linken und vor allem Linksextremen, seit er sich – als ausgewiesener Kenner des Stalinismus und ausgewiesener Gewaltforscher – mit der Geschichte totalitärer sozialistischer Systeme wissenschaftlich auseinandergesetzt hatte. Sein Buch „Verbrannte Erde: Stalins Herrschaft der Gewalt“ zu eben diesem Thema war 2012 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch/Essayistik ausgezeichnet worden. Weil Baberowski in der heutigen linksradikalen Szene ideologische Parallelen zum Faschismus erkannte (und diesen Eindruck auch wohl begründen konnte), galt er Autonomen – und den mit diesen notorisch vergesellschafteten Studentenvertretungen vieler deutscher Hochschulen – natürlich prompt als, na was wohl, „Rechtsradikaler“.  Baberowski zog gegen die schlimmsten Schmähungen von Studenten, die wiederholt versuchten, seine Vorlesungen zu stören, vor Gericht. Mit Erfolg: 2017 verbot das Landgericht Köln dem Allgemeinen Studentenausschuss (Asta) der Universität Bremen, ihn weiterhin als „Rassisten“ und „Hetzer“ zu bezeichnen.

In der „Welt“ analysierte Baberowski seine Gegner damals scharfsinnig: „Die Linksextremisten lesen keine Bücher, sie wollen auch nichts verstehen, sondern denunzieren und stigmatisieren. Man sollte sie ignorieren und sie mit ihrer Dummheit alleinlassen.“ Es waren Aussagen wie diese, die ihm die progressiven Vertreter des Lehrbetriebs – vor allem in den Hochschulen und auch den zuständigen politischen Institutionen – bis heute nicht verziehen. Besonders schwer wiegt zudem, dass sich Baberowsi Ende 2015, auf dem Höhepunkt der „Willkommenskultur“, fundiert-kritisch gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung geäußert hatte.

Die Abstimmung über das geplante neue Forschungsinstitut an der Humboldt-Universität war deshalb die willkommene Gelegenheit für die Studentenvertreter, an Baberowski und seiner rundum „unerwünschten“ Gesinnung Rache zu nehmen – selbst wenn dadurch die HU und ihre Reputation insgesamt Schaden nehmen und die wissenschaftliche „Exzellenz“ fraglos beeinträchtigt würde. Für die neobolschewistische Gedankenpolizei unter den linken Studenten sind solche Kollateralschäden leicht verschmerzbar – Hauptsache, ein „rechter“ Prof weniger! Die HU-Sozialwissenschaftsstudentin Bafta Sarbo, eine der maßgeblichen Vertreterinnen dieser Geisteshaltung, die an der Sabotage von Baberowskis Projekt eifrig mitwirkte, erklärte in einer entlarvenden Stellungnahme: „Baberowski (ist) in der Vergangenheit durch sehr konkret politische Aussagen auch schon aufgefallen, zum Beispiel durch Aussagen, die wir als flüchtlingsfeindlich bezeichnen würden. Und in diesem Zusammenhang sehen wir einfach nicht, dass ein Institut, das von Herrn Baberowski maßgeblich politisch gestaltet wird, vereinbar ist mit den Prinzipien, die diese Universität für sich formuliert hat, also Antidiskriminierung und Diversität.“ Heißt auf Normaldeutsch: Wer sich kritisch zur unbegrenzten Aufnahme wildfremder Menschen, oft unter falscher Identität und mit völlig unklaren, auch kriminellen oder terroristischen Absichten äußert, der „diskriminiert“ und verletzt das Diktat der bunten Vielfalt.

Erfolg für die Roten Garden

Wie in Merkel-Deutschland inzwischen üblich, knickte die Universitätsleitung – erwartungsgemäß – verständnisvoll vor dem linken Volkszorn ein. HU-Präsidentin Sabine Kunst wagte nicht, sich hinter Baberowski zu stellen, der sich wiederum von der HU „im Stich gelassen“ fühlt. Kunst schob die „Verfahrenaussetzung“ über das geplante Institut (die faktisch dessen Ende bedeuten dürfte) auf Formalitäten: Es sei im Entscheidungsprozess „zu Indiskretionen mit Gutachten“ gekommen, deshalb „gab es etwas zu klären mit der Universitätsleitung„. Mit diesem offensichtliche Vorwand bezog sich Kunst auf eine eindeutige Intrige, die ebenfalls aus den Reihen der studentischen Baberowski-Hater stammte: Anfang Januar hatte laut „Deutschlandfunk“ einer der vier studentischen Mitgliedern des Akademischen Senats Passagen aus externen Gutachten der Historiker Ulrich Herbert und Thomas Lindenberger getwittert,  die beide das geplante Zentrum kritisch sahen. Auf den Gedanken, dass diese Gutachten höchstwahrscheinlich gezielt an die Studenten durchgestochen wurden, um ihnen so Munition für den Kampf gegen Baberowskis Projekt zu liefern, kam Kunst erst gar nicht – oder sie verdrängte den Gedanken. Dankbar nutzte sie stattdessen den Vorwurf einer angeblichen Verletzung der Geheimhaltungsvorschriften, um das Verfahren zu stoppen. Der tatsächliche Grund für ihren mutlosen Rückzieher war jedoch erkennbar die Angst, von Roten Garden auf dem eigenen Campus an den Pranger gestellt zu werden – und die daraus resultierende Sorge um den guten Ruf der HU als „Exzellenz-Hochschule“.

Baberowski zieht ein bitteres Fazit: „Universitäten sollten Orte des wilden und ungebundenen, unbeschränkten Denkens“ sein – und das sei jedenfalls in Berlin nicht mehr gegeben. Sein Projekt sieht er als gescheitert an – wegen des Widerstands der Studentinnen und Studenten, die die Universität „medial unter Druck setzen„. So stirbt in Deutschland Tag für Tag ein weiteres Stück freier Meinungsäußerung – im Alltag, in den Medien und im Wissenschaftsbetrieb, also in den Bereichen, die gerade Orte eines regen geistigen Austauschs sein müssten.

Die Außenwirkung solcher Vorgänge wie jetzt an der HU Berlin für die Forschungs- und Gedankenfreiheit in Deutschland ist mehr als fatal. Wer traut sich überhaupt noch, dem Mainstream und dem moralischen Imperativ des Milieu Juste zu widersprechen, wenn er nicht seine Karriere aufs Spiel setzen will? Wer den „Common Sense“ verletzt – sei es in Gestalt des menschgemachten Klimawandels oder der Gleichsetzung von kulturfremder Migration mit „Diversität“ und „Bereicherung“ – der lebt gefährlich.Können sich in Deutschland bald nur noch die angstfrei zu Wort melden und gegen dogmatische Mehrheitsmeinungen die Stimme erheben, die entweder dank Emeritierung, eines Lottogewinns oder ihrer bevorstehenden Auswanderung nichts mehr zu verlieren haben?

Nie war der Liedtext von Wolf Biermann aus seinem Stück „Die hab ich satt!“ aktueller als heute:

„Was haben wir denn an denen verlorn:
An diesen deutschen Professorn
Die wirklich manches besser wüßten
Wenn sie nicht täglich fressen müßten
Beamte! Feige! Fett und platt!
– die hab ich satt!
Die Lehrer, die Rekrutenschinder
Sie brechen schon das Kreuz der Kinder
Sie pressen unter allen Fahnen
Die idealen Untertanen:
Gehorsam – fleißig – geistig matt
– die hab ich satt!“
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44 Kommentare

  1. Dabei muss man berücksichtigen, dass nicht die Klügsten und Besten eines Jahrgangs auf die Uni gehen. In Deutschland hängt der Bildungserfolg zu 60 % vom sozialen Status des Elternhauses ab und nicht von Intelligenz, Begabung oder Fleiß.

    Auch die Naturwissenschaften sind ein Tummelplatz für das Mittelmaß. Das bemerkt man aber erst, wenn der Dozent angehende Biologen und Biologielehrer fragt, was der Unterschied zwischen einem Transmissions- und einen Raster-Tunnel-Elektronenmikroskop ist und wie das Ganze funktioniert. Dann herrscht betretenes Schweigen.

  2. Viele Linke sind beratungsresistent. Sie stellen sich erst gar nicht einer offenen fairen sachlichen Diskussion. Bist du nicht ihrer Meinung, gibt es die Nazikeule. Beschämend, welche Intoleranz auf deutschen Unis herrscht, nicht nur in Berlin. Aber wen wundert es? Beginnt diese linksideologische Erziehung doch schon bei den Schulen.
    Deutschland auf dem Weg zur DDR 2.0

  3. Nachtrag: Ich bitte die ehrlichen knochenhart arbeitenden Leute im Tagebau um Entschuldigung, ihnen die unten beschriebenen Leute als Mitarbeiter zumuten zu wollen.

  4. Ich bin erschüttert, dass überhaupt Studenten, also jene, die dort erst mal was lernen sollen, über Stellenvergaben bzw. Institutsgründungen mitentscheiden dürfen. Wenn es um studentische Belange, wie Seminarplätze, Gestaltung des Studienablaufs, Mensaessen usw. geht, o.k., sollen sie ihre Interessen vertreten. Schon zum Thema Inhalte der Lehre hätten sie das Maul zu halten, da einfach noch keine Ahnung, sollen sie ja erst lernen. Eigenartig, dass in den Geisteswissenschaften jeder meint, kompetenzfrei dumm rumquaken zu können. Man stelle sich einen Medizinstudenten vor, der mit großer Fresse die Abschaffung der Anatomie fordert und nur noch homöopathische Arzneimittelbilder und über das Kräutlein Niesmitlust in den einzelnen Mondphasen lernen möchte, der würde zu Recht hochkant rausfliegen. Diese Rötzlöffel und -gören sitzen sich da zu Lasten des Steuerzahlers und als Alternative zu wertschöpfender Arbeit die faulen Är… breit, in bestimmten Fächern auch am Arbeitsmarkt vorbei. Wenn sie „keine Bücher lesen“ wollen, nicht argumentieren, nicht denken, haben sie an einer Universität nichts verloren! Ab mit dem Gesocks in den Tagebau!

  5. HU Berlin ist auch eine Uni der Dummen, von wegen Exe was. Viele der sogenannte Elite würden eine Prüfung der 10 Klasse in Deutsch und Mathe bestehen, die wenigsten. Wie lautet das Motto keiner fällt durch und jeder bekommt einen Abschluss. Auch die Meldung, ausländische Studenten zieht es Deutschland, welche Studenten meint man da?

  6. Die großen Bücherverbrennungen im Mai 1933 waren nicht etwa die Idee von Reichsminister Goebbels, sondern die der NS-Studentenschaft (Quelle: ZDF-Doku „Die Wahrheit über den Holocaust“, Teil 1, ab Minute 12:00).

    Also nicht nur die geistigen Nachfahren der 68er lassen sich vor den totalitären Karren spannen. Nein, auch schon bei den braunen Nazis war man gerne an vorderster Front mit dabei. Man wollte und will Karriere machen.

    Aber: Es gab seinerzeit und es gibt auch heute mehr als genug kluge und mutige junge Leute, die das Denken nicht Anderen überlassen …

  7. Nach Autoindustrie, Energieversorgung, Schulwesen usw. machen die Roten und Grünen Khmer auch immer mehr die Universitäten platt. Es darf einfach keinen Ort des freien Denkens mehr geben. Was soll man da machen? Für Pädophile ist Kinderschutz Hass und Hetze. Für Bankräuber sind Tresore soziale Ausgrenzung. Deutschland macht sich platt.

    • Deutschland im Selbst-Abwrack-Modus … auch beim Durchschnittsmichel kommen jetzt die Aufschläge näher.

      Einfach mal den Herbst abwarten, die Reaktion auf die unerwünschten Ergebnisse „östlichen“ Wahlverhaltens, die neue Grundsteuer, der gesetzliche Zwang zum Fleischverzicht, die neue CO-2 Steuer……..verzeihung…….“Be-Preisung“ und – last but not least – das neue, militärische Abenteuer IRAN………

      Bitte schon jetzt anschnallen und die Kotzeimer vorbereiten !

    • Was mit DUTSCHKE und COHN-BANDIT begann, endete in einer neuen, sozialistischen Hybris politischer Korrektheiten !

      Heute schon den Nachbarn denunziert ?

    • Sehr schön. Ich bin Katholikin und sehe wie Sie den signifikanten Unterschied zwischen „Schöpfung“ und „Umwelt“. Liebe Grüße

  8. Ja, Daniela, es ist ein Kampf gegen die Wahrheit und ich verstehe die Blödheit der Dummschafe nicht mehr – eingeschlossen meine „Verwandschaft“.

    • Was ich auch bei meiner Verwandschaft registriere, nicht zuhören. Es kommt immer nur ein NEIN! Höre doch mal zu! Ich bin schon als Nahzi verschrien, ist mir aber schei..egal. Ich habe es aufgegeben.

    • Es ist verschwendete Energie mit solchen Verwandten usw.zu reden.Ich habe es aufgegeben,und wenn einer dieser Realitätsverweigerer anfängt,sage ich nur abwarten,die Zeit wird es euch zeigen.

    • Nee, Herr Nettelbeck (Soviel Kotzeimer kann ich garnicht mehr leeren).
      Ignorieren und abwarten, bis es diese blöde Bande selber trifft!

    • Das muss jeder für sich entscheiden,aber
      ich tuh mir das nicht mehr an.Und man muss sich nicht mehr verstellen.Achso das habe ich auch nie, deshalb gab es immer Stunk.

    • Was ich auch schon gesagt habe: „Wenn ich mir um deine Kinder und Enkel Sorgen mache, bin ich gern ein Nahzi“. Zack und Ruhe war – Themenwechsel.

  9. Schon ist sie da die Bande der Alt 68- iger und ihre jämmerliche geistige Brut und belästigen den Bürger auf dessen Kosten sie leben mit ihrem Schwachsinn und versuchen wieder Menschen mit anderen Ansichten zu erziehen wie Mao’s Kulturrevoluzzer.
    Dabei beschränkt sich deren gesellschaftlicher Beitrag auf Terror,Gewalt ,Verrat,übermäßiger Gebrauch von Betäubungsmitteln und der Verbreitung von Geschlechtskrankheiten.
    Dieses Sammelsurium von selbstgerechten und selbstverliebten Egoisten manifestiert das Schlimmste was je in diesem Land hervorgebracht wurde.

  10. Der nächste Grundgesetzverstoß :

    Art. 5 GG, Abs. 3 :

    (3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

    Atemberaubend die Geschwindigkeit, in der sich dieses Land zur Diktatur entwickelt.

    Den Durchschnitts-Michel kratzt das offenbar weiter nicht. Der lebt nur noch für seine Arbeit, seinen „Malle“-Urlaub, für seinen vollen Kühlschrank und für seine Fußball-Bundesliga aus der Flimmerkiste.

    • Da haben sie Recht! Die Teenies sind noch zu Jung um das alles zu begreifen und glauben noch jeden scheiß den man ihnen erzählt oder was im Fernsehen läuft, die Jungs und Mädels Anfang Mitte 20 sind damit beschäftigt in der Weltgeschichte rumzufahren, um neue Instagram Bilder online zu stellen und die anderen sind mit Arbeit, Haus, Urlaub und Fussball beschäftigt.

  11. Früher verbrannten Studentenvertreter Bücher,
    heute verbrennen sie freie Gedanken und
    jeden kritischen Diskurs mit totalitären Methoden.

  12. Alles folgt einem Plan. Die Universitäten sind kein Hort der gemeinnützlichen Wissenschaften mehr, sie sind ein Hort von indoktrinierten Verdrehten geworden.

  13. UNIs sind der treibende Hort für Idiotie, Unsinn und Wahnsinn. So ähnlich hat es auch Norbert Bolz formuliert (Der späte Sieg der DDR).

    Man darf nicht vergessen, dass der ganze deutsche Unibetrieb steuergeldfinanziert ist. Und da muss die politische Neutralität zwingend wiederhergestellt werden. Es kann ja nicht sein, dass linksextreme Staatszersetzer den ganzen Betrieb kapern und anschließend das ganze Land abschaffen. Aber es ist schon so. Und es wird immer schlimmer.

    • Der größte Teil der Studenten auch und viele Professoren und WiMis auch.
      Man weiß gar nicht, wo man mit dem Aufräumen im ganzen Land anfangen soll!

    • Die nächste „Stunde Null“ ist längst auf der „deutschen“ Agenda.

      Lächerlich ?

      Einfach mal abwarten …

    • Studentenvertreter sind Wichtigtuer und Nervensägen. Normale Studenten interessieren sich für diesen Mitbestimmungsquark nicht die Bohne. Die wollen nur ihr Studium abschließen und dann weg von der Uni. Außerdem fühlen sie sich von den ganzen linksgrünen Moralaposteln abgestoßen.

      Uni-Gremien ziehen solche Leute aber an wie ein Hundehaufen die Fliegen. Und nach 20 Semestern als „wissenschaftliche Mitarbeiterin“ wechselt man dann aus dem Stura in den Landtag oder so.

  14. Auch wenn ich mit den aktuellen Ansichten von Biermann meine Probleme habe, war er seinerzeit ein brillanter Liedermacher und für viele Dissidenten der DDR Vorbild.
    Danke für die Textzitate im Beitrag! Sie sollten Mahnung genug sein.

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