Italien beschlagnahmt NGO Schlepperschiff „Open Arms“

NGO Schiff OpenArms vor Lampedusa; Foto: © jouwatch
NGO Schiff OpenArms vor Lampedusa; Foto: © jouwatch

19 Tage lag das NGO Schiff „Open Arms“ vor Lampedusa in Lauerstellung. Erst verließen angebliche medizinische Notfälle das Schiff, dann angebliche Minderjährige, letztlich sprangen einige Afrikaner von Bord und versuchten das italienische Festland schwimmend zu erreichen (jouwatch berichtete). Der Kapitän Oscar Camps teilte via Twitter am Dienstagabend mit, dass Italien die Odyssee nun beendet und das Schiff nach einer Verfügung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt hat. Die 83 Migranten an Bord wurden nach Lampedusa an Land gebracht. Sie haben damit ihr Ziel erreicht- sie sind in Europa.

Eigentlich sollten die Afrikaner nach Spanien gebracht werden. Momentan ist unklar, ob sie trotz Landgangs in Lampedusa weiterhin nach Spanien gebracht werden sollen.

Richard Gere verfolgte das Spektakel von seiner Yacht aus nächster Nähe. Demonstrativ hatte er ein Tuch gespannt, auf dem zu lesen war „You are not alone.“ („Ihr seid nicht alleine.“)

Die Open Arms gehört der spanischen Nichtregierungsorganisation Proactiva Open Arms. Kapitän Oscar Camps ist auch gleichzeitig Gründer der NGO und begann 2015 als Inhaber der Rettungsfirma Pro-Activa Serveis Aquàtics mit dem „Retten“ vor Lesbos. Wikipedia erwähnt, dass ihm von einem Human-Rights-Watch-Aktivisten dazu geraten wurde, eine NGO mit einer Präsenz auf einer Crowdfunding-Plattform zu gründen. Camps gewerbliches Unternehmen Pro-Activa Serveis Aquàtics war Ziel von Demonstrationen verärgerter Angestellter, die über schlechte Arbeitsbedingungen klagten und die Geschäftsbeziehungen von Camps zu katalanische Bürgermeisterin von Barcelona Ada Colau anprangerten, die auch im Juni 2016 auf Camps Rettungsschiff auftrat, um die Untätigkeit der EU in der Seenotrettung zu beklagen.

Die Organisation betreibt bzw. betrieb die Schiffe:

  • Open Arms, ein 37-Meter langes Schiff, das im März 2018 19 Besatzungsmitglieder hatte
  • Golfo Azzurro, ein ehemaliger Trawler, der bis Sommer 2017 von der niederländischen Boat Refugee Foundation betrieben wurde
  • Astral, eine 30-Meter lange Segelyacht unter britischer Flagge, die der Gruppe 2016 von einem italienischen Unternehmer geschenkt wurde
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32 Kommentare

  1. Der heutige Tag wird spannend werden! Sollte es der PD und 5Stelle gelingen eine Koalition hinzubiegen, dann gute Nacht! Es wird mit Sicherheit nichts unversucht gelassen Salvini abzusägen, hab ich in zig post’s schon geschrieben! Sollte es tatsächlich so kommen, rechne ich mit einer Rebellion in Italien! Merkel hat es geschafft zig Europäische Nationen tief zu spalten, wann wird dieser Verbrecherin endlich das Handwerk gelegt? Ich bin enorm besorgt 😩

    • Diesen Gedanken hatte ich auch schon gehabt,irgendwas drehen die da.Aber die Italiener lassen sich das nicht gefallen,die meisten haben die Schnautze voll.

  2. Die „open arms “ bewegt sich Richtung Sizilien- da liegt auch schon die sea-watch 3.

    Die Alan Kurdi liegt in einem spanischen Hafen.

  3. Ist doch egal ob nach Lampedusa oder nach Spanien- im Endeffekt wollen und kommen sie alle nach Germoney !

    • Bei uns im kleinen Ort in RLP fallen mir seit 1 Woche einige Neuankömmlinge auf- die kommen aber nicht aus Bayern , Frankreich oder USA !

      Als wäre eine neue „Fuhre abgeladen “ worden..

  4. Richtig so und die Crew auch noch vor Gericht stellen, 500K Bußgeld pro Nase und dann ist schnell Schluß mit dem Spuk.

  5. Verschrottet die Kähne, besteht auf die Million Strafzahlung und nutzt dieses Geld für die wichtigen Investitionen – der Kapitän und deren Besatzung sind zu verurteilen, setzt endlich ein Zeichen, welches abschreckende Wirkung hat.

    • Ja aber nicht nur beschlagnahmen, sondern auch wegen aktiver Schlepperei vor Gericht stellen und aburteilen! Und nicht wieder frei laufen lassen, weil Mutter Theresa meckert!!!

  6. Demnächst läuft aus dem Hamburger Hafen, das staatliche Rettungsschiff Gorch Fock aus. Adios ihr Seelenfänger, dann holen wir alle deutsch Afrikaner heim in’s Reich.

  7. Dieser Affenzirkus (im wahrsten Sinne des Wortes) ist nicht mehr zu ertragen. Zu allem Überfluss der alternde Depp Gere als Zuschauer und Antreiber des ganzen Spektakels. Es gibt wahrhaftig immer mehr geistig Gestörte auf dieser Welt.

    • Ja richtig, aber natürlich von seiner eigenen Yacht aus. Wenn er so ein Menschenfreund ist, warum schippert er dann nicht mit seiner Jolle dahin und nimmt welche mit nach Hause? Sind doch alles so nette Menschen.

  8. Die Yacht dieses gealterten Schauspielers ist groß genug für 83 Hinzukömmlinge, und dann wäre er auch gemäß seines Spruchs nicht mehr sooo „alone“ gewesen . — Dieser Schauspieler ist jetzt bestimmt ganz betrübt und traurig, wir sollten ihn mit einigen E-Mails trösten.😭

  9. Den Schlepperkahn versenken und ein künstliches Riff daraus machen. Es wird aber genügend vollverblödete Spender geben, damit diese Gut/Bessermenschen baldmöglichst ein neues “ Rettungsschiff “ in die Fischereigründe vor Libyen entsenden können.

  10. Richard Gere möchte also, dass Massenmigration nach Europa statt findet. Was bildet sich der arrogante Kerl ein. Soll er die doch nach USA mitnehmen, mal sehen wie viel Freude das den Amerikanischen Grenzschützern bereitet.

    • Alter Filmstar möchte wieder mal paar Schlagzeilen, er ist doch angeblich Buddhist,soll er sie doch aufnehmen ist gut für sein Karma, aber nur leere Worte die anderen sollen dafür blechen.

    • Alter Filmstar möchte wieder mal paar Schlagzeilen, er ist doch angeblich Buddhist,soll er sie doch aufnehmen ist gut für sein Karma, aber nur leere Worte die anderen sollen dafür blechen.

    • Das ist für den gelangweilten Nichtsnutz Ridschard ,Unterhaltung vom Feinsten,und zwischendurch geht es ins Edelrestaurante …bei der vielen Aufregung.

    • Das ist für den gelangweilten Nichtsnutz Ridschard ,Unterhaltung vom Feinsten,und zwischendurch geht es ins Edelrestaurante …bei der vielen Aufregung.

  11. Na bitte,die Truppenverschiebung gen Bereitstellungsraum Deutschland kann also wie geplant weiter gehen.

  12. War vorauszusehen, diese erpresserischen NGO s wollen Italien in die Knie zwingen.Hoffentlich bekommt Salvini jetzt noch mehr Stimmen.Unsere Bekannten in Italien stehen voll hinter ihm,sie haben diese NGO s so satt ,die immer mehr Menschen auf Meer locken und den Schlepperbanden zu Millionen verhelfen.

  13. Herr Salvini, bitte lassen Sie auch Richard Geres Schiff beschlagnahmen, verkaufen Sie es und lassen Sie den Erlös den Opfern der Invasoren zukommen!

  14. Nicht beschlagnahmen, …………… versenken !.
    Und Herr Oscar Camps als aufrechter und wackerer Kapitän wird doch wohl sicher auf der Brücke seines Schiffes bleiben wollen ?.

    • Er ist nicht nur Kapitän. Ihm gehört die NGO und er macht Geschäfte mit der katalanischen Bürgermeisterin von Barcelona Ada Colau. Jetzt weiß man auch, warum Spanien die Zusage zur Einfahrt gegeben hat.

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