Franziskus fordert Gegenmittel zum „Populismus“

Papst Franziskus (Foto: Von giulio napolitano/Shutterstock)
Papst Franziskus (Foto: Von giulio napolitano/Shutterstock)

Rom – Papst Franziskus macht erneut mit politischen Aussagen auf sich aufmerksam. Diesmal feuert er gegen den „Populismus“.

Wie die online-Redaktion der italienschen Plattform Farodiroma.it berichtet, äußerte sich der Papst in einem zurückliegenden Essay kritisch über den Populismus in Europa. Dieser sei lediglich dazu da „mit Angst die Zivilisation zu manipulieren, er [der Populismus] ist ein Agent von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, ein Terror aus der Peripherie der Welt.“

Für sozialpopuläre Bewegungen, womit Linksparteien gemeint scheinen, hat er jedoch viel Lob übrig. Diese seien „eine wunderbare soziale Alternative“ und ein „Zeichen dafür, dass sich alles ändern kann.“ Die große Gefahr für ihn sei die Ungleichheit in der Welt und die Tatsache, dass der Westen seinen Wohlstand nicht teilen will. Ein Gegenmittel zum Populismus würden daher solche „sozialpopulären Bewegungen“ sein, die neue Themen und soziale Gerechtigkeit in den Vordergrund rücken sollen.

Papst Franziskus gilt schon länger als ausgesprochener Kritiker des Westens und des Kapitalismus. Es geht sogar soweit, dass ihm die katholische Piusbruderschaft vor einem Jahr vorwarf, die Kirche und Gott zu verraten, da er auch gegenüber der Massenmigration und dem Islam eine wohlwollende Haltung einnimmt. Die Konservativen in der katholischen Kirche kritisieren immer wieder den Papst aus Lateinamerika, der auch für den Sozialismus beinahe lobende Worte findet. In Italien steht der Papst klar gegen den nationalen Kurs der Lega, deren Innenminister Matteo Salvini versucht, die Grenzen Italiens und damit auch Europas zu schützen. (CK)

 

Loading...

26 Kommentare

  1. Habe mich schon eine Weile gefragt, wann wieder mal ein „Hirte“ auftaucht, und sich in irgend ein Thema einmischt. Zum Fall Epstein kann er aus bekannte Gründen seinen Mund nicht so weit aufmachen.
    Populismus ist lt. Wiki

    eine mit politischen Absichten verbundene, auf Volksstimmungen gerichtete Themenwahl und Rhetorik.

    Da ist der Populist Franziskus mit seinem Aufruf gegen Populismus natürlich sofort an Ort und Stelle.

  2. Also für mich ist der einfach nur ein linksextremer Grüner-
    mit Papst hat das schon gar nix mehr zu tun.

    Zumal sein demonstratives Flossen-Abschlecken von jungen Kerlen Bände spricht.

  3. Franziskus ist eine echte Herausforderung für die eigene Contenance. Er ist ja nicht nur Papst, sondern auch Jesuit. Der hat bestimmt sehr viel Kreide fressen müssen, damit er den Schafen nicht als das erscheint, was er wirklich ist, ein Wolf. Allerdings nur für die, die sich für Schafe selbst halten, ansonsten ist er eher ein Hanswurst.

  4. Auf „Gut Deutsch“ Der „Faxenclown“ruft zum Krieg gegen anders denkende..Vorschlag an alle „Musels““Stürmt den Vatikan“-dieser „Antichrist“hat dort nichts zu suchen.

  5. Wenn man schon einen irdischen Vertreter für einen imaginären „Gott“ braucht, wie wäre es mal mit einem Kandidaten als Papst, dem nicht schon der Kalk aus allen Knopflöchern rieselt ?

  6. Naja, Benedikt sah den Islam sehr kritisch.
    Nun hat die katholische Kirche ja ein halbwegs sozialistisches Oberhaupt, welches sich über Populismus/Wille des Volkes mokiert.

  7. Die „Abdankung“ des islamkritischen Benedict aus „Gesundheitsgründen“ (er lebt immer noch sehr wohl und gut) und die Installation des sozialistischen Franziskus waren A) ein Akt, den es in der Geschichte der römischen Kirche nur 1x gab und B) ein politischer Schachzug der Betreiber der NWO.
    Soll nicht heissen, dass der Nachfolger damals auch ein Sozialist war, aber er hat gestört ….

  8. Das ist der Anschriest vor dem in der Bibel gewarnt wird.
    —————————————————————————-
    Übrigens bin ich der Meinung es gibt kein Recht auf Nazimethoden.
    Nazifa verbieten jetzt.

    • Ein reicher ,dummer ,alter Mann in einem Weißen Kleidchen und roten Schühchen , der in seiner katholischen Einfalt nicht mehr bemerken will , was um ihn vorgeht. Er sollte sich besser um seinen pervertierten Verein kümmern und seine Untergebenen , die sich kriminalisiert haben der weltlichen Rechtssprechung überantworten.

  9. …. der Westen seinen Wohlstand nicht teilen will. Dann soll der Oberkuttenbrunzer mal anfangen, den Wohlstand und vor allem den Reichtum der r.k. Kirche zu teilen. Was bin ich froh, dass ich vor knapp 30 jahren aus diesem Heuchlerverein ausgetreten bin.

Kommentare sind deaktiviert.