Ende der Demokratie: Die extremistische Mitte

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Politisch-korrekter Gesinnungsterror allüberall. Dieses soll man nicht denken, jenes nicht sagen, und wenn man etwas sagt, dann soll man es so sagen und diese und jene Wörter nicht verwenden. Die „die Menschen“ haben keine Hautfarbe mehr, sondern Hintergründe. Ist die Demokratie schon tot? Haben wir noch das Recht auf freie Meinungsäußerung? Oder hat der „breite gesellschaftliche Konsens“ der apolitischen und konformistischen  Meinungsinhaber der Mehrheit inzwischen eine Mächtigkeit entfaltet, vor der Freiheit und Demokratie kapitulieren müssen?

Milosz Matuschek hat in der NZZ einen Kommentar verfaßt, der diese Fragen mit Ja beantwortet. Tatsächlich kapituliert ein apolitisches Volk und der größte Teil der Politikerkaste derzeit vor einer hyperpolitischen Clique in den Medien. Rotgrün denken, pseudomoralisch aufgeladen daherschwätzen wie die „Matrone im Treibsand“ (Marc DeSargeau), die das Bundeskanzleramt im wahrsten Sinne des Wortes besitzt. Keinen eigenen Gedanken formulieren – womit auch? – sondern konformistisch mitschwimmen im Heer der politisch korrekten Lemminge, – das ist das Lebensmotto allzu vieler in Deutschland geworden. Wozu etwas wissen, wenn man jederzeit auch etwas meinen kann? Wozu etwas in Frage stellen, das man medial zum Konsum vorgesetzt bekommen hat? Wird man denn nicht hervorragend entlastet durch selbsternannte „Faktenchecker“, die einem das kritische Nachfragen bequemerweise abnehmen? – Deutschland 2019: Das Fahrradhelmchen auf dem Kopf ist zugleich auch dasjenige im Kopf.

Milosz Matuschek schreibt vom Extremismus der Mimi-Mitte. Sie wissen schon: Mimimi … dieser lautmalerische Kommentar, den man für die Mimöschen vorhält. Diese „Menschen mit ihrem sozialethisch fragwürdigen Charakter“ (früher: Arschlöcher),die in den USA z.B. ständig „offended“, also beleidigt sind – und deren Haltungsmode längst nach Deutschland hereingeschwappt ist. Diese mittigen Konformistentypen, die ständig von etwas „betroffen“ sind in ihrer unaushaltbaren Meinungsstärke bei gleichzeitigem Unwissen. Gern sind sie „wütend und traurig zugleich“. Sie leben in dem Wahn, der Rest der Welt habe sich für ihre kleinen Befindlichkeiten zu interessieren, da sie doch immer nur „das Gute“ wollen.

„Es ist die neue Herrschaftsform in vielen repräsentativen Demokratien: Nicht die Mitte wandert zu den Extremen, sondern die Mitte wird selbst eine extreme Kraft, druckbetankt mit Moral, parteiübergreifend im Einsatz gegen das Böse in der Gesellschaft und vor allem im Netz, dem der Bürger schutzlos ausgeliefert ist und das die Demokratie bedroht. Jeder kann sich der Bewegung mit Wort und Tat anschliessen, unter dem Opfer-Schutzschild ist Platz für viele, denn Dünnhäutigkeit ist das Markenzeichen der Mimi-Mitte“, schreibt Milosz Matuschek und trifft den Nagel auf den Kopf. Unaushaltbare Zeitgenossen sind das, die für einen Deutschen schon unerquicklich sind, obwohl es sich um seine Landsleute handelt. Dekadenter, dummer Pöbel, wie man diese Lemminge am liebsten nennen möchte. Diese Zeitgenossen, die nichts mehr demnächst machen, sondern „zeitnah“. Die jeder Sprachmode hinterherrennen und sich die Sprachregelungen ihrer selbsternannten Volkspädagogen aus dem öffentlich-rechtlichen Erziehungsfernsehen kritiklos zueigen machen. Nur ja nicht selber denken, selber Begriffe formulieren oder welche erfinden. Nie etwas sagen, ohne vorher die berüchtigte Schere im Kopf zu verwenden, mit der man sich selbst zensiert, ehe man Gefahr läuft, bei irgendwem anzuecken. Und wehe, man wird mit einem unstatthaften Gedanken konfrontiert: Dann ist man quasi dem Leibhaftigen persönlich begegnet.

Die Extremisten der Mimi-Mitte seien quasi die Nomenklatura der repräsentativen Demokratie, schreibt Matuschek. Ein sich selbst unterdrückender Massen-Untertan, möchte ich anfügen. Das Ärgerlichste und Frustrierendste daran ist, daß dieser Pöbel für sich in Anspruch nimmt, „aus der Geschichte gelernt“ zu haben. Klingt ja auch gut, wenn man von Geschichte keine Ahnung hat und dennoch zur Eigenpolitur behaupten darf, man hätte etwas aus ihr gelernt. Nichts gelernt hat diese in ihrer apolitischen Haltung entpolitisierte Mimi-Mitte, gar nichts. Mit dem ubiquitären Haltungs- und Meinungsplebs, der heute wieder mehrheitlich vorzufinden ist, kann man tatsächlich jedes System am Laufen halten, ganz egal, ob es sich um ein nationalsozialistisches oder ein internationalsozialistisches handelt. Diktatur, Monarchie, Merkelregime – alles geht.

Es ist so niederschmetternd, in der Bonner Republik aufgewachsen zu sein, in der Überzeugung großgeworden zu sein, daß das eigene Land endlich erwachsen geworden sei, um dann in der Berliner Republik aufzuwachen, der Heimsuchung im Kanzleramt und ihrer Hofschranzen in den Medien gewahr zu werden, und festzustellen, daß die eigene Jugendzeit nichts als eine schöne Illusion gewesen ist. Der deutsche MIchel ist mehrheitlich so häßlich wie eh und je. Du bist allein mit der Schönheit deutscher Landschaften. Wenige gibt es noch, mit denen man reden möchte. Bei den meisten hat man Angst,sich anzuhören, was sie vermutlich äußern werden.

Euphemismengläubigkeit

Ständig muß dieser infantile Untertanenhaufen vor etwas in Schutz genommen werden und läßt sich dankbar in Schutz nehmen. Das NetzDG: Schutz davor, unliebsame und unbequeme Meinungsäußerungen zur Kenntnis nehmen zu müssen. Schutz vor allem, das anders tickt oder sich anders verhält, anders denkt. Euphemismen so weit das Auge reicht. Schutz vor allem: „Schutzhaft“. Selbstverleugnung: „Toleranz“. Kulturelle Inkompatibilitäten: Buntheit und Vielfalt. Explodierende Gewaltkriminalität in der bunten und vielfältigen „Gesellschaft“: Ein Integrationsproblem. Und dabei noch nicht einmal Assimilation von Integration unterscheiden können: Das ist die deutsche Meinungsinhaberei des Jahres 2019. Systematisch nicht viel anders als noch zu jeder deutschen Unglückszeit, von der es wahrlich reichlich gibt in der Geschichte. Fridays For Future: Die dümmste, verhetzteste und zugleich arroganteste Generation seit der Hitlerjugend oder den Jungen Pionieren. Wer Angst vor der unseligen Kombination von Dummheit und Kraft hat, vor einem Wasserbüffel zum Beispiel, der fürchtet auch die Kraft der dummen Mimi-Masse – und er fürchtet sich vor der Skrupellosigkeit des Einzelnen in dieser Masse, weil er weiß, daß die sich im Zweifelsfall hinter der Moral des saudummen Kollektivs verstecken wird, wie schon immer zu den unseligeren Zeiten der Geschichte. Nichts gelernt.

Politiker als Moral-Influencer

Die politische Klasse begreift sich in weiten Teilen nicht mehr als Volksvertreter, sondern als der moralische Vormund. Idealtypisch seien hier Angela Merkel und Heiko Maas genannt. Ungestraft können sie einen totalitären Bock nach dem anderen schießen und bekommen dennoch ihre Moral-Boni zugesprochen, anstatt daß ein erwachsenes Volk von Demokraten sie endlich zum Teufel jagt. Maas trägt in Berlin-Mitte ostentativ Kippa, um am nächsten Tag den schlimmsten Judenfeinden des Erdenrunds in Teheran lächelnd die Hand zu schütteln und ansonsten keinen muslimischen Feiertag auszulassen, um seine Glückwünsche loszuwerden.

Eine Renate Künast kann in einem ZEIT-Interview unwidersprochen behaupten, die Reaktorkatastrophe von Fukushima sei ein untrügliches Zeichen für den Klimawandel, welchen deswegen auch niemand mehr „leugnen“ könne. Schön gemeint, falsch gedacht – egal. Hauptache „Influence“. Der Klimawandel: Als ob ihn je irgendwer bestritten hätte. Ob er anthropogen ist oder nicht, das ist die Frage. Aber egal: Klimawandel. Herrje, unsere schöne Welt, da geht sie dahin. Und wir sind schuld. Daß wir uns das eingestehen, macht uns bei aller Ignoranz so beispielhaft edel. Die Welt soll sich ein Vorbild nehmen an unserer Einbildung in der Dummheit. Unaushaltbar!

Mit Framing-Botschaften richtig kalibriert und mit Nudging zum Guten missioniert„, sei er, der  neudeutsche Lemmingsmichel,schreibt Milsoz Matuschek und hat schon wieder recht. Letztlich betriebe die politische Klasse, mit welcher der neudeutsche Michel geschlagen ist, nichts weiter als Eigen-PR. Daß das von so wenigen durchschaut wird, ist für sich genommen schon deprimierend.

Moralisches Feindstrafrecht

Der heutige Deutsche lebt in einem Land, in dem es zwar Gesetze gegen alles und jedes gibt, die aber dennoch nie ausreichend sind. Reicht ein Volksverhetzungsparagraph noch nicht, dann braucht es auch noch ein NetzDG zu seinem Schutz vor dem Bösen. Doppelt gemoppelt hält besser.

Eine besondere Karriere haben in den letzten Jahren die Begriffe «Hate-Speech», also die Hassrede, sowie «Hass und Hetze» gemacht; schon begrifflich leicht zu verwechseln mit der «staatsfeindlichen Hetze» in der DDR, dem Gummiparagrafen gegen Dissidenten“, schreibt Matuschek . Treffer. Und dann erklärt er, daß „Hassrede“ eigentlich genau umrissen sei. Sie umfasse als juristischer Sammelbegriff nur Delikte wie bestimmte Beleidigungen, Volksverhetzung, Holocaustleugnung und das Tragen von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Aber wen interessiert im Angesichte der eigenen Meinungsinhaberei noch, wie „Hassrede“ definiert ist? Hat man denn nicht ein Recht auf seine eigene Meinung hinsichtlich dessen, was man als Hassrede definiert wissen will? Ist man denn kein freier Bürger? Im Extremismus der Mimi-Mitte, schreibt Matuschek, sei Hate-Speech etwas anderes. Er nennt es das „neue moralische Feindstrafrecht“. Und daß es natürlich außerordentlich nützlich sei schon dadurch, daß es keine anerkannte Definition seiner Grenzen gibt.

Die Unbestimmtheit hat Methode, doch der eigentliche Skandal daran ist die Selbstimmunisierung der Politik gegen Kritik. Der Mimi-Mitte-Extremist setzt sich für bedrohte Minderheiten ein, zeigt tugendhaft Flagge und bemerkt nebenbei: Eine bedrohte Minderheit ist er selbst ja auch! Wer Politiker also scharf kritisiert, ist schnell ein Hater. Es ist ein starkes Stück: Die Nomenklatura lässt den Bürger über mit Steuergeldern finanzierte Vereine wie die Amadeu-Antonio-Stiftung oder das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft seine eigene Anstandsdame bezahlen, die ihm bei «unausgewogener Wortwahl» mit der Fliegenklatsche auf die Finger haut“. – so schaut´s aus im Lande des meinungsstarken Lemmings.“, führt Matuschek weiter aus.

Der Extremismus der Mimi-Mitte sei ein „umgekehrter Totalitarismus“, wie ihn der Politikwissenschafter Sheldon Wolin definiert habe, so Matuschek. Eine autoritäre Führerfigur sei da erläßlich. Ein System der weitreichenden Entpolitisierung der Bevölkerung, kombiniert mit weichen und unsichtbaren Formen der Manipulation reicht bereits aus. Eine perfekte Beschriebung des Merkelregimes. Der beste Nährboden für Totalitarismus sei der Konformismus, schreibt Matuschek in der NZZ. Hans-Georg Maaßen hatte recht. Die NZZ ist tatsächlich das neue „Westfernsehen“. Bravo, Milosz Matuschek!

 

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26 Kommentare

  1. Gestern bei Maischberger : jeder Satz gegen die AfD wurde frenetisch beklatscht. Das Publikum überwiegend jugendlich.
    Die Medien feuern aus allen Rohren, gerade jetzt vor den Wahlen, gegen die einzige Opposition.
    Und Michel schaut zu und schweigt.
    Wenn alle Menschen gleich sind , es keine Unterschiede gibt, dann ist die Forderung der Links-grünen nach Vielfalt ein Widerspruch in sich.
    Entweder gibt es keine Unterschiede, dann braucht’s auch keine Vielfalt oder es gibt Unterschiede und dann muss man darüber streiten dürfen, wer zu uns passt und wer nicht.
    Einfache Logik, aber für die Einheitspartei zu schwer.

  2. Wo liest man so etwas in unserer „Qualitätspresse“? Ganz abgesehen von den Funke und Madsack Käseblättern, wo man eh nichts erwartet, nur noch das oben beschriebene Nudging-Desaster!

  3. Deutschland, ein so großes Land, aber nur kleine Zeitungen.
    Schade, man muss wirklich zur NZZ oder BAZ greifen, um nicht merkelhörige Meinungen serviert zu bekommen.
    Einzige Ausnahme stellt die Wochenzeitung Junge Freiheit dar, die aber selbst schon genug gelitten hat unter dem übergriffigen Verhalten der Etablierten in ihrer bisher kurzen Geschichte.

    • Gehört jetzt der links/grünen Tamedia Gruppe. Wie auch der Tagesanzeiger und die Pendlerzeitung 20 Minuten. Auffallend ist, dass im Tagesanzeiger copy/paste Artikel der Süddeutschen übernommen werden.

  4. Guten Morgen und vielen Dank für diesen Artikel! 👍 Das musste ich endlich mal los werden. Für mich ist das Ganze nämlich mittlerweile schwer auszuhalten.

  5. Etwas zur Euphemismus – Gläubigkeit der Linken: diese haben tatsächlich eine Auffassung von der Macht des (politkorrekten) Wortes, die an die Vorstellungen urtümlicher Magie in archaischen Kulturen erinnert. Wenn sie z. B. einen geistig Behinderten einen „anders Begabten“ nennen, glauben sie tatsächlich, der Betreffende sei nun nicht mehr geistig behindert, sondern wirklich „anders begabt“. Und schon sind die geistig Behinderten gewissermaßen aus der Welt geschafft – das ist linke Wortmagie.

  6. Inzwischen versucht man doch schon längst nicht mehr, mit Moral nur zu beeinflussen.

    Längst schon ist man dazu übergegangen, (passive) psychische Gewalt auszuüben und mit emotionaler Erpressung die freie Entfaltung der Gesellschaft einzuschränken und das Denken, die Psyche und die Wahrnehmung der Bürger anzugreifen, nur damit diese sich ausschließlich im Sinne der Erpresser verhalten:

    „Wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land.“ – Angela Merkel am 15.09.2015

    Weder gab es in der Nacht zum 5. September 2015 eine „Notsituation“, die die Grenzöffnung rechtfertigen hätte können, noch hält diese „Notsituation“ bis heute (!) an, es geht auch nicht darum, sich „entschuldigen zu müssen“, sondern darum, Gesetze einzuhalten – und schon gar nicht geht es nur darum ein „freundliches Gesicht“ zu zeigen, sondern Jahr für Jahr über 50 Milliarden Euro für die massenweise Aufnahme inkompatibler Fremder auszugeben, anstatt sie in Infrastruktur, Bildung, Rente, Pflege oder Wohnungen für die einheimische Bevölkerung zu investieren.

    Und es funktioniert: Die Opfer dieser medial auch noch verstärkten Erpressung akzeptieren mehrheitlich, dass beim täglichen Aushandeln des Zusammenlebens mit Zuwanderern, die nach Recht und Gesetz gar nicht hier sein dürften, immer mehr Menschen auf der Strecke bleiben und erstochen oder erschlagen auf den Straßen oder vergewaltigt in den Büschen liegen.

    Sogar die letzte Eskalationsstufe dieser psychischen Gewalt funktioniert bereits – die Selbstschädigung. Um die Daumenschrauben der emotionalen Erpressung maximal anzuziehen, setzen sich Menschen in seeuntaugliche Schlauchboote, gondeln ein paar Meilen ins Meer hinaus und verlangen dann nicht nur „aus Seenot“ gerettet zu werden, sondern auch noch genau dorthin gebracht zu werden, wo diese „Schutzbedürftigen“ hin wollen.

    Dabei rät bei derart skrupelloser Manipulation durch emotionale Erpressung jeder Psychotherapeut dazu, auf KEINEN Wunsch der Erpresser einzugehen, damit der Teufelskreis von Erpressung – Nachgeben – nächste Erpressung durchbrochen wird und das ganze Theater schließlich von selber aufhört.

  7. Besonders erstaunlich ist, wenn „die Linke“ von Rassismus, Intoleranz usw. schwurbelt. Sind sie es doch, die vehement dazu drängen, die Sorben als Indigene zu benennen. Im Wissen, daß die Autochthonen des Territoriums die tatsächlichen Nachkommen der dieses besiedelnden germanischen Stämme sind und nicht erst seit ein paar hundert Jahre n.Ch. Weshalb kämpfen die nicht für die indigenen Rechte der Germanischstämmigen? Schließlich beweisen sie damit, die Sorben als Indigene zu erklären, daß Abstammung, Ethnie, Kultur und Territorium sehr wohl wichtig sind, auch rechtlich. Aber wenn ein Autochthoner was von seiner ethno-kulturellen Herkunft sagt, wird er gleich ins rechte Eck verortet. Wie erbärmlich und verlogen!

    • Bei den Sorben greift die Gender-Ideologie. Diese fordert, sobald es um Frauen und Minderheiten (z.B. Sorben) geht: „Schutz, Schutz, Schutz!“. Dass der Schutz von Frauen und Minderheiten nur vorgeschoben ist, und dass es in Wirklichkeit darum geht, die weiße Rasse und das Christentum auszulöschen, sieht man an der Flüchtlingspolitik. Weiße Farmer aus Südafrika (obwohl sie in diesem Land in der Minderheit sind und viele Frauen darunter sind), sowie christliche Familien aus dem arabischen Raum (also Frauen wie Männer), werden nicht als Flüchtlinge, sondern wie Aussätzige behandelt … das ist der Beweis, dass Merkel und ihre Helfer den Schutz von Frauen nur vortäuschen, und dass sie weiße Frauen, genau wie ihre Männer, in Wirklichkeit hassen und vernichten wollen; indem sie Weiße und Araber (die sie genauso nur benutzen), wie Tiere im Zoo, zusammenpferchen und aufeinanderhetzen.

    • Sie haben recht: die Linken erkennen die Wichtigkeit von ethnokultureller Identität durchaus an, allerdings nur, wenn es sich nicht um Deutsche handelt. (Tibet ist auch ein gutes Beispiel dafür, wo den Linken Worte wie „Überfremdung“, „Raub der eigenen Kultur“ usw. merkwürdig glatt von den Lippen gehen)

  8. Also ich spreche noch mit vielen Leuten; beim Einkaufen, in der Arztpraxis oder einfach mit dem Heizöllieferanten oder dem Handwerker, der mein Bad renoviert. Durch die Bank weg sind die alle unzufrieden mit den Zuständen in unserem Land, aber die Leut‘ sind halt auch etwas bequem. Die Verkäuferin im EKZ ist froh, wenn sie nach Feierabend die Überfremdung nicht mehr sehen muss und hat keine Lust ihre knappe Freizeit auf Demos zu verbringen. Die meinen mehrheitlich es reiche aus, wenn sie ihr Wahlkreuzchen beim nächsten Mal einfach an anderer Stelle (oder gar nicht) machen. Man hat ja in Bayern bei der letzten Wahl auch gesehen, dass viele das ernst meinen und auch machen – sonst wären die Freien Wähler nicht plötzlich mit in der Landesregierung. Problematisch ist, dass die Meinungsdiktatoren bereits sämtliche Institutionen wie Behörden, Schulen, Unis unterlaufen haben und die Jugend indoktrinieren. Wie sagte Greta doch so schön, „ich habe meinen Eltern das Gehirn gewaschen“. Nur deshalb hört es sich so an, als wären die in der Überzahl. Selbst viele alte Menschen haben langsam die Faxen dicke, wenn sie die Tagesschau sehen, aber die gehen halt auch nicht mehr so oft in Einkaufszentren oder in die Stadt, weil sie gebrechlich sind. Und gerade diese Klientel sind Gewohnheitsmenschen und wenig „experimentierfreudig“. Die gehen dann lieber gar nicht wählen, weil sie glauben damit auch nichts Falsches wählen zu können. Und das wiederum hilft den Linksgrünen.

  9. Von den Amis hab ich ein gutes Sprichwort über Demokratie: Demokratie ist, wenn 2 Wölfe und 1 Schaf darüber abstimmen was es am Abend zu essen gibt. Der Zusatz gilt leider nur in Amerika: Freiheit ist, wenn das Schaf bewaffnet ist.

    • Deswegen gab es immer Menschen, die einen noch dickeren Knüppel erfunden haben. Der besser und stärker ist der des Gegners.

    • “Democracy is two wolves and a lamb voting on what to have for lunch. Liberty is a well-armed lamb contesting the vote.“

      So wahr. Freiheitliche Rechtsstaaten haben ein liberales Waffengesetz, nur Diktaturen entwaffnen ihr Volk.

  10. Der ganze Popanz aus Altparteien, linken Journaktivisten, Kunstschaffenden und Geschätz“wissenschaftlern“ hat es geschafft, dass keine echten Probleme mehr beleuchtet werden können ohne hysterisches Geplärre und nervende Idiotie.

    Ich frage mich, wie lange das gut geht, wie lange die Leute sich das gefallen lassen. Vor allem, weil es immer schlimmer wird und die gravierenden Probleme so nicht gelöst werden können.

    Das schon vor Jahrzehnten durch Altparteien überregulierte Deutschland mit seinen knebelnden Steuern, Vorschriften und der fortschreitenden Enteignung der Steuerzahler und Bürger verengt den Meinungskorridor immer weiter und kriminalisiert den gesunden Menschenverstand. Die Altparteien im Gleichschritt mit den GEZ/ÖR-Anstalten schaffen die deutsche Industrie ab, jubeln den Klimawandel hoch und zerstören auch bei der nun einsetzenden Rezession auch die restlichen Voraussetzungen für eine funktionierende Wirtschaft durch neue Steuerfindungen/erhöhungen. Die Bildung, Infrastruktur, Kriminalität, illegale Masseneinwanderung (mit allen Folgen) – alles ein einziges Desaster.
    Ich frage mich echt, wann es für eine Mehrheit endlich genug ist und sie zu Millionen auf die Strasse gehen, keine Altparteien mehr wählen.
    Es ist zum Verzweifeln diese Lähmung hier.

  11. Von dieser These der extremistischen „Mimi-Mitte“ halte ich nichts, weil sie Zusammenhänge nur verkleistert statt sie zu erklären.

    Was wir haben, ist eine Linke, die nach dem Marsch durch die Institutionen seit einiger Zeit „oben“ angekommen ist – und die im Unterschied zur tradierten Linken Privatbesitz nicht mehr abschaffen will (Irrläufer wie der kleine Kevin werden da schnell wieder eingenordet), sondern sich als Schmarotzer oben drauf setzt.

    Hinzu kommt, daß sich der Internationalismus der Linken und die Expansionsgier des internationalen milliardenschweren Geldadels beim Stichwort „Globalisierung“ interessenskompatibel treffen.

    Dies alles vor dem Hintergrund einer miserablen politischen Bildung und der daraus resultierenden Leichtigkeit, die Bevölkerung in Scheinwelten hinein zu lullen. Und dann wird, wie traditionell in Deutschland, „mitgelaufen“.

    Mit „Mitte“ und „Mimi“ hat das alles nichts zu tun.

    Sehr wohl aber mit einem Kampf der Superreichen (und denen, die von diesen was abhaben wollen, siehe oben: schmarotzen) gegen die Ärmeren in der Privatwirtschaft.

    • Somit haben wir gut 80% Feinde in der Summe. Also einschliesslich der Einmänner und denjenigen die mit Wurzeln ausgestattet sind. Suche jeden morgen meine Füße ab ob da Wurzeln sind. Kann keine finden. Muss also ne spezielle Spezies sein.

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