Allahu akbar – Jetzt wird auch noch die Disco islamisiert

Disco-Muslima (Symbolbild: shutterstock.com/Von marcogarrincha)

Serpil Öztürk ist eine korankonform bekopftuchte Muslima aus Düsseldorf. Für ihre Glaubensschwestern legt sie auf muslimischen Partys auf und gibt dort die hippe DJiane. 

Nachdem sich die muslimische Kultur in nahezu allen Lebensbereichen breit gemacht hat, fällt nun auch einer der letzten Bastionen: Die Disco wird islamisiert. Serpil Öztürk ist in ihrem muslimischem Leben Hausfrau und stolze Mutter von drei strammen Söhnen. Immer öfter jedoch gibt die 41-jährige Muslima aber die hippe DJiane und legt auf muslimischen Partys Musik auf. Dort spielt die bekopftuchte Disco-Muslima dann alles, was ihre islamischen Gäste glücklich macht: egal ob traditionelle türkische Musik, Pop oder Techno. DJ Serpil spielt alles.

Jedoch – aus Glaubensgründen – nur für das weibliche Bodenpersonal Allahs. Schwer sei es, eine Location oder Feiermöglichkeit nur für Frauen zu finden, insbesondere für muslimische Frauen mit Kopftuch, so Öztürks Jammern, wobei sie sich sicher ist, dass es sich hiebei um eine Marktlücke handelt, die nur noch nicht erkannt wurde. „Auch wir möchten ausgiebig feiern und uns amüsieren“, so die in Deutschland geborene und aufgewachsene Muslima. „Nicht nur ich fühle mich besser, sondern auch die Frauen fühlen sich wohler und tanzen viel ausgelassener.“

Wie RP-Online berichtet, hat „DJ Serpil“ bereits 3000 Follower auf ihrem – ausschließlich auf türkisch  verfassten – Instagram-Account. Fast schon bewundernd berichtet die Zeitung weiter, dass die DJ-Muslima anfangs beim Aufbau ihres Musik-Equipments von einem Freund unterstützt wurde. Nachdem die blitzagile Muslemannin jedoch jeden notwendigen Schritt via Handyaufzeichnung zuhause einübte, benötigt sie zum Aufbau anstatt zwei Wochen Vorbereitung nur noch ein bis zwei Tage. (SB)

 

 

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12 Kommentare

  1. Und wenn sie dann nach Hause kommt, wird sie vom Mann verprügelt, weil sie Haram-DJane ist, denn Musik ist böse.

  2. Also ich kenne, bedingt durch mein Hobby Salsa tanzen jede Mengen DJs.
    Alle männlich. 😉
    Die bauen Ihre Anlage vor der Party in 10 Minuten auf, inklusive Einstellung des Pegels und Allem, was dazugehört. 😉
    Kein weiterer Kommentar nötig.

  3. Und ich dachte immer eine Disco wäre eine Möglichkeit gewesen jemand vom anderen Geschlecht kennen zu lernen, ach so ich vergaß, bei denen übernehmen ja die Eltern die Partnerwahl.

  4. Wie ist das eigentlich mit Männern, die sich als Frau fühlen, dürfen die auch dann in diese Frauendiscos oder zum Frauenschwimmen?
    Ich würde mich als Mann diskriminiert fühlen, weil ich ja mich anders „fühle“ – wer würde da gewinnen? Weiß das jemand?

  5. Ich schlag mal vor: die Türkei als Veranstaltungsort! 😉 – Ich verstehe nicht, dass die keinen Veranstaltungsort finden … nicht mal Dizzen in türkischer Hand?

  6. Wenn da bloss diese seit Jahrhunderten störende alte Verlogenheit dieser Leute nicht wäre…!! Dabei soll im Islam, Musik und dergleichen ja streng verboten sein..ja-ja!

    Es bleibt zu hoffen dass sich nun im Iran, Nordostafrika und anderen Länder, allmählich Einiges im Untergrund tut, um eines Tages die verlorene uneingeschränkte Freiheit zurückzuholen.
    Nur noch eine umfassende grosse Revolution kann dies bewerkstelligen.

    • Da Sie den Iran erwähnen … ähm … zwar offiziell ist das so, aber inoffizielle geht auf iranischen Parties so richtig die Post ab. Hier würden die vor Neid erblassen. Und … kein Pasdaran taucht auf auf Privatgelände!

    • Das Spielen von Musikinstrumenten ist verboten, siehe Fatwa „Music and Singing“ (engl.) by Mufti Muhammad ibn Adam.

      Abspielen von fertigen Songs oder Playbacks plus Labern (Räppen) ist erlaubt, dann kann Allah keine Musiker sehen.

    • Da Sie den Iran erwähnen … ähm … zwar offiziell ist das so, aber inoffizielle geht auf iranischen Parties so richtig die Post ab. Hier würden die vor Neid erblassen. Und … kein Pasdaran taucht auf auf Privatgelände!

  7. Das hör ich schon bei offenem Fenster- außer dem typischen Halbtürken-Rap dröhnt allerorten Leiermusik mit unterlegtem Disco-Sound aus den Boxen.
    Schlimm sind diese Musikrollen die am Smartphone hängen oder separat im Rucksack oder was weiß ich-
    na gut wir sind früher auch mitm Ghettoblaster rumgerannt aber so bösartig wie heute war es nicht.
    Vor allem die Texte sind mehr als megapeinlich und müssten ein Fall für den Staatsanwalt sein.

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