Italien: 15 Migranten springen von der Open Arms und landen in Lampedusa

15 Migranten sprangen heute von der Open Arms und landeten in Lampedusa; Foto: Screenshot Twitter
15 Migranten sprangen heute von der Open Arms und landeten in Lampedusa; Foto: Screenshot Twitter

An Tag 19 sind mindestens 15 weitere Migranten von dem NGO-Schleuserschiff OpenArms ins Mittelmeer gesprungen, um die Küste von Lampedusa zu erreichen. Die NGO jammerte medienwirksam, die Situation an Bord sei „außer Kontrolle“ und „verzweifelt“. Nachdem ein Migrant früh am Tag vom Schiff gesprungen und von der italienischen Küstenwache gerettet worden war, sprangen neun weitere mit orangefarbenen Schwimmwesten ins Meer, gefolgt von fünf weiteren. Alle versuchten die süditalienische Insel Lampedusa, die in Sichtweite des verankerten Schiff liegt, zu erreichen. Alle wurden „gerettet“ und nach Lampedusa gebracht.

Ein Reporter des spanischen öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders TVE sagte, der erste Springer habe sich geweigert, zur Open Arms zurückzukehren und wurde stattdessen nach Lampedusa gebracht, um andere dazu zu bewegen, seinem Beispiel zu folgen. Der Reporter sagte, nach 19 Tagen an Bord springen sie aus „Verzweiflung und weil sie verrückt geworden sind“. 

Open Arms twitterte: „Immer mehr Menschen springen verzweifelt ins Wasser. Unsere Rettungsschwimmer, unser Rettungsboot, die Küstenwache und die Küstenwache retten und versuchen, die Situation zu kontrollieren. An Bord ist die Situation am Limit.“

Alle 15 erreichen Lampedusa

Im Video sieht man die Migranten, die Schwimmwesten trugen und ein Schiff der Küstenwache sowie in der Nähe Schlauchboote, die versuchten, die Migranten zu erreichen. Laut Open Arms hat die italienische Küstenwache alle 15 Springer aus dem Wasser „gerettet“ und nach Lampedusa gebracht. Es verbleiben 83 Migranten an Bord der OpenArms.

Eine Sprecherin der NGO, Laura Lanuza, sagte, sie habe von den Besatzungsmitgliedern der Open Arms gehört, dass „diejenigen, die an Bord bleiben, ebenfalls mit dem Springen drohen“.

Oscar Camp: „Medizinische Evakuierung von der #OpenArms von weiteren 8 Personen und einem Begleiter. 18 Tage in einer Eisenkiste eingesperrt, Wasser und Lebensmittel rationiert … Die Situation ähnelt der einer libyschen Strafanstalt, aber in italienischen Hoheitsgewässern.“

Der Kapitän von Open Arms warnte zuvor die italienischen Behörden, dass die 17-köpfige Besatzung die Situation an Bord nicht mehr kontrollieren könne, da frustrierte Migranten anfangen zu kämpfen. Die spanische Regierung teilte daraufhin mit, sie schicke ein Marineschiff in die italienischen Gewässer, um die Open Arms nach Spanien zu eskortieren. Das spanische Marineschiff Audaz werde am Dienstagnachmittag den südspanischen Hafen von Rota verlassen. Es wird am Freitag in Lampedusa ankommen und die Open Arms dann zum Haupthafen auf der Insel Mallorca eskortieren.

Sechs europäische Länder haben bereits zugestimmt, die Anfang August vor der Küste Libyens aufgefischten afrikanischen Migranten aufnehmen zu wollen. Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte gab letzte Woche bekannt, dass Spanien, Portugal, Deutschland, Frankreich, Rumänien und Luxemburg angeboten hätten, die Afrikaner aufzunehmen.

Nachdem Spanien angekündigt hatte, seine Häfen für die Open Arms zu öffnen, erklärte die NGO, das Angebot komme zu spät und die Reise nach Spanien sei zu lang, was den Migranten und der Besatzung nach so langer Zeit auf See nicht zuzumuten sei.

Währenddessen dümpelt die unter norwegischer Flagge fahrende Ocean Viking, die von zwei französischen NGOs betrieben wird und 356 gerettete Migranten an Bord hat, zwischen Malta und der italienischen Insel Linosa und wartet auf die Zuteilung eines „sicheren Hafens“. (BH)

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52 Kommentare

  1. „… nicht mehr kontrollieren könne, da frustrierte Migranten anfangen zu kämpfen.“
    Na denn, Energie ist noch schwer vorhanden, Schwimmen geht anscheinend auch noch, solche Energiebündel kann man doch nicht ertrinken lassen, oder doch? Erst wenn die Schiffsbesatzung mal „bekämpft“ wird von den Armen mit den hohen bezahlten Fährkosten, könnte diese andauernde Erpressung aufhören. Filmteams sind auch nun immer dabei, na sowas aber auch, dann gibts live die Kämpfe zu sehen.

  2. Wie kann man nur so krank sein als deutscher Politiker? Ich bin für eine Volksabstimmung ob wir diese Menschen aufnehmen wollen. Ich kann nur an die Aussagen des nigerianischen Präsidenten Muhammadu Buhari erinnern…“gebt ihnen kein Asyl“

    Man sieht ja bereits jetzt das Aggressionspotential dieser Menschen….

  3. Die Freibäder Deutschlands und Europas werden doch wohl noch bis zum Eintreffen der Fachkräfte geöffnet bleiben?

  4. Die kostbare Ladung muss dringend gelöscht werden. Die Zeit drängt, da die nächsten Gummiboote mit Geflüchteten in Seenot „gebracht werden müssen“. Die Schlange der Schutzsuchenden wird immer länger, da geht es nicht, dass die „Arche Noah“ unnütz so lange vor Anker liegen muss.

  5. Portugal und Luxemburg wollen diese Passagiere haben ?! Ich lache mich weg.
    In diesen Ländern weiß man ganz genau, dass die nach spätestens einer Woche aus diesen Ländern verschwunden sind. Wohin ? Man weiß es nicht und will es auch nicht wissen.

  6. Der linke Ministerpräsident Conte (5Sterne) ist zurückgetreten. Die “rechte” Regierung mit Salvini ist geplatzt. Und jetzt wird Präsident Mattarella den Merkelfan Conte mit der Bildung einer linkspopulistisch-marxistischen Regierung aus M5S und PD beauftragen, die dann wahrscheinlich bis 2023 regieren wird. Diese Regierung wird dann alle Migranten-Dekrete von Salvini rückgängig machen, ähnlich wie in Österreich. Dann werden die Häfen wieder aufgemacht und bis 2023 werden wieder 100Tausende Migranten nach Italien einwandern. Rechte Regierungen darf es einfach nicht geben und sie werden mit allen Mitteln bekämpft. Fragt sich nur wer wirklich die Fäden zieht. Der Wähler kann wählen was er will, es wird immer eine linke Regierung dabei herauskommen weil die Massenmigration beschlossene Sache ist.

    • Klingt nach absolutem kommenden Horror für Europas indigenen Völker!
      Es bleibt zu hoffen, dass die immer mehr in den Untergrund gedrängten sog. „rechten Medien“ und Bewegungen sich mit den nun in Eurppa immer zahlreicher werdenden politischen Gefangenen zusammentun und versuchen, wenigstens Teile der verlorenen (Meinungs/Gesinnungs) Freiheit zurückerlangen. Die linke rotgrüne Allianz weist täglich mehr Ähnlichkeiten mit dem SA/SS- und Nazi-Faschismus der vergangenen 30er Jahre auf. „Schnallt “ denn das niemand mehr, ausser Lesern hier im Forum? Das sollte sich ändern!

  7. Sollte am Freitag nur noch die Besatzung auf dem Schlepperkahn vorhanden sein, sofort Alle inhaftierten und den Schlepperkahn versenken. Das sinkende Schiff dann medienwirksam zur besten Sendezeit dem Publikum verabreichen, möglichst auch bis in die letzte Lehmhütte Afrikas…

  8. stellt sich hier nicht die Frage, ob dieser Seelenverkäufer bzw. ein mehrtägiger Aufenthalt auf diesem schlimmer wie die Lager in Libyen sind. Anscheinend jedenfalls, sonst wären die doch in Libyen so mißhandelt Wordenen doch erleichtert, dankbar und ob ihrer nicht mehr notwendigen Fluchtgründe nun glücklich auf dem Boot, auch angesichts, daß dort Lebensmittel und alles Notwendige da war.
    Da sie aber von Bord gehüpft sind, möglicherweise als Nichtschwimmer, sagt doch aus, daß die paar Tage auf dem Kahn schlimmer als libysches Lager, Folter und Versklavung war. Die Kähne also sofort stillegen, damit denen so was nicht weiter zugemutet wird

  9. Ich plane einen Kurztripp nach Dänemark. Zwecks Mangel an Cash werde ich wohl von der deutschen Ostseeküste mit meiner Luftmatratze starten und mich 200m vom Strand entfernt nach Dänemark retten lassen… 👍

  10. Möchte wissen, wie lange diese dreckigen NGOs mit immer mieseren Tricks letztlich durchkommen und uns immer wieder neue Goldbarren auflasten.

  11. Der Kapitän warnt vor der aggressiven Stimmung an Bord ! Ja wer ist den dafür verantwortlich, etwa Salvini ? So weit ich weis hat der Klartext gesprochen was die weitere Infiltration Europas angeht. Wer das ignoriert ist selbst schuld. Sowohl die Migranten die viel Geld bezahlt haben als auch der Kapitän und seine „Gutmensch Crew“ tragen allein die Verantwortung. Vorschlag: Schiff beschlagnahmen, Kapitän und Crew verhaften, Migranten im Drehkreuz Verfahren zurück führen.

  12. Was für ein Schwachsinn….. Rumänien hat sich bereit erklärt, einige Flüchtlinge zu nehmen….. Das kann man dann wohl in Stunden messen, bis wann sie sich von da, auf den Weg nach Deutschland machen…..

  13. Was für eine dreckige Farce dieser angeblichen Gutmenschen.
    Da wird genau auf perfekte Distanz zum Ufer geankert,
    schnell noch die Häfen in Spanien abgelehnt, weil ja sooo unmöglich zu erreichen und Medienwirksam stürzen sich die Migranten ins Meer….und werden „gerettet“.

    Klar vor Lampedusa und versammelter Presse ist es ja aus Marketinggründen
    viel besser um Sponsoren zu werben als in Menorca die Migranten abzuladen.

    Lampedusa nach Menorca ist ja viel zu weit laut medienwirksamer,
    auf die Tränendrüsen drückender Kommentare des Kapitäns.
    Wie viel geht die Kiste ? 15 Knoten ? lol…und ein 30 Stunden-Schlag ist zu weit ?
    Da lachen selbst Hobbysegler über den schlechten Scherz.

    Für mich sind hier die wirklichen dreckigen Menschenverachter diese
    angeblich ach so hilfsbereiten NGOs. Damit Kohle ins Haus kommt,
    ist ihnen jedes Mittel recht.
    Einfach nur mehr widerlich das Ganze Schauspiel für Dummys 🙁

  14. Italien sollte den Spieß umdrehen und die „Geretteten“ zurück nach Afrika befördern. Dann spricht sich schnell herum, somit springt keiner mehr und die Fluchtis, werden sich weigern nach Italien gebracht zu werden.

  15. Die „Geretteten“ wurden erneut gerettet. Die verbliebenen Geretteten auf dem Schiff drohen gegen ihre „Retter“ zu kämpfen.
    Läuft doch.

    • Da wird von den NGO eine Nummer abgezogen , die alles an Geschmacklosigkeit und Kriminalität übertrifft. Wenn diese „Flüchtlinge“ die Kraft hatten über Bord zu gehen und zu schwimmen , dann werden sie genau instruiert und verpflegt worden sein . Wer mir erzählen will , die Lage gerate außer Kontrolle , weil die Herrschaften „18 Tage in einem Eisenkäfig“ zubringen mußten , dem kann ich nur sagen : Hätten Sie vor 50 Jahren (so wie ich) auf einem Schnellboot , oder einer anderen Einheit der BM Dienst getan , wären Sie für längere Zeit in Manövern unterwegs gewesen , ohne jemanden zu sehen . Dabei wurde Dienst gemacht und nicht an Oberdeck rumgelümmelt und dem Herrn der Tag gestohlen . Von der räumlichen Enge ganz zu schweigen . Diese möchtegern „Kapitäne“ sind Luschen , die ihre Ladung im Sinne der Schleuser schnellstens abkippen wollen , um die nächste Ladung Blutsauger aufzunehmen und unter größtem Gejammer dem nächsten Blödmann (Deutschland) aufs Auge zu drücken und den Steuerzahler damit zu schröpfen . Der Aufregung letzter Schluß: „Kapitäne“ verhaften , Schiffe abwracken.

  16. Die internationale Großoffensive der NGO und
    Schleppermafia gegen Salvini nimmt an Fahrt
    auf. Es wird nichts unversucht gelassen, mit allen
    propagandistischen Mitteln, Salvini als „rechts-
    populistischen“ Unmenschen zu brandmarken.
    Nach Österreich steht nun Italien auf der Abschussliste
    der skrupellosen Migrationsindustrie und ihrer Finanziers.

  17. Am Freitag soll also ein spanisches Schiff die Migranten aufnehmen.
    Außer der Besatzung werden die da niemand mehr antreffen.

  18. Ihre Verzweiflung mag begreiflich sein angesichts 1.600€ in den Sand gesetzte Schleppergebühr. Aber sie gehören zurück nach Hause.

  19. Ich habe es heute live auf YT gesehen. Was da für viele Schiffchen rumgekreuzt sind, Wahnsinn……………

  20. Solange die Altparteienregierung nicht offen das australische Modell der Einwanderungsverhinderung/Schleppung kommunizert wird das immer so weitergehen.

    Dauernd werden diese Schlepper-NGOs moralisch erpressen und mit immer neuen Tricks uns ihre Goldfracht aufhalsen ohne sich an der Nachsorge zu beteiligen oder für die Folgen aufzukommen.

    Das kann einfach nicht so weitergehen.

    • Leute… Es ist genau so GEWOLLT! Europa soll mit Migranten geflutet werden. Durchmischung der Europäer, Zerstörung der Nationen. Ziel der EU. Und dieser Plan wird gnadenlos umgesetzt. Soros hat seine Finger auch mit im Spiel. DuckDuckGo hilft!

  21. „18 Tage in einer Eisenkiste eingesperrt, Wasser und Lebensmittel rationiert … “

    Einfach mit den italienischen Behörden in Verbindung setzen und um Wasser und Lebensmittel bitten.
    Ich bin mir sicher, die liefern.

  22. Im Augenblick löst sich das italienische Parlament auf! Sondersendungen im italienischen Fernsehen auf fast allen Kanälen heute Abend. Es wird nichts unversucht gelassen an Salvinis Stuhl zu sägen! Sollte es nicht zu Neuwahlen kommen und sich die Parteien die die Lega Nord verhindern wollen zu einer Koalition zusammen schließen dann ist das Ende Europas eingeläutet! Aber die Hoffnung stirbt zuletzt und ich hoffe es kommt tatsächlich zu Neuwahlen, ein Minister Präsident namens Salvini, würde der Schlepperei auf dem Mittelmeer ein Ende setzen, zumindest ein Ende gen Italien! Forza Salvini non mollare!!

    • Ich hoffe, dass das Italienische Volk es sich nicht bieten lässt, wenn Salvini kaltgestellt wird, so einfach wird das nicht gehen, Salvini hat viele Menschen hinter sich.

    • Erstens war das nur scherzhaftes Wunschdenken, zweitens ist mir immer noch nicht klar, was mit den Schwimmern passiert; außer dass sie vermutlich auf dem Landweg über die Länger verteilt werden.

    • Im Text steht, dass sich Spanien, Portugal, Deutschland, Frankreich, Rumänien und Luxemburg bereit erklärt haben, die Afrikaner aufzunehmen. Ich tippe darauf, dass sie alle in Deutschland landen werden.

    • Wäre schön, weil die Merkel sie alle eingeladen hat. Leider, nachdem die „armen“ nach Deutschland geflogen sind, wird Berlin sie wieder nach Italien schicken, weil dort wurden sie erstens registriert.

  23. Na wie schön, dann eben so, wollen wir sie nicht in einem Schlauchboot aussetzen, Hauptsache man zwingt Italien diese ganze Menschen zu ernähren? Ich fasse das nicht, Mr. Salvini-Schnellverfahren in Lampedusa und dann sofort zurück an Ausgangspunkt.
    Das schiff festsetzen, denn es hat diesen Zustand wissentlich herbeigeführt, den „Geretteten“ sogar die Möglichkeit entzogen, einen sicheren Hafen zu erreichen, da sie die Reise ja abgelehnt haben. Ist das nicht Freiheitsberaubung? Inklusive dem Versuch, den italienischen Staat zu erpressen?
    Man muss die Argumentation nur mal umdrehen

  24. Ich verstehe gar nicht, dass die Italiener das Piratenschiff überhaupt in die 12-Meilen-Zone um Lampedusa haben eindringen lassen.

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