Da freut sich der Bürger: BKA stellt immer mehr Polizisten für Personenschutz ab

Foto: Durch Africa Studio/Shutterstock
Sehr gefragt: Bodyguards (Foto: Durch Africa Studio/Shutterstock)

Wiesbaden – Das klingt doch sehr beruhigend, oder besser beunruhigend: Das Bundeskriminalamt (BKA) setzt immer mehr Polizisten für den Personenschutz ein. Das geht aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, über die die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Dienstagausgaben) berichten. Demnach stieg die Zahl von 524 im Jahr 2017 auf 532 im Jahr 2018 und liegt aktuell bei 543. Davon sind 196 abgeordnete Bundespolizisten.

Noch 2009 hatte die Zahl der BKA-Beschäftigten im Bereich Personenschutz bei 488 gelegen. Die Zahl der vom BKA ständig geschützten Personen lag am 1. August 2019 bei 37, davon 11 mit ständigem und 28 mit anlassbezogenem Personenschutz. 2016 und 2017 hatte es allerdings relativ konstant jeweils 43 und 44 geschützte Personen gegeben.

Die Bundespolizei hat zur Unterstützung des Auswärtigen Amtes von 2009 bis 2019 insgesamt 47 Personen durch Einzelmaßnahmen geschützt. Im Rahmen von Amtshilfeersuchen des BKA kamen seit 2014 weitere 25 Personen hinzu. Die innenpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, sagte dem RND: „Es ist zu begrüßen, dass der Bereich Personenschutz bei BKA und Bundespolizei in den letzten zehn Jahren deutlich ausgebaut wurde. Denn angesichts verschiedener Bedrohungen und steigender Zahlen politisch motivierter Angriffe muss der Schutz der Verfassungsorgane gewährleistet bleiben.“ Was ihr große Sorgen mache, sei die Sicherheit der vielen engagierten Menschen, die kommunalpolitisch oder bürgerschaftlich aktiv seien, so Mihalic weiter. Hier müsse sichergestellt sein, dass auch in den Ländern entsprechende Kapazitäten zur Verfügung gestellt würden, um diese zu schützen – gerade in Zeiten, in denen rechtsextremistische „Feindeslisten“ kursierten und für Verunsicherung sorgten.

Bleibt die Frage, ob das BKA auch genügend Personenschützer für die Bürger bereitstellen kann, die tagtäglich um ihr Leben bzw. Unversehrtheit fürchten müssen, oder sind in Deutschland doch nicht alle Menschen gleich?. (Quelle: dts)

Loading...

14 Kommentare

  1. Der fettgefressene Hosenanzug braucht allein schon mittlerweile eine komplette Prätorianergarde um vor den „jubelnden “ Menschenmassen beschützt zu werden !
    An der großen Anzahl von zu schützenden Personen und der Menge der Personenschützer läßt sich gut die Beliebtheit beim Volk ablesen !

  2. „Angst ist ein schlechter Ratgeber“ – – sagt der Politiker mit 3 Bodyguards um sich rum. — Es gibt keine größeren Feiglinge als diese Vaterlandsvernichter, man kann denen nur noch vor die Füße spucken.

  3. Was ihr große Sorgen mache, sei die Sicherheit der vielen engagierten Menschen, die kommunalpolitisch oder bürgerschaftlich aktiv seien, so Mihalic weiter.

    Meint die damit AFD Politiker und Mitglieder?

  4. Da frage ich mich doch ernsthaft, was ist denn mit den „LINKS-extremistischen“ Feindeslisten? Gibt es laut Mihalic nicht, oder was? Wer schützt dann die (na sagen wir mal) konservativen Promis? Die Clans oder wer?

  5. Die „Men in Black“ schützen die „VIPs“ und wir werden mit den Aliens allein gelassen.

    Ist ja wie’n schlechter Hollywoodfilm …

  6. Im sichersten und schönsten Deutschland aller Zeiten. Mit Merkelpollern um jeden „Lichtermarkt“, Wassergraben um den Reichstag und Personenschützern für die hohen Herrschaften. Und am besten: Es gibt keine häßlichen Bilder an den deutschen Grenzen, größte Sorge der Frau aus dem Kanzleramt.

    • Na ja, da das Volk noch im Koma liegt, brauchen die es doch gar nicht zu fürchten.
      Ich glaube, dass bald irgendwas Großes kommt, von dem die wissen, dass es das Fass zum Überlaufen bringt. Und davor wollen die sich schützen.
      Könnte der Finanzcrash sein…..wer weiß?

    • Muss man ja auch verstehen. Sie sollen nicht mit dem konfrontiert werden, was sie in Deutschland mit ihrer verfehlten Politik angerichtet haben und noch immer anrichten.

Kommentare sind deaktiviert.