Die Kameraden verlassen die Truppe – Ein Erfahrungsbericht über die Bundeswehr

Durch Joerg Huettenhoelscher/Shutterstock
Angst vor Übergriffen? Bundeswehrsoldaten (Foto: Durch Joerg Huettenhoelscher/Shutterstock)

Der Autor, «Eisenhorn», hat sechs Monate aus ideellen Gründen Freiwilligen Wehrdienst geleistet und ihn jetzt frühzeitig abgebrochen. Er hat bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem Sektor der Wirtschaft, wo händeringend nach Personal gesucht wird.

Jeder Soldat ist sich sicher: «Meine Allgemeine Grundausbildung (AGA) war sicherlich die härteste und schwerste, die es jemals in der ganzen Bundeswehr gegeben hat ». Ein bisschen ist das soldatischer Stolz. Man spielt damit und stellt sich überlebensgroß da. Wie sollte man auch nicht? Die meisten Rekruten werden an andauernd an ihre Grenzen geführt und dann auch gerne mal darüber hinweg und wieder zurück geschleift.

Ich hatte da auch großes Glück. Ich entschied mich, um möglichst schnell loszulegen, in Bayern mit der Grundausbildung zu beginnen.
Was ich nicht wusste: Es wartete auf mich eine Gruppe aus Ausbildern, die alle im Einsatz gewesen waren, erfahrene und tapfere Männer, die selbst in Feuergefechten und Überfällen gesteckt hatten, die selbst wahrscheinlich Leben genommen haben und auch selbst den Verlust von Kameraden erlebt hatten. Und sie bildeten für die Einsatzkompanien aus. Nur ein kleiner Teil von uns würde als SaZ dorthin versetzt werden – nach der AGA.

Dennoch mussten sie sich andauernd an den Leistungen von Freiwillig Wehrdienst Leistenden messen lassen. Im Gegenzug waren die Anforderungen an das Schießen, das Leben im Felde, aber auch an Kameradschaft und körperliche und geistige Leistung immer auf einem hohen Niveau. Wir gingen oft und gerne in den Gefechtsdienst und rangen den ganzen Tag mit dem unsichtbaren Feind, wie mit dem Feind in uns. Am Ende des Tages kamen wir vollkommen offen wieder in die Kaserne marschiert, doch waren wir zufrieden, denn wir hatten den Kampf ein aufs andere Mal gewonnen und uns daran gewöhnt, einander zu vertrauen sowie uns auf uns unsere Feldwebel zu verlassen

Ich kam einige Wochen nach dem Ende meiner AGA zu meiner Stammeinheit, die vollkommen mit mir als FWDler überfordert war. Woher wir denn kamen, wurde gefragt. Unsere Dienstposten-Ausbildung ginge erst im August los. So wurden wir, kaum einige Wochen im Dienstgrad des Gefreiten, zu «Hilfsausbildern». Und ich kam in den Genuss zu erleben, wie andere AGAs aussehen können. Vom täglichen Gefechtsdienst, der andauernden Übung von Infanterietaktik, Schanzen, Streife und dem Verwenden von Übungsmunition war hier keine Spur. Auf dem “10km” Marsch, eigentlich kein Hexenwerk, marschierten wir 9km. Statt einer Pause gab es drei und der Zeitrahmen wurde ebenfalls überdehnt.
Zur ersten Pause war ich bereits so entnervt vom Gewinsel der Rekruten, dass ich auf ihr Heulen nach mehr Rast mit einem «Packen Sie lieber ihren Rucksack richtig, sonst kotze ich Ihnen von meinem Posten hinten auf ihren Helm!» reagierte.

Als wir später im BiWaK waren, waren die Rekruten bereits überfordert. Sie waren teilweise dem Nervenzusammenbruch nahe oder wussten nicht, wie sie mit soviel Natur und Anspruch zurecht kommen sollten. Beim letzten Marsch durften sie ihre ohnehin fast leeren Rucksäcke abgeben.

Da wusste ich, das ich Glück gehabt hatte. Ich habe vielleicht auch nicht die schwerste AGA aller Zeiten durchstanden, aber hatte mich doch meinem körperlichen wie geistigen Gegnern, den Herausforderungen, gestellt, wieder und wieder. Und mit meinem Kameraden habe ich sie bezwungen. Den Rekruten in meiner Stammeinheit ging dies vollkommen ab. Ihre AGA war einfach und nett. Und so würden sie von den Härten berichten können, ohne jedoch jemals eine Verhältnismäßigkeit kennengelernt zu haben.

Wenn dies jedoch der Ausbildungsstand innerhalb der AGA ist, dann muss die Politik der Bundeswehr wohl etwas nachhelfen. Entweder wird der freiwillige Wehrdienst abgeschafft und die Bundeswehr mit Praktika und SaZ letztendlich wirklich in einen Job wie jeden andere verwandelt; oder man verlängert die AGA und verleiht ihr wieder den nötigen Biss, um, Notfalls auch mit Drill und Schliff, aus allen Männern und Frauen echte Soldaten zu machen, die sich auch durchbeißen können und wollen.

Nur ein Gefreiter, und doch so wichtig?

Ich sehe ihnen an, wie wichtig ich ihnen plötzlich bin. Zuerst dem Spieß, danach dem Zugführer und dann meinen Kameraden. Später dem Oberfeldfewebel, der mich bei der Auskleidung begleitet. Auch der Oberstabsärztin. Und zuletzt auch dem Hauptmann. Mir wird die Hand gegeben und viel Glück gewünscht. Ich erwidere kühl das ich bereits drei neue Stellenangebote habe. Es ist Überraschung auf den Gesichtern zu lesen.

Sie alle verstehen, warum ich vorzeitig aus der Truppe ausscheide. Viele geben im persönlichen Gespräch schnell zu, dass sie genauso wie ich fühlen. Auch sie freuen sich auf ihr Dienstzeitende. Sie wissen besser als ich, wie sich die Bundeswehr verändert hat. Wie die AGAs immer kürzer und inhaltlich seichter wurden. Wie die Kameradschaft bei vielen einen schalen Beigeschmack bekommen hat, den sie im Mund haben, wenn sie Tag ein Tag aus auf das Dienstende warten. Nervös rauchend, Fernsehen schauend, immer bereit sich abzuseilen oder auf andere zu zeigen.

Auch die finanziellen Anreize sind nur Augenwischerei. Wer denkt als SaZ wird er reich, der weiß nicht, was Leute, die eine wirklich gute Arbeit machen verdienen. Und als Freiwillig Wehrdienst Leistender wie ich, kann es schon mal zum Monatsende brenzlig werden. Während ich diesen Beitrag schreibe, musste ich mir das Geld für mein Bahnticket bei einem Kameraden leihen, denn die Bundeswehr zahlt nach 5 Monaten immer noch nicht meine Miete. Wer also nur auf gutes Einstiegsgehalt aus ist und mit Leerlauf, Stumpfsinn und schlechtem esprit de corps klar kommt, für den ist der SaZ ganz klar etwas. Wer seinem Land dienen will und der Gesellschaft etwas zurück geben möchte, der sollte sich warm anziehen oder sich einen anderen Job suchen.

Doch wie mir und diesen anderen Kameraden geht es vielen. Und so ist es auch kein Wunder, dass die Bundeswehr viel zu wenig Mannschaften hat, und damit eben auch auf jeden Gefreiten schielt. Viel ärgerlicher ist vielleicht die Erkenntnis, dass durch die oben beschriebenen Umstände immer mehr gute Kameraden und Menschen die Streitkräfte verlassen. Im Umkehrschluss bleiben die ungewollten, ungeliebten aber doch gebrauchten übrig. Sie, die aus Sicht einiger Kameraden nur in der Armee “schmarotzen” und außerhalb keinesfalls einfach einen Beruf erlernen oder erlangen würden, machen so immer mehr und mehr der Truppe aus und bilden so einen stark wahrnehmbaren Kontrast zu den kühnen und starken Männern und Frauen aus der Zeit des kalten Krieges. Zumindest spüre ich eine zunehmende Entfremdung zwischen den Bildern von früher (50er, 60er, 70er usw) und dem, was sich heute in der Bundeswehr abbildet.

Was Von der Leyen angestiftet hat, setzt sich so weiter fort. Ob Annegret Kramp Karrenbauer vielleicht doch als gute Ministerin entpuppt? Unwahrscheinlich! Das denken viele in der Truppe. Unerheblich, sage ich.  Die Bundeswehr verendet schon längst, langsam und siechend an ihrem Mangel an echtem Gerät, echter Führung, im Inneren wie im Äußeren – und an einem Mangel an eigenen Werten. Wenn es keinen Korpsgeist gibt, Belastung und Härteprobe des alltäglichen Dienstes als lästig und Kameradschaft als Stolperstein auf dem Weg zum Feierabendbier gesehen wird, dann ist dem Tier eigentlich nur noch ein rasches Ende zu wünschen.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf younggerman.com

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35 Kommentare

  1. Als Ex – Fallschirmjäger schäme ich mich mittlerweile für diesen Sauhaufen in Grund und Boden!

    Aber andererseits – was sollte es in dieser grenzdebil-suizidalen Wegwerfgesellschaft auch zu verteidigen geben?!

  2. Das BRD Regime, ist doch eigentlich ein subversives Besatzungsregime, das die NWO über die Implementierung der Vereinigten Staaten von Europa anstrebt.
    Die Herren dieses Besatzungsregimes sind die Betreiber und Nutznießer von Sozialismus und Kapitalismus.
    Die Merkels, von der Leyens, die Kramp-Karrenbauers, die Roths, die Baerbocks sind die letztlich gehorsamen Töchter dieser globalen Herren / Herrschaften.
    Völker, Nationen, Staaten sind oder wären die selbstbestimmten, sebstgestalteten Schutzräume vor diesen globalen Herrschaften.
    Die gehorsamen Töchter und Söhne dieser global agierenden Herrschaft sind wie verführte Jugendliche, die den Sirenengesängen (Ideologien) der Rattenfänger zu Hameln mangels eigenständigen Denkens hilflos folgen, die im Verlauf dieses Folgens immer tiefer sich verstricken, binden an den schwarzen Pfad, welcher die Gegenmaßnahme zur Menschheitsentwicklung in Wahrheit und Freiheit darstellt.
    Für die gute Menschheitsentwicklung kann jeder etwas tun: Erkenne Dich selbst, suche die Wahrheit und Du kannst frei werden und damit gefeit den Sirenen-Konzerten zu verfallen.

  3. von der Leyen brachte der Bundeswehr die KiTas, AKK die kostenlosen Bahnfahrten in Uniform. Also bitte , die beiden Damen kümmern sich doch um die dringensten Probleme der Bundeswehr. 🙂
    Und weil unsere Kanzlerin so auf Kriegsfuß zu Russland ist, bin ich eigentlich ganz froh um den maroden Zustand der Bundeswehr. Einen Krieg in Europa, wie Hillary Clinton ihn sich wünschte, können wir Menschen nur verlieren.

    • Und was ist mit dem Krieg der Invasoren gegen uns? Den verlieren wir dann sicher auch. Mit solchen gegenderten Weicheiern, wie die heutigen jungen Männer leider sind, werden wir sicher nicht gewinnen. Ich habe schon Angst vor der Zukunft.

  4. Der nahende Buergerkrieg soll sich ja irgendwann mal voll entfalten und vollkommenes Chaos schaffen. Es werden dann „auslaendische Schutztruppen“ zu Hilfe gerufen um die „(NWO)-Ordnung“ herzustellen.Deswegen werden Polizei und Armee seit Jahren runter gefahren denn ich glaube nicht,mit Ausnahme von diversen BRD-Fanatikern,dass die auf die eigenen Leute schiessen wuerden wenn sich einer z.B. nicht Chippen lassen will oder sein Bargeld nicht abgibt.
    Ich hoffe es dauert noch,aber die Geschwindigkeitszunahme ist erschreckend.
    Es ist dann uebrigens egal wie viele Gruene und Politiker an der Laterne baumeln.Durch die ausl.Schutztruppen wird die NWO dann zwangseingefuehrt per Besatzungsdekret und spaetestens dann ist echt Schluss mit lustig.

  5. von der Leyen brachte der Bundeswehr die KiTas, AKK die kostenlosen Bahnfahrten in Uniform. Also bitte , die beiden Damen kümmern sich doch um die dringensten Probleme der Bundeswehr. 🙂
    Und weil unsere Kanzlerin so auf Kriegsfuß zu Russland ist, bin ich eigentlich ganz froh um den maroden Zustand der Bundeswehr. Einen Krieg in Europa, wie Hillary Clinton ihn sich wünschte, können wir Menschen nur verlieren.

  6. Mal ehrlich: selbst in den Achtzigern war die Montag bis Freitag/ Wochenende bei Mutti – Truppe ein Witz gegen die NVA.
    Kampfkraft, Ausbildung und Gefechtsbereitschaft waren bei der NVA ungleich höher.
    Was heute los ist, kann ich mir lebhaft vorstellen. Wie das Land, so die Truppe. Verschlissen, heruntergekommen, vergammelt, ohne Moral, ohne Werte, ohne jeglichen Sinn. Ein Land gibt es nicht mehr, was man verteidigen kann, damit ist die Grundlage dieser Truppe verloren. Auflösungserscheinungen und Niedergang allerorten, nicht nur beim Militär.

    • Ja ja – in der „guten alten DDR“ (sic) war alles besser.
      Deshalb ist sie wahrscheinlich auch zu einem solch ruhmreichen Ende gelangt….. nicht wahr?

    • Erstaunlich, dass 30 Jahre ausreichen, um bei der Masse der Leute jegliche Geschichtskenntnis hinwegzufegen. Kleiner Tipp: die DDR ist nicht an der NVA gescheitert, sondern an dem Politik- und Gesellschaftssystem, was aktuell gerade wieder von 87% der umnachteten Doofmichel herbeigewählt und freudig beklatscht wird.

    • Ach, Sie beziehen das aus Ihrer „Geschichtskenntnis“, dass die NVA der Bundeswehr in allen Belangen überlegen war?
      Ich hätte ja eher darauf getippt, dass Sie das Ihrer Glaskugel entnommen hätten!

    • Ich gehe mal davon aus, dass Sie nicht so dumm sind, wie Sie sich gerade stellen. Falls ich mich irre, extra nochmal für Sie: die DDR ist nicht an der NVA gescheitert, sondern am Sozialismus, der aktuell gerade wieder aus allen Ritzen kriecht. War das jetzt soweit verständlich?

  7. Die Bundeswehr ist ein Potjemkin’sches Dorf

    Es ist immer mehr eine Show und alle versuchen, das Lügengebilde einer funktionierenden Bundeswehr aufrecht zu erhalten.
    Sicherlich gibt es noch ein paar qualitativ hochwertige Einheiten, aber auch diese werden wegschmelzen wie Schnee in der Sonne.

    In einem anderen Artikel schreibt heute Jouwatch über einen Mann vom Bosporus und „seinen Brüdern“…

    Angenommen die noch unbewaffneten „Fremde Heere Nahost“ würde auf die Idee kommen…
    Wir haben dem nichts mehr entgegenzusetzen.Es wird wie ein „Römisches Reich 2.0“.

    Lt. einer Studie wären nur 15% bereit, für dieses Land zu kämpfen, der linksgrüne Mainstream hat die Akzeptanz auf Null herabgesetzt, die Politik hat mit der Aussetzung der Wehrpflicht alle Verbindungen gekappt.

    Bei einem Land ohne Grenzen, mit einer katastrophalen Demographie , mit einer Selbstverachtung und Selbsthass ist es nur eine Frage der Zeit..,

    Berufsbilder wie Gleichstellungsbeauftragte und Genderwissenschatler sind Auslaufmodelle, Friedensrichter werden boomen.

  8. Wow. Der Autor ist ja supercool. Überall der Beste und alle warten händeringend nur auf ihn. Hat den Artikel ein Kind geschrieben? … nun ja; Rezession ist im Anmarsch; dann kommt die erste richtige Lebenserfahrung.

  9. Lachhaft, wie ernst der mit seiner Grundausbildung prahlende Verfasser (wow… ganze 6 Monate durchgehalten, tolle Leistung! Ich war bloß 20 Monate Zwangs-Zivi) diesen Haufen noch nimmt. Die Bundeswehr würde derzeit sogar unter Kasperles Bruder, der sich zu seiner Schwester hat umoperieren lassen und als erstes die Rockpflicht für Soldaten einführen würde tapfer und ohne zu klagen im pinken Rock weitermarschieren wie immer. Nicht nachdenken…Befehl ist Befehl!

    • Nein.
      In der Grundausbildung wurde viel abverlangt.

      6 Monate Soldat sind aus meiner Sicht eher lächerlich.

      Der Soldat diente am Tag mehr als 8 Stunden, es wurde der Ernstfall geprobt!……

      Zivi?

      Kannst du denn mit uns hier diskutieren?
      Nein.
      Betriebliche Abläufe sind nicht gleich der Bw….deswegen warst du auch nicht in der Bw…

      Die Aufweichung dieser gesellschaftlichen Verhältnisse sind Leuten wie dir geschuldet.

    • „Betriebliche Abläufe sind nicht gleich der Bw“.

      Natürlich nicht. Ansonsten war das Dienstverhältnis aber formal das gleiche. Staatlicher Zwangsdienst nämlich. Für Vergehen gab es auch ähnliche Bestrafungen mit gleich klingendem Vokabular. Wer 20 Monate für sowenig Kohle solch einen Zwangsdienst für die Gesellschaft leisten musste hat alles andere als Aufweichung betrieben, sondern der Gesellschaft etwas reales gegeben, nicht nur blöde Machosprüche abgelassen um jetzt den starken Mann zu markieren.

      Da können die heutigen 6-monatigen freiwilligen Soldaten von mir aus gerne weiter die harten Hunde mimen. Wirkt umso lächerlicher, je mehr ihre Chefinnen derweil die Genderisierung, Verweibung und Enttechnisierung der Truppe vorantreiben.

    • Sie waren nicht bei der Bw, das ist eine Tatsache, also können Sie nicht mitreden.
      Zitat:
      „Wer 20 Monate für sowenig Kohle solch einen Zwangsdienst für die Gesellschaft leisten musste hat alles andere als Aufweichung betrieben, sondern der Gesellschaft etwas reales gegeben, nicht nur blöde Machosprüche abgelassen um jetzt den starken Mann zu markieren.“
      Allein daran können Sie erkennen, dass der Wehrpflichtige partiell bis zu 12-16 Stunden diente.
      Dann muss er nämlich nicht mehr 20 Monate ableisten.

      Sprüche brauche ich nicht leisten denn ich war Soldat, Sie aber nicht.

      Und: In der Tat, 6 Monate Soldat sind aus meiner Sicht eher lächerlich.

      Und ich stimme zu: Wirkt umso lächerlicher, je mehr ihre Chefinnen derweil die Genderisierung, Verweibung und Enttechnisierung der Truppe vorantreiben.

  10. Da Deutschland nach jahrzehntelanger idiotischer Altparteienpolitik im freien Fall ist wundert es niemanden mehr, dass die Bundeswehr es auch ist.

    Das wehrlose finanziell und infrastrukturmäßig fertige Deutschland eine Realität, eine unglaubliche Realität, ein Alptraum!

  11. Sog. Kameradenschweine gab es zu allen Zeiten beim Militär. Vermutlich auch in allen Ländern.
    In früheren Zeiten unterzog man diese Leute bei passender Gelegenheit einer Behandlung, die in Deutschland als ‚Heiliger Geist‘ bezeichnet wurde.
    In den ersten Jahren der BW, insbesondere 1962/63 auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, war die Grundausbildung extrem hart und kraftraubend, und auch die Vollausbildung mitsamt Manöver im härtesten Winter des Jahrhunderts machte so manchem schwer zu schaffen.
    Aber die Soldaten wussten, dass sie unter den annähernd realistischen Bedingungen eines russischen Winters übten – das machte nichts einfacher, aber sie gewannen innere Festigkeit dabei. Wir wussten, warum wir den Rock tragen wollten.

    Und die ländliche Bevölkerung, mit der man bei manchen Gelegenheiten in Kontakt kam, wusste das auch und tat uns (z.B. bei Einquartierungen) Gutes, wo es nur ging.

    Nach meiner Kenntnis waren unter den Freiwilligen nur wenige junge Männer, die sich schon erfolglos in anderen Berufen versucht hatten – das Soldatsein machte einfach zu wenig Spaß, und attraktiv war der Sold eines Freiwilligen nun wahrhaftig nicht. Die Anzahl der Druckposten war überschaubar gering, und vor dem Dasein als ‚Kammerbulle‘ lagen einige Jahre als ‚armes Schwein‘, sofern die Hoffnungen sich überhaupt erfüllten.

    Das galt damals übrigens für den ganzen öffentlichen Dienst. Mein Inspektionschef in Munster, ein OtL, ließ uns daher des öfteren wissen, dass Soldatsein kein Beruf, sondern eine Berufung sei. Sollte wohl heißen, dass das persönliche Interesse hinter der großen, gemeinsamen Sache zurückzustehen habe. Vor sechzig Jahren erschien mir das – angesichts der politischen Großwetterlage – als absolut einleuchtend.

  12. Da steckt ein Plan hinter.
    Wären im deutschen Militär „richtige“ Soldaten, dann müsste diese unfähige Regierung fürchten, dass das Militär die irgendwann rausjagt, einsperrt und eine Militärregierung einsetzt.

    Aber mit einer Gurkentruppe besteht nicht mal ansatzweise eine Gefahr für so etwas.

  13. Die Bundeswehr soll halt langfristig in eine skrupellose, geistig debile negroide Muslimbruderschaft umgewandelt werden, und das ist alternativlos.

  14. Ja, ist ja rührend. Ihr merkt schon, dass ihr eine kommunistische Bundesschranze das Land an die Wand fahren lässt? Oder? Als Ausländer kann ich nix gegen tun und sag leise „scheise“

  15. Als Wehrpflichtiger und Fahnenjunker hatte ich seinerzeit zusammen mit den Green Berets geübt. Und wir waren besser! Das waren noch Zeiten!

  16. Die meisten würden bzw hätten die Grundausbildung bei der NVA nicht überstanden und die wahr noch gar nichts gegenüber der der Sowjetsoldaten die hier stationiert wahren.

  17. Irgendwie beruhigt es mich, dass die Bundeswehr nicht einsatzfähig ist. Als Kind lernte ich: „Feuer, Wasser, Licht ist sind kleine Kinder nicht“. Erst recht gilt: „Eine einsatzfähige Bundeswehr ist für Narren nicht“.

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