Umweltbundesamt kritisiert Ökobilanz von E-Scootern

Foto: E-Tretroller (über dts Nachrichtenagentur)

Dessau-Rosslau – Und wieder einmal hat der Berliner Senat des Versagens wohl auf ein falsches Pferd gesetzt:

Das Umweltbundesamt hat die Ökobilanz der seit zwei Monaten auf deutschen Straßen zugelassenen E-Tretroller bemängelt. „Wir sehen E-Scooter aus Umweltsicht derzeit noch nicht positiv“, sagte ein Behördensprecher dem Nachrichtenmagazin Focus. Ein Grund sei, dass die batteriebetriebenen Roller indirekt für CO2-Emissionen sorgten, weil sie jede Nacht von motorisierten Kleinlastern aufgesammelt und zu Ladestationen transportiert werden.

Zudem sei die durchschnittliche Lebensdauer der Roller noch unklar. Die Umweltbehörde verweist auf Berichte aus den USA, wonach E-Scooter häufig bereits nach wenigen Wochen ersetzt wurden. Die deutschen Verleiher weisen die Kritik zurück.

Die E-Scooter seien für einen „dauerhaften Verleih“ konzipiert, sagte ein Sprecher des Berliner Unternehmens Circ dem Focus. Ein Sprecher von Tier Mobility sagte, dass bei aktuellen Modellen mit einer Lebensdauer von mindestens zwölf Monaten zu rechnen sei. Zudem wolle man künftig verstärkt Lastenräder zum Einsammeln der Roller einsetzen, um die Umweltbilanz zu verbessern.

Und die Fußgänger müssen flüchten. (Quelle: dts)

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16 Kommentare

  1. Die falschen Aussagen aber offenbar hat mein Schreiben an das Umweltbundesamt doch etwas bewirkt. Ich schrieb ihnen wenn sie für die Umwelt wären müssten sie für ein sofortiges Verbot eintreten.
    Allerdings ist das Umweltbundesamt strikt auf Grün und Autohass ausgerichtet. Man schrieb mir man wolle das die Bevölkerung aus Umweltgründen auf das Fahrrad umsteigt und das Auto stehen lässt. Die Aussage macht nur Sinn wenn selbst das Umweltbundesamt E-PKW als Umweltsünder sieht.

  2. Der letzte Satz war losgelöst vom Text. Es muß den Fußgängern schon einiges, im wahrsten Sinne des Wortes, zugestossen sein.
    Wie schnell kann man sich mit so einem Gefährt überhaupt fortbewegen?

  3. „Und die Fußgänger müssen flüchten…“ Dachte ich auch, bei meinen Stadtwegen durch Kreuzberg und Mitte. Häufig werden aus Unkenntnis oder wider besseres Wissen die Fußwege benutzt.

    • Also kommen diese verliehenen Ungetümer ohne Gebrauchsanweisung. Was könnte da schon schiefgehen?
      Dann werden wahrscheinlich routinemäßig Omas und ihre Enkel aufgescheucht.

  4. „Zudem wolle man künftig verstärkt Lastenräder zum Einsammeln der Roller einsetzen, um die Umweltbilanz zu verbessern.“

    Was rauchen diese Menschen ?.
    Was für Drogen ziehen die sich rein ?.
    Das Zeug will ich auch haben, das muss ja höllisch gut sein !.

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