Philosoph zu Greta-Hype: „Cyborg“ Thunberg und ihre Fans sind Kinder ohne Kindheit

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In einem Interview mit der „Welt“ legt der französische Philosoph Michel Onfray gestern nach – und wiederholt seine Kritik an Klima-Ikone Greta Thunberg: Nachdem er sie bereits als „Maschinenwesen„, „Silikonpuppe“ und „Cyborg“ bezeichnet hatte und damit jede Menge Empörung seitens der Greta-Fanbase ausgelöst hatte, sprach er der 16-jährigen jetzt jede Ernsthaftigkeit und Legitimation ab, sich zu wissenschaftlichen Zusammenhängen äußern zu dürfen. Zudem schade sie mit ihrem Engagement der Vernunft.

Wie schon viele geisteswissenschaftliche und intellektuelle Schwergewichte, die den Hype um den „Teenager mit Haltung“ kritisiert hatten, hält auch Onfray es für sehr bedenklich, dass hier ein Mensch zur moralischen und öffentlichen Autorität in Umweltfragen aufgeplustert wird, der sich völlig altersuntypisch und zudem bemerkenswert substanzlos verhält. Die Idee des „Schulstreiks“ sei dabei kein selbstloser, nobler Akt: „Nicht in die Schule zu gehen bringt unsere Gesellschaft nicht zwangsläufig voran. Im Übrigen werden Sie von mir niemals hören, dass der Schulstreik ein Zeichen von Intelligenz wäre, dass er der Wahrheit näherbringt oder die Kultur vermehre“, erklärt er in dem Welt-Interview. Zu der ausgelösten Welle der Entrüstung, er habe die junge Schwedin „frauenfeindlich“ herabgewürdigt und sich über ihr Äußeres abfällig geäußert, erklärt Onfray, diese Vorhaltung empfinde er als Ablenkungsmanöver. Es sei keine Wertung, sondern eine Feststellung, dass Thunberg – womöglich auch durch ihr Krankheitssyndrom (Asperger) bedingt – einen eigentümlich ausdruckslosen Gesichtsausdruck habe. Zudem sei es kaum antifeministisch, wenn man sich frage, ob derselbe Wirbel um eine Klimaschutz-Heilige auch entstanden wäre, wenn Greta Thunberg ein Mann wäre.

Der Kern seiner Kritik lässt sich so zusammenfassen: Ihn stört, dass Greta die Inszenierung eines Kindes darstellt, ohne letztlich Kind zu sein. „Das Wesen von Kindern ist es, über sich hinauszuwachsen, und nicht, als Fetisch oder Ikone gefeiert zu werden„, so Onfray. Ihre Anhänger seien letztlich „Lämmer„, weil sie in die moralische Überhöhung einer Überzeugung vorbehaltlos teilten und in die Öffentlichkeit trügen, ohne zu einer kritische Reflexion imstande zu sein. Die dem Zeitgeist unterworfene Bewertung von Inhalten könnte sich aus einigem zeitlichen Abstand ändern; die Jugend ist fehlbar. Dass etwa die 68er-Bewegung rote Ikonen und menschenschlachtende Monstern wie Mao oder teilweise Pol Pot verehrt hatten, dass in den 1970ern Sex mit Kindern als progressiver „Befreiungsakt“ gefeiert und seine „Entkriminalisierung“ gefordert werde, erwies sich im Licht der jüngeren Geschichte alles als fataler, grauenvoller Irrtümer. Die Lehre daraus war – und darf auch heute nicht vergessen werden: Die Verabsolutierung und Verehrung von „unfehlbaren“ Dogmen, unter Berufung auf objektiv-wissenschaftliche „Erkenntnisse“, ist immer problematisch.

Das werde heute, im Thunberg-Klimarausch, völlig außer Acht gelassen. Ofray befindet: „Ich, der die Dichtung liebt, behaupte, dass man mehr lernt, wenn man die Poeten liest als wenn man die Notizen rezitiert, in denen Erwachsene die Berichte der GIEC zusammengefasst haben.“ (DM)

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13 Kommentare

  1. In der Tat ist sie nur ein Tool der echten Weltvergifter. Es ist selbstverständlich, dass bedingt nur geistig- und hirngestörte Person in einer solchen Rolle passen kann.
    Man könnte sie als Menschen mit Merkelsyndrom bezeichnen.

  2. Vielleicht sollte sich mal jemand erbarmen und den Artikel orthografisch korrigieren.

    Sonst: Onfray und andere Kritiker sollten sich besser mit dem Geisteszustand einer Gesellschaft befassen, in der Greta und FFF passieren kann und so immensen Rückenwind erhält, statt mit Greta selbst. Greta ist nur ein Symptom.

    • Abgesehen davon, daß der Artikel im grammatikalisch falschen Neuschrieb verfaßt ist, läßt sich daran nur ein fehlendes Komma bemängeln und daß versehentlich „Irrtümer“ geschrieben wurde statt „Irrtum“.

  3. „Kindesmissbrauch in der Klimakirche“ wird in 20 Jahren die Schlagzeile lauten. Dann wird es den Kindern von heute peinlich sein, Freitags die Schule geschwänzt zu haben, genau so peinlich wie ihren Müttern heute ihr Arschgeweih.

    • Ja, weil es einfach nicht mehr zum Aushalten ist !
      Heute zeigte mir meine Tochter mit welchen Suggestivfragen, die Kinder ihre Eltern doch zum „Nachdenken “ hinsichtlich des Klimawandels gebracht werden sollen. Das ganze lief über Snapchat und das Nachrichtenportal „Vice“. Dabei sollte aber das Wort „Klimawandel “ immer möglichst vermieden werden, um einer Übersättigung, bzw. sofortigen Abwehr der Eltern zuvor zukommen.
      Pfui Deibel.

  4. zur Kinderfängerin von Thunberg, die ein so schönes Lied auf der Flöte spielt:
    Das „Kind“ von Thunberg ist kein Kind, sondern ein Produkt. Es wird von den Macht-Eliten benutzt, um die Gesellschaft weiter zu spalten. Dient alles der Banken- und Euro-Rettung und dem finalen Verkauf des Euros an amerikanische Billionäre. Kosten: die Zukunft unserer Kinder.

  5. Man überquert den Atlantik nicht nur weil man geistlich behindert ist.
    Wenn man nur raus finden könnte, was diese Familie an Geldern bekommt, dann kann
    man die Motivation dafür viel besser verstehen.

  6. Diese ganze Bewegung besteht größtenteils noch aus Kindern. Kindlicher Idealimus ist zwar gar nicht hoch genug zu bewerten, denn Kinder sehen die Welt noch so wie sie eigentlich sein sollte, doch leider funktioniert die Welt nicht nach kindlichen Maßstäben, sondern folgt marktwirtschaftlichen Gesetzen. Man muss also die Hintermänner ins Visier nehmen und deren Motivation, die ihre ganz eigenen Ziele verfolgen und die sind nicht unbedingt die selben, wie man nach außen zu verkörpern versucht. Es ist eine gefährliche Entwicklung, die sich da Bahn bricht, die diesem Land auf kurz oder lang den Rest geben könnte. Dieser Klima Hokus Pokus muss wieder raus aus den Köpfen. Sie ist eine gefährliche Ideologie.

    • „One World 2030“ ist das Stichwort. Klima ist da nur ein Teil der Gesamtstrategie. Massenmigration (als Waffe), Euro, Energiewende (Zerstörung des Wirtschaftsstandortes), Ausschalten der Bundeswehr, Impfzwang, Zensurgesetze, 5G etc. etc. dient allem dem einen, übergeordneten Zweck der Globalisten. Und die neue Weltordnung wird keine Demokratie sein, soviel steht mal fest.

    • Ok, ich spreche halt von Teenagern und nicht von Kleinkindern denen der Anarchismus noch durch die Adern fließt. Wir kennen doch alle die Denkweisen der heutigen Jugend, ich war ja selbst mal ein unverbesserlicher Weltverbesserer und behalte mir vor, auch heute noch so ein unverbesserlicher zu sein. Nur hat man heute eine klarere Sicht auf die Vorgänge in der Welt und lässt sich nicht von billigem Blendwerk blenden. Wenn klein Greta und ihre Anhänger die Welt retten wollen, sollten sie sich den Umwelt- und Tierschutz verschreiben, anstatt sich von Klimaorganisationen Angst machen zu lassen, denn dort gibt es wirklich mehr als genug in Ordnung zu bringen. Diese Klimahysterie dient m.M.n. nur zur Ablenkung von den wahren Problemen, aber scheinbar kapiert das sowieso niemand. Also Great Greta mach das Klima wieder schön heile für uns alle… Dankeschön.

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