„Der Mohr kann gehen…“ Linksradikale hetzten gegen Hessisches Traditionsfest in Biedenkopf

Symbolfoto: Screenshot/Youtube

Biedenkopf – „Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen“ textet einst Schiller im Drama „Die Räuber“, um gegen die Willkürherrschaft absoluter Fürsten des 18. Jahrhunderts anzukämpfen. Die haben heute in der linken Community und Antifa ihre Nachfolger gefunden, die mit ähnlichen totalitären Methoden anderen ihre Meinung aufdrängen wollen. Notfalls sogar mit Gewalt. Schon seit Monaten läuft von Marburg aus eine beispiellose Hetz und Hasskampagne gegen das alle sieben Jahre stattfindende Grenzlandfest in Biedenkopf, deren Symbolfigur von einem Mohren verkörpert wird.

Wie die Junge Freiheit berichtet, nahmen Lobbygruppen und Linke die Vorlage der selbsternannten Rassismus-Gegner auf und befeuerten gegenseitig ihre Empörung über die Zustände in der hessischen Provinz. „Es hagelte Rassismusvorwürfe und Beleidigungen gegen die Stadt und ihr Brauchtum, das sich aus dem Abschreiten der Stadtgrenze im 17. Jahrhundert entwickelte und seit dem 19. Jahrhundert als Volksfest begangen wird,“ berichtet die JF.

Wie jouwatch bereits im Mai berichtete, ist der Mohr fester Bestandteil des Grenzlandfestes und wird selbst von den Bürgern mit Migrationshintergrund nicht mit Rassismus in Verbindung gebracht. Da heißt es:

„Dank dem Bestseller „Grenzgang“ von Stephan Thome und dem dazugehörigen Fernsehfilm von Brigitte Maria Bertele kennt auch der Rest der Welt die beschauliche Kleinstadt am Rande des Rothaargebirges, in der alle sieben Jahre mit einem tanzenden Mohr an der Spitze das „Grenzgangfest“ gefeiert wird. Ein Kult-Fest, über 200 Jahren alt. Es soll an die Zeit erinnern, als Biedenkopf noch Hauptstadt des „Hinterlandes“ war, eine zwischen Kurhessen, den Grafschaften Sayn und Solms, sowie dem Fürstentum Nassau eingezwängte schmale Enklave, die besonders gegen das feindliche Hessen-Kassel und ihre Provinzstadt Marburg verteidigt werden musste. Zur Erinnerung daran laufen Bürger aus Biedenkopf, die teilweise aus der ganzen Welt anreisen, zwischen dem 15. und 17. August durch die wunderschönen Wälder des Rothaargebirges, rund um die 673 Meter hohe „Sackpfeife“, um den Verlauf der uralten Stadt und Landesgrenze zu „kontrollieren“.

Nun wollen die Linken das Grenzlandfest kontrollieren, und zwar nach der bekannten Manier: Mit gleichgeschalteter Propaganda hetzen und dann nach DDR- und NS-Manier einfach verbieten. Den Stein des Anstoßes ins Rollen gebracht haben „Antifaschistischen Studentengruppen“ und der „Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland“. Die nannten diese Praxis „rassistisch“ und verwiesen auf kolonialistische Hintergründe. Schlüsselfigur bei der Schillerschen Kabale ist der Marburger Integrationsbeauftragter und Mitglied im Ausländerbeirat der Stadt Shérif Korodowou.

Wie Shérif Korodowou bereits im Mai dem HR mitteilte ist der Brauch ein „leichtfertiges Spiel mit Bildern und Farben“. Viele Menschen würden Negatives mit schwarzer Haut in Verbindung bringen, was angesichts der „grenzenlosen“ Toleranz von 85 Prozent der Deutschen kompletter Unsinn ist. „Und jetzt entscheiden Menschen, die eine andere Hautfarbe haben, dass das nur Spaß sein soll und dass etwas Positives damit verbunden wird? Das finde ich schwer zu glauben.“ Korodowou wünscht sich, dass man zukünftig auch Schwarze mit in die Planung solcher Feste mit einbeziehen und sie um ihre Meinung fragen soll.

Inzwischen hat sich der „Wunsch“ des Mannes aus Togos zu einem handfesten Shitstorm gegen die Stadt entwickelt. Helfershelfer ist laut JF der junge Sozialdemokrat Liban Farah. „Das ist der schlimmste Fall von rassistischem Blackfacing in Deutschland!“ Deshalb forderte er unter anderem den Hessischen Rundfunk, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Zeit, Tagesschau und Spiegel Online auf, darüber zu berichten.

Inzwischen hat laut JF auch Spiegel Online den Fall aufgegriffen und die traditionell linke Akademikerszene in Marburg zu dem Brauchtum befragt. Doch Johannes Häfner, der über die Geschichte des Kolonialismus in Hessen forscht und sogar Mitglied der Linkspartei ist, blockte zunächst ab und wollte den Einwohnern Biedenkopfs nicht pauschal Rassismus vorwerfen. Dennoch hält auch er per se die Figur für rassistisch und plädiert für ihre schnelle Abschaffung.

Rückendeckung bekommt der Mohr vom Bürgermeister von Biedenkopf, Joachim Thiemig (SPD). Er verteidigte laut dem Nachrichtenportal Mittelhessen den Grenzgang gegen Kritik. „Wir leben unsere Tradition und unser Brauchtum.“ Zugleich betonte er jedoch laut JF die Offenheit für Veränderungen.

Bereits im Mai hatten im HR die Ausrichter des festes die Traditionsfigur gegen die Intoleranz und Hetze der klinken verteidigt.  „Der Mohr repräsentiert unser Fest. Der ist bei uns ganz hoch angesehen. Beim Grenzgang wolle jeder ein Foto mit ihm haben, sich die Wange schwarzmalen und sich von ihm hochheben lassen,“ weiß Uwe Funk vom Grenzgang-Verein zu berichten. Auch Menschen mit Migrationshintergrund laufen und feiern mit.

Für den „Mohren 2019“ Willi Donges – von Beruf Lehrer – ist es eine große Ehre, das Grenzgangfest mit auszurichten. Seine Familie ist seit Generationen beim Grenzgang aktiv. Nach seiner Meinung könnte die Figur auf die „Hofmohren“ zurückgehen. „Die hatten früher eine herausragende Stellung an den Höfen mancher Landesfürsten“, erklärt er gegenüber dem HR und sieht keinen Konflikt. Ähnlich äußert sich abschließend auch Uwe Funk und meint „Die Leute in Biedenkopf verstehen diese ganze Diskussion überhaupt nicht“. (KL)

 

 

 

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23 Kommentare

  1. Meine Erfahrung aus vielen Jahren Reisetätigkeit in Schwarzafrika: die zeigen bei Weissen auch mit dem Finger, und viele wollen anfassen und finden uns spannend.

    Die Frage ist, wenn ich das als rassistisches Verhalten mir ggü aufgefasst und lauthals reklamiert hätte, wo wäre es anders als im Nirvana verpufft? Schließlich bin ich nicht mit 100000 anderen invadiert. Was kann ein 200 Jahre altes Brauchtum, und wenn es die Unterschiedlichkeit aus Sicht der Zeit aufgreift, im Sinne von Rassismus aufwerfen, wenn doch die, die heute den Brauch weiterführen, aufgeklärt und lauter sind? Konstruktivismus und identity politics von der ultralinken Seite, dem gefälligst alle zu folgen haben.

    Antifa = Stupidity = Gehirnwäsche=Macht für die Gesinnungsgenossen= Faschismus

    • Richtig! Stammt aus „Die Verschwörung des Fiesco zu Genua“ (III. Akt).

      Übrigens frage ich mich schon lange, wann Verdis Oper „Othello“ verboten wird.

    • Richtig! Stammt aus „Die Verschwörung des Fiesco zu Genua“ (III. Akt).

      Übrigens frage ich mich schon lange, wann Verdis Oper „Othello“ verboten wird.

  2. Was soll man auch von dem linksgrünen Gesindel anderes erwarten als das, was sie sind: Verbohrte, intolerante und kulturfeindliche Zeitgenossen, die es auf das traditionsbewusste Bürgertum abgesehen haben. Deshalb denen zum Trotz: Hoch lebe der Mohrenkopf und lange lebe das Zigeunerschnitzel.

  3. Franz, die Canaille, und Karl, der Räuber, und beider Vater hießen zwar Moor, waren aber keine Mohren, sondern weiße Männer, gehörten also zu jenen, auf denen man heute so gerne herumhackt.

    Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, …
    Das Sprichwort stammt als abgewandeltes Zitat aus Friedrich Schillers Drama „Die Verschwörung des Fiesco zu Genua“ von 1783. Der „Mohr“ in dem Stück ist die Figur Muley Hassan (Der Mohr von Tunis), der den Verschwörer Fiesco über die neuesten Intrigen informiert.

  4. Die Argumentation dieses Mannes aus Togo kann ich nicht nachvollziehen.
    Er behauptet grundsätzlich würde mit schwarzer Haut Negatives verbunden.

    Aber jetzt gibt es hier ein Fest, bei dem mit dem Schwarzen Positives verbunden wird.

    Mir macht es den Eindruck, dass er nicht ertragen kann, dass Schwarz-sein auch positiv angesehen werden kann. Fragt sich nur, warum er das nicht verträgt.

    Aber dasselbe passierte ja auch mit dem beliebten Negerkuss, dem köstlichen Zigeunerschnitzel und dem Friesentee. Ach nee, den darf es ja weiterhin geben, genauso wie den Amerikaner. Ob das wohl daran liegt, dass die Friesen und Amis ein besseres Selbstbild haben?

  5. Man lernt doch nie aus – bis vor ein paar Monaten wußte ich gar nicht, was „Blackfacing“ überhaupt ist – bis mich eine Mitforistin bei PP netterweise darüber aufklärte. Warum soll das die gräßlichste aller rassistischen Sünden sein, wenn Weiße sich schwarze Farbe ins Gesicht tun und einen Schwarzen dartellen? Nur weil das angeblich früher in den Südstaaten der USA ein blöder Witz gewesen sein soll, um Schwarze zu ärgern? Sorgen haben die Leute!

    • Ein Witz war das in den USA (und somit auch in den Südstaaten) nicht, sondern lange Zeit gängige Praxis: Viele weiße Jazz-Musiker „maskierten“ sich als Schwarze, weil sie möglicherweise glaubten, sich dann beim Spielen wilder und ungezwungener geben zu können.

      Auch Schauspieler, die z.B. Domestiken gaben, mussten sich als Schwarze maskieren, weil echten Schwarzen lange Zeit in der Filmindustrie selbst die kleinsten Rollen vorenthalten wurden.

      Auch die „Indianer“ in den meisten Western waren keine native Americans, sondern ebenfalls bemalte Weiße.

    • Seltsamerweise regt sich nieman auf, wenn Afroamerikanerinnen (also Schwarze) sich durch hellblonde Peruecken als Weisse darstellen, ist das nicht auch rassisitisch??

  6. Es geht der radikalen Linken und kommunistischen
    Volksfront gar nicht um den absurden Vorwurf des
    Rassismus, Ziel ist einzig und allein die Liquidierung
    jeder Form deutscher Tradition, Kultur und Identität.

  7. Die einzigen, die immer und überall Rassen sehen, sind die Linken selbst. Ihr geheucheltes Mitleid kauft denen doch kein Mensch mit klarem Verstand mehr ab.

    • Was für ein Mitleid? Deren Rassentheorie – es gibt Schwarze, Braune, Rote, Gelbe, aber keine Weißen – belegt eigentlich, dass sie selbst die größten Rassisten sind und ihr Geschwafel nur als Mittel zum Zweck dient, ihre gestörten Positionen durchzusetzen.

    • So war es in Potsdam auch, wo immer im Holländerviertel ein holländisches Weihnachtsfest mit Nikolaus und dem „Swarten Piet“ stattfand. Die linksgrünen Paranoiker haben so lange protestiert, bis die Veranstalter eingeknickt sind.

  8. Nicht nur ein Öko-KZ, sondern auch Ideologie- und Kultur-KZ bereiten die linksrotgrünen Machthaber für uns vor. Dinge, auf welche die herrschenden DDR-Kommunisten noch nicht mal in den schlimmsten Wahnvorstellungen gekommen wären, werden uns als politkorrekte Notwendigkeit und Ausdruck von „Toleranz“ verklickert. Nach der Asylkatastrophe organisiert uns MURXEL nun die Klimakatastrophe – für 7 Billionen Euro („nach den Sommerferien ist Schluss mit Pillepalle“) – damit wird sämtlicher in DE verbliebene Wohlstand vernichtet – und künstliche „Rassismus“-Situationen wie diese hier kann man in jedem Dorf finden und mobilisieren, um das Volk im Banne der Schuldreligion zu halten. Uns droht eine beispiellose zivilisatorische Wüste, die sich niemand vorstellen will.

  9. Da sieht man wohin Hass und Hetze führen. Da werden unbescholtene Bürger mit einem Rassismus Vorwurf stranguliert und die Hetzer sitzen in den Parteien und Redaktionsstuben und haben den Ort wahrscheinlich noch nicht einmal besucht oder kennen das Brauchtum.

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