Linke Demagogin darf in ARD-Abendschau unwidersprochen „Debattenstopp“ fordern

Neulich beim rbb-Betriebsausflug (Foto: Collage)

Betreutes Denken in der ARD-Abendschau des Rundfunks Berlin-Brandenburg („rbb„): In der Sendung von Dienstagabend erhielt eine Mitarbeiterin des dubiosen linken Berliner Vereins „Reach Out“ Gelegenheit, ihre unwidersprochen abenteuerlichen Thesen zu Rassismus, Gewalt gegen Ausländer und Zuwanderung abzusondern. Höhepunkt des wohlwollend geduldeten Monologs war die unglaubliche Forderung, die Debatte über den Islam in Deutschland und darüber, wie viele Migranten nach Deutschland kommen sollten, müsse „sofort eingestellt“ werden. Statt spätestens hier einzuhaken und gegenzusteuern, kam von Moderator zustimmendes Nicken.

Diskussionen über den Islam seien „sofort zu stoppen„, auch solche über die Aufnahmefähigkeit Deutschlands, die in Zahlen nach Obergrenzen oder Kontingenten von Migranten. Es handele dabei nämlich sich um Debatten, die „von Eliten geführt“ würden, die nur zu“ Rassismus“ und zu „Gewalt gegen Ausländern“ führten. Ein Ende des freien Meinungsaustauschs durch Verbot der demokratischen Auseinandersetzung: Wer spricht hier, kommt auf solche wahnsinnigen, antiliberalen Ideen? In diesem Fall Helga Seyb, die – als Vertreterin der angeblichen Beratungsstelle „Reach Out“ aus dem linksextremen Dunstkreis – für diese und andere krude Forderungen im gebührenfinanzierten Berliner Staatsfunk offene Werbung machen durfte. „rbb“-Redaktion und Studiomoderator legten ihr dabei erwartungsgemäß keine Steine in den Weg; geradezu verklärt-anhimmelnd und ohne jegliche Kritik verfolgte Gesprächsleiter Sascha Hingst das nicht enden wollende Interview; wobei nicht ganz klar war, ob der Grund dafür insgeheime Zustimmung war (vermutlich) – oder schlicht die Feigheit, durch Widerspruch am Ende genau jene Debatte anzustoßen, die laut Seyb ja künftig unterbleiben soll.

Gesinnungsstalinistische Forderungen nach Ende der Streitkultur

Was die „Reachout“-Vertreterin hier fordert, ist letztlich genau das, was etablierte Medien und auch die Groko-Politik vom Bürger erwartet: Stillhalten, auf Kurs bleiben, Zweckoptimismus verbreiten oder mittragen („Wir schaffen das“) – und wer ausschert, bekommt das Etikett des Rechtsextremisten oder gleich Nazis verpasst. Dabei ist es völlig natürlich und Ausdruck einer (noch) intakten Basisdemokratie, wenn es zwangsläufige Gegenbewegungen gegen die Flüchtlingspolitik gibt; wenn sich Widerstand regt immer mehr Straftaten von Menschen, die überhaupt nicht hier sein dürften (und von dieser Sorte Krimineller wäre dann einer schon zuviel) und gegen eine zukunftsvergessene Politik, die Deutschland dem Abgrund immer näher bringt. Und selbstverständlich muss darüber diskutiert und gestritten werden dürfen – auf den Straßen und auch im Parlament. Und zwar ohne Tabus, wie Seyb sie hier fordert.

Der auf Facebook aktive Blogger Ulli Kulke schrieb gestern dazu: „Jene Debatte, die da beklagt wird – soweit sie überhaupt offen über die Medien geführt wird – hat ganz im Gegenteil viel zu spät begonnen. Genau diese linkspopulistische Haltung zur illegalen Einwanderung (…) hat viele Menschen hierzulande abgeschreckt, überfordert – und hat aus Ohnmachtsgefühlen dumpfe Protesthaltung geschaffen, aus der heraus sich jetzt irgendwelche Idioten legitimiert fühlen, Gewalt auszuüben. Ungebremste illegale Einwanderung spaltet die Gesellschaft. Und wer die Debatte darüber auch noch unterbinden will, nur damit sein linkspopulistisches Weltbild unangekratzt bleibt, legt einen Sprengsatz. Der umso heftiger explodieren wird, wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk sich dieses Debatten-Tabu auch noch zu eigen macht.

„rbb“ hätte gewarnt sein müssen – oder es war Absicht

Solche kritischen Gedanken waren in der vorgestrigen Sendung nicht zu hören; Seyb erfuhr null Gegenwind. Dabei hätte die ARD wissen können, wen sie hier einlud (und vermutlich wusste sie es auch): Wenn man sich nämlich die Ziele von „Reachout“ auf deren Webseite anschaut, müssten eigentlich alle Alarmglocken läuten. Dass ein ARD-Teilsender einer derartigen Organisation eine Plattform bietet, ist ein Skandal. „Reachout“ ist laut Eigenwerbung als „Beratungsstelle für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Berlin“ tätig und „dokumentiert“ angebliche oder tatsächliche Übergriffe von „Rechtsextremen“ – oder was man eben so dafür hält. Auf bloßen Verdacht der Denunzierung hin werden Personen in einschlägigen Listen geführt. Auf der Webseite des Vereins liest sich das dann so: „ReachOut bietet antirassistische, interkulturelle Bildungsprogramme an. ReachOut recherchiert rechtsextreme, rassistische und antisemitische Angriffe in Berlin und veröffentlicht dazu eine Chronik.“ Wie „objektiv“ und „unvoreingenommen“ hier gearbeitet wird, zeigt bereits ein kurzer Blick auf die verlinkte Presseschau („Polizei dringt mit gezogener Waffe in Berliner Jugendhilfeeinrichtung ein“) oder, noch besser, auf den Veranstaltungskalender, wo geistesverwandte Events angekündigt werden („Feindbild Islam und institutioneller Rassismus – Lesung mit Eberhardt Schultz“, „Workshop: Sei stark im Umgang mit der Polizei!“). Wie kurz hier der Draht zu militanten Linksextremen ist, etwa der Antifa, kann sich jeder an drei Fingern abzählen. (DM)

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13 Kommentare

  1. Ja, Brandenburger, letzte Chance, chinesische Verhältnisse zu verhindern! 1. September! Nicht nur die Grünenspitze, nein, auch die CDU-Spitze findet ja das Einparteiensystem inzwischen gut. Die Linke trauert dem immer noch nach. SPD und FDP spielen wohl keine Rolle mehr. Wer will schon Loser wählen?

  2. Hingst ist schon öfter als Linkspopulist aufgefallen. Nachfragen bei vergleichbaren Vorfällen und die Weigerung der Berichterstattung oder kritischer Nachfragen inklusive. Hingst bekommt Rückendeckung von ganz oben. Beschwerden an den rbb prallen somit vollkommen ab.

  3. Von solchen „Chroniken“ gibt es mehrere im Netz. Dort wird jeder Täter, der nicht als explizit ausländisch beschrieben wird, als deutscher Täter aufgeführt. Und wenn es in einem Polizeibericht keine Täterbeschreibung gibt, und das Opfer ist Ausländer oder Jude, so finden auch solche Fälle Eingang in die „Chroniken“. Dass dabei oft Ausländer die Täter sind, wird den uninformierten Lesern sicher nicht berichtet.

  4. Einmal die Bildersuche aktiviert und die Sache ist geklärt.
    Wenn eine Frau auf dem normalen Heiratsmarkt nicht mehr vermittelbar ist, kann ich schon verstehen, wenn sie in der Flüchtlingshilfe aktiv wird.

  5. Nicht mehr über den Islam sprechen. Nicht mehr über Gewalt von Migranten sprechen. Alle Grenzen bleiben offen, damit weitere hundert tausende illegale Migranten ins Land kommen dürfen.

  6. ZITAT:

    “ Wer die Debatte darüber ( gemeint ist über Masseneinwanderung und Islamisierung) auch noch unterbinden will, nur damit sein linkspopulistisches Weltbild unangekratzt bleibt, legt einen Sprengsatz.“

    Bei diesen Zeilen war der Wunsch der Vater des Gedankens.

    Bekanntlich gibt es nämlich nichts,

    was die total verblödeten Deutschen in Aufruhr versetzen könnte!

  7. Wenn zwei feindliche Parteien die Debatte abbrechen, werden damit die Spannungen nicht abgebaut, sondern sie nehmen dramatisch zu. Bildlich formuliert: Der Druck im Kessel steigt und sucht sich andere Wege – oder konkret:
    Die „toleranten“ und „friedliebenden“ Ideologen erklären uns den Krieg.

  8. Ist der Autor dieses Artikels sich wirklich 100%ig sicher dass der Verein Reach Out heißt? Für mich hört es sich eher nach dem Staatssicherheitsdienst der DDR an. Nach all dem was durch die Politik der Regierung und der Altparteien dieses Land und das Volk zu verkraften/ertragen haben glaube ich dass dieser Verein ein zusätzlicher Verein ist der durch Subventionen vom Staat noch gefördert wird und zur Staatssicherheit im Kampf gegen Rechts einen großen Beitrag leistet. NACHTIGALL ICK HÖR DIR TRAPSEN kann ich nur noch dazu sagen.

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