SPD implodiert

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Nach der Drohung von Stegner und Schwan, die SPD mit ihrer Kandidatur endgültig in den Abgrund zu treiben, gleicht die Stimmung in der ehemaligen Volkspartei einem Güllewagen, der gegen die Wand gefahren ist und nun langsam ausläuft. Doch es gibt Genossen, die das erkannt haben und die Schnauze endgültig voll haben:

In der SPD mehren sich besorgte Stimmen über die Fortexistenz der Partei und den fast sechs Monate dauernden Auswahlprozess für eine neue Führung. Mit einem Brief an alle sozialdemokratischen Bundestagsabgeordneten, über den die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet, appellierten am Mittwoch die frühere Abgeordnete Elke Leonhard und der Vorsitzende der Karl-Schiller-Stiftung, Detlef Prinz, an ihre Genossen, die Lage nicht länger schönzureden und zu erkennen, dass die SPD in einer „fundamentalen Sinn- und Erosionskrise“ stecke und ihre Existenz als Volks- und Mitgliederpartei „am seidenen Faden hängt“. Leonhard, die den „Helmut-Schmidt-Gesprächskreis“ leitet, und Prinz schreiben, die Partei wirke „wie von allen guten Geistern verlassen, orientierungslos, mutlos, ideenlos, verzagt, wehleidig“.

Mit Blick auf die Erneuerungsrhetorik und den mancherorts vernehmbaren Zweckoptimismus mahnen die beiden Autoren des Papiers: „Noch immer gibt es zu viele in der Partei, die die aktuelle Lage beschönigen, die die Existenzbedrohung leugnen.“ Die SPD müsse, so der Appell an das Willy-Brandt-Haus und die Fraktion, „raus aus dem Modus der Selbsttäuschung und Selbstbeschwichtigung“. Die beiden Autoren schreiben zudem von einem „unverantwortlichen und skandalösen Abgang von Andrea Nahles“.

Dass es jedoch die amtierenden Übergangsvorsitzenden übereinstimmend abgelehnt hätten, Verantwortung zu übernehmen, sei „ein Armutszeugnis, wenn nicht gar beschämend“. Auch sei kein einziges Kabinettsmitglied – immerhin so etwas wie die Führungsreserve – bereit, Verantwortung zu übernehmen. Niemand, so die Kritik an Politikern wie Manuela Schwesig, Malu Dreyer oder Olaf Scholz, „empfindet einen Funken Loyalität zur Partei“.

In der Mitgliedschaft, so ihr Eindruck aus vielen Gesprächen, regierten deshalb Attentismus, Fatalismus und Resignation. Dabei werde die SPD gebraucht, sie habe als „einzige Partei ein soziales und ökologisches Gewissen, einhergehend mit ökonomischer Vernunft“. Die Vorstellung jedoch, die SPD könne sich als „bessere Grüne“ profilieren, führe in die Irre.

Leonhard war bis 2005 Mitglied des Bundestages und unter anderem Vorsitzende des Kulturausschusses. Sie ist Ehrenpräsidentin der Parlamentarischen Gesellschaft. Detlev Prinz ist Journalist und Medienunternehmer und leitet die Karl-Schiller-Stiftung, die sich dem Erbe des früheren SPD-Wirtschafts- und Finanzministers der Ära Brandt/Scheel verpflichtet fühlt.

Aber all das Gerede bringt nichts mehr. Die SPD ist Geschichte, als grüne SPD noch schneller, als die Gülle wieder aufgesaugt werden kann. (Quelle: dts)

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30 Kommentare

  1. „Dabei werde die SPD gebraucht, sie habe als „einzige Partei ein soziales und ökologisches Gewissen.. “
    Tatsächlich steht die SPD dafür die eigenen Bürger mit den H4 Gesetzen zu knechten und die Steuergelder mit offenen Händen für Neubürger aller Art aus dem Fenster zu werfen. Daher wird die SPD völlig zu Recht in den selbstgewählten Untergang gehen. Pöpel Ralle und Sozen Kevin, auch genannt dumm&dümmer, werden das Ende nur noch beschleunigen.

  2. Eine Partei die nicht müde wird sich als eine mit „sozialen Gewissen“ darzustellen und gleichzeitig geradezu fanatisch eine gewalttätige asoziale leistungsschwache Ideologie und deren Vertreter im Land ansiedelt, die zuläßt, daß zu diesem Zweck die Rücklagen der Arbeitnehmer und des ganzen autochthonen Volkes zur Plünderung freigegeben werden, eines Humanpotenzials das, das gesamte soziale Gefüge der einheimischen Gesellschaft zerstört und die Menschen physisch bedroht, anarchische Zustände herstellt und die Kriminalität hochpusht sowie die arbeitenden Menschen im Land ausbeutet und einen niederträchtigen Protektionismus jener betreibt die das Land mit ihrer Hilfe invasieren und die Wohlfahrtsgesellschaft zerstören. Gemessen an dem was der Sozialismus in den letzten 150 Jahren zu vertreten vorgegeben hat, wird sich niemand wundern können daß eine derartige Politik der absoluten menschenfeindlichen sozialen Gewissenslosigkeit ins politische Nirwana und Orientierungslosigkeit führt und das hochverdient!

  3. Der Weckruf von Leonhard und Prinz kommt viel zu spät. Die SPD ist gar nichts mehr – nur noch eine leere Hülle, die offensichtlich dazu dient, einigen Funktionären einen luxuriösen Lebensabend zu verschaffen. Wenn jetzt auch noch Stegner und Schwan damit „drohen“ den Vorsitz übernehmen zu wollen, dann offenbart das nur die grosse Leere in der SPD. Die SPD agiert nicht mehr – ja sie reagiert noch nichtmal mehr. Nicht auf den Wählerschwund, nicht auf die irrwitzige Merkelpolitik, nicht auf den Niedergang der deutschen Wirtschaft, nicht auf den Demokratieabbau. Genauso sieht es auch bei den Gewerkschaften aus.

  4. Das Geschäftsmodell der SPD:

    Unter Inkaufnahme des finanziellen, demographischen und kulturellen Kollapses sich politische Posten sichern,

    indem man mit finanziellen Wohltaten für eine ganz bestimmte Klientel deren Wählerstimmen ergaunert.

    • Ergänzend :

      Die SPD ist ferner milliardenschwer in der Medienbranche beteiligt, also ein reines Wirtschaftsunternehmen mit angeschlossenem Politbüro.

      Kein Bedauern … das kann weg !

  5. Die rote Spinne oder die Hackfresse werden den heuchlerischen roten Dreckhaufen hoffentlich so schnell wie möglich unter die 5% Hürde fahren. Da klatsche ich Beifall und das als ehemaliger SPD-Stammwähler. Wer so Politik gegen das eigene Volk macht und das seit Schröder und Umvolkungspolitik vor das Wohl des eigenen Volkes setzt, der muss weg. Aber Vorsicht, die SPD hat Milliardenvermögen angehäuft über den Flüchtling als Wirtschaftsgut, über ihre SPD nahen Vereine wie die Arbeiterwohlfahrt etc. oder auch erschlichene Tagesgelder aus dem EU- Parlament. Jederzeit können die wieder irgendwelche Teddybärchenwerfer und gekaufte Pressefritzen einbestellen um einen Hype für ein teilweise verblödetes Wahlvolk loszutreten. Noch kann nicht gejubelt werden.

  6. Siehst du die Toten dort im Tal, dass sind die Raucher von Reval. Siehst du den Haufen auf der Höh‘, dass ist die tote SPD.

  7. SPDler hört die Signale, auf zum letzten Gefecht, die Schariapartei erkämpft die 4,8%…., hi, ha,ho die Partei ist in Not…..;-))) und ja bitte die Person aus dem Norden an die Spitze wählen, weil nur echte Kompetenz zählt, damit Ihr schneller im Abgrund verschwindet

  8. Ralf Stegner, die norddeutsche Frohnatur wird die Wähler scharenweise …….davontreiben, und Gesine Schwan ist wohl als letztes Aufgebot zu verstehen – quasi der Volkssturm der SPD !

  9. Mit der 150 Jahre alten SPD verhält es sich wie mit einem 150-jährigen Baum: Bei dem ist die Stammfäule so weit fortgeschritten, dass er unweigerlich abstirbt und so Platz macht für einen jungen gesunden unverdorbenen Baum.

  10. Ich habe jetzt fast 10 Minuten darüber nachgedacht, aber mir ist niemand eingefallen, der noch aktuell ist und mit dem die Genossen noch tiefer hätten ins Klo greifen können

    • Da hat sich doch gerade eine neue SPD-Dame mit enormem Abwärtspotential
      ins landesweite Gespräch gebracht: Friedchen Sorglos! 🤪

  11. Pöbel Ralle und Schwanensee und die Rettung der Spezialisten!

    Im Rennen um den künftigen SPD- Vorsitz wollen sich Gesine Schwan und Ralf Stegner als das Duo Brillant bewerben.
    Na das wird ein Gemetzel bei der Vorstandswahl der Spezialisten werden, mein Gott, man glaubt bei der nächsten Wahl sind die 5% in Sicht.
    Gesine und Ralf ein absoluter Erfolgsgarant für den Untergang!

    Der Altersunterschied passt und der schwarze Humor, der aus dem Vorschlag Schwan &
    Ralle spricht, birgt durchaus Potenzial.
    Denn diese merkwürdige Doppelspitze können die verbliebenen Genossen nur mit Humor ertragen.
    Das ist dann hoffentlich das Ende einer (ohne Volk) Partei die niemand braucht.

    Aber wie gesagt:

    Die Paarung Schwan und Ralle und was bei der Aufzucht raus kommt ist schon spannend.
    Charles Darwin würde sich im Grabe umdrehen wenn er wüsste was hier verpaart
    werden soll!

  12. S elbstsüchtig (Schwesig,Stegner,Schulz)
    P flichtvergessen
    D ebakel
    Einige ihrer geheimen Zutaten für den grandiosen Wahlerfolg.

  13. Attentismus, Fatalismus und Resignation – Worte wie Musik in meinen Ohren.
    Ich kann den Tod der SPD kaum erwarten. Endlich.

  14. Stegner geht gar nicht

    Als ehemaliger Aufsichtsrat der HSH Nordbank ist er mitverantwortlich für dieses Debakel

    Aber vielleicht kegelt Ralle die SPD ja endgültig in den Untergang

  15. Der Mann mit dem Essiggesicht und die Frau mit dem
    Vogelnest auf dem Kopf sind die Geheimwaffen der SPD für das schnelle Erreichen der 5%-Hürde.
    Es gibt doch noch gute Nachrichten!

  16. Ich finde es nicht richtig, dass man immer die Sorgen und Nöte der Bevölkerung ernst nehmen muss. Was haben die denn für Sorgen und Nöten? Ich kann das nicht verstehen!“
    O-Ton Elfie Handrick im ZDF.
    Was erwartet man von der SPD noch. Fettgefressen, wohnhaft in einer schöne Umgebung, weit weg von dem Pöbel, keine finanziellen Sorgen. Ja, die kennen keine Sorgen und Nöten von den normalen Leuten, der sich krummbuckelt, damit die ihre fette Diät bekommt.

    • Oh Mann! Die S*PD-Schranze Elfie ist offensichtlich so weit von den gelebten Realitäten entfernt…und beispielhaft für die abgehobene Altparteienpolitikerkaste.
      Nun hat die ein „Erklärvideo“, weil die einen Onlineshitstorm geerntet hatte.
      Nützt aber nichts mehr.

      Und die Märkische Allgemeine nennt ihren Auftritt „unglücklich“ … die gehören auch zum System!

    • Fällt euch nicht auf, dass diese unfassbare Offenbarung vom SPD-Parteimitglied Elfie Handrick im ZDF GESENDET wurde? Damit ist sicher, dass der verantwortliche Programmdirektor oder verantwortliche Redakteur genau wusste , was damit ausgelöst wird und was das für Folgen für die SPD hat! Hier wird von den Medien, die nur zu berichten haben, gezielt Politik mit der Auswahl der Nachrichten gemacht, die den… na, wem wohl?… den Grünen und Schwarzen nützt! Diesmal hat sich eine Rote verplappert, die Grünen, Gelben und Schwarzen dieser Politikerherde, lassen es auch immer wieder durchblicken: sie verachten die, in deren Auftrag sie angestellt sind und von denen sie bezahlt werden!

  17. Richtig erkannt resp. Selbsterkenntnis kommt zu spät, denn bei der SPD geht die Postengeilheit der Kabinettsmitgliedschaft über alles. Schulz, Nahles, Stegner und Kahrs sind die letzten „Sargnägel“ der SPD gewesen. Steinmeier, Maas, Giffey, Scholz und Konsorten ist/war das Hemd näher als die Hose.

  18. Es gäbe schon einen Weg, der die SPD wieder zum Erfolg führen könnte – man blicke mal nach Dänemark, wo die Sozialdemokraten seit diesem Jahr wieder regieren. Mit einem strammen Antimigrationskurs.

    • Nee, das kann nicht weg – das ist Kunst. Solche Selbstdemontage muß einem nämlich erst einmal einer nachmachen.

    • Das Thema ist auch schon besetzt, von der AFD. Diese 180° Wende würde der SPD auch kein Mensch abkaufen. Abgesehen davon ist das zur Verfügung stehende Personal absolut unterirdisch !

  19. Es gäbe schon einen Weg, der die SPD wieder zum Erfolg führen könnte – man blicke mal nach Dänemark, wo die Sozialdemokraten seit diesem Jahr wieder regieren. Mit einem strammen Antimigrationskurs.

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