Dorfen: Legal, illegal, scheißegal – Landratsamt unterstützt Asylbetrüger

Symbolbild Ägypten; Foto: © jouwatch
Symbolbild Ägypten; Foto: © jouwatch

Dorfen – Der 36-jährige Ägypter Samir Attia reiste 2014 als syrischer Flüchtling ein. Ägypten hatte er wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage verlassen. Dem Bamf log er vor, er wäre in Aleppo geboren und hätte mit seiner Ehefrau drei Kinder, die sich alle in der Türkei aufhalten. Der Dolmetscher im Bamf hatte Zweifel, ob der Ägypter wirklich aus Syrien stammte, daher wurde im Februar 2015 der Asylantrag Attias abgelehnt. Eigentlich sollte er nach Ungarn zurückgeschoben werden, doch die Abschiebung fand nicht statt. Attia war plötzlich mit einer Deutschen verlobt, die von dem Ägypter schwanger war.

Der Merkur berichtet von einer „Dorfenerin, einer deutschen Verlobten“, beginnt jedoch den nächsten Satz mit „Ehefrau Christine (33)“, wobei unklar ist, ob er jetzt verheiratet oder verlobt ist. Die Frau wusste jedenfalls, dass er nicht aus Syrien stammt, sondern aus Ägypten. Sie ermutigte ihn, die Wahrheit zu sagen, doch wirtschaftliche Gründe sind keine Grundlage für ein positives Asylgesuch. Es ist zudem die Rede davon, dass Attia schon geschieden ist und mit seiner Ex-Frau vier gemeinsame Kinder haben soll, die bei der Mutter leben.

2016 wurde Attia dann wegen „unerlaubten Aufenthaltes ohne Pass in Tatmehrheit mit Erschleichen einer Duldung duch unrichtige Angaben in Tatmehrheit mit Verändern von amtlichen Ausweisen“ zu einer Geldstrafe von 1800 Euro verurteilt, wogegen er Widerspruch einlegte. Seine Begründung: Ägypten sei nicht sicher – dort herrsche Willkür.
Erwähnt wird dann, dass er mit der Dorfener Verlobten bereits zwei zweijährige Kinder hat, die Zwillingstöchter Elena und Amelie. Seine Anwältin meinte, dass er daher nach europäischem Recht nicht abgeschoben werden kann, doch das Verwaltungsgericht lehnte die Klage im Juli 2019 unanfechtbar ab.

Im September will Christine ihren Ägypter heiraten. Der Name für die dritte Tochter steht bereits fest. Noch immer hoffen beide, dass der abgelehnte Asylbewerber wegen den Kindern bleiben kann, doch auch eine Aufenthaltserlaubnis lehnte das Landratsamt Erding ab. Möglich ist, dass die Dorfenerin nach der Abschiebung einen Antrag auf Familienzusammenführung stellt, so dass der Ägypter dann ein offizielles Visum erhält. Obwohl Attia deutlich sagt, dass er in Ägypten nie Probleme mit den Behörden oder der Polizei hatte, befürchtet seine deutsche Verlobte Christine, dass die Behörden ihn an der Ausreise hindern könnten, wenn er erst einmal zurück in Ägypten ist. Bleibt er jedoch, droht die Abschiebung und eine mehrjährige Einreisesperre nach Deutschland.

Frei nach dem Motto legal, illegal, scheißegal will das Landratsamt dem Ägypter nun helfen, der sein Leben in Deutschland auf einer Lüge aufgebaut hat. Wenn der 36-Jährige freiwillig ausreist, will das Amt dafür sorgen, dass vorab einem Visum für ihn zur Wiedereinreise zugestimmt wird. Somit hat sich der Asylbetrug für ihn gelohnt. Die deutschen Behörden helfen ihm, trotz aller Lügen. Dabei stellt sich die Frage, wieviele Attias gibt es wohl beim Bamf? Sicher ist der Ägypter, der sich als Syrer ausgab, kein Einzelfall. Ob die Behörden dann auch beim tricksen helfen, damit der Asylbetrüger legal bleiben kann? (BH)

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10 Kommentare

  1. Rund um das Berufsfeld „Migration&Integration“ weht ebenfalls wie im Rest der Republik der Geist der Political Correctness und des linksideologischen Gutmenschentums. Die Mitarbeiter sind danach selektiert und ausgekämmt worden, vermehrt wird auch gerade in diesem Bereich auf Migranten gesetzt. (Ich weiß, wovon ich spreche). Ebenso wird seit einiger Zeit massiv eingebürgert, auch unter Verletzung der Regelung, dass die Personen nicht im Leistungsbezug sein dürfen. Ich habe nicht erst seit 2015 den Eindruck, dass es in erster Linie darum geht, so viel wie möglich kulturfremde Menschen in Deutschland anzusiedeln.

  2. Jaja, deswegen sind die Herren auch so darauf aus eine Deutsche zu heiraten, deswegen belästigen sie auch gerne mal wildfremde Frauen penetrant mit Heiratswunsch (ist mir schon passiert und meiner Schwägerin auch)

  3. Betrüger brauchen wir nicht in DE! Davon haben wir schon ca. 2 Millionen seit 2015.
    OK, Kinder machen kann er ja. Und diese Christine zähle ich zur „Freischaffenden“.

  4. “ Dorfenerin, einer deutschen Verlobten „. Vllt. eine “ Deutsche “ mit Vornamen Ayshe, Sengür usw. Es gibt aber leider immer auch Bio-Deutsche Frauen/Mädels, die sich – trotz aller Warnungen – mit diesem Klientel einlassen.

    • In Merkels Diktatur wird von staatlicher Seite ständig das Recht gebrochen! Alles was der Umvolkung dient ist diesen Claqueuren recht.

    • Das ist kein Einzelfall. RBB berichtete vor kurzem über einen Kameruner, dessen Asylgesuch abgelehnt wurde. Die Sozialarbeiterin gibt Tipps, wie er den Staat austricksen kann: Vater eines deutschen Kindes oder Heirat.

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