Opferfest – Machtdemonstration mit Massengebet in Berlin und ein Kult, der auf Bibelfälschung basiert

Klaus Lelek

Foto: Imago

Berlin – „Wieviel Islamismus darfst denn sein?“, könnte man nach dem Artikel des Tagesspiegels fragen, der über die Machtdemonstration des fundamentalistischen Vereins „Neuköllner Begegnungsstätte“ (NBS) berichtet, die am Sonntag mehr als 1000 Männer und Frauen auf dem Tempelhofer Feld zu einem Massengebet versammelte. Anlass war der Beginn des viertägigen islamischen Opferfests Eid al-Adha. Wie im Islam üblich, beteten Männer und Frauen streng voneinander getrennt. Dies könnte „im multireligiösen Berlin als normal betrachtet werden.“ textet der Tagesspiegel weiter. Einziges Problem: der Verein wird wegen seiner Nähe zur Muslimbruderschaft vom Verfassungsschutz beobachtet.   

Die Muslimbruderschaft wiederum gilt als verlängerter Arm der mit einem Terrorregime in Palästina regierenden Hamas und strebt über das perfide „Legalitätsprinzip“ und einer „Doppelstrategie“ unter Ausnutzung von politischen Partien einen islamischen Staat an. Oder in Juristendeutsch via Tagessspiegel: „Unter Verschleierung ihrer wahren extremistischen Ziele suchen sie die Nähe zu Institutionen und Vereinen, um Einfluss auf politische und gesellschaftliche Entscheidungsprozesse nehmen zu können.“

Eigentlich ziemlich Gaga das Ganze, denn fast alle muslimischen Organisationen, auch die geförderten oder als liberal geltenden, versuchen massiven Einfluss auf die Politik zu nehmen. Anders als zum Beispiel Buddhisten oder in Europa lebende Hindus, Sikhs usw. oder Exilchristen, die vielleicht auf multikulturellen Straßenfesten Folkloregruppen tanzen lassen oder einheimische Spezialitäten anbieten. Dieses Opferfest ist aber nicht nur eine Machtdemonstration, sondern gehört zur islamischen Eroberung des öffentlichen Raumes, so wie jede neu eröffnete Moschee das islamische Revier vergrößert.

Die islamisch geprägten Bürger in Deutschland wollen den öffentlichen Raum ausfüllen. Dazu gehört der islamische Religionsunterreicht an Schulen, Männerfreie Badetage für Frauen in Burkas in Schwimmbädern, schweinefleischlose Schulkantinen und in England und Schweden sogar No Go Areas für Ungläubige. Sätze wie „Mit dem gut besuchten Gebet auf dem Tempelhofer Feld könnte nun das geschehen sein, wovor Experten gewarnt haben: Unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit treten Extremisten öffentlich auf – und rekrutieren womöglich Anhänger“, haben fast einen verlogenen Beigeschmack. Denn die Medien der Gegenöffentlichkeit wie PI oder jouwatch, die seit Jahren vor diesen Trend einer öffentlichen Islamisierung warnen, werden regelmäßig von gleichgeschalteten Staatssendern und Zeitungen als „rechtsradikal“ diffamiert. Auch und speziell vom Tagesspiegel.

In Anbetracht der Tatsache, dass Islamkritiker wie Michael Stürzenberger bei ihren öffentlichen Auftritten von Schlägertrupps bedroht werden und von islamhörigen Staatsanwälten in poststalinistischen Schauprozessen, die nicht einmal Gegenargumente gelten lassen, zu Gefängnisstrafen verurteilt werden, fragt man nach dem Sinn solcher Artikel. Will man zeigen, wie gut man die Islamistenszene kennt, oder konservative Leser bei der Stange halten?

Bei den Muslimen sollte nicht Isaak, sondern Ismael geopfert werden

Dass sich die Autorin nicht einmal in der Bibel gut auskennt, beweist sie mit dem Satz, dass die Muslime das Opferfest feiern, um an Abraham zu erinnern, der „einen seiner Söhne“ Gott opfern wollte. Dummerweise hatte Abraham zu dem Zeitpunkt der Opferung nur einen einzigen vollwertigen Sohn nämlich den „Isaak“. Den älteren Ismael, den streitbaren Sprössling der Magd Hagar hatte er nämlich buchstäblich in die Wüste geschickt. Er spielt in der Genealogie des Volkes Israel keinerlei Rolle mehr. Er ist damit auch nicht der Erbe Abrahams!! Ismael taucht erst im Islam wieder auf. So behaupten die Araber, also die ersten Muslime von Ismael abzustammen, um ihre Macht und Herrschaftsanspruch gegenüber den Juden zu beweisen. Wohlgemerkt mehr als 2600 Jahre nach Ableben des Abraham und tausend Jahre nach Abfassung der ersten Texte des alten Testamentes.

Doch damit nicht genug, die Muslime gingen soweit, die Geschichte der Opferung Issaks, die vor allem als Zeichen für die Treue Abrahams zu JAWE gilt, komplett zu konterkarieren. Statt Isaak soll, wie man bei Wikipedia nachlesen kann, Abrahams unehelicher Sohn Ismael, der angebliche Stammvater geopfert werden. Damit erheben die Muslime auch einen Alleinvertretungsanspruch auf die Abrahamitische Tradition, und sind nicht, wie christliche Eliten im Rahmen des interreligiösen Dialoges behaupten, ein Teil von drei gleichwertigen Partnern. Diese Behauptung ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Fata Morgana, eine Wunschvorstellung dekadenter in den Untergang treibender Staatskirchen ohne Verbindung zu ihrer Kernlehre. Das Opferfest der Muslime ist deshalb das höchste Fest innerhalb der islamischen Welt, weil es den Bund, den Gott mit Abraham geschlossen hat, durch den Bund Allah mit Abraham ersetzt. Statt Isaak ist Ismael der Auserwählte, der den Bund mit Gott fortsetzt. Im Klartext: Hier wird eine spezifisch jüdische Geschichte der jüdischen Tradition entrissen und dann zu Gunsten einer erst 2600 Jahre nach Abraham gegründeten „Religion“ umgedreht und verfälscht.

Blutopfer wurden schon in der Antike als barbarisch verworfen

Doch unabhängig davon hat sich das Judentum nach Abraham ständig verändert. Am Augenfälligsten nach der babylonischen Gefangenschaft, in der Perserzeit und im Hellenismus, deren philosophische und auch gnostische Elemente vom Spätjudentum wie ein Schwamm aufgesaugt wurde. Nicht bloß, dass man Menschenopfer – zum Beispiel Opfer für einen Moloch – als barbarisch und widerwärtig ablehnte. Mutmaßlich durch den Buddhismus oder ähnliche aus dem Osten kommenden Strömungen wurden in der Antike auch Tieropfer zunehmend in Frage gestellt. Schon Jesaja lässt Gott ausrufen: „Was soll ich mit euren vielen Schlachtopfern? Die Brandopfer von Widdern und das fett der Mastkälber habe ich satt, und am Blut der Stiere, der Lämmer und der Böcke habe ich kein Gefallen“ (Züricher je. 1,11)) Dies schrieb der Prophet bereits um 700 v. Christus. 700 Jahre später nach der Zerstörung des jüdischen Tempels verzichteten die Juden, ebenso wie die Urchristengemeinde komplett auf Tieropfer. In der griechischen Antike bekamen die hungrigen Götter bald Konkurrenz durch Mysterienkulte und Sekten, die blutige Opfergaben strikt ablehnten und eine andere Zugangsweise zur Transzendenz suchten. Zum Beispiel die Pythagoräer (ab 530 v.Chr.), die nicht nur Tieropfer ablehnten, sondern auch Fleischgenuss. In ihrer Ethik orientierte sich diese Sekte stark an den Werten des zeitgleich entstandenen indischen Buddhismus und glaubte wie dieser an die Seelenwanderung und an die Unsterblichkeit der Seele.

Fazit: Bereits in der Antike hatten sich Menschen im Mittelmeerraum, dem Nahen Osten und Indien von der abergläubischen Vorstellung verabschiedet sie müssten einem grausamen Gott zu liebe blutige Tieropfer bringen. Dass diese grausamen Rituale ca 660 Jahre nach Christus wieder aufgegriffen wurden, zeigt den Rückfall in eine längst überwundene blutige Tradition, die eigentlich ein Zeichen für ein primitives Gottes und Menschenverständnis ist und den bereits im Buddhismus erkannten Werten der Lebensachtung zuwiderläuft. Wenn heute 2019 dekadenten linke Salonkommunisten einer Tieropfer zelebrierenden Gemeinde „Frohes Abschlachten“ wünschen, und damit noch hinter die Ethik eines Buddhas, Pythagoras und Jesus um Lichtjahre zurückfallen, so hat dies etwas von einem Horrorfilm oder Alptraum. Doch leider ist er 2500 Jahre nach den Ächtern barbarischer Blutopfer Realität. Mitten in Europa. Mitten im Berlin, dem Herzen der Finsternis…

 

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24 Kommentare

  1. Zur Aufzählung der Ablehnung des Tieropfers gehört auch die Erzählung der „Tempelreinigung“, als Jesus die Händler aus dem Tempel jagte und die Opfertiere frei ließ.

    • nein… wir werden das nicht überstehen! Es ist ein weiterer Schritt in die extreme Islamisierung.

      Wenn nicht bald gegen gesteuert wird, gibt es kein DE mehr.

    • Wann? Zu welchem Anlass? Seit der Zerstörung des Tempels im Jahr 70 gibt es kein Tieropfer mehr.

  2. Wenn Merkels Zeit zu Ende ist, müssen die alle hier raus. Spanien hat es doch auch schon einmal geschafft.
    Dann beginnt die Zeit des Aufräumens, in der Justiz und den Sozialämtern.
    Vielleicht schaffen wir es mit Hilfe von Italien, Ungarn , Spanien und den Visegrad-Staaten.
    Ich hoffe, ich erlebe das noch !

  3. In Niedersachsen haben die Behörden bereits , wie seit Jahren, Ausnahmegenehmigungen für das BETÄUBUNGSFREIE Schächten der Tiere erlassen, langsames, schmerz- und qualvolles ausbluten. Wo ist der Aufschrei von GRÜNEN, PETA, NABU, BUND?
    Und wie sieht es mit Ausnahmen in anderen Bundesländern aus? Hat da jemand Erkenntnisse welche dort gegen den im Grundgesetz festgelegten Tierschutz verstoßen?

    • Der „Ausnahmezustand“ bezüglich Einhaltung geltender Gesetze ist in Merkeldeutschland längst die Regel ….. seit 2015 spätestens und im Fall vorhandenen „Migrationshintergrunds“ derer, die „noch nicht so lange hier leben“.

      Die Einnahmeausfälle bekommt der Rest – im Deliktsfall – umso massiver aufgenackt.

      Lieschen Müller würde fragen : „Was schert die hiesige Justiz Recht und Gesetz, wenn diese letztlich „dienstangewiesen“ handeln und urteilen ?“

      *
      Ich war von 1973 bis 2004 Richter am Landgericht Stuttgart und habe
      in dieser Zeit ebenso unglaubliche wie unzählige, vom System
      organisierte Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen erlebt, gegen die nicht
      anzukommen war/ist, weil sie systemkonform sind. Ich habe unzählige
      Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte
      erleben müssen, die man schlicht ‚kriminell‘ nennen kann. Sie
      waren/sind aber sakrosankt, weil sie per Ordre de Mufti gehandelt haben
      oder vom System gedeckt wurden, um der Reputation willen … In der
      Justiz gegen solche Kollegen vorzugehen, ist nicht möglich, denn das
      System schützt sich vor einem Outing selbst – durch konsequente
      Manipulation. Wenn ich an meinen Beruf zurückdenke (ich bin im
      Ruhestand), dann überkommt mich ein tiefer Ekel vor meinesgleichen.

      Frank Fahsel, Fellbach, ehem. Richter beim Landgericht Stuttgart in einem Leserbrief in der Süddeutschen Zeitung vom 9. April 2008

    • „Die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung zum Schächten wird von den zuständigen Tierschutz-Überwachungsbehörden vorgenommen“

      Und damit sind bundesweit die gleichen Stellen der Länder angesprochen wie in Niedersachsen oder (gegenständlich) Baden-Württemberg.

      Ausnahmeregelungen gibt es aber auch, soweit die menschliche Spezies betroffen ist. Sie werden denselben Glaubensgemeinschaften zugestanden, die auch schächten dürfen. Dann liegt nicht mehr gefährliche Körperverletzung und Misshandlung Schutzbefohlener vor, sondern Religionsfreiheit.

      In Indien gab es einmal die Thugs, die – auch Mark Twain, der u. a. Bombay besuchte, empörte sich wegen des Treibens dieser Sekte – zu Ehren der Göttin Kali ihre Menschenopfer erwürgten. In Deutschland hätten sie das wahrscheinlich heute noch gedurft, aber die britische Kolonialmacht war absolut humorlos, fasste Religionsfreiheit sinngemäß auf und verfolgte die Thugs als Mörder, bis deren Unwesen ein Ende hatte.

  4. Dieses Shithole ist verloren
    Die Musels tanzen dem Schlafmichel auf der Nase rum
    Wo ist der Aufschrei ?
    Gibt es keinen Tierschutzverein mehr?
    Lassen wir uns alles gefallen?

  5. Ich habe auf meine alten Tage absolut keine Lust noch zum Bibelforscher zu werden, um ein „für oder wider“ zu Muslimen zu finden. Für mich hat (und tut es immer mehr) dieser Menschenschlag nur Unruhe, Ärger und Verbrechen ins Land getragen, – für mich gilt nur kurz und knapp: Die müssen raus — egal wohin.

    • Wenn wir überleben wollen, müssen die alle raus. Das nennt man Notwehr.
      Religionen sind ein Mittel der Macht, mich interessieren Argumente diesbezüglich nicht.

    • Ein Muselnachbar wäre für mich ein Grund mein Haus zu verkaufen. Man kann nicht neben einem tollwütigem Tier leben.

  6. Warum opfern die Muslime anstelle unschuldiger Tiere nicht, dem Vorbild Ibrahims (=Abraham) folgend, ihre eigenen Buben? Allah wird im Moment des Kehle-Durchtrennens ihren Arm bremsen, denn Allah ist barmherzig, oder?🙊

  7. Das in dieser als „multireligiös“ verklausulierten „Normalität“ im Bundeshauptslum, faktisch unumkehrbar, längst die Islamisierung eingekehrt ist, fällt den abendländischen Zierden journalistischer Qualitätsarbeit – nicht nur beim TAGESSPIEGEL – nicht mehr auf.

    Das real existierende Kalifat BÜRLÜN darf inzwischen getrost als nur noch verwaltungstechnisch zu Deutschland zugehörig bezeichnet werden.

    Böse Zungen mehren sich mit der Forderung, die heute vor 58 Jahren errichtete und vor rd. 30 Jahren abgerissene, „Berliner Mauer“ wieder aufzubauen — diesmal um das gesamte Berlin drumherum.

    So etwas Unerhörtes mache ich mir natürlich nicht zueigen…….. 😀

  8. Muslime sind das optimale Wahlvolk, wenn jemand denen sagt, Allah will, dass ihr CDU wählt, dann wählen die CDU

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