Im Relativierungswahn: Maren Urner behauptet, es sterben mehr Menschen an Kugelschreibern als auf Bahnhöfen

Maren Urner relativiert den Tod des kleinen Jungen aus Frankfurt; Foto: Screenshot Facebook
Maren Urner relativiert den Tod des kleinen Jungen aus Frankfurt; Foto: Screenshot Facebook

Neurowissenschaftlerin und Journalistin Maren Urner relativiert, ebenso wie kürzlich Eike Lengemann von den Grünen (jouwatch berichtete), den Tod des kleinen Jungen aus Frankfurt. Bei Eike Lengemann musste der Vergleich von Verkehrstoten herhalten, wofür er sich kurz darauf entschuldigte und den Post löschte. Frau Urner geht auf Kugelschreiber los, denn ihrer Meinung nach sterben mehr Menschen an Kugelschreibern als auf Bahnhöfen. Sie behauptete bei Markus Lanz entgegen aller Fakten: Deutschland sei so sicher, wie nie.

Zahlen und Fakten sind der moralgeschwängerten Journalistin offensichtlich unwichtig. Welt-Journalist Robin Alexander kam bei dem Auftritt Urners aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus.

Zahlen und Fakten zur Kriminaltät in Deutschland im Gesamtüberblick, dokumentiert von Peter Weber.

Lagebericht des BKA zur Kriminalität im Kontext von Zuwanderung
(Erheblicher Anstieg seit 2014 in den Kategorien Körperverletzung, Mord, Totschlag sowie Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung):

Die komplette Sendung mit Politiker Cem Özdemir, Journalist Robin Alexander, Seenotretterin Pia Klemp und Neurowissenschaftlerin Maren Urner (bis 05.09.2019 abrufbar)

Loading...

21 Kommentare

  1. Die Frau hat absolut Recht, der Riss muss gekittet werden. Journalismus hat zuerst einmal betreutes Denken zu ermöglichen. Wo kämen wir denn hin wenn wir entgegen jeder Statistik (Deutschland, so sicher wie noch nie) Invasoren mit Gewaltkriminalität in Verbindung bringen??? Und noch dazu, mit Sorgen schläft es sich viel schlechter und die Leistungsfähigkeit nimmt ab.

    Ein Artikel zu Frankfurt muss zwangsläufig auch immer die journalistische Realität widerspiegeln. Z.B. muss man natürlich immer aufzeigen, dass es auch Deutsche gibt die andere vor Fahrzeuge schubsen. So schubste 1875 Norbert Hempel in München die 38 Jährige Marta Huber vor einen Bierwagen, sie wurde schwer verletzt, das Pferd traumatisiert.

    Jedem Artikel über Gewalt gehört natürlich die Kriminalitätsstatistik des Bundesamtes für Lug und Trug in Berlin vorangestellt, der Bürger macht sich sonst etwas vor was es gar nicht gibt und bleibt in seiner dumpfbraunen Erkenntnisblase gefangen.

    Diese Frau sollte Kanzlerin werden, sie kann es sicher noch besser als unser aller Mutti.

  2. Das ist ein Fake, oder? So dumm kann eine Person allein doch nicht sein. Die ist ja geradezu prädestiniert für eine große Politikkarriere.

  3. Netzfund: „Maren Urner studierte Kognitions- und Neurowissenschaften in ……“

    Aha – Kognitionsgedöns – also NUDGING!
    Keine weiteren Fragen mehr!!!

    • Und nun ist sie Lehrkraft an der privaten HMKW = Hochschule für (irgendwas mit) Medien, Kommunikation und Wirtschaft. Dort werden „Bachelor of Arts“ ausgebrütet, die dafür mind. 6 Semester lang jeden Monat bereitwillig 595€ blechen.
      Der Unterricht bei der Kognitions-Fachkraft Dr. Maren Urner dürfte die kognitiven Dissonanzen in der Studentenschaft vergrößern.

  4. Psychisch Kranke werden als Neurowissenschaftler verkauft? Da braucht man gar keine Menschen die einem die Kriminalstatistik erklären. Egal welche Zahlen man sich ansieht die der Bezirke, der Landesregierung, LKA, BKA oder VS überall explodieren die Zahlen. Nein ich glaube bei Taschendiebstählen ging es nach unten.
    Wir dürfen raten wo die Dame wohnt und wie sie im bunten Leben integriert ist.

    • Das könnte stimmen, wenn beim Testamentschreiben der Kugelschreiber das letzte Instrument eines Menschen war oder ist.Es kommt nur noch drauf an, für was er benutzt wurde. Oder ein testamentarisch Benachteiligter nachgeholfen hat. War Frau Urner die testamentarisch benachteiligte Person? Weiß sie deshalb davon?

  5. Man sollte sich mal überlegen überhaupt zu leben, denn Leben führt unweigerlich – statistisch zu 100% – zum Tod.

  6. „In Deutschland ist es deutlich wahrscheinlicher am Essen zu ersticken, als Opfer eines Terroranschlags zu werden.“ – ARD tagesschau am 22.06.2016

    Nun also Kugelschreiber:

    „Statistisch ist die Wahrscheinlichkeit viel viel größer, an einem Kugelschreiber zu sterben, als von irgendjemandem vom Bahnsteig geschubst zu werden oder Opfer eines ‚Terrors‘ zu werden… Müssen wir jetzt drei, vier Tage lang darüber sprechen, ob wir Bahnsteige sicher machen müssen… Diese Bahnsteigdiskussion jetzt, also ich weiß manchmal tatsächlich nicht, ob ich jetzt lachen oder weinen soll… Wo sind die Gewalttaten von Migranten?“ – Maren Urner bei Markus Lanz am 06.08.2019

    Nun, wenn sie nicht weiß, ob sie lachen oder weinen soll, dann muss sie doch einfach nur die Mutter des getöteten Kindes fragen, ob nicht auch sie in Urners Statistik-Show als Cheerleader für Merkels Willkommenskultur mitmachen will.

    • Der Blödsinn mit den Kugelschreibern kommt übrigens von den Versicherern. 300 Menschen sterben danach jährlich an Teilen des Kugelschreibers. 70 immerhin durch Schußwaffen.
      Aber den Vergleich kann man sich gleich mehrfach merken.

    • Vielleicht sollten mehr Lebensversicherungen abgeschlossen werden, dann zählen vielleicht die 430 Menschen, die laut BKA 2018 alleine durch „Flüchtlinge“ umgebracht wurden, auch wieder ein bißchen.

    • Hat ein testamentarisch Benachteiligter nachgeholfen? War Frau
      Urner die testamentarisch benachteiligte Person? Weiß sie deshalb davon?

  7. Leidet das arme Mädchen am Merkelwahn oder wurde sie als Kind zu heiß gebadet? Vielleicht sollte sie aufpassen, nicht das die noch an der eigenen Dummheit stirbt.

  8. Haarsträubender Schwachsinn und die will auch noch Abitur und ein Studium fertiggekriegt haben? Es sterben auch noch mehr kleine Jungs an Masern als unter Zügen, aber gegen Ersteres wird wenigstens was getan.

  9. Es ist auch komisch, wie ein Pädagoge einer ungebildeten Studentin in 10 Minuten zu erklären versucht, was in mehreren Jahren Studiums erreicht wird. Oder für einige überhaupt unerreichbar ist

  10. Die Journalistin Maren Urner hat recht — wenn ich am Schreibtisch einschlafe und mir in Folge dessen beim Herabsinken des Kopfes den angespitzten Kugelschreiber in die Augenhöhle und ins Gehirn jage — sind meine Überlebenschancen erheblich minimiert.😲

  11. Erschreckend, wie demenzielle Erkrankungsformen pandemisch schon in früher Jugend auftreten. Muß wohl an der Ernährung, am Wasser oder an Fukushima liegen.

Kommentare sind deaktiviert.