Heiko Maas: Erneute Flugpanne vor Klima-Trip nach Nordamerika

Heiko Maas (Bild: shutterstock.com/Von Foto-berlin.net)

Berlin – Die Dauerblamage der Bundesregierung wegen technisch marodem Fluggerät der Flugbereitschaft setzt sich fort: Zum bereits vierten Mal in diesem Jahr musste Außenminister Heiko Maas gestern wegen einer Flugzeugpanne auf eine Ersatzmaschine umsteigen.

Für seine 4-tägige Nordamerikareise sollte Maas eigentlich mit einer Airbus A321 in Berlin-Tegel starten. Doch die Maschine war – inzwischen fast schon Normalfall – mal wieder nicht flugtauglich. Im Februar musste Maas auf dem Flugfeld von Bamako in Mali ganze 20 Stunden warten, bis er von einem Ersatzflieger abgeholt wurde. Im April hatte sein Airbus A340 eine Reifenpanne, während deren Reparatur der Außenminister über eine Stunde im Flieger ausharren musste – wodurch er den Auftakt einer Sitzung des Sicherheitsrates verpasste. Und im Mai führte eine erneute Panne dazu, dass er seinen Antrittsbesuch bei der bulgarischen Regierung in Sofia über 70 Minuten zu spät beginnen konnte.

Die Außenwirkung solcher Pannen ist für den Chefdiplomaten der Bundesregierung besonders peinlich, denn dieser gibt eine unmittelbare Visitenkarte seines Landes ab. Deutschland, das einst für technische Brillanz, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit stand, wird immer mehr zur internationalen Lachnummer. Das physische Erscheinungsbild von Heiko Maas und sein politisches Minusformat tun ein Übriges, um jede Autorität in der internationalen Wahrnehmung zu verspielen. Doch auch die Kanzlerin selbst war bekanntlich wiederholt vom desolaten Zustand der Flugbereitschaftsmaschinen betroffen; legendär ist der verpasste Auftakt des G20-Gipfels im vergangene November.

Da die Flugbereitschaft Teil der Bundesluftwaffe und somit der Bundeswehr ist, die ihrerseits kaum über flugfähiges Material verfügt, unterstreicht die Regierung mit ihrem Dauerstörbetrieb bei internationalen Flugreisen auf groteske Weise, dass die von Trumps USA dringend geforderte Erfüllung der NATO-Verpflichtungen (Anhebung des Verteidigungshaushalts auf 2 Prozent BIP mindestens) nicht nur vertraglich geboten, sondern inzwischen eine schiere technische Notwendigkeit ist.

Maas aktuelle Reise übrigens, die alles andere als CO2-neutral verläuft (vor allem, wenn ständig Ersatzmaschinen bereitgehalten werden müssen), dreht sich neben anderen Programmpunkten natürlich wieder mal ums Klima, wie „n-tv“ berichtet: Die letzte Station seines Nordamerika-Trips wird die kanadische Arktis sein. In Pond Inlet, einer Inuit-Siedlung mit 1300 Einwohnern, will Maas sich über die Folgen des Klimawandels informieren. An besten bleibt er den Winter über dort – es wäre für alle Beteiligten das beste, auch fürs Klima. Und die Flugbereitschaft erspart sich die nächste Peinlichkeit. (DM)

Loading...

28 Kommentare

    • Vielleicht manipuliert auch ein patriotischer Mitarbeiter die Fluggeräte der Flugbereitschaft um das Ansehen Deutschlands durch die dreist/peinlichen Auftritte der Regierungsmitglieder nicht ins bodenlose fallen zu lassen. Bei der Global 5000 wurden wohl zwei Stecker der Flugsteuerung (eigentlich unmöglich) verwechselt…. Ein Schelm, der …

    • Und die Stasi hat wie immer ihre Augen auf;)) Befürchte allm., es ist eine Riesen Show, was man uns hier mit den ständigen Pannen zu erklären versucht. Bin noch nicht ganz dahinter gekommen, was man damit verschleiern will

  1. Gerade hatte ich die Vision, wie dieser kleine, terroristische Unnütz in das Triebwerk eingesaugt wird. Das würde vermutlich noch nicht mal stehen bleiben und ganz sicher niemand eine Frage stellen.

  2. Die Inuit könnten diesen Deppen doch in einen Eisblock einfrieren. Damit spätere Generationen auch noch was zu lachen haben…

  3. Das Motto eines Flugzeugtechnikers der Luftwaffe: Ich bin wegen Heiko Maas zum Technischen Dienst der Luftwaffe gegangen 😉

    • Da müssten sich die Mächte aber noch viel Mühe geben. Denn alles was er/sie/div Maas von sich gibt, ist dumm. Liegt in der Natur der Sache.

  4. Ich bin kein Freund von Verschwörungstheorien, aber diese Häufungen können keine Zufälle mehr sein. Vier Ausfälle alleine beim Maasmännchen! Da kann auch nicht nur eine Person dahinterstecken, die ein Kabel durchschneidet und dann fällt der Flieger aus. Formiert sich da vielleicht eine Revolution im Untergrund?

  5. Diesen kaputten „Politikern“ so vergleichsweise gute Flieger zur Verfügung zu stellen ist, als würde man Perlen vor Säue werfen.

  6. Ist doch völlig Bockwurst ob der irgendwo ankommt oder nicht ankommt. Wenn der seine Termine verpasst, dann geht die Welt nicht unter. Dieser bedeutungslose Mensch wird eh nicht wahrgenommen und über sein Geschwätz lacht doch sowiso die Ganze Welt.

Kommentare sind deaktiviert.