Sonst keine Sorgen? Regierung sagt Plastiktüten und Kippen den Kampf an

Foto: Von Tyler Olson/Shutterstock

Berlin – Umweltministerin Schulze plant ein Komplettverbot für Plastiktüten. Ein grünbesorgter Berliner Unternehmer will ein Pfandsystem für Zigarettenkippen einführen. Die grüne Kontrollwut erfasst alle Lebensbereiche. Aber zum Glück hat man in Deutschland ja keine anderen Probleme.

In Deutschland sind nach 16 Jahren Merkel bekanntlich die großen politischen Herausforderungen allesamt bewältigt, es gibt keine fundamentalen Probleme mehr, Wohlstand und Vollbeschäftigung sind auf Jahrzehnte gesichert, es droht keine Massenarbeitslosigkeit die Steuereinnahmen sprudeln, die funktionierende Euro-Zone macht die Deutschen immer wohlhabender, digitale und Verkehrs-Infrastruktur suchen weltweit ihresgleichen, und dank überqualifizierter Fachkräfte wird Deutschland immer klüger und leistungsstärker. Die Kriminalität sinkt überall, es gibt keine Clans, keinen islamistischen Terror, nur bunte, friedliebende Gruppen. Und auch in der Bildung sind wir führend; es ist ja etwa nicht so, dass es deutschlandweit immer mehr marode Schulgebäude gäbe…

Die Bundesregierung hat also ganze Arbeit geleistet, es gibt praktisch nichts mehr zu tun. Zeit also, sich zu überlegen, wo dieses perfekte Land noch besser gemacht werden kann. Deshalb musste auch Umweltministerin Svenja Schulze lange nachdenken, bis sie etwas gefunden hat, was sie anpacken könnte und was dieses beste Deutschland aller Zeiten weiter optimieren könnte.

In der Plastikfrage den Bürokratie-Mehrbedarf stillen

Die Lösung fand sie in Plastiktüten. Nach dem Willen der SPD-Ministerin arbeitet ihr Ressort gerade an einem Gesetzesentwurf, durch den Tragetaschen aus Kunststoff grundsätzlich verboten werden sollen. Eine freiwillige Vereinbarung mit dem Handel zur Verringerung der Tüten hat zwar dazu geführt, dass der Tüten-Verbrauch seit 2016 deutlich zurückging; nur noch 24 Tüten pro Kopf verbrauchten die Deutschen laut „Tagesschau“ im Jahr 2018, immerhin 5 weniger als noch zwei zuvor. Die freiwillige Selbstvereinbarung ist somit klar als Erfolg zu werden. Das sieht auch Schulze so. Doch als Sozialdemokratin der alten Schule weiß sie: Verbieten ist allemal besser als den Menschen zu vertrauen, selbst wenn die Freiwilligkeit – wie in diesem Fall – gut funktioniert hat. Deshalb also: „Das sichern wir jetzt mit dem Verbot ab„, so Schulze. Auch Kleinverpackungen wie die sogenannten „Hemdchenbeutel“ für Obst und Gemüse sollen mittelfristig untersagt werden.

Und da alles Grüne heute parteiübergreifend zum politischen Fetisch geworden ist, schließen sich auch CSU-Politiker an: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte bereits vorletzte Woche angekündigt, eine Bundesratsinitiative für ein „deutschlandweites Plastiktütenverbot“ zu starten. Und sein Parteikollege, Bundesentwicklungsminister Gerd Müller, hat ebenfalls Plastik weit oben auf der Agenda: Er wünscht ein zeitnahes europaweites Verbot von Plastikmüll-Exporten.

4 Euro Pfand pro Zigarettenpackung

Wenn es um staatliche Bevormundung, Regelungswut und den Ausbau von Bürokratie geht, engagieren sich inzwischen sogar manche Bürger als aktive Stichwort- und Ideengeber. der Berliner Mittelständler und Chef einer Fima für Prozesstechnik, Stephan von Orlow, sorgt aktuell für Schlagzeilen mit seinem Vorschlag, ein Pfandsystem auf Zigarettenkippen einzuführen. Für Orlow sind die Kippen das, was in den Weltmeeren Mikroplastik ist. Die Rauchverbote und die immer weitere Zurückdrängung von Tabakprodukten durch massive Besteuerung genügt ihm dabei nicht: Es soll auch den Rückständen an den Kragen gehen. 72 Millionen Schachteln Zigaretten werden laut „FAZ“ täglich in Europa verkauft verkauft, in 200 Millionen Zigaretten rauchen die Deutschen pro Tag, und nach Angaben der Hamburger Stadtreinigung enden täglich knapp 140 Millionen Kippen auf öffentlichen Plätzen und Straßen.

Die „FAZ“ führt aus: „Zigarettenreste enthalten neben Nikotin auch Arsen, Blei, Cadmium, Benzol, Blausäure und viele andere umweltschädliche Stoffe. Weggeworfene Kippen werden durch Regen und Sonneneinstrahlung in kleinere Bestandteile zerlegt und können von Vögeln und Fischen – ähnlich wie Plastik – mit Nahrung verwechselt werden.“ Deshalb tritt nun Orlow auf den Plan: Er will die Zigarettenkippen einzeln bepfanden. „Ganz einfach: 20 Cent Pfand je Zigarette, das macht rund vier Euro Pfand pro Schachtel. Wer die Zigaretten samt Packung zurückgibt, bekommt das Pfand zurück. Wer es nicht tut, hat vier Euro auf die Straße geworfen.“ Klingt gut – wäre da nicht das notwendige Pfand- und Rücknahmesystem, das geschlossene Logistiksysteme benötigt und mit erheblichen Mehrbelastungen aller Verkaufsstellen und Händler einhergeht.

Zum Glück hat Deutschland ja keine anderen Baustellen. Sonst könnte noch irgendjemand auf die Idee kommen zu fragen, ob sich die Politik nicht einmal zuerst mit diesen beschäftigen solle, bevor sie dem grassierenden Öko-Wahn immer mehr Raum gibt. (DM)

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100 Kommentare

  1. Die beste Verwendung von Plastiktüten sehe ich darin, sie den allermeisten Politikern über den Kopf zu ziehen und zu verschließen.

  2. Also, Plastiktütenverbot kann ich ja noch irgendwie nachvollziehen. Aber Kippen-Pfand hat den Preis der hirnrissigsten Idee des Jahres verdient!
    Abgesehen davon halte ich es für völlig gelogen, dass von 200 Millionen Zigaretten täglich ca. 140 Millionen Kippen auf der Straße landen. Stehen fast alle Raucher auf der Straße, um zu rauchen? Und gibt es in Deutschland einen Aschenbechernotstand?

  3. Endlich würden die Prügeleien der Rentner um die leeren Pfandflaschen aufhören. Sie könnten diversifizieren. Für Knie und Kreuz wird es ein wahrer Jungbrunnen sein, wenn Oma täglich drei Stunden Kippen vom Boden aufklaubt.

    Die unzähligen Kippen, die vom Bahnsteig auf das Gleisbett geschnippt werden, würden den Wartenden viele spannende Beobachtungen einbringen: „Schafft er es noch vor dem Zug, oder schafft er es nicht mehr?“ Wetten würden angenommen.

  4. Kronkorken- und Schraubverschlusspfand fehlt noch …

    und vernünftbegabte Politiker, die Probleme und Lösungen sauber definieren können, auch.

  5. Pfand auf Kippen? Ich schmeiß mich weg! Werden die dann bei der Rückgabe per Hand nachgezählt oder wie muss man sich das ganze vorstellen? Ich habe selten solch einen Schwachsinn gehört! Solch ein geistiger Dünnschiss fällt wirklich nur deutschen Politikern ein, zählt aber mittlerweile zum ganz normalen Wahnsinn in unserem Land! Aber mal ehrlich: Dieser ganze Klima- Wahn und die Öko- Hysterie lenkt doch trefflich von den wirklich wichtigen Problemen, wie die weiterhin grenzenlose Zuwanderung, ab!

  6. Natürlich haben unsere Politiker andere Sorgen. Aber außer Plastiktüten und Kippen verbieten wollen und Steuererhöhungen für die Weltklimarettung planen bringen sie einfach nichts mehr auf die Reihe. Darin zeigt sich ihre ganze Kompetenz.

    PS: Nachtrag, sorry, ach ja, sie bringen doch was auf die Reihe. Die große Zitterin, pardon, Zerstörerin hat dieses Jahr Spahns Vorschlag, die Krankenversicherungsabgaben auf auszuzahlende Direktversicherungen wenigstens um die Arbeitgeberbeiträge zu kürzen mit der Begründung abgelehnt, dafür sei kein Geld da. Wir erinnern uns noch, wie mantraartig der Staat die private Vorsorge einst eingefordert hat. Um jetzt bei Mickerzinsen zusätzlich die Arbeitgeberbeiträge AUCH noch im nachhinein abzupressen. Auf die Versicherungssumme werden dann so 15,5% fällig. Das nenn ich mal eine eindrucksvolle Leistung der großen Zerstörerin zur Bürgerverarmung. Wie schön, dass für eingeladene Gäste aus aller Welt, die gar keinen Beitrag in die Sozialversicherungen zahlen, aber genug Geld da ist, soviel nämlich, dass dafür aktuell sogar klammheimlich Schulden aufgenommen werden. Sollte der deutsche Rentner aber besser nicht erfahren. Und der deutsche Arbeitnehmer, der sich für all das plagt schon gar nicht.
    PPS: Gerüchten zufolge wurde die Produktion von Teddybären zwar gedrosselt….dafür ist der Umsatz mit Macheten, Schwertern und Äxten gestiegen. Wer sagt denn, dass Politik nicht Wirtschaft beleben kann?

  7. der deutsche Schwachsinn halt: Plastiktüten als Einkaufstüten verbieten, aber Mülltüten verkaufen und gelbe Säcke sind auch aus Plastik.
    Die Wähler/Innen wollen das aber genau so haben.

  8. Schulze & Co. – die Architekten des Öko-KZ’s. Die Tatsache, dass CDU und CSU dazu als flankierende Claqueure mit „hilfreichen Ergänzungsvorschlägen“ aus der Deckung kommen, ist der schlimmste Beweis, dass das Immunsystem des demokratischen Rechtsstaates gerade dabei ist, zu versagen. Früher hätten sie den rotgrünen Phantasterein mit beißendem Spott den Garaus gemacht. Heute ziehen diese als bitterernst dräuende Zukunft am Horizont herauf.

  9. Das Umweltamt hat halt was mit Umwelt zu tun. Dazu gehören Unteranderem Plastiktüten. Was gibt es jetzt hier zu meckern?

    • Jeder „normal“ denkende Mensch würde sich wahrscheinlich fragen: Was für’n Scheiß mach ich hier gerade?

  10. Pfand auf Organe wäre gut. Die bezahlt man einmal, wenn man geboren wurde, und die Angehörigen kriegen das Pfandgeld (abzüglich Steuer) später wieder. Dann bräuchten wir diesen blöden Organspenderausweis nicht mehr.

  11. Den Wirtschaftsdaten nach zu urteilen haben alle umweltsensiblen Schneeflocken sehr bald ganz andere Sorgen.

  12. In dem Artikel wurde vergessen dass laut Aussage dieses Herrn 1 weggeworfene Zigarettenkippe 400 Liter Grungwasser verseuchen würde. Außerdem hat die “ Umweltministerin gesagt dass Zigarettenfilter auch Plastik enthält. Um es mit Henrik M. Broder zu sagen:“WAS IST LOS IN DIESEM LAND?“

  13. Wer zu Aldi geht (die nehmen 1ct für die Mini-Obsttüte) sollte Zwiebel, Kiwi, Äpfel, Lichis usw alles einzeln auf das Band legen.

  14. Plastiktüten haben einen Anteil von nur 1% (laut NTV). Viele Plastiktüten/Lebensmittel-Einkaufstüten werden ja auch mehrfach benutzt und sind somit kein Einwegartikel. Spontankäufe für diverse werden dann auch schwieriger.

  15. Die Bevölkerung traut sich nicht mehr auf die Strasse angesichts der Migrantengewalt und muss mit ansehen wie ihr Land,von der Politik und den Sicherheitskräften verlassen vor die Hunde geht und da gibt es nichts wichtigeres als Plastikmüll?……im Aufbau von Nebenkriegsschauplätzen zur Ablenkung von den wesentlichen Problemen,zeigen die Altparteien eine schier unerschöpfliche Kreativität,die an anderen Stellen fehlt……kann weg!

  16. Kippenpfand find ich gut, damit werden wir die Altersarmut bekämpfen sind ja nicht genug Pfandflaschen da

  17. Ich bin für ein komplettes Verbot und die sofortige umweltgerechte Entsorgung aller Schulz, Scholz, Schulze, Habock-Baerbeck und dem anderen vergifteten und verstrahlten Gesindel, Das einzige, das unser Land retten wird, ist ein anständiger Aufstand, der diese Leute ihrer zweckbestimmten Endlagerung zuführt.

  18. Die verstorbenen Raucher werden dann in einer Sondermülldeponie verbrannt, Wegen den Schadstoffen wie Arsen und … Ich wüsste da schon einen Standort in der Nähe von München! Sark off

  19. Es gibt einen neuen „BERUF“ – die Rentner werden jetzt zu KIPPENSAMMLERN umfunktioniert – warum sollten die sich dann noch um Plasteflaschen kümmern, wenn man 20 Cent für einen Stummel bekommt – nur noch KRANKE in der „POLITIK“! 🙁

  20. Den Kampf gegen festgeklebte Kaugummis und gegen wildes Graffitiy hat unsere Super-Regierung vergessen.

  21. Shutterstock hat schon manchmal komische Bilder. Der unscharfe Alte da guckt der Frau aber ganz genau auf die Tüte, oder?

  22. Reduzierte man diese und andere hirnrissige Beschlüsse auf eine lebende Person, müsste diese dringendst als Notfall in psychiatrische Behandlung eingewiesen werden!
    Die Gretaseuche hat nun mit voller Wucht auch noch die bemittelten Köpfe der gedanklich armseligen GROKO erfasst!
    Es fehlen einem nun wirklich die Worte, den Zustand des Landes zu beschreiben.

  23. Deutschland wird weder an Zigarettenkippen noch an Plastiktüten zugrunde gehen, sondern an dem nicht abreißenden Strom von „Fachkräften“ die permanent ins Land einfallen und es bereichern. Aber vielleicht hat die Dame ihre Informationen nur aus Staatsfernsehen und -Medien. Dann kann man ihr den Irrtum natürlich nicht verübeln.

  24. Vor allem die Erklärung dazu heute
    Die Kommunen bezahlen die Säuberung und nun sollen die Verursacher (Produzenten) das mit bezahlen:
    Erstens ihr Blitzmerker
    Die Kommunen zahlen das mit unseren Steuergeldern
    Und die Produzenten von Coffee to go und Zigaretten geben den preis nur an die Verbraucher weiter. sprich wir zahlen mit unseren Steuern zweimal, den erhöhten Preis (für die Entsorgung) und die erhöhte Mehrwertsteuer- und keiner merkt es- weil die Kommunen ja entlastet werden sollen.
    Damit sie und schon sind wir wieder beim Thema, lauter fremde Menschen weiter durchfüttern können, ihnen schicke Häuser bauen und egal, ob sie bleiben dürfen oder nicht, ihnen weiter Alimente zahlen können.
    Jo typisch Scharia Partei

  25. Na ja . Natürlich haben wir auch andere Probleme . Was nützt uns aber ein befreites Deutschland zu haben das vermüllt ist und die Bürger z.B: Fisch mit Miikroplatik essen. Es ist ein urpatriotisches Anliegen die Natur zu erhalten. Das wurde dann von den Neulinken gekapert. Ich kann es nicht verstehen wenn z.B. so ein Idiot auch noch Bananen einpacken muss . Müllvermeidung ist ja nicht so sehr schlimm und ist absolut wichtig. Das mit den Kippen ist übertrieben. Eigentlich gehört es zu guten Kinderstube seinen Müll nicht in die Gegend zu verstreuen. Hier in Nürnberg gibt es ein paar Deppen die von Zeit zu Zeit als Verein den anderen Mitbürgern und vor allem Neuankömmlinge und die die aus bestimmten Regionen vor längeren bei uns angekommen sind den dreck hinterherräumen. So dumm muss man erst mal sein. Auf eigene Kosten dessen Dreck wegräumen die sich einen Dreck um uns und unsere Kultur kümmern.

  26. Die Frage ist, will das eine Mehrheit in diesem Land oder will sie es nicht. Es gibt wohl nur eine Partei die bereit ist dem Irrsinn Einhalt zu gebieten. Auch wenn diese bei den meisten Medien nicht gut beleumundet ist. Was aber sagt das schon aus, das gilt bekanntlich für alle die das Rot-Grüne Merkel-Regiem ablehnen.

  27. Vor fünf Jahren hätte ich gesagt, das ist ein Scherz. Heute muß ich sagen, die Politiker sind so blöde.

  28. Pfand auf Kaffeebecher,Döner Verpackung,Thai-Food, Pizza Verpackung usw
    Leute hört auf euch darüber lustig zu machen,Ich werde Reich.Einmal in Kreuzberg durch eine Straße laufen, reicht..grins!

    • Aber beim Verlassen dieser autonomen Zone werden Ihre gesamten Einnahmen gegen ein festsitzendes Stichgerät zwangs-umgetauscht.😲

    • Das Risiko besteht natürlich !Dann Teile ich mein Reichtum gerne mit treuen Kameraden,wir sind doch alle am Umweltschutz interessiert,oder?

    • Kameraden in Kreuzberg? Ehrlüsch, möchten Sie mit dem Familiennachzug des treuen Mohammed Amin al-Husseini teilen? Angesichts des festsitzenden Stichgeräts wird Ihr umweltschutzliches Interesse allerdings zeitlich limitiert sein.🕚

  29. Wieder eine Scheinkampagne um von dem wahren Desaster
    abzulenken. Für die gemessserten und geschändeten Opfer
    des Migrationswahnsinns gibt es nämlich kein Pfandsystem.

    • Doch gibt es – RENTENVERSICHERUNG – DIE muß nämlich für tote GEMESSERTE NIX zahlen 🙁

  30. Das Plastktüten-Verbot ist eine Superidee. Dann werden die Weltmeere wieder sauber. Bis jetzt hab ich noch die dumme Angewohnheit, alte Plastiktüten immer in den Pazifik zu werfen.

    • Ja, ich sammle meine Tüten auch und schmeiße die dann in die Spree. Und beim regelmäßigen Tsunami kommen die im Atlantik an.😇

    • Ich sammle auch das ganze Jahr über und freue mich immer wie ein kleines Kind auf den Urlaub, wenn ich meine „Schätze“ dann endlich in die Nordsee werfen darf. Eine schönere Urlaubsbeschäftigung kann ich mir gar nicht vorstellen. Es kommen mir aber immer die Tränen, wenn ich sehen muß, wie die Brandung alle meine Mühen zunichte macht und meine Sammlerstücke wieder zurückschwemmt *schnief*

    • Hervorragend! Sie nutzen die Gezeitenkraft, um ihren ökologischen Entsorgungsabsichten gehörig Nachdruck zu verleihen. Aber Sie brauchen doch nicht zu weinen, wenn’s nicht beim 1.Versuch klappt, nach jeder Flut kommt garantiert (isch schwör‘ gemäß Scharia) eine Ebbe.😎

    • Der Pazifik iss abber n büschen weit wech von Toitschalanda, gell…
      (Ich weiß das, ich leb‘ da!)
      (Am Pazifik. Und zwar dem südlichen, neidisch?)

      Ich geh‘ mal davon aus, dass die Nordsee gemeint war.
      Oder der Bodensee.
      Oder so…

      Aber vom Grundsatz her richtig.
      Ich schmeiß jetzt meine alten Tüten auch nicht mehr ins Klo.
      Da könnt sich ja ein Delphin fürchten!

    • Sie leben im Pazifik? Es gibt bei Ihnen Klos und ungeschächtete Delphine? Ergo wurde die Insel noch nicht von Wüstenkackern übernommen. — Bitte verraten Sie mir die Insel, kann man dort als weißer toitscher Mann Asyl bekommen?🚣

  31. Dann sammen unsere Senioren in Zukunft Kippen? Ist auf jeden Fall nicht so viel Volumen, da kann Oma mit Rollator, die den Hackenporsche nicht mehr bewältigt, auch zum Zuge kommen. Mit einer Greifhilfe muss sie sich nicht bücken.

  32. Da stellt sich der Zigarettenvrkäufer an den Thresen, leert die Schachtel mit den Kippen darauf und fängt an zu zählen, oder wie stell ich mir das vor ? Geht`s nicht noch ne Spur dümmer ?

    • No, fürs Zählen bzw Gewichten der Kippen wurde Automaten erfunden. Kippen rein, Geld raus!
      Eine großartige Erfindung, um die Umwelt von den giftigen Kippen zu retten und die Raucher täglich daran zu erinnern, was für Idioten sie sind.

    • Vielleicht gehören Sie ja zu den Idioten, die sich allabendlich ihre Gehirnzellen mit einer Prise Alkohol wegballern. Meine 5 – 6 Zigaretten am Tag lasse ich mir von Keinem vermiesen und ich gehöre auch nicht zu den Leuten, die ihre Kippen achtlos in die Gegend werfen, sondern diese bei nächster Gelegenheit in einen Mülleimer entsorge !

    • Ein Nikotinsüchtiger weiß ganz genau, daß er einem geldverschwenderischen und schwer gesundheitsschädlichen Laster verfallen ist,

      aber daß ich von ihm darin nicht recht bekomme, das weiß ich selbst.

  33. Da lohnt sich dich als Nichtraucher, dann Zigaretten aus Polen oder sonstwo mitzubringen und zu verkaufen. Auch so wird der Handel mit Kippen aufblühen.

  34. Svenja Schulze ist das Ergebnis wenn Menschen ohne
    Berufsausbildung in die Politik gehen.
    Sie ist aber nur Eine von zu Vielen.

    • 8 Jahre für „Magistra artium“ in Germanistik und Politikwissenschaft (Wikipedia), also Geschwätzwissenschaften. Wer noch ein anderes Fach studiert hat, sagt im Vertrauen, dass man für Deutsch so gut wie nichts machen muss. Da kann man an der Politkarriere basteln.

    • Die Ahnungslosigkeit steht ihr ins Gesicht geschrieben. Und die völlige, totale, unwiderrufliche Abnabelung vom Schicksal des Volkes. Bei jedem neuen Regulierungs- und Verbotsvorschlag, den diese Degeneratin artikuliert, ist sekundenschnell klar, wie sie die Lebensqualität der „die Menschen“ an einer weiteren wesentlichen Stelle wieder ein Stück verschlechtert, ohne dass es auf die Öko-Bilanz einen notwendigen Effekt hätte. Und solche Unglücks-Politiker gibt es Hunderte und Tausende in DE, alle Parteien, Kabinette, Zeitungen und TV-Sendungen sind voll von ihnen, außer Brechreiz und Abscheu bewirken sie gar nichts mehr. Und die Alphatiere unter ihnen sind dann die, welche ihren Schaden mit Absicht, eiskaltem Kalkül und zynischen TINA-Sprüchen (There Is No Alternative) abliefern.

  35. Vor dem Supermarkt stieß Ali ihm ein Messer in den Rücken. Der Einkaufsbeutel fiel ihm aus der Hand, und Michael dachte: „Was für ein Glück, der Beutel ist nicht aus Plastik.“

  36. Und warum hat man dann in Berlin alle Aschenbecher auf den Straßen und vor Hauseingängen vor 3 Jahren abgebaut? Um jetzt wieder zu kassieren. Bei uns in der Fußgängerzone lagen nie Kippen rum, weil alle 10 bis 15 Meter ein Abfallbehälter für Kippen vorhanden war. Jetzt weiß kein Raucher, der sich auf einer Bank ausruht nicht mehr wohin damit.

  37. Zigarettenkippen sind Umweltzerstörung pur. Wenn schon Kinder hüpfen gehen müssen, warum nicht dagegen? Jeder Zigarettenraucher belastet oder zerstört die Umwelt. Und warum diese Menschen nicht ordentlich blechen lassen, wenn sie dabei erwischt werden, wie sie ihren Dreck in die Umwelt schnippen? Ich sehe das jeden Tag auf der Straße. Sogar aus dem Auto werden diese Krebskippen geworden und glimmen am Straßenrand weiter.

    • Und SIE sammeln und zählen dann im Supermarkt die abgegebenen Zigarettenstummel.

      Das will ich sehen, bevor ichs glaube.

      So wie Sie redet ein typisch teutscher Unterthanengeist, wie eben jene, die im Artikel angegriffen werden.

    • Stimmt, von mir aus könnten sie jeden Schmutzfinken einsperren ,der seine ekelhafte Kippe rücksichtslos auf die Straße schmeißt. Das ist auch nicht viel besser, als seinen Köter auf die Straße kacken zu lassen. Vor mir aus kann Rauchen in der Öffentlichkeit ganz verboten werden. Das Zeug macht nicht satt, es macht auch nicht lustig, „cool“ ist es schon gar nicht, es stinkt nur und kostet (noch viel zu wenig) Geld. Meine letzte Kippe (von 40 selbstgedrehten täglich) habe ich am 07.11.1995 (im Aschen-becher) ausgedrückt. Rauchen – erst wieder im Krematorium.

    • Wenn diese im Hirn auch so schlimm sind, spricht ja nichts dagegen. Die Bestandteile der menschlichen Abwinde bestehen ja in Teilen aus Stickstoff, Methan, Kohlenstoffdioxid und Schwefelverbindungen.

  38. Plastiktüten sind sehr wichtig. Kippen und Blitzmarathon auch.
    Letzte Zuckungen eines untergehenden Staatsgebildes?

    Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ein Land wie Deutschland, einmal von solchen (gewählten) Pfeifen regiert wird.

    • Da haben die Berliner regierenden Altparteien (R2G-Versager) den absoluten Knaller rausgehauen:

      Rot, Rot, Grün scheitert bei Mieten, Bildung und Verkehr….

      Und sie lassen verlauten: daran ist die Opposition Schuld:

      Berlin. Nicht wenige in der rot-rot-grünen Koalition geben der Opposition die Schuld. Wenn es mehrDruck gebe von CDU, FDP und AfD, dann würde mancher interne Streit

      womöglich nicht geführt, heißt es. Die Reihen im Regierungsbündnis

      blieben geschlossen.

      Rot-rot-grün in Berlin: Schon ein Erfolg, wenn die Parteispitzen sich nicht anschreien
      —————————

      Hä? Zu lesen am 9.08.2019 in der Berliner Morgenpost. Klar Versager suchen immer bei den anderen die Schuld, aber sowas bescheuertes habe ich schon lange nicht mehr gehört!!! Bürlün failed, Dreck, Chaos = Rot, Rot, Grün

  39. Bei den Grünen gelten auch Kobolde als große Gefahr und Batterien funktionieren mit Kathole und Synode. Was will man von diesen Gehirnamputierten noch erwarten?

  40. Schaut euch doch mal die Sortimente der Discounter an……. ausser Dosen ist praktisch alles in Plastik verpackt. Auch wenn man 20 oder 30 Himbeeren möchte gibts die nur in der Plastikschale…..und an der Kasse gibts keine Plastiktüten mehr ? Ein schlechter Witz…..

  41. Das mit dem Kippenpfand ist eine sehr gute Idee. Rentner müssen dann nicht mehr die voluminösen und schweren Flaschen sammeln, sondern nur die hochwertigen Kippen mit einem filigranen Müllgreifer (gibt es im Versanhandel) in ein Tütchen packen. Ist auch rückenschonender und nicht so peinlich wie sich mit dem Einkaufswagen in der Fussgängerzone.erwischen zu lassen.

    Ich schlage hier noch die Pfanderweiterung für Kaugummi vor. Ich kann mir da einen Stückpreis von 50 Cent vorstellen, wegen der erschwerten Bedingungen durch das Verkleben mit dem Untergrund.

    Man könnte das auch zur gesetzlichen Rentnerpflicht vorschlagen. Wer nicht 100 Euro Pfand sammelt und nachweist, dem wird die Rente gekürzt. Oder so.

    • Halt doch ein Land in dem die Weitgereisten und Kulturfremden
      gut und gerne leben können.
      Das haben sich die CDU-und CSU-Wähler auch anders
      vorgestellt, dass sie sammeln und die Anderen alimentiert
      in der sozialen Hängematte liegen:-)

  42. Passt doch, 2 Millionen Fachkräfte zählen täglich 200 Millionen Kippen, schwer wird es nur wenn man anstatt 20, 19 Kippen abgibt. Dann kommt Mathematik ins Spiel, da fallen leider 80% der Fachkräfte aus. Wozu Plastikbeutel, früher haben wir die Lebensmittel auch in alte Zeitungen eingewickelt, viele der heutigen Zeitungen hätten dann auch wieder einen Sinn.

    • Zeitungen gehen garnicht. Die gibt es ja auch bald nicht mehr wegen sinkender Auflagen. Außerdem tragen alle Zeitungspapiereinpacker zum Waldsterben bei (böse Papierindustrie!). Dann sind, wie so oft behauptet, die Druckfarben angeblich giftig. Außerdem darf man das Papier nicht mehr recyceln, weil da schon was eingepackt war. Der Wahnsinn wird immer wahnsinniger.

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