Iran: Autofahren wird für Tatöwierte zum Problem

Foto:Von Jacob Lund/shutterstock

Wer im Iran einen Führerschein machen will und tätowiert ist, hat ein Problem . Er muss sich ärztlich auf seine psychische Gesundheit untersuchen lassen, bevor er zur Prüfung zugelassen wird.

Anfang August habe Ali Fekri, Chef der Verkehrspolizei in der Provinz Hamadan, erklärt, dass dort die Handgelenke der künftigen Autofahrer auf Tattoos oder andere Selbstverletzungen kontrolliert würden, berichtet das IranJournal.

In dem neuen Antrag auf die Prüfung stehe nun auch die Frage, ob man Tattooträger sei. Die im Westen so beliebte Körperkunst sichtbar zu tragen, lasse sich nicht mit einer Fahrerlaubnis vereinbaren, hatte Anfang August auch der Schulungsleiter der Teheraner Verkehrspolizei Moslem Mousavipanah verkündet. Unter dem Tattoo könne eine Selbstverletzung versteckt werden , der eine seelische Störung zugrunde liegt und die könne sich auf das Fahrverhalten auswirken, so Moslem Mousavipanah. Erst wenn ein Psychologe „freie Fahrt“ signalisiert, geht’s im Iran ab zur Prüfung. Darüberhinaus erinnert der Schulungsleiter die Eltern an ihre Aufsichtspflicht – sie sollten verhindern, dass sich ihr Nachwuchs bunte Bildchen in die Haut stechen läßt.

Durch die strenge Kontrolle sei die Ausstellung von neuen Führerscheinen in den ersten vier Monaten dieses Jahres um die Hälfte zurückgegangen. Wurden im gleichen Zeitraum 2018 noch 29.000 Fahrerlaubnisse erteilt, seien es nun nur noch knapp 14.000 gewesen, so das IranJournal. (MS)

 

 

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11 Kommentare

  1. Bin nur neugierig wann die ersten Idioten auf die Idee kommen sich z.B den linken kleinen Finger abzwicken zu lassen weil es ja sooooo ‚cool‘ ist.

  2. Ich bin ja weiß Gott kein Freund der iranischen Mullahs, doch hier mache ich mal eine Ausnahme: Finde ich gut….

  3. Das geht mir am Ar… vorbei. Die Tätowierten werden sich wundern, wenn der Fahrprüfer so ein Musel ist bzw. bald sein wird.

  4. Auch ein blindes Huhn findet manchmal ein Korn.
    Respekt vor dem koranverwirrten Iran, der da allerdings nicht weit genug geht.

    BeiTätowiert-Herumlaufenden liegt ein schwachsinniger, geldverschwenderischer, gesundheitsgefährdender, geschmackloser bis ekelerregender Lebensstil vor.
    Wer dieser Unsitte anhängt, der gehört mit schiefen Augen angeschaut und ausgegrenzt.

    Wer so lebt, gehört sich nicht verbeamtet, und auch zu vielen anderen seriösen Beruftätigkeiten gehört Tätowierten der Zutritt verboten.

    In Tschechien kandidierte mal einer als Präsident, der von der Glatze bis zur Sohle mit einem Muster tätowiert war und aussah wie ein Krokodil.

    .

  5. Da machen es die Niederländer ganz einfach. Wer die Fahrprüfung nicht schafft, bekommt ein gelbes Nummernschild. Da kannst du noch so viele Tattoos haben.

  6. Um konservativ zu sein, braucht man dennoch nicht den Islam.
    Was Islam oder die Muslime alles verlangen sind für mich zunächst mal unsympathisch oder inakzeptabel.

  7. Tattoos sind Selbstverletzungen. Es entspricht auch nicht unserer Kultur sich z.B. chinesische Schriftzeichen unter die Haut stechen zu lassen. und bi manchen Tattooträgern zweifle ich
    auch an der geistigen Gesundheit. Wenn ich so eine Kranke wie Jennifer Weist ( Jennifer Rostock) sehe dann …….. Hier noch was Tätowierungen so bewirken https://www.google.com/search?q=t%C3%A4towierung+lymphknoten&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwis6f_rr_3jAhUN-aQKHbtdAdEQ_AUIESgB&biw=1920&bih=888#imgrc=RoRGbnBacmoD2M:

  8. Es gibt durchaus Tattoo-Traeger/innen bei denen halte ich eine derartige Pruefung auch fuer angebracht, denn auch da gilt: Ab einem gewissen Grad wird’s psychopathisch!

  9. Um konservativ zu sein, braucht man dennoch nicht den Islam.
    Was Islam oder die Muslime alles verlangen sind für mich zunächst mal unsympathisch oder inakzeptabel.

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