Ärzte kritisieren BAMF für Umgang mit angeblich traumatisierten Flüchtlingen

Symbolfoto: Von punghi/Shutterstock

Berlin – Im Umgang mit angeblich psychisch erkrankten Flüchtlingen haben Ärzte und Psychotherapeuten scharfe Kritik am Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und den Ausländerbehörden geübt. „Wir erkennen in den Zurückweisungen von traumatisierten Geflüchteten, dass das BAMF für seine Schreiben oftmals Textbausteine nutzt, um psychiatrische Gutachten und ärztliche Stellungnahmen als nicht ausreichend begründet abzuweisen“, sagte Elise Bittenbinder, Vorsitzende der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF), den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). „Das wirkt, als würden sich die BAMF-Mitarbeiter nicht mehr professionell mit jedem Einzelfall auseinandersetzen, sondern pauschal und manchmal sogar sehr differenziert unsachgemäß urteilen.“

Als ginge es vor allem darum, „politische Interessen durchzusetzen, und nicht um Fachlichkeit oder den bestmöglichen Schutz von Opfern von Gewalt“, sagte Bittenbinder. Die BAfF ist der Dachverband für bundesweit rund 40 Psychosoziale Zentren. Nach eigenen Angaben haben Ärzte und Psychotherapeuten 2013 etwa 10.000 traumatisierte Flüchtlinge versorgt, 2018 waren es nach Angaben der BAfF-Vorsitzenden schon mehr als 20.000. „Auch wenn wir mehr Personal bekommen haben, wächst der Druck auf die Einrichtungen.“

Deutliche Kritik am Vorgehen der Behörden äußerte auch der Menschenrechtsbeauftragte der hessischen Landesärztekammer, Ernst Girth. „Die Regierungen, das BAMF und die Ausländerbehörden versuchen in vielen Fällen, kritische Ärzte aus den Abschiebeverfahren rauszuhalten“, sagte er den Funke-Zeitungen. Doch innerhalb der Ärzteschaft wächst aus Sicht der Ärztekammer der „Widerstand gegen die verschärfte Abschiebepolitik“ der Bundesregierung.

„Es wird immer schwieriger für die Behörden, Ärzte für Gutachten zu finden“, sagte Girth. Das BAMF wies die Vorwürfe zurück. „Bei Hinweisen auf psychische Erkrankungen sind die Entscheider des Bundesamtes dahingehend sensibilisiert, besonders einfühlsam mit den Betroffenen umzugehen“, sagte ein BAMF-Sprecher auf Nachfrage der Funke-Zeitungen.

Das BAMF setzt nach eigenen Angaben in den Asylverfahren 218 Sonderbeauftragte für Traumatisierte und Folteropfer ein. „Wurde eine Person als traumatisiert oder psychisch erkrankt identifiziert, erfolgt die Anhörung unter Einbindung dieser Sonderbeauftragten“, heißt es beim BAMF. Seit August gilt das von der Bundesregierung beschlossene und umstrittene „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“. Es sieht eine Ausweitung der Abschiebehaft sowie ein härteres Vorgehen gegen „Identitätstäuscher“ vor. Das Gesetz hält zudem fest, dass nur noch Atteste von Fachärzten wie Psychiatern für traumatisierte Flüchtlinge durch das BAMF akzeptiert werden, um ein Hindernis für eine Abschiebung geltend zu machen. Stellungnahmen von Psychotherapeuten werden von den Behörden dagegen nicht mehr angenommen. Die Beauftragte für Menschenrechtsfragen beim Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP), Eva van Keuk, hob hervor, dass sich Deutschland „überhaupt nicht leisten“ können, nun mit den Psychotherapeuten „eine ganze Berufsgruppe aus der Erkennung und Diagnostik von Traumatisierung bei Geflüchteten auszuschließen“. Flüchtlinge würden ohnehin zur Gruppe gehören, „die in Deutschland nur in Ausnahmefällen schnellen Zugang zu ärztlicher Behandlung oder psychologischer Betreuung bekommen“, sagte van Keuk.

Gibt es eigentlich viel Geld zu verdienen mit den angeblich traumatisierten „Flüchtlingen“? Wer bezahlt eigentlich die Gutachten? (Quelle: dts)

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36 Kommentare

  1. Der bestmögliche Schutz von Opfern von Gewalt wäre es alle „Geflüchteten“ raus zu werfen!
    Das ist das Kernproblem der geöffneten Grenzen geworden. Wer ist denn beim „Bahnhofschupsen“ das Opfer gewesen ? Ein armer traumatisierter „Flüchtling“ der vorher seine Frau mit dem Messer verletzt hat und in der Schweiz zur Fahndung ausgeschrieben war ? Und immer wenn die Gewalt von sogenannten „Geflüchteten“ ausgeht und Deutsche diesen zum Opfer fallen, wird denen dann ein Trauma attestiert und sie können gar nichts dafür. Oder vor Gericht wird damit argumentiert das diese Täter aus einem Kulturkreis kommen in denen archaiche Stammesregeln gelten und sie es nicht anders wissen.
    Alle wieder raus, wäre die beste Option, natürlich nicht für die, die sich an und mit den Flüchtlingen eine goldene Nase verdienen.

  2. Wie erklären es denn die Ärzte und Experten, dass immer nur Migranten oder Islamisten traumatisiert oder psychisch krank sind ?

    Wie kommt es denn nur , dass immer nur dieselbe Klientel von diesen Krankheitsbildern befallen werden ?

  3. Sind das die gleichen Ärzte, die den Einheimischen wieder nach Hause schicken, weil er seine Krankenkassenkarte nicht dabei hat ?

  4. Mir fällt zu dem ganzen Theater nichts mehr ein. Nur, daß wir den Mist alles bezahlen dürfen. Dafür wird jetzt eine Luftsteuer eingeführt und Fleisch mitsamt der Grundsteuer verteuert. Der Solidarbeitrag bleibt auch und der Spitzensteuersatz bei 42% + Soli = 50% ab 50.000€ im Jahr (Das sind ja in Deutschland schon die „Reichen“) und wieso? Wir haben eine Bekannte, die hat die Grünen gewählt, weil sie den Habeck so attraktiv findet und ihr Mann hat die Grünen gewählt, weil der gerne mit der Bärbock ins Bett will. Das haben die Grünen geschickt hinbekommen, daß sie ein sexistisches Angebot für Frauen und Männer machen. Die Intelligenz und die Kompetenz spielt dabei nachweislich keine Rolle wie man an Habeck und Bärbock sehen kann. Mehr fällt mir dazu nicht ein. Ich bin für einen Politiktest bevor man das Wahlrecht bekommt.

  5. na und? geht den deutschen nicht viel anders, wenn sie rente aufgrund einer psychischen erkrankung haben wollen. der erste antrag wird grundsätzlich abgelehnt, dann ein gutachter bestellt, wenn der zu gunsten des kranken entscheidet, wird nach einem schlupfloch gesucht und die rente dennoch abgelehnt. die regel ist, dass du die rente einklagen musst, freiwillig geben sie sie dir nicht aufgrund psyche.

  6. Und was soll man mit den vielen psychisch erkrankten Ärzten und Psychotherapeuten machen? Am besten bei der „Seenotrettung“ direkt mit den zu Rettenden in die Boote setzen und retour zur Küste. Dort gibt es wirklich sehr viel zu tun!

  7. Deutschland als Therapiepark für psychisch Traumatisierte.

    Und so stoßen diese Traumatisierten mit ihrer paranoid-schizophren Psychose in psychotischen Schüben ohne Aggressionshemmung wahngesteuert und somit schuldunfähig nun eben Menschen vor Züge oder Treppen runter, erstechen oder zerstückeln andere mit Messern oder Macheten, hacken mit Äxten auf sie ein oder erschlagen sie auf offener Straße, fahren sie mit Lastwagen über den Haufen oder vergewaltigen einzeln oder in Gruppen alles was auch nur irgendwie weiblich aussieht – und traumatisieren damit massenweise auch deutsche Opfer zu immer neuen Einnahmequellen für die besorgten Psycholog*innen und Psychotherapeut*innen der psychosozialen Zentren Deutschlands.

  8. Das BAMF sollte den Richie, den Obstkistenverteiler, als Entertainer anstellen. Die Traumatisierten brauchen dringend Unterhaltung.

  9. Wie kommunizieren eigentlich die Psychotherapeuten mit diesen armen Menschen? Ich würde mir das Schauspiel gerne mal ansehen.

    • Deswegen . Wie soll das aussehen, wenn ein Dolmetscher bei einem Psychiater noch dazwischen hängt. Es ist einfach nur noch zum Heulen hier. Es wird mit jedem Tag schlimmer wie man diesen „Geflüchteten“ hier den Allerwertesten abwischt. Die gehören in ein Boot – Camp und nicht zum Psychiater.

  10. Jeder Arzt nimmt einen von denen mit nach Hause und pflegt ihn höchstselbst gesund. Das wäre doch mal was. Ist vergleichbar mit der Initiative „NesT“: Resonanz fast bei Null🤣

  11. Könnte mir vorstellen das die Bamf Mitarbeiter so langsam bei den vielen am 1.1. geborene traumatisiert sind.Und wenn dann noch einer von denen Jonny Walker heißt ist das echt Folter

  12. Na klar gibt es dabei viel Geld zu verdienen.
    Und man kann sich im Gutsein sühlen. So manches Gutachten wird sicher auch noch extra bezahlt. Hat jemand eigentlich die deutschen Trümmerfrauen gefragt, ihnen Psychologen hinterher geschmissen um sie in dem zustand der Weinerlichkeit zu halten? Viele von Ihnen durch die Befreier vergewaltigt ? Nein?
    Die hatten nämlich keine Zeit, sie mußten arbeiten, um nicht zu verhungern. Vielleicht wäre das mal ein Weg ?

    • Und die „verheizten“ und oft verstümmelten jungen Männer aus den Kriegsgefangenenlagern aus dem WK 2. Die mussten sich noch jahrelang eine peinlich niedrige Entschädigung erstreiten. Und nix mit Traumaaufarbeitung beim Psychologen.

  13. wie „traumatisiert“ wren unsee soldaten bei kriegsende ? und was haben sie getan? ärmel aufkrempeln und was tun – statt zu lamentieren – kann so einfach sein – man muss nur drauf kommen

    • Und deutsche traumatisierte Soldaten die aus Afghanistan zurückkehrten und zurückkehren bekommen wenig Hilfe

    • Nach dem Krieg haben viele geschwiegen und viel gesprochen wurde ja nicht. Galt nicht nur für die Soldaten, sondern auch für die Frauen vor Ort. Schweigen ist ein Anzeichen für die Traumatisierung.
      Flüchtlinge verlangen Internet, Zigaretten, protestieren gegen Unterkünfte im Grünen, verlangen Wohnungen in Zentren der von ihnen verlangten Großstädte, um in den Discos, Shisha-Bars und Bordellen das Trauma zu verarbeiten.

  14. Flüchtlinge — > Einnahmequelle für Ärzte.
    Die Kosten übernimmt selbstverständlich die Kasse.

    • Noch so ein Geschäftsmodell wie Pro Asyl,Anwälte,Dolmetscher usw usw. Alles auf Steuerzahlerskosten. Ich frage mich,wie diese Ärzte und Therapeuten da vorgehen wollen,da diese ja nicht die Sprachen dieses Klientels verstehen,was ein Dolmetscher übersetzt kann ja keiner überprüfen.

  15. Ärzte die unbedingt traumatisierte behandeln wollen, sollen auf eigene Kosten dies Vorort tun und nicht auf Kosten der Krankkassen und deren Zahlern.
    Die haben sowie so nur Interesse am Profit.

  16. „Flüchtlinge würden ohnehin zur Gruppe gehören, „die in Deutschland nur
    in Ausnahmefällen schnellen Zugang zu ärztlicher Behandlung oder
    psychologischer Betreuung bekommen“, sagte van Keuk.“

    Diese Aussage sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen…Jeder weiß doch wieviel Wartezeit man als Nicht-Flüchtling für einen Facharzt Termin braucht. Und die Wartezeit für eine Psychotherapie liegt laut der Kammer der Psychotherapeute bei ca. 6 Monaten!

    https://www.ptk-nrw.de/de/mitglieder/publikationen/ptk-newsletter/archiv/ptk-newsletter-32011/vergebliche-suche-nach-einem-psychotherapeuten.html

  17. Tja, so ist das wenn man 3 Millionen Wirtschaftmigranten ins Land schleppt – da bleiben die wirklich Schutzbedürftigen leider auf der Strecke!

  18. Sie werden auf dem Weg nach Deutschland traumatisiert, wenn sie nun den gleichen Weg zurück gehen werden sie doch sicher wieder enttraumatisiert.

  19. Jeder Arzt nimmt einen von denen mit nach Hause und pflegt ihn höchstselbst gesund. Das wäre doch mal was. Ist vergleichbar mit der Initiative „NesT“: Resonanz fast bei Null🤣

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