„Zeit“-Ableger „ze.tt“ feiert Hass-Rapper für Mordaufruf an Andreas Gabalier

Szene aus dem Video zu "Soviel Polizei" von Kid Pex feat. Kroko Jack (Foto:Screenshot YouTube)

Hamburg – Das Online-Magazin des „Zeit“-Verlags, „ze.tt“, biedert sich beim grün-naiven Nachwuchs ihrer besser- bis bestmenschlichen Kernzielgruppe an – und feiert genreübergreifend österreichische Musiker, die nur eine Gemeinsamkeit haben: sie „kämpfen gegen Rechts“. Für die Hamburger Blattmacher ist dieses Attribut wohl wichtiger als musikalische oder künstlerische Potenz.

Man muss die Namen nicht kennen; manche hat man vielleicht schon gehört, andere haben es nur zu Nischenbekanntheit gebracht, zumal in Deutschland: Österreichische Interpreten, die „ze.tt“ eine Schlagzeile wert sind, weil sie politisch auf der richtigen Seite stehen. Unter dem Themen-Button „Was geht mit Österreich?“ – und gleich neben Links zu themenverwandten Artikeln („Warum ich mich mittlerweile schäme, Tracht zu tragen„) – hypt das linksradikal angehauchte Portal schamlos Ösi-Künstler wie „Kid Pex“, „Mascha“ oder „Kroko Jack“.

Diesen sei gemein, ist zu lesen, dass sie – so ganz anders als Schlagersänger Andreas Gabalier, den „ze.tt“ als Zentrum des Bösen ausgemacht hat – angeblich „für ein gemeinsames Österreich kämpfen“. Und dazu gehört Gabalier aufgrund seiner „heimatverbundenen„, „konservativen„, „mutmaßlich rechten Statements“ eben keinesfalls. Und so sieht dieser Kampf um Gemeinsamkeit dann in der Praxis aus: Zu dem Text „i däd a den Gabalier an die Wand stelln loassen…“ formt „Kroko Jack“ im Video seines Songs „So viel Polizei“ mit seiner Hand eine Pistole und hält sie einer Andreas-Gabalier-Pappmaske an den Kopf (siehe Bild oben). Ein glasklarer, unmissverständlicher Mordaufruf (wegen dem Gabalier gegen Rapper „Kroko Jack“ und seinen Kompagnon „Kid Pex“ prompt Strafanzeige erstattete) – die aber natürlich vollkommen in Ordnung geht für die Schreiberlinge des „Zeit“-Spinoffs. Denn in der Alpenrepublik gilt dasselbe wie in hier in Deutschland: Um das „Gemeinsame“ zu schaffen, müssen erst ein alle störenden Elemente aus dem Weg geräumt werden – Rechte und Populisten allen voran.

Dafür sind in „ze.tt“ dann über „Kid Pex“ solche Sätze zu lesen: „Als Kind zog er mit seiner Familie von Kroatien nach Österreich, Rassismus begleitet ihn seitdem. Er weiß, was es bedeutet, aus einer Gesellschaft ausgegrenzt zu werden und setzt sich heute bewusst für ein ‚multikulturelles und buntes Österreich‘ ein.“ Indem man die Erschießung von Volksmusikern simuliert, ist doch klar.

Auch die Sängerin Masha Peleshko wird für ihren „mutigen Kampf gegen das Patriarchat“ über den grünen Klee gelobt: Sie habe sich auf ihrem aktuellen Album dem vehementen Einsatz „gegen häusliche Gewalt“ verschrieben, erklärt „ze.tt“, und weiter: „Seitdem bekam Mascha unzählige Hassnachrichten und Drohungen„. Doch die 26-Jährige habe sich „davon nicht abschrecken“ lassen und „eine Spendenaktion für autonome Frauenhäuser in Österreich“ gestartet. Vielleicht hätten die Macher von „ze.tt“, wo man offenbar noch dilletantischer arbeitet als in der Schülerzeitungsredaktion einer Förderschule, einmal recherchieren sollen, welche Klientel heutzutage hauptsächlich in Europas Frauenhäusern einsitzt: Es sind – welch Wunder – überwiegend muslimische Frauen mit Migrationshintergrund; keine Opfer prügelnder „alter weißer Männer“ oder mißhandelnde Ehefrauen von Gabalier-Fans. Verprügelte Ehefrauen des deutschen Proletariats oder Prekariats, der bildungsfernen Schichten, sind längst rare Einzelfälle, dafür sind die Zahl korankonform „gezüchtigter“ oder wegen Ehrverlust verletzter Insassinnen Legion. Der „Kampf gegen das Patriarchat“, wo es sich heutzutage tatsächlich und hauptsächlich manifestiert, muss sich ehrlicherweise zwangsläufig zuerst gegen die Vertreter des orientalisch-afrikanischen Kulturkreises richten, deren vormittelalterliches Frauenbild mit mitteleuropäisch-egalitären Wertvorstellungen in Widerpruch gerät. Das aber offen auszusprechen wäre für „ze.tt“ (und seine linken Lieblinge unter Österreichs Musik-Stümpern) wiederum rassistisch.

Und deshalb kehren talentfreie österreichische Haltungs-Rapper, politisch korrekte Sängerinnen und ein verlogenes Hamburger Online-Magazin für Nachwuchs-„Antifaschisten“ solche Widersprüche lieber unter den Teppich. (DM)

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29 Kommentare

  1. ze.tt ist nicht nur linksradikal angehaucht, sondern von nahezu unikater Platt- und Dummheit, sowohl was die Themenwahl als auch was deren Aufbereitung angeht.

    Wenn man sich durch die Galerie der Schreiberlinge klickt, fällt man völlig ab vom Glauben an eine Zunkunft der Medien hierzulande und bekommt Mitleid mit dem mainstream.

  2. Andreas Gabalier liegt mit einer „Lebensmittel“vergiftung im Krankenhaus, sieht gar nicht gut aus…

    …ist der so arm, dass er schlechte Lebensmittel verkosten muss, oder hat da einer Hand angelegt…???

    Schlager.de fragt jedenfalls zu Recht:

    „Andreas Gabalier: Wurde er vergiftet?“

  3. Ho ho die österreichischen Kämpfer gegen Rechts haben viel gemeinsam – sie können nicht singen und verkaufen gemeinsam ungefähr 1 Promille von dem was gabalier verkauft.

    • Gabalier habe ich schon von Gehört,
      aber der Rest Bosnier, Kroaten usw,
      die Musik Produzieren für Bosnier und Kroaten die in Österreich Leben muss man die überhaupt kennen? Und weshalb machen die in Österreich Überhaupt „Musik“ wenn sie so Schlimm Behandelt werden?
      Das mit den Muslimischen Frauenhäusern in Österreich und auch in anderen Zivilisierten Ländern ist ein Thema für sich….

  4. Sind Rapper nicht die, die immer solche Hosen tragen, welche so aussehen als ob sie gerade vor Angst vollgeschissen wären und Mutti keine Zeit mehr abzuwischen hatte? Bei solchen Texten wundert es mich jedenfalls nicht mehr.

    • Die kleine Schwester von ‚überflüssig‘ ist der Pupps!
      Also vom Aggregatzustand her „gasförmig“!
      🤗
      Warum muss ich, wenn ich BENTO oder ZEIT lese oder höre, immer an Blähungen denken?

    • Die kleine Schwester von ‚überflüssig‘ ist der Pupps!
      Also vom Aggregatzustand her „gasförmig“!
      🤗
      Warum muss ich, wenn ich BENTO oder ZEIT lese oder höre, immer an Blähungen denken?

  5. Der Gipfel der Unverschämtheit ist, das sich eine Gutmeinende Aufnahme Gesellschaft von dahergelaufenen Nischtsnutze und deren Helfershelfer
    Vorgeschrieben wird wie sie zu Denken und zu Leben haben, einfach nur eine Frechheit! (Das gilt noch mehr für Germony)

  6. Macht man ähnliches mit den Redakteuren von „ze.tt“, dann werden diese „Hanswurschten“ sofort weinerlich und schreien nach ihrer Mami.

  7. Der Autor legt sich weit aus dem Fenster. Warum werden immer den anderen Medien schlechte Recherche vorgeworfen und hier wird beispielsweise von zwei Afrikaner geschrieben, die italienische Polizisten umbringen, obwohl es Afrikaner waren?!

    • @EwaltderGrosse:

      Zitat:
      „Der Autor legt sich weit aus dem Fenster. Warum werden immer anderen Medien schlechte Recherche vorgeworfen und hier wird beispielsweise von zwei Afrikaner geschrieben, die italienische Polizisten umbringen, obwohl es Afrikaner waren?!“
      Zitat Ende

      Das ist ziemlich verwirrend…

      Sorry, aber dem Artikel hier steht nichts, rein GARNICHTS von :
      „beispielsweise von zwei Afrikaner geschrieben, die italienische Polizisten umbringen…“…

      Der Autor schrieb nicht mal ansatzweise etwas von „Afrikanern“ oder „Polizisten umbringen“ … Wo lesen Sie das denn?

      Verwirrend ist auch, „..von zwei Afrikaner geschrieben, die italienische Polizisten umbringen, obwohl es Afrikaner waren..“ OOOPS… 😉

      Der Autor „LEGT sich weit aus dem Fenster“… ?
      Oder „lehnt sich…“ … gegebenfalls 😉

      Ich weiss nicht, WAS Sie genau in dem von Ihnen kommentiertem Artikel „gelesen“ haben; ein Zusammenhang zum Artikel laesst sich einfach nicht, selbst bei bestem Willen, erkennen… 😉

      Kann es sein, dass Sie sich bezueglich der von Ihnen gelesenen Nachrichten und vielleicht im Forum irrten?

      Das ist ja nicht schlimm. 😉

      Ich wuensche Ihnen einen schoenen Sonntag.
      Alles Gute

    • „…hier wird beispielsweise von zwei Afrikaner geschrieben, die italienische Polizisten umbringen, obwohl es Afrikaner waren?!“

      Ob du behindert bist, hab ich gefragt.

  8. Was ich in unserer heutigen Zeit witzig finde ist das gerade ein Kommentar gelöscht wurde, weil es ein Wort enthielt das als Hassreden gilt ( früher hat man das zu seinen Kindern gesagt „du bist aber ein Gold…ck“). Die andere Seite darf dagegen zum Mord aufrufen und Pack, Ratte, sozial abgehärte und so weiter sagen und das gilt nicht als Hass

    • @Sauerlaender 77:

      Die Gruende habe ich Ihnen doch bereits erklaert…
      Formulieren Sie Ihren Kommentar einfach um….
      Es ist garnicht so schwer… 😉

    • Ok, es hat sich so gelesen.
      Alles gut.
      Haben Sie eine schoenen Sonntag, Sir.

      Liebe Gruesse (Best Regards)

    • Die Mitarbeiter werden dazu verdonnert. Ja, es ärgert mich auch. Aber Jouwatch hat keine andere Wahl, weil dieses Medium.sonst verboten wird. Die wahren Zensoren sitzen woanders.
      Darf ich das so auch nicht schreiben?

    • Wir bemühen uns, nur strafrechtlich relevante Kommentare zu löschen, damit die Leser, die das geschrieben haben, keine Anzeige erhalten.

    • Mir sind auch schon 2 Kommentare gelöscht worden.
      Trotzdem bin ich sehr froh das es Youwatch gibt.
      Also hier mal ein dickes Danke den Betreibern.

  9. Die Linken „Künstler“ und Altmedien zeigen immer öfter offen ihre häßliche linksextreme System-Fratze.
    Sie schrecken nicht vor Gewalt und Mordaufrufen zurück und Achtung(!) deshalb brauchen wir nach deren Logik mehr „Kampf gegen Rrächts“ !!!

    Der Text kann Anteile von Verzweiflung enthalten.

  10. Wer hie im Land besonders im Raum Hamburg die wahren Rechtsextremen und Nazis sind spricht doch nach dieser Meldung wieder mal ganz deutlich für sich !

Kommentare sind deaktiviert.