Belgierinnen abgereist: In Marokko ist kein Platz für Helferinnen in sommerlicher Freizeitkleidung

Rostocker Gleichstellungsbeauftragte findet AfD-Wahlplakat „Nicht nur sexistisch, sondern zeugt auch von erheblicher Respektlosigkeit gegenüber der muslimischen Kultur“ (Bild: AfD)

Rabat –  Nach der Morddrohung gegen drei Belgierinnen, die in Marokko beim Bau von Infrastruktur helfen wollten, sind die Betroffenen vorzeitig abgereist. Ein Lehrer hatte vorher dazu aufgerufen, die Frauen zu enthaupten. Nach Informationen der WELT hat auch ein Politiker in Rabat die Frauen wegen ihrer sommerlichen Freizeitkleidung kritisiert. Inzwischen hat die belgische Botschaft empfohlen, keine Freiwilligen mehr in das stark von der Scharia geprägten Land zu schicken.   

Wieder mal hat ein islamisches Land, das von linken Eliten stets als tolerant und weltoffen verkauft wird, sein wahres fundamentalistisches von Intoleranz bestimmtes Gesicht gezeigt. Laut WELT ist nach der Morddrohung gegen drei belgische Besucherinnen in Marokko dort eine Diskussion über knappe Bekleidung entbrannt. Ein Grundschullehrer hatte im Internet erklärt, die jungen Helferinnen müssten wegen ihrer unangemessenen Bekleidung „geköpft“ werden. Die Polizei nahm den Mann daraufhin fest und warf ihm Anstiftung zu Terrorakten vor. Im Dezember 2018 waren im Atlasgebirge zwei Skandinavierinnen auf die gleiche vom Lehrer empfohlene Weise umgebracht worden.

Trotz dieser unglaublichen Morddrohung bekommt der 26-jährige Islamist im Schuldienst offenbar Unterstützung innerhalb der marokkanischen Gesellschaft. So warf der marokkanische Abgeordnete Ali Ilasri den belgischen Frauen vor, in dem konservativen Dorf nicht mit der angemessenen Bekleidung erschienen zu sein. „Wann haben Europäer jemals im Badeanzug Bauarbeiten gemacht?“, schrieb er auf Facebook. Eine ziemlich dummdreiste Frage, denn viele Bauarbeiter arbeiten mit nacktem Oberkörper, ohne dass jemand daran Anstoß nimmt. Darunter mutmaßlich sogar marokkanische Bauarbeiter, vor allem im Straßenbau.

Die Belgier haben aus dieser klassischen kulturbedingten verlogenen Doppelmoral die Konsequenz gezogen und sind abgereist. Künftige Aufenthalte wurden abgesagt. Die belgische Botschaft empfiehlt, keine freiwilligen Helfer mehr nach Marokko zu schicken. (KL)

 

 

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50 Kommentare

  1. Vollkommen irrelevant, was lokale „Gleichstellungs“-Fuzzies und -Elsen an Befindlichkeiten meinen, in die Welt tragen zu müssen, insbesondere zur muslimischen Unkultur !

  2. Schade. Wären sie noch ein bisschen geblieben und der Lehrer hätte mit seinem Aufruf erfolg gehabt, wäre das eine schöne Schlagzeile gewesen, die vielleicht noch ein paar wenige Menschen hier wachgerüttelt hätte.

  3. Die Naivität der europäischen Jugend wird immer mehr zur Gefahr. Jeder, der einmal eine geführte Rundreise mit einem professionellen Reiseführer in Länder wie Marokko gemacht hat, der weiss dass es dort strenge Kleiderordnungen gibt. Kurze Hosen (auch für Männer) oder Miniröcke gelten dort ausschliesslich als Strandkleidung. Auch in den Speisesäälen der Hotels sind Shorts und Badekleidung nicht erwünscht. Jungen Leuten ist zu empfehlen, sich besser zu informieren über die Gepflogenheiten der Länder in die sie reisen. Statt Badeurlaub also mehr Studien- oder Rundreisen, um fremde Länder wirklich kennen zu lernen. Das könnte allerdings so manch einem Illusionen rauben, ist aber der Sicherheit des Einzelnen dienlich.

    • Das ist übrigends in vielen nicht-islamischen Ländern nicht anders.
      Ich lebe seit mehr als 10 Jahren in Lateinamerika und hier geht man auch nicht in kurzen Hosen ins Restaurant, Behörden, Banken und ähnliches, Hotelbars nur in den Tourihotels, in normalen Hotels geht das auch nicht.

      Nackter Oberkörper geht garnicht, Bauarbeiter im abgeschlossenen Baugelände ja, Strassenbau nein und wer in der Sonne arbeitet der bedeckt sich sowieso, nur idiotische Touris wollen Sonnenbräune.

      Natürlich wird man hier nicht umgebracht dafür aber der Einlass wird verwehrt, man bekommt Hausverbot und in manchen Fällen gibt es auch mal einen mehrstündigen Aufenthalt in der Polizeiwache.

      So benehmen sich nur Nordeuropäer (in Spanien Italien sieht man das auch nicht bei den Einheimischen) und Amis, der Rest der Welt kennt noch Anstand.

  4. Wenn 3 Europäische Frauen sich auf dem Weg machen nach Marokko, um dort beim Strassenbau zu Helfen muss man sagen die haben eine an der Klatsche. Aber sie sind nicht alleine, bei uns gibt es auch jede Menge Frauen die sich freiwillig in Mohamed’s Reich begeben.

  5. Da fliegen (!) drei belgische Maedchen nach Marokko.
    Zum Strassenbau.
    In Shorts.

    Und in Belgien hocken die (subventionierten) marrokanischen Juenglinge in der Sisha-Bar.
    In Shorts.

    Finde den Fehler…

    Ich denke das liegt am Blei in der Luft.
    Das macht die Menschen total ballaballa.
    Kann auch das CO2 sein. Wahlweise auch Ozon.
    Oder der Feinstaub.
    Or braineating aliens from outer space.
    Jedenfalls hat 90% der Menschheit einen an der Waffel.
    Was?
    Klar. Ich auch…
    Ich hab‘ mal CDU gewaehlt. Den Kohl, damals.

    • „Or braineating aliens from outer space.“
      Da gibt es immerhin noch Hoffnung, dass wir eines Tages von den Aliens aus diesem Albtraum abgeholt werden, zurückbleiben können die Bunten und Guten, allen wäre geholfen.

  6. Abgesehen von der Blödheit der belgischen Mädels, scheinen Lehrer dort wie hier zum Extremen zu neigen. Dort der Islam, hier die grüne Gender und Klimareligion……

    • Da aber alles nur „One World“ ist schlage ich vor, dass wir ab und zu einen interkulturellen Lehreraustausch veranstalten. In Toleranz und Liebe können so die Lehrer von Drüben unseren Kindern den Koran näher bringen, und unsere Lehrer die Kinder einen Dildo befummeln lassen und über mögliche Stellungen einen Aufsatz schreiben. Daran würden alle partizipieren.

  7. Was, die haben sich zu diffusen Ängsten verhetzen lassen und daraufhin die Betreuung von Geflüchteten, Armen und Schutzbedürftigen einfach menschenverachtend eingestellt? Was für ultrarechtsrechte Gestalten – die hätten doch nur ganz tolerant im Niqab auf die Baustelle gehen brauchen, und alles wäre gut gewesen! Sowas Intolerantes, Egozentrisches, Provokatives und Islamophobes, da hätte der österreichische Bundespräsident (Spitzname „Kopftuchfan“) aber ganz andere Worte gefunden! Na hoffentlcih kümmert sich da die belgische Antirassismuskommission mal eingehend mit diesen Damen!

    • Das mit den „diffusen Aengsten“.
      Ich haette beinahe eingenaesst.
      Vor Lachen.
      Weil ich exakt das vor Kurzem von einer Bekannten hoeren musste.
      Die natuerlich der festen Meinung war, alle diese Leute von weither waeren ausnahmslos hochintelligente Akademiker. Die nun die Renten finanzieren. Ehrlich…

  8. Im Strassenbau könnten die sich auch hier probieren. Da gibts noch einen Gender Gap im Strassenbau. Und der Kopf bleibt ganz sicher dran.

  9. Da muss ich den Mohikanern, sorry, Marokaner mal recht geben. Da herrscht nun mal eine gewisse Kleiderordnung. Da könnte sich Deutschland doch ein Beispiel dran nehmen. Oder?

    • Das kommt davon, wenn diese Hühner zuhause nichts anderes gelernt haben, als dass „Gutsein“ und „Helfen“ automatisch über jedem Recht und Gesetz stehen und dieses für sie als moralische Herrenrasse einfach nicht gelten. In Belgien mag das funktionieren, in Marokko eben eher nicht.

  10. Wie degeneriert muss man als europ. Mädel denn sein um sich dort im Straßenbau bewähren zu wollen? Was steckt dahinter, Langeweile? Smartphone defekt? Gibt es im eigenen Land nicht genug zu tun? Zu helfen?

    • Es ist, meiner Meinung nach, viel besser in den Entwicklungsländern zu helfen, als sich zu Hause als Gutmensch und Teddywerfer zu betätigen. Es sind auch keine „Lebensretter“. Damit ist es deren Sache, was sie so tun, da sind keine anderen unfreiwillig involviert.

    • Erst einmal entfachen unsere reichen Vollidioten (private Freiwillige, NGO’s,, WHO, Traumtänzer aller Art) in diesen Ländern aktiv das Begehren auszuwandern. Denn wo Fremde in feinem Zwirn im Landrover (bevor sie aus der Lufthansamaschine gestiegen sind) daherkommen,- und das OHNE EINEN EURO für ihre Arbeit von den Einheimischen zu verlangen, da vermutet man zu Recht in deren Heimatländer die gebratenen Tauben in der Luft. Also ist es nicht deren Sache, sondern sie profilieren sich auf dem Rücken ihrer Mitmenschen in der Heimat, und das seit Jahrzehnten.

      Ihrer Meinung nach hilft man in den Entwicklungsländern vor Ort also besser? Anhand welcher Parameter legen Sie das fest? Entwicklungshilfe hat bis dato nur Massenvermehrung gefördert und die Afrikaner mehrheitlich von Rosinenbombern und anderem Unsinn abhängig gemacht. Also auch das ist absoluter Unfug.

    • Es steht jeden frei sich zu äußern oder sich so zu betätigen wie man möchte. Solange die Freiheit der anderen nicht beschnitten wird.
      Das sprechen Sie sich zu durch die Meinungsäußerung am bequemen Computer (indem sie eine diese Frauen beleidigen), und sprechen es den Frauen ab.

      Ich habe meine Aussage auf den Unterschiend zwischen individueller Hilfe und dem Zwang zur Hilfe in dem eigenen Land aufgebaut.
      Aber das können degenerierte (Ihre Sprache!) wohl nicht verstehen.

    • Es steht jeden frei sich zu äußern oder sich so zu betätigen wie man möchte. Solange die Freiheit der anderen nicht beschnitten wird.
      Das sprechen Sie sich durch die Meinungsäußerung zu. Sie müssen damit auch akzeptieren, dass auch die Frauen gleiches recht haben

      Vielleicht haben Sie mich aber einfach mißverstanden. Ich will primär keine Aussage über die Wichtigkeit der Entwicklungshilfe tätigen.

      Ich habe meine Aussage auf dem Unterschied zwischen individueller Hilfe und dem Zwang zur Hilfe in dem eigenen Land aufgebaut.

      Ganz einfach ausgedrückt: Gutmeschen, die in den fremden Ländern helfen, können in dieser Zeit in der Heimat nicht schaden. Sie werden vielleicht geköpft, risikieren aber nicht (wie unsere Teddybärwerfer), dass andere Leute zu Hause, die mit Migration nichts zu tun haben wollen, zu Schaden kommen.

    • Dann haben wir uns falsch verstanden und liegen auf gleicher Linie, viel besser wie ich meine?

      Ich bin dafür, dass Afrika die Chance gegeben werden muss sich nach den kollonialen Einschränkungen nun zu entwickeln. Sämtliche fremden Armeen sollten abziehen, USA, Frankreich, die Chinesen, die Russen etc. etc. etc. sollten das Herumpfuschen dort sein lassen. Afrika ist reich an Bodenschätzen und daher dann ein wichtiger Handelspartner der Zukunft.

      Spaß beiseite, natürlich wird dieser Kontinent dann in die Steinzeit zurückfallen, die Natur hat ohne WHO, Ärzte ohne Verstand etc. die Möglichkeit die Völker dort wieder gesundzuschrumpfen. Die Stammeskriege tun ihr Übriges. Und für uns Europäer ist es die Rettung, weil man eben auf Eseln, ohne Busse, Pickups etc. nicht durch so ein weites Land reisen kann. Dann ist Schluss mit der Völkerwanderung.

      Geschäfte macht man dann mit den örtlichen Warlords welche man protegiert und handlungsfähig macht. Es ist sowieso ein Irrsinn zu glauben, dass man diesen Leuten die Demokratie bringen kann. Eine koreanische Erdkröte kann man auch nicht auf dem Grund des Mariannengrabens ansiedeln.

    • Es ist richtig, dass man Hilfe zur Selbsthilfe geben sollte. Allerdings braucht Marokko sicher keine Hilfe im Strassenbau, auch dort gibt es bereits Autobahnen. Man hätte auch eine Schule oder ein Krankenhaus unterstützen können, eventuell ja auch in der eigenen Heimat.

      Ich habe Bilder dieser Mädchengruppe gesehen. Es waren weit mehr als drei Mädels, die in kurzen Hosen und knappen Shirts Wackersteine auf einem sandigen Pfad verteilten. Auch wenn ich ein absoluter Gegner des Islam bin, finde ich diesen Auftritt in einem islamischen Land nicht angebracht.

    • Ich kann Ihre Argumentation nachvollziehen. Letztendlich haben die Mädels dort geholfen, wo man sie hingeschickt hat. Es war ihre Entscheidung in die Ferne zu gehen. Ich finde die Hilfe für die eigene Heimat auch besser, als in der Fremde zu helfen. Letztendlich ist es aber die Freiheit des Einzelnen, etwas zu tun oder zu lassen, solange die Freiheit der anderen nicht beschnitten wird.
      Wenn ein Land die Hilfe annimmt, dann soll, meiner Meinung nach, dieses Land auch die Art der Hilfe annehmen müssen (wenn ich helfe, dann sage ich wann ich komme und ich suche mir meine Bekleidung aus)

      Mit der Unangebrachtheit der Kleidung bin ich nicht einverstanden.
      Das liegt an der Bigotterie des Islams in diesem Land.

      1. Wären sie bekleidet, würde es jemanden aufregen, dass sie nicht vermummt sind.
      2. Wären sie bekleidet, würden Sie sich den Islam unterordenen (damit meine ich nicht den Gesetzen des Landes, sondern der frauenfeidlichen Religion)
      3. Und wären sie sogar vermummt, dann würde es bestimmt trotzdem jemanden aufregen

      Wären sie bekleidet würden sie also nur soviel „helfen“ wie jede von unseren „Politikerinnen“, die sich in diesen Ländern vermummen.
      Für Frauenbewegung in diesen Ländern wäre so etwas nur hinderlich. Es würde aber den Islam als solches überall auf der Welt stärken

  11. Diese „Festnahme“ ist doch nur gespieltes Theater für die naiven Westler, damit das Westgeld weiterhin ungehindert fließt.

    Jeder Moslem weiß, dass dieser Grundschullehrer nichts Verbotenes getan hat, und es im Einklang mit dem Islam und der Scharia steht, Frauen zu köpfen, die sich in ihren Augen unzüchtig verhalten, genauso wie es dort normal ist, Schwule am Baukran aufzuhängen oder von Hochhaus zu stürzen. Das ist der wahre Islam, nicht das, was sich die Europäer zusammenspinnen, was der Islam sein soll…

  12. Schade, eigentlich landschaftlich reizvoll trotz des vielen roten Sandes, aber europäische Urlauber sollten ihr Geld trotzdem ganz konsequent woanders lassen.

  13. Die „Helferinnen“ können froh sein, dass er öffentlich aufgerufen hat und nicht den Mut aufgebracht hatte, das einfach mal schnell selber umzusetzen.

  14. Diese dummen Weiber…
    Wollen als Feministen die Welt retten😂😂 und fangen damit in Marokko an 🤭🤭🤭🤣🤣🤣

  15. Klingt wie Job Tausch, wir schicken Ihnen Straßenarbeiter und bekommen dafür Fachleute für Enthauptungen

  16. Pfui wie rechtslastig ist denn diese Entscheidung?
    Immerhin lernen wir doch, der Islam ist die weltoffenste Religion, Human und friedfertig. Und Frauen sind geschätztes Gut
    War es nicht so?
    Also bitte, liebe linke Frauen , Studentinnen und Gutmenschen-zurück zur Natur. weiter Straßen bauen und ähnliches und natürlich im Badeanzug. Bikini wäre auch hübsch. Erlebt doch die islamische Toleranz mal endlich. ihr werdet doch nicht so rassistisch sein, wege solcher Einzelfalldrohungen Euren Körper schützen zu wollen? Tz, Tz

  17. Das schlage ich schon seit langem vor. Alle „Aktivistinnen und Aktivisten“ nach Afrika und in den Nahost als „Entwicklungshelfer“ für einige Monate schicken. Denn man muss den Leuten vor Ort helfen, heißt es doch immer, um die Fluchtursachen zu bekämpfen.
    Nich quatschen, MACHEN!

    Mal sehen wie lange sie dann noch vorurteilsfrei und weltoffen bleiben.

  18. Man muss verstehen, dass junge Frauen aus Europa dort runter muessen um Strassen zu bauen.
    Die Kerle die das zwar machen KOENNTEN, aber NICHT WOLLEN, machen unterdessen Erholungsurlaub in Europa, wo es sie offensichtlich nicht stoert, dass die Frauen schon halb „ausgepackt“ herumlaufen

    • 😂 Hatte ich mich auch schon gefragt.
      Drei Mädchen wollen in Marokko Straßen bauen, wozu zig tausende einheimische Männer nicht in der Lage sind !?
      Wenn das stimmt, ist es unverständlich, warum ganze Branchen einknicken.
      Vermutlich werden aber so wieder überflüssige Steuereinnahmen ins Ausland transferiert.

    • Nicht wirklich, es war nur ein „Schnupperkurs“, immerhin kommen die jungen Mädchen ungeküsst und ohne frisches Genmaterial zurück.

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