Fast überall: Deutsche sind schlecht integriert

Max Erdinger

Mitten in Nigeria: Unintegrierte Deutsche schotten sich ab und bilden Parallelgesellschaft - Foto: Imago

Experten haben festgestellt, daß Deutsche fast überall schlecht integriert sind und daß sie Parallelgesellschaften bilden, wenn sie im Ausland wohnen. Die Deutschen können aber nichts dafür. Man spricht von einem Integrationsdefizit der Ungarn z.B., weil sie sich keine Mühe geben, die Deutschen zu integrieren. Aber auch in der Türkei und in Nigeria sieht es schlecht aus mit der Integrationskunst der Mehrheit. Gerade der Deutsche stellt schnell fest, daß man sich anderswo nicht sonderlich um die deutsche Minderheit bemüht.

„Alle Menschen sind Ausländer, fast überall“, ist einer der Lieblingssprüche der Migrationsbeseelten. Damit machen sie Stimmung gegen Ausländer … äh … feinde, oder die, die sie für welche halten. Dabei gibt es in Deutschland nur sehr wenige Ausländerfeinde, die an Xenophobie, also an Fremdenfeindlichkeit erkrankt sind. In Frankfurt am Main zum Beispiel kann man sich Ausländerfeindlichkeit auch gar nicht mehr leisten, selbst dann nicht, wenn man gut krankenversichert ist, weil alle Ausländer aus sämtlichen Ausländern inzwischen die Mehrheit stellen. Die Deutschen sind in Frankfurt nur noch die größte Minderheit. Um in Frankfurt Ausländerfeind zu sein, braucht es von Jahr zu Jahr mehr Mut. Besser, der Deutsche integriert sich. Das findet man bei den Grünen auch.

Jedes Jahr verlassen aber dennoch mehrere hunderttausend Deutsche ihr Heimatland. Meistens sind das wohlhabende oder besonders ambitionierte, gut ausgebildete Leute, die keinen Sinn darin sehen, sich im eigenen Land von einer linksdrehenden Kleptokratenkaste ausnehmen zu lassen wie die Weihnachtsgans, oder sie finden als Hochqualifizerte  bessere Verdienstmöglichkeiten bei geringerer Steuerlast in anderen Ländern.

Aber wohin wandern diese Leute aus, wenn sie es in der Bunten Republik Deutschland nicht mehr aushalten, etwa, weil sie es mit ihrer Selbstachtung nicht vereinbaren können, von impertinenten Staatsfetischisten zu deren Mündel umfunktioniert zu werden? Der globale Migrationspakt postuliert ja, daß sich jeder Mensch dort auf der Welt niederlassen dürfen soll, wo es ihm gefällt. Die Türkei und Nigeria sind schöne Länder, die für Deutsche interessant sein könnten, dachte ich mir, und deswegen bin ich dort hingefahren, um bei der indigenen Bevölkerung nachzufragen, wie gut sich die Deutschen integriert haben und ob sie sich an die Landessitten halten.

Um es vorweg zu nehmen: Das Fazit ist niederschmetternd. In der ganzen Türkei und in ganz Nigeria gibt es nicht einen einzigen Integrationsbeauftragten für Deutsche. Und das hat man nun davon: Die Deutschen benehmen sich ständig daneben.

Türkei

Mesut Ü. (54) hat lange in Deutschland gelebt, in unmittelbarer Nachbarschaft von Claudia Roth. „Das sind viele, viele Jahre“ (Claudia Roth). Ich traf ihn in Izmir zu einem Gespräch über die Integrierbarkeit von Deutschen in die türkische Gesellschaft. Mesut Ü.: „Wir haben zu viele Deutsche im Land, die sich nicht integrieren wollen und Parallelgesellschaften bilden. Wir Türken hassen es, wenn wir bei einer Hochzeit die Autobahn nach Ankara blockieren und die Deutschen sich darüber aufregen. Das hier ist unser Land. Die Deutschen sollen sich anpassen. Wenn die Autobahn blockiert ist, dann ist sie eben blockiert.“ Und das war noch eines der freundlicheren jener rassistischen Vorurteile, die Mesut Ü. Deutschen gegenüber hegt. Was er mit diesen Deutschen am liebsten anstellen würde, ist geeignet, die sensibleren Leser zu traumatisieren, weswegen ich die Informationen auch für mich behalte und nur mit meinem eigenen Traumatherapeuten darüber rede. Aber Sie können sich vielleicht vorstellen, was Mesut Ü. alles gesagt haben könnte.

Nigeria

Der minderjährige Olabukonola X. (34) spricht kein Deutsch und nur schlecht Englisch, obwohl Englisch die offizielle Landessprache von Nigeria ist, seit die Koloni … böse Menschen das so eingeführt haben dort. Olabukonola spricht nur Adamaua-Fulfulde, eine regionale Sprache des Landes. Ein Übersetzer ist also nötig gewesen, um zu verstehen, was Olabukonola über den Integrationsfortschritt der Deutschen im Land zu berichten wußte. Es ist in Nigeria mindestens so schlimm mit den Deutschen wie in der Türkei, wenn nicht schlimmer. Auch in Nigeria weigern sich die Deutschen, sich den landestypischen Sitten und Gebräuchen anzupassen. Schlimmer noch: Sie lassen nichts unversucht, die indigenen Nigerianer zu germanisieren, indem sie in Nigeria mit dem Geld mächtiger NGOs so viele Finanzämter bauen, wie Moslems Moscheen in Deutschland. Weil die Deutschen an das Geld der Anderen glauben und ihre Religion samt Glaubensfreiheit unbedingt durchsetzen wollen. Bevor sie sterben, so Olabukonola erstaunt, schwärmen sie paradoxerweise dennoch von den 72 unversteuerten Millionen, die sie im Paradies erwarten. Jedenfalls integrieren sie sich nicht, und die nigerianische Regierung läßt die Ghettobildung unter den Deutschen zu.

O-Ton Olabukonola (Übersetzung): „Als meine Freunde und ich vergangene Woche Bradley-Chukwuma und seinen Spezi Chukwuebuka durch die Straßen gejagt haben, um ihnen mit Benzin gefüllte Autoreifen um ihre Diebshälse zu hängen und anzuzünden, sind die Deutschen dabei gestanden und hatten die Hände untätig in den Hosentaschen, anstatt uns bei der Jagd zu helfen. Es interessierte sie nicht, daß Bradley-Chukwuma und sein Kumpan Chukwuebuka das Moped unseres Freundes Uchenna stehlen wollten. Die Deutschen haben keinen Sinn für Gerechtigkeit. Wir haben die beiden aber trotzdem erwischt und angezündet. Noch nicht einmal ein Bein haben die Deutschen Bradley-Chukwuma und Chukwuebuka gestellt, als sie vor uns fliehen wollten. Wir Nigerianer haben noch viel Integrationsdefizit bei der Integration der Deutschen. Wenn wir nicht bald einen Integrationsbeauftragten bekommen, werden sich die Deutschen nie in ihrer neuen Heimat eingewöhnen und sich bis zum St. Nimmerleinstag daneben benehmen. Das ist schade, weil wir so die Vorurteile gegen die Deutschen nicht wirksam bekämpfen können.

Nächste Woche: Südafrika

Nächste Woche reise ich nach Südafrika, um herauszufinden, wie es bei der indigenen Bevölkerung dort ankommt, daß sich Farmer, die früher aus Deutschland nach Südafrika eingewandert sind, zu fein sind, in die Hütten der Zulus einzubrechen und die Bewohner zu massakrieren. Es kann doch nicht sein, daß sich Deutsche auch in Südafrika nicht integrieren, und daß die südafrikanische Regierung nichts dagegen unternimmt. Es keimt in mir der Verdacht, daß Deutsche fast überall auf der Welt die unintegrierbarste Minderheit sind, und daß die Welt vor einer humanitären Katastrophe steht, wenn sie sich nicht endlich darum bemüht, ihre Deutschen überall dort zu integrieren, wo die sich ansiedeln wollen. Alle Menschen sind bekanntlich gleich. Daß man sich so gar nicht um die Deutschen kümmert, wenn sie Integrationsschwierigkeiten machen, ist ein einziger Skandal.

Loading...

10 Kommentare

  1. Das ist zum Teil richtig, betrifft aber nur die, die vor 30 Jahren und frueher ausgewandert sind. Die deutschen Clubs in Nordamerika sterben langsam aus.
    Wir haben hier z.B. nur ein aelteres deutsches Ehepaar mit denen wir gelegentlich zusammenkommen und bei IHR steckt Deutschland noch so im Blut, dass sie jetzt, nach 61 Jahren in Canada wieder zurueckziehen in die „Heimat“ die SIE (er nicht) ja so furchtbar vermisst!
    Ich denke das Erwachen wird nicht so schoen sein!! Die haben hier ein Haus, das sie jetzt verkauft haben und ziehen drueben im Oktober in eine Mietwohnung in ein 8 Parteienhaus nicht weit vom Ruhrgebiet weg.

  2. ich habe auf facebook einmal bilder von blumenau in brasilien gepostet um zu zeigen, dass deutsche blühende landschaften schaffen, egal wo sie hinkommen, da haben sich die linken zecken nicht entblödet diesen auswanderern fehlende integration vorzuwerfen. meine frage, in was sie sich hätten integrieren sollen, etwa in wellblechhütten zu wohnen, die straßen zu verschmutzen, alles verkommen zu lassen, sich gegenseitig zu meucheln,…. ließ das pack unbeantwortet. hauptsache sie konnten feststellen, dass deutsche sich im ausland ebensowenig integrieren wie ausländer hier.

  3. Dass sich deutsche Minderheiten schlecht integrieren, das kann man besonders gut auf deutschen Schulhöfen beobachten, wenn man sich bemüht über den Zaun zu blicken.😎

  4. Tragisch, dass in diesem Artikel ein gutes Stück Wahrheit steckt… es ist tatsächlich so, dass sich die Deutschen hier in Ungarn nicht integrieren und echte Parallelgesellschaften bilden. Das ist einer der Gründe, dass meine Frau und ich uns von den „Landsleuten“ fern halten (bis auf wenige Ausnahmen… die sich nämlich auch hier integrieren).

    • Ich habe hier in Ungarn schlechte Erfahrungen mit Deutschen gemacht und meide Deutsche, wo es nur geht.

    • sagen wir doch einfach so, wie es ist: wenn du in der einen kultur aufgewachsen bist, dann formt sie dein wesen. wenn du in eine andere kultur ziehst, wirst du nicht dein altes wesen ablegen und ein neues annehmen. man nimmt sich selbst immer mit.

    • Es geht auch nicht darum, sein Wesen abzulegen oder die eigene Kultur zu vegessen. Es geht um das Verhalten (laut, immer auf Deutsch, großkotzig und ein wenig herablassend) und die Abgrenzung von der Bevölkerung.

    • Als wir 1993 nach Canada kamen wollten uns auch einige Deutsche vereinnahmen, aber wir haben ihnen schnell klar gemacht, dass DIE Deutschen einer der Hauptgruende war auszuwandern, dann hat man uns in Ruhe gelassen!
      Wie im anderen Kommentar geschrieben ist es bei der Bekanntschaft mit einem aelteren Ehepaar geblieben die wir gelegentlich in Calgary trafen, bevor sie vor Jahren nach Ontario zogen.

  5. Als kontrafaktische Darstellung ist das ganz klare Hassrede und Hetze. Schon allein, weil der dahinterstehende Gedanke stimmt und nicht regierungskonform ist.
    Aber im ernst..
    Solche Texte sind wahrlich geeignet, auch dem Dümmsten und Verblendesten die Augen zu öffnen.

Kommentare sind deaktiviert.