War klar! VW-Vorstandsmitglied Werner warnt vor AfD-Erfolg bei Landtagswahlen

Nils Kröger

Foto: Collage

Was bereitet dem VW-Konzern am meisten Sorgen? Vielleicht die derzeitige Politik gegen die deutsche Automobilwirtschaft? Quatsch! Wie EPOCH TIMES berichtet, sorgt sich das VW-Vorstandsmitglied Hiltrud Werner um die möglichen AfD-Wahlerfolge bei den kommenden Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen.

„Das Erstarken der AfD ist auch für Unternehmen besorgniserregend, denn unsere Belegschaften sind ein Spiegelbild der Gesellschaft“ (…). Nach diesem „Phrasenbaustein“ erklärt sie weiterhin, dass sie in der Politik der AfD auch kein Zukunftsbild für die Gesellschaft sehe.

(…) Eher das Bild der Vergangenheit, in die ich nicht zurückkehren möchte, in die wir niemals zurückkehren dürfen. Wir sind uns im Vorstand darüber einig, dass der Volkswagen-Konzern politisch neutral, aber nicht gleichgültig ist. (…)

 Ja, der Konzern ist dermaßen politisch neutral, dass VW den betriebsinternen „Kampf gegen Rechts“ verstärkt. (…) Verantwortlich für die Initiative sei der Vertrauensmann bei VW und Leiter des Arbeitskreises Antifa bei der Wolfsburger IG Metall, Viktor Kalschek. (…) Werner äußerte weiterhin, dass wir (???) internationale Fachkräfte brauchen und „die müssen sich überall wohlfühlen können“. Natürlich wurde sie auch darüber befragt, wie der Aufstieg der AfD möglich war. Auch hier greift Werner tief in die „Phrasenkiste“ und findet ausgerechnet den abgedroschensten Spruch. (…) Die Politik müsse mehr zuhören und verstehen, was in der Nachwendezeit schiefgegangen sei und worauf die Menschen stolz gewesen seien. (…)

Da stellt sich die Frage, was „die Politik“ die letzten 30 Jahre gemacht hat? Wie lange braucht denn „die Politik“ um „zu verstehen“? Die restlichen Aussagen der Dame zum Wirtschaftsstandort Ostdeutschland, gute Arbeitsbedingungen und Mindestlohn sind belanglos und abgenudelt.

Die Dame sollte sich folgenden uralten und wahren Spruch zu Herzen nehmen: „Schuster, bleib bei deinen Leisten.“

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17 Kommentare

  1. Was dieses Land dem VW-Konzern bedeutet konnte man Eindrucksvoll in der Dieselaffäre bestaunen.Denn Respekt vor dem Land bedeutet Respekt vor dem Bürger und Kunden.
    Während in den USA Kunden vor lauter Angst vor dem Gesetz freiwillig entschädigt wurden;dürfen sich hier die Kunden vor Gerichten herumplagen.Und der Bürger dieses Staates darf den Luxus eines Verbraucheschutzministeriums finanzieren.Wofür ? Keine Ahnung.

  2. Sägt man sich jetzt den eigenen Ast ab?
    Dem Vorstand kann´s ja wohl egal sein. Schnell noch fette Boni´s für den erfolgreichen Untergang einkassieren.
    Leiden wird nur die Belegschaft am Band, also die Menschen, die überhaupt VW produzieren.

  3. Das war zu erwarten, die Autoindustrie wird ja von den Altparteien tödlich bedroht! Allerdings gegen den Vernichtungswillen der Altparteien hilft kein noch so braves über das Stöckchen springen, nicht bei der AfD und nicht in Sachen Autoindustrie!

  4. Die AfD will die unkontrollierte Zuwanderung aus der dritten Welt stoppen, die Kirchensteuer und die GEZ-Gebühren abschaffen und dann auch noch eine Politik durchsetzen, die sich an die Gesetze hält.

    Man muss schon sehr viel Mut haben, um sich mit den Konzernen, den Kirchen, den Öffentlich-Rechtlichen und mit der herrschenden politischen Kaste zugleich anzulegen.

    Respekt.

  5. Ausser Skoda kaufe ich keine Auto des VW-Konzerns. Warum Skoda? Wird in Tschechien montiert. Dort ist eine vernünftige Regierung.

  6. Volkswagen wirbt tatsächlich, offenbar aus Scham über den eigenen namen, mit dem Slogan „Weltauto“ Sowas ähnliches gönnt sich auch Opel – ich glaub ich sehe mich nach japanischen Autos um, da die Menschen dort halbwegs normal sind.

  7. Es gibt doch immer wieder Neuigkeiten in Deutschland, die sprachlos machen könnten. Allein vom betreuten Denken, betreuten Fernsehen und nun auch betreuten Wählen sind wir fast rundumbetreut.

    Die Gute möchte vielleicht das Falten wieder propagieren, dann gibt es keine Probleme und Ergebnisse um die 95%, manchmal auch mehr.

    Allein die Rechnung ohne den Wirt zu machen ist nie ganz klug. Nach etlichen PKW aus Wolfsburg (igitt, da war doch was mit dem Führer) und Ingolstadt werde ich nun wieder zu BMW oder Daimler zurückkehren. Ich hoffe, daß mir dort mit dem neuen Wagen nicht zusätzlich eine Wahlempfehlung kredenzt wird.

    • Enno, Sie wissen aber schon das der Führer überwiegend Mercedes fuhr? Ich fahre auch einen Mercedes, bin ich jetzt Nazi?

    • Ja natürlich, nur weil der auch geatmet hat, kann ich das Atmen nicht einstellen.

      Aber immerhin hat er den Grundstein für das Werk gelegt. Und ich finde, wenn dem Kunden/Bürger nicht nur empfohlen wird, eine Partei nicht zu wählen, und aus der Führungsetage kein Widerspruch kommt, dann herrscht der alte Geist im Werk.

      Dem will ich mich nicht unterordnen.

  8. Nun, Leute wie Habeck sehen ja kein Volk, können mit Deutschland nix anfangen. Die AfD sieht ein Volk. VW ist VOLKSwagen. Sollte konsequenter Weise dann nicht die Firmierung auf „Wagen“ beschränkt werden? Klappt ja auch mit „die Mannschaft“.

  9. Es wird Zeit, daß die Patrioten mit VW-Verzicht antworten. Ich halte übrigens von den Autos dieser Marke nicht allzuviel. Wir hatten mal einen Fox, dessen Klimaanlage permanent ins Wageninnere tropfte. Aber die Supertollen VW-Mechaniker mit ihren Supertollen Geräten haben den Fehler nie finden können.

  10. Laut Google gehören 14,6% der Aktien des VW-Konzerns der Qatar Holding. Auf Wikipedia zu Qatar und Menschenrechte steht folgendes.
    Über 80 Prozent der Bevölkerung von Katar sind Ausländer. Deren Ausbeutung und Missbrauch sind an der Tagesordnung. Besonders weibliche Angestellte weisen ein stark erhöhtes Risiko zur Gefährdung auf, von körperlicher Gewalt bis zum sexuellen Missbrauch durch den Arbeitgeber.
    Ich denke, das der Vorstand und Aufsichtsrat sowie Hiltrud Werner darüber informiert sind.

  11. Ich kann die Argumente der VW Vorständlerin gut verstehen. Als Vertreterin eines durch und durch systematisch betrügenden Konzerns, hat Sie Angst vor künftigen Repressalien.Momentan ist Sie durch das politische Handlangertum geschützt. Wenn Sie allerdings der AFD nationalsozialistische Tendenzen zuordnet und diese nicht mag, kennt Sie wohl die eigene Konzerngeschichte nicht.
    Ahnungslos in Wolfsburg:-)

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