Linke müssen Trauer tragen: Maaßen will weiter jouwatch lesen

Foto: Collage

Die Kollegen am linken Rand müssen jetzt ganz tapfer sein. Der wegen seiner Lesegewohnheiten angegriffene, ehemalige Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen lässt sich von linken Meinungsmachern auch in Zukunft nicht vorschreiben, wo und was er liest, wenn er sich denn umfassend informieren will.

In einem Interview mit der „Jungen Freiheit“ (Print) sagte der CDU-Politiker, was er von solchen Feinden der Meinungsfreiheit hält:

Sie spielen auf Vorwürfe gegen Sie an, weil Sie sich per Twitter auf einen Artikel des Online-Portals jouwatch bezogen haben?

Maaßen: „Unlängst hatte ich einen Beitrag von netzpolitik.org getwittert. Niemand beanstandete, daß dieses Portal dezidiert links, wenn nicht linkspopulistisch ist. Ein paar Tage später hat bei meinem Tweet zu einer Meldung auf journalistenwatch.com schon der Umstand genügt, daß das Portal „rechts“ ist, um Empörung auszulösen. Das ist genau das, was ich eben geschildert habe: Die Verweigerung der inhaltlichen Debatte – denn kritisiert wurde nicht der Inhalt, sondern die Quelle. Diese Diskursverweigerung ist schädlich für unsere Demokratie – und zeigt, daß ein erheblicher Teil der Linken offensichtlich demokratieunwillig oder gar -unfähig ist.'“

Da spricht uns Herr Maaßen aus dem Herzen. Denn noch nie gab es zwischen linken Journalisten und jouwatch eine inhaltliche und sachliche Debatte.

Wir wurden einfach als rechts und rassistisch bezeichnet, Christian Fuchs von der „Zeit“ nannte jouwatch sogar einen „menschenfeindlichen Blog“, ohne einen Beleg zu bringen.

Dabei bringt jouwatch fast ausschließlich auf seriöse Zeitungen verlinkte Nachrichten oder speist die Meldungen aus Beiträgen von Nachrichtenagenturen, Lokalzeitungen und Mainstream-Medien. Was daran verwerflich oder gar rechts sein soll, erschließt sich für einen Menschen mit gesundem Verstand dann auch nicht.

Maaßen weiter:

„Und wenn ich daran denke, daß die „Tagesschau“ von einer linksextremen Quelle die „Information“ einer angeblichen Hetzjagd in Chemnitz übernommen hat – die es, wie wir inzwischen wissen, nie gegeben hat –, wird klar, wie sich das Problem insgesamt darstellt: Gesellschaftlich akzeptiert wird sogar, wenn ein Qualitätsmedium bei einer linksextremen Quelle jeden journalistischen Anspruch vermissen läßt. Als völlig inakzeptabel soll dagegen gelten, sich überhaupt nur auf ein rechtes Medium zu beziehen, selbst wenn dessen Informationen zutreffen. Warum sollte man sich nicht mit Tatsachen auseinandersetzen – wenn sie denn welche sind –, nur weil sie aus einem rechten oder meinetwegen rechtspopulistischen Medium stammen? Was zählt, sind die Fakten! Es kann nicht sein, daß die Debatte über sie irrelevant wird, nur weil sie von einer nichtgenehmen Quelle kommen.“

Danke Herr Maaßen für diese klaren Worte. So etwas macht Mut, um weiter zu machen, trotz der ganzen Hetze und dem Hass der uns von linker, aber auch von ganz rechter Seite tagtäglich entgegenschlägt.

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40 Kommentare

  1. Abweichende Meinung ist Häresie.
    Derjenige der es wagt sich anderweitig zu informieren und damit eben zu einer abweichenden Meinung kommt ist heutzutage wieder mal ein Häretiker.
    Auf den Scheiterhaufen mit ihm.
    Antifa fängt ja schon mit dem Probegalopp an.

  2. ZITAT:

    „Diese Diskursverweigerung ist schädlich für unsere Demokratie – und
    zeigt, daß ein erheblicher Teil der Linken offensichtlich
    demokratieunwillig oder gar -unfähig ist.’“

    Diese Aussage Maaßens käme der Wahrheit nahe, wenn er das nicht nur bei den Linken festgestellt hätte, sondern ganz allgemein bei den Gelbschwarzrotrotgrünen –

    zumal er ja selbst undemokratisch aus seinem Amt entfernt wurde.

  3. Habt Ihr eigentlich auch schon Werbetafeln mit z.B. „unerhört diese migrantenkinder“ etc. gesehen.
    Kommt von der ev. Kirche, was soll das ?
    Noch mehr rein, hoffe die haben noch Platz in den Kirchen.
    Früher war da mal Waschmittelwerbung, heute im Vergleich „Erich Honecker“ mit einer Militärparade.
    Dachte die haben kein Geld, aber ca 400 Euro/Woche pro Plakat scheint wohl kein Problem zu sein.
    Man kann gar nicht mehr so viel Essen.. , na Ihr wisst schon.

  4. Ich glaube mit dem Maaßen kann man Beute machen.
    Wenn er es schafft, Chef der Union zu werden, die alten Säcke und Trullas absägt, die noch da oben sitzen und die CDU komplett reformiert, dann wäre ich sogar dafür, dass die AfD mit der CDU koaliert. Dann aber nur dann!

    • Ich sehe es auch, dass dann die CDU und AfD gemeinsam kollabieren. Maaßen war lange ein Systemling, jetzt wird er zum neuen Übervater gehypt. Klasse wie wir uns alle am Nasenring durch die Manege führen lassen, unser aller Mutti samt Entourage gefällt das sicher blendend.

    • „Ich sehe es auch, dass dann die CDU und AfD gemeinsam kollabieren.“….hä,wie jetzt?

      kollabieren = einen Kollaps erleiden

    • Zusammen den Bach runtergehen, Schiffbruch erleiden, über die Klinge springen. . . . unsere Sprache gibt so viel her, oder?

      Oder ganz einfach, nach einer Koalition wird die CDU die AfD mit in den Abgrund reißen, sie werden gemeinsam untergehen (da war es schon wieder)

  5. Die gefaehrlichsten Massenvernichtungswaffen sind die Massenmedien. Denn sie zerstoeren den Geist, die Kreativitaet und den Mut der Menschen, und ersetzen diese mit Angst, Misstrauen, Schuld und Selbstzweifel.

  6. Die T….. (Aktuelle Kamera) sehe ich mir schon lange nicht mehr an, ebenso die gestern-Sendung.
    Verars……… kann ich mich auch allein.

  7. Recht hat er, der maaßen… Jou-watch denkt euch nix – egal was diese Spacken labern ich lese weiter täglich eure Seite… Viel Feind viel Ehr..

  8. Alle, die das erfahren und für die es neu ist werden sich fragen, warum ein solcher Staatsbeamter Jouwatch liest und nicht Tagesschau o.ä. guckt. Steter Tropfen höhlt den Stein und der positive Nebeneffekt ist, dass die Altmedien ungewollt Werbung für Jouwatch machen, indem sie dagegen hetzen. (Alles Verbotene macht Spaß)

    Es ist ja nicht das erste Mal, dass Maaßen was von Jouwatch likt oder zitiert oder verbreitet.

  9. Eine Demokratie findet statt durch Meinungsbildung und nicht durch volle Gläubigkeit der Linken „freien“ Meinung, dem heutigen MSM.
    Letzteres ist eher eine Diktatur.

  10. Eine funktionierende Demokratie beruht darauf, dass Bürger verschiedener Meinung sein dürfen.

    Linke verlangen aber totale Konformität.

    Deshalb glauben sie auch nicht im Traum an die „Vielfalt“, die sie anderen permanent einreden wollen und deshalb fallen sie auch immer wieder aus der Rolle – so auch hier.

    „Vielfalt ist unsere Stärke“ ist für sie eben nur der Zugangscode für „Teilen und Herrschen.“

  11. Was soll er denn sonst lesen,bitte?
    Man möge mir eine deutsche Zeitung nennen,die man noch ohne gesundheitliche Schäden zu riskieren aufschlagen kann😁.

  12. Wenn das eigene Denkvermögen nicht ausreicht, dem kann bei der Wahrheitsfindung geholfen werden.
    Viele lesen hier zwar stillschweigend mit, aber nur so funktioniert ein Aufwach – Prozess.
    Da viele den Inhalt teilen und verbreiten, erzielt es auch eine Wirkung.
    Leider bleibt es nur ein Bruchteil davon, was wirklich im Lande vorgeht, aber
    es gehört mittlerweile zur Pflichtlektüre

  13. wer die Wahrheit erfahren will,liest jouwatch und andere alternative Medien..
    Wer ständig angelogen werden will,liest weiterhin die Relotius-Presse,..
    Wenn die Konservativen mal wirklich an die macht sind,gibt es für die Relotius-Medien sicherlich die Probleme,die das Zentralorgan der SED,sprich „Neues Deutschland“ nach der Wende hatte..
    Zwar gibt es die ehemals größte Zeitung der DDR heutzutage noch,ist aber auf knapp
    20000 an Auflage geschrumpft..
    Sind halt noch ein paar Kommunisten,die dieses ehemalige SED-Zentralorgan so halbwegs am leben halten!!

  14. Der Herr Maaßen ist nicht in der falschen Partei, er ist genauso wie Herr Sarrazin der rostige Stachel im eiternden, faulenden Fleisch ihrer Parteien.

    • Daß Maaßen und Sarrazin immer noch ihren Parteien die Treue halten ist etwa so sinnvoll, wie wenn ein Querschnittsgelähmter in seinem Sportverein Mitglied bleibt, weil er die Weihnachtsfeiern so schön findet.

    • Daß Maaßen und Sarrazin immer noch ihren Parteien die Treue halten ist etwa so sinnvoll, wie wenn ein Querschnittsgelähmter in seinem Sportverein Mitglied bleibt, weil er die Weihnachtsfeiern so schön findet.

  15. AfD Sachsen will laut Veranstaltung in Döbeln die GEZ abschaffen, u.a. wegen der kritikfreien Hofberichterstattung, der gesellschaftlichen Spaltung und dem Haltungsjournalismus…

    • GEZ abschaffen wäre die wichtigste Maßnahme für die AfD. Die Kündigung des Rundfunkstaatsvertrages, muß die Voraussetzung für den Eintritt in eine Landesregierung sein.

    • Man stelle sich einfach mal vor, daß Thüringer und Sachsen ab sofort keine Haushaltsabgabe mehr leisten müssen. Während in allen anderen Bundesländern, Bürger die nicht AfD wählen wollen, weiterhin ihren Beitrag abdrücken müssen. Das könnte zu einer Lawine führen.

    • 70% wollten im letzten Jahr schon nix mehr bezahlen – deutschlandweit.
      Die würden fragen, warum wir, wenn die Sachsen eben nicht.
      Aber halt! Soweit sind wir noch lange nicht, die AfD ist in keinem Bundesland bei 51%.

    • Sehe ich auch so, wären die GEZ-Schmarotzer nicht solche unkritischen Hofberichterstatter, dann wäre Merkel und Co. längst weg

    • ….man könnte allerdings den Astra Sateliten aus der Geostationären Position in eine Umlaufbahn schicken….

    • GEZ ist Ländersache, mit einer AfD Regierung könnte der unsägliche Rundfunkstaatsvertrag ohne weiteres in Sachsen aufgekündigt werden. Wäre auch ein gutes Argument im Wahlkampf.

  16. Schade, dass nunmehr die Schaltstellen der Macht mit „anderen“ Leuten besetzt wurden.
    Auch ich werde mir nicht vorschreiben lassen, wo und was ich lese, weil ich mich umfassend informieren will.
    Ein Kernproblem besteht aktuell in der Dialog- und Argumentationsfähigkeit. Deshalb nimmt der Kampf gegen Andersdenkende immer skurrilere, ja bedrohliche Formen an.
    Ob es wieder einmal Dialoge zwischen links und rechts geben wird, steht bei der Instrumentalisierung der Pseudo- und Neolinken in den Sternen.

    Zur Erinnerung: Das steht auch in völligem Gegensatz zu ursprünglichen linken Idee, die auch noch Argumente lieferte.

  17. Und genau das ist e Was könnten wir erreichen, wenn wir erkennen, das nur Kritik uns weiter bringt. Nicht Lobhudelei

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