Seytan Ates: Merkel, AKK & Co. verharmlosen den politischen Islam

Seyran Ateş (Bild: Screenshot)

Berlin – Es gibt sie noch – selten, aber umso wichtiger im öffentlichen Diskurs: Frauen, die trotz oder gerade wegen ihres eigenen Migrationshintergrundes vor fatalen kulturellen Fehleinschätzungen und falsch verstandener Toleranz warnen. Die prominente Juristin, Autoren, Frauenrechtlerin und Islamkritikerin Seyran Ates hat in einem Interview mit der „Augsburger Allgemeinen“ scharfe Kritik an Unionspolitikerinnen geübt und ihnen zur Last gelegt, den politischen Islam zu verharmlosen.

Ates wandte sich vor allem an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die EU‐Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) und CDU-Chefin Annegret Kramp‐Karrenbauer: Diese drei Frauenpersönlichkeiten und – zugleich wichtigsten Führungspersonen der Union – nähmen die islamistische Gefahr, die etwa die „Muslimbruderschaft“ für die freiheitlich-demokratische Grundordnung bedeute, nicht ernst. Ates fühle sich von der Politik nicht ernst genommen oder oftmals geradezu ignoriert.

Die kurdischstämmige Juristin muss seit ihrer bundesweit aufsehenerregenden Rolle als Gründerin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin – einem liberalen Pilotprojekt für aufgeklärte Muslime – unter striktem Polizeischutz leben, weil radikale Islamisten sie mit dem Tod bedrohen. Nur zu gut kennt sie deshalb die Gefahren eines extremistisch-fanatischen Islams, der noch immer von vielen Linken hofiert und verharmlost wird. Vor allem der 1968er-Generation wift Ates vor, zuviel „Verständnis für Islamisten“ zu haben. Viele von diesen blinden Verteidigern eines militanten Islams wüssten überhaupt nicht, dass etwa die Muslimbrüder „in manchen Belangen sogar rechts von der AfD” stehen. Manchmal schmerze sie, so Ates, „der deutsche Selbsthass„.

Sinnbild für einen falschen Toleranzbegriff sieht Ates vor allem in der Debatte um das Kopftuch, das gerade Linksgrüne hierzulande als kulturelle Selbstbehauptung oder „stolzen“ Ausdruck muslimischer Identität und Weiblichkeit feierten. Die deutschen „Identitären“ würden verachtet („zu Recht„, laut Ates) – doch islamische Identität würde den Muslimen nicht nur zugestanden, sondern aktiv gefördert, auch und gerade durch Unterstützung für politische Symbole wie Kopftuch und Verschleierung. Wenn jedoch sogar kleine Mädchen Kopftücher tragen, sei dies keine Frage mehr von Identität, sondern zeuge von einer diskriminierenden Kleidervorschrift, die Frauen und Mädchen insgesamt zu Menschen zweiter Klasse degradiere. (DM)

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13 Kommentare

  1. über das conditio humama wurden wir sozialisiert. Das heißt, daß man Rohheit ablehnt. Und genau diese Rohheit wird „eingeimpft“ über das betäubungslose Schächten. Man weiß, daß die Tiere unendlich leiden müssen. Und es ist denen egal. Schmeckt trotzdem. Und genau dieses fehlende Mitleid ist der Unterschied, der keine Komabtibilität ermöglicht.

    • War beruflich in Ägypten tätig, da wird mir noch immer übel, wenn ich nur an den dortigen Fleischmarkt denke. Wurde ein Tier geschächtet, standen am Markttag die Kinder drumherum und schauten zu.

  2. Wenn jemand wie Frau Ates die Identitären für rechtsradikal hält, dann ist sie im besten Falle völlig falsch informiert, im schlimmsten Fall linksradikal.

    • Ich achte Frau Ates sehr. In diesem Punkt kritisiere ich sie aber. Auch ihr müsste es inzwischen auffallen, dass die europäische Kultur in Westeuropa als „rechts“ marginalisiert wird. Dabei ist es überall auf der Welt ein Menschenrecht der Indigenen, ihre Kultur schützen und leben zu dürfen. Gleiches Recht für alle! Ausserdem stört mich, dass auch sie der Auffassung ist, dass Europa zu wenig für die Integration der Muslime tut, in diesem Fall seien wir zu tolerant (was stimmt), darum „schuld“. Allein die Tatsache, dass Muslime in allen Teilen der Welt Probleme mit Andersdenkenden haben, deutet darauf hin, dass Muslime primär an sich selbst arbeiten müssen statt die Verantwortung für ein gutes Miteinander immer bei anderen zu suchen. Wenn ihre Abschottung in den Schriften des Korans begründet liegt, dann müssen sie diesen entweder aufgeben oder in ein islamisches Land umziehen. Aber das ständige „Forderungen an die Aufnahmegesellschaften stellen“ muss aufhören.

  3. Dass die etablierten Partei dies Verschweigen ist ein politisches Kalkül. Gespaltene und verängstigte Bevölkerung lässt sich besser regieren.

  4. Dadurch dass sie einen politischen Islam anerkennt, leistet sie weiterer Islamisierung Vorschub. Sie wäre für mich nur glaubwürdig, wenn sie den Islam als Religion ablegte.

    • Was ist das denn für eine krude Argumentation? Auch das Christentum war immer politisch. In bestimmten Zeiten politischer als die Politik. Muss ich die deutsche Staatsbürgerschaft ablegen, weil mir Merkels Politik nicht passt? Muss ich aus der Kirche austreten, weil mir der jetzige Papst nicht in den Kram passt? Ich kann. Muss aber nicht.

    • Was ist das denn für eine krude Argumentation? Auch das Christentum war immer politisch. In bestimmten Zeiten politischer als die Politik. Muss ich die deutsche Staatsbürgerschaft ablegen, weil mir Merkels Politik nicht passt? Muss ich aus der Kirche austreten, weil mir der jetzige Papst nicht in den Kram passt? Ich kann. Muss aber nicht.

    • Im Christentum gibt es das Gebot: Du sollst nicht lügen. Im Islam ist es, vereinfacht ausgedrückt, genau umgekehrt. Schon deshalb sind Christentum und Islam absolut inkompatibel.

    • In jeder Religion gibt es Rosinen, die man sich herauspicken kann, um ein besserer Mensch zu werden.
      Auch im Islam: Hier wird keineswegs zum Lügen aufgerufen, im Gegenteil.

      „O ihr, die ihr glaubt, fürchtet Gott und seid
      mit den Wahrhaftigen (in Worten und Taten).” (Quran 9:119)

  5. Die Unionspolitiker wollen Deutschland und die EU zerstören. Selbstverständlich werden sie Islam fördern.

    • Und genau deshalb wünsche ich eine Archivierung der Aussagen unserer Politiker. In dem Moment, wo dieses Unrechtsregime fällt, soll das Wirken unserer Politiker rund um die vom Volk ungewollte Islamisierung Europas untersucht werden, die Verantwortlichen mit hohen Schadensersatzforderungen, Gefängnisstrafen belegt werden – und nicht zuletzt in von ihnen propagierten Scharia-Gottesstaaten abgeschoben werden: lebenslanges Exil für menschenverachtende Islamisierer.

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