Schwule Gehirnwäsche: Coca-Cola will die Ungarn zum westlichen Lifestyle bekehren

Daniel Matissek

"#LoveIsLove"-Kampagne von Coca-Cola in Ungarn (Quelle:CocaCola/ScreenshotFacebook)

Budapest – Eine neue Werbekampagne von Coca-Cola erregt derzeit die Gemüter in Ungarn: Unter dem Slogan „Null Zucker, Null Vorurteile“ wird vordergründig für die „Zero“-Produktfamilie des Konzerns geworben, in Wahrheit aber eher für das Ideal der homosexuellen Paarbindung.

Die Kampagne, über die „Bild“ gestern berichtete, stieß in Ungarn – selbst in der jüngeren „Coke“-Zielgruppe – auf ein geteiltes Echo und spürbares Befremden. Dabei dürfte allerdings kaum eine Rolle spielen, dass es schwule Menschen sind, die hier beim Colatrinken gezeigt werden; dass sich hier Männer umarmen oder Frauen sich anschmachten; und der Slogan „Love is Love“ ist mit Sicherheit auch unter Ungarn konsensfähig. Ebenso geht es für die Magyaren sicherlich in Ordnung, auch dunkelhäutige und sonstige Vertreter eines multikulturell-bunten Vielvölkergemischs hier als Models fungieren (obwohl derartig „exotische“ Einflüsse, im Vergleich zu Deutschland, in Ungarn eine solche Minderheit bilden, dass die hier betriebene Überrepräsentation von Models mit Migrationshintergrund schon fast in den Bereich kognitiver Verzerrung fällt!). Und auch nicht Homophobie, Prüderie, Rückwärtsgewandtheit oder Engstirnigkeit sind der Grund für die Ablehnung.

Ungarn soll provoziert und missioniert werden

Nein, was den Ungarn hier zu Recht übel aufstößt, ist der Versuch eines westlichen Konzerns, zwanghaft ein ganz bestimmtes Gesellschaftsideal, ein postemanzipatorisches Weltbild und vor allem das westliche neue Ideal der Homo-Ehe quasi mit der Brechstange in die Köpfe zu hämmern. Es ist dieselbe Masche, mit der zuvor auch bei uns jahrzehntelang durch „Affirmative Action“ schwule Lebensentwürfe nicht nur als eine von vielen legitimen sexuellen Bindungsarten, sondern als schrill-überbetonte, einzig erstrebenswerte Normalität auf aggressive Weise beworben wurde. Auch in Ungarn versucht dieser beinahe missionarische Sendungseifer nun, eine wohlkalkulierte Provokation zu landen. Doch hier geht es noch um mehr : Ganz gezielt soll in die traditionell veranlagte, noch überwiegend heteronormative, christlich-konservative Volksgemeinschaft der Ungarn von außen ein Zeitgeist injiziert werden, der für den einzig legitimen gehalten wird.

Diese manipulative kulturelle Einmischung führte prompt zum Start einer Online-Petition – und zwar nicht nur aus den Reihen der Rechtsausleger der Parteienlandschaft in Gestalt von „Fidesz“ und „Jobbik“, sondern durchaus auch von diversen gesellschaftlichen Institutionen -, die aktuell zum Boykott der „Coke“-Kampagne aufruft und bereits hunderttausende Unterzeichner aufweist. Die Initianten der Petition warnen darin das eigene Volk und schreiben: „Bis jetzt haben große Unternehmen in Ungarn nicht mit offen homosexuellen Inhalten und Botschaften geworben. Machen Sie sich keine Illusionen, das ist ein Test. Wenn die ungarische Gesellschaft das jetzt akzeptiert, wird es immer mehr solcher Schritte geben: Plakate, Werbung, Filme, Regenbogenprodukte usw. Und wenn wir diesen Weg erst einmal eingeschlagen haben, wird es immer schwieriger, das Ganze zu stoppen. „

Anbiederung an die grün-gegenderte Linksjugend

Für Coca Cola (das sich mit der Aktion wohl weniger in Ungarn beliebt machen will, als sich im ultrahippen Resteuropa bei der grün-gegenderten Linksjugend anzubiedern versucht) ist seine Kampagne tatsächlich wohl genau das: Ein missionarischer Brückenkopf, um „gay pride“, gleichgeschlechtliche Liebe und Homo-Hedonismus mitten ins so empfundene Herz der Finsternis, ins „Lande Mordor“ des Ungarn-Despoten Viktor Orbán, hineinzutragen. Der Konzern erkennt darin eine Art „kulturelles Sendungsbewußtsein“.
Genau dieses Sendungsbewußtsein wird von der politischen Kultur des Westens natürlich immer nur eine Richtung akzeptiert und beklatscht: Wenn es sich nämlich gegen das Bewährte, Fundierte richtet; etwa gegen Liberalismus oder rechtsnationalistische Ewiggestrige. Würde beispielsweise ein osteuropäischer, etwa der katholischen Moraltheologie nahestehender konservativer Unternehmer ein Heile-Welt-Motiv mit weißer Mutter-Vater-Kind-Familie und der Frau am Herd oder am Bügeleisen heutzutage in Deutschland plakatieren, wäre der Aufschrei riesig, und es würde ebenso Boykottaufrufe hageln. Damit nicht genug: Die Verfechter linker Egalität sind ansonsten auch die ersten, die bei Naturvölkern oder traditionalistischen Gesellschaften in den Entwicklungsländern jede kulturelle Kontamination durch Europäer und den Westen kritisieren (übrigens zu Recht) – umgekehrt dann aber begeistert applaudieren, wenn die letzten Bastionen intakter abendländischer Kultur wegerodiert werden.
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84 Kommentare

  1. Ich weiß schon warum ich von Coca Cola nichts mehr kaufe.
    Bier ist eh gesünder und auch noch Bio!

  2. Wieder einmal eine kleine Anschubfinanzierung für die „richtige “ Sache? Die installierten Systeme haben nur eine Aufgabe, Spaltung, Beeinflussung und insbesondere die Mächtigen noch reicher zu machen. Am besten durch ein Perpetuum Mobile.
    Da interessiert es nicht, ob einzelne Wirtschaftszweige in die Knie gehen, denn dafür wurde bereits Ersatz gefunden.

    • Familienzerstörung einhergehend mit der totalen Verdummung, so war es recht einfach vor 4 Jahren Hunderttausende Menschen/Antisemiten, Waffen und Geld nach Deutschland einströmen zu lassen ohne die Einheimischen zu fragen. Das ist Diktatur, Widerstand ist beim Diktat Pflicht!

  3. Ebenso schamlos wie kitschig und geldverschwenderisch wird in 71 deutschen Städten der CSD gefeiert.

    Unsereinem ist da nicht ganz klar,

    wieso der Autor in Anbetracht der auch in Budapest seit vielen Jahren gefeierten Gay – Pride – Zeit es zuerst schätzt,

    daß die Ungarn sich der Homophobie, Prüderie und Rückwärtsgewandtheit enthalten…

    sie dann aber dafür lobt, daß sie das Hineingetragenwerden von Gay Pride
    und Homohedonismus nach Ungarn ablehnen.

    • „Unsereinem ist da nicht ganz klar,“

      Sie verstehen wohl die hinter dieser Werbung stehende Agenda nicht? Hier geht es nicht um schwule Befindlichkeiten!

    • Nicht um den heißen Brei herumreden!
      Was GENAU soll unsereiner denn verstehen, weil er es Ihrer Ansicht nach nicht verstanden hat.

  4. Ist mir doch wurst (Schweinefleischanteil über 50%) ob jemand schwul ist! Aber massive Werbung fürs Schwulsein gehört boykottiert. Außer man wirbt genauso grell für andere sexuelle Spielarten.

    Verdammt viele Frauen stehen auf „50 Shades of Grey“. Bringt da doch mal die Colaflasche zum Einsatz. Macht sogar irgendwie Sinn ….

    Da Coca Cola für solche Spielereien sicher keine Werbung machen wird: Boykottiert die Brühe! Einige Discounter haben ähnliche Qualität zum halben Preis. Durchprobieren lohnt sich!

    • Stimmt! ALDI bietet River Cola – 1,5l für €0,39. Daneben wird Coca Cola angeboten – 1,25l für €0,99. Geschmacklich kaum ein Unterschied.

  5. Ihr Ungarn, wehrt Euch. Lasst Euch nicht von einer winzig kleinen Minderheit einreden, Ihr seiet die Minderheit.

  6. „Mir machen die Vergewaltiger, die Messerer, die Totprügler, die Tottreter, die Schächter und die Schwertmänner, die Frau Merkel importierte, mehr Angst, als die paar Homos, die Coca-Cola schlürfen.“

    Dann stellen Sie sich ganz einfach die mögliche nächste Cola-Werbekampagne vor, die kein Schwulenpärchen zeigt, sondern verschiedenfarbige Menschen, die an dieser koffeinhaltigen Zuckerbrause schlürfen. Schon sind wir beim Thema Migration. Ist doch herrlich liberal, oder? Kann doch nichts schaden, so ein paar Leutchen, oder?

    In der Kampagne DANACH ließe sich dann vielleicht jemand mit Kopftuch oder gleich mit Schleier abbilden, vielleicht noch gewürzt mit irgendwelchen blau- grün oder pinkhaarfarbenen Tussis – undsoweiterundsofort.

    Als nächstes ließe sich eine Reklame mit ’ner Cola und ’nem Werbespruch auf arabisch denken. Warum nicht? Ist doch harmlos, passiert doch nichts …

    Dämmert’s?

  7. „Lasst doch die paar Schwulen in Ruhe ihre Cola trinken.“

    Von mir aus können 50 Schwule 5.000 Cola in Ruhe trinken, darum geht es hier gar nicht.

    „Man kann niemanden zum Schwulsein bekehren.“

    Nein, aber kann damit für ein politisches Haß- und Ausgrenzungsklima wie in Deutschland sorgen – und das ist der vermeintlich harmlose Anfang.

    • Also wenn ich hier in Patagonien ne „Cola“ bestellen würde, wäre das ein „Schwanz“ oder nen“Hintern“, deshalb denke ich immer kurz nach und sage „una coca por favor“.

  8. Die Geschichte wird für den ätzenden Blubbabrause Hersteller zu einem Bumerangeffekt
    mit Gewinneinbruch werden. Die Ungarn sind ein höchst selbstbewustes und sehr national eingestelltes Volk, dem die christlichen Werte wie Familie, Kinder, normale Ehe(Mann/Frau)
    heilig sind. Gerade in den südlichen Gebieten, in der Puszta und den Ecken wo die Donau Schwaben leben. Und, was man uns immer wieder versucht einzureden, die Jugend will andere Werte und Lebensweisen, ist ein Wunschdenken, das weit an der Realität vorbei geht. Auch in Budapest und anderen großen Städten ist es nur eine Minderheit die dieser kranken Ideologie hinterher läuft, das sind meist ausländische, von Soros gesponserte, Studenten und ganz wenige Einheimische. Die Ungarn werden Coca Cola die kalte Schulter zeigen, und, wenn Orban sich durchsetzt, den Brausehersteller aus dem Land werfen bzw. vor Gericht stellen,
    wegen Einmischung in die inneren Angelegenheiten.
    Ich habe Bekannte dort, und die sind auf westeuropäische Großmeierei, besonders von Deutschland und Frankreich, überhaupt nicht gut zu sprechen, die lassen kein gutes Haar an der EU und Brüssel.

  9. Wäre ich ein „homophober Ungar“, dann würde ich wohl nach einer solchen Werbung das schwarzbraune Blubberwasser als „Schwulenbrause“ im Regal stehen lassen. Dieser Schuss geht wohl nach hinten los…

  10. Selbst in den kleinsten beschaulichen Städtchen und Dörfern in D findet man Werbung – egal welcher Art – auf welcher Homosexualität zur Normalität erklärt wird. Ich frage mich immer, was da so ein Opa oder eine Oma um die 80 dazu denkt, wenn die an diesen Plakaten vorbeilaufen.

  11. Die meisten Homosexuellen befürworten ein normales Familienbild. Vater, Mutter, Kinder… Die wollen nur, dass sie niemand verprügelt. Damit sind ihre politischen Forderungen erfüllt. Sie nehmen Reißaus, wenn sie irgendwo eine Regenbogenflagge sehen und wollen mit den Aktivisten nix zu tun haben.

    Schwulenhass wird erst von den Regenbogenaktivisten mit penetranten Forderungen erzeugt.

  12. Ich stelle mir gerade mal vor, im nahen Osten würde Coca Cola Werbeplakate zeigen, auf denen bauchfreie Mädels mit langem offenen Haar und knappen Shorts ihre Cola neben einer Feuerstelle trinken, über der ein Schwein am Spieß grillt… 😉

    DEN Aufschrei möchte ich erleben… 😀

    Ich lebe nun schon knapp sieben Jahre in Ungarn (als gut integrierter Flüchtling aus Deutschland) und weiß halbwegs, wie die ungarische Bevölkerung tickt. Leider ist ein großer Teil nicht so vorbildlich tolerant, was Homosexualität anbelangt, wie z.B. in Deutschland. Hass und Verfolgung sind mir aber nicht bekannt.

    Derzeit ist es so, dass sie hier dieser Thematik skeptisch bis ablehnend gegenüberstehen (was mich zwar befremdet, ich ihnen aber zugestehe). Deshalb halte ich es für eine absolute Unverschämtheit, dass der Konzern ihnen nun die Toleranz auf diesem Gebiet aufzwingen will. Das steht dem Konzern schlicht nicht zu und es wäre klug,sich selbst auf die kulturellen Gegebenheiten des Landes einzustellen.

    Ich schätze die Ungarn aber so ein, dass sie Coca Cola schon in einer Abstimmung mit den Füßen klar machen werden, dass sie sich nicht durch Druck von außen verbiegen lassen. Eine Eigenschaft, die ich an den Ungarn sehr schätze.

    BTW: Gefühlt sind die Ungarn ohnehin eher Pepsi-Trinker. 😉

    • „Gefühlt sind die Ungarn ohnehin eher Pepsi-Trinker. ;-)“

      Und was ist mit dem Tokaier und dem Pálinka???
      Oder entwickeln sich Ungarn auch zu solchen douchebags wie Deutsche?

  13. Sexuelle Abnormitäten haben in einer Werbung für ein Getränk, das überwiegend von Kindern und Jugendlichen konsumiert wird, nichts verloren. Mit solchen sog. „westlichen Werten“ wird die Jugend verwirt und verdorben – meine Meinung.

  14. Leider ist die Hand des schelmisch lächelnden südländischen Mannes rechts nicht zu sehen. Es könnte ein spitzes Werkzeug sein. Der feste Griff um den Hals seines Opfers lässt nichts Gutes ahnen.

  15. Meine Güte… keinem vernünftigen Menschen sollte es auch nur auffallen wenn sich 2 Frauen oder 2 Männer in Liebe umarmen. Sich darüber aufzuregen ist jammern auf höchstem Niveau. Durch keine schwule Ehe wurde ein Kind weniger geboren.

    So sehr ich die Ungarn für ihre festen konservativen Standpunkte schätze, gerade in der Migrationspolitik, aber auf Schwulen rumzuhacken, auch wenn viele von uns auf Grund eines Stockholmsyndroms leider krank links sind, ist albern.

    Das gerade die lautesten links indoktrinierten Homosexuellen am meisten in den Medien präsentiert werden, machen wir uns natürlich angreifbar. Aber das ich meinen Mann, als Mann in der Öffentlichkeit und auch in einem Werbespot umarmen darf, kann ich erwarten. Leider nicht von Muslimen.

    Und hier krankt es. Homophobie von mittelalterlichen Glaubensvorstellungen der Muslime, unterscheidet sich nicht von anderen Formen von Homophobie. Ich möchte NICHTS mit dem Islam gemein haben.

    • „aber auf Schwulen rumzuhacken, auch wenn viele von uns auf Grund eines Stockholmsyndroms leider krank links sind, ist albern.“

      Daß es hier um mehr geht als um schwule Befindlichkeiten, sollte sich eigentlich bis zu Ihnen herumgesprochen haben.

      In Deutschland gab es vor nicht langer Zeit eine Coca-Cola-Werbung „Für eine besinnliche Zeit: Sag Nein zur AfD!“ Zwar stammte das Plakat selbst nicht vom Konzern, sondern von Linksaktivisten, aber entscheidend ist, was der Konzern dazu meinte – nämlich dies: „Nicht jedes Fake muß falsch sein.“ (Patrick Kammerer, Director Public Affairs & Communications – nachlesbar hier: https://twitter.com/PatrickKammerer/status/1069545444253073410

      Ich schätze, auf Konzerne die Parteipolitik machen wollen und entsprechende Agitation billigend in Kauf nehmen, können die Ungarn gut verzichten.

    • Ich stimme fast keinem Ihrer Sätze zu. Wenn sich zwei Gleichgeschlechtliche in Liebe umarmen, fällt das jedem auf, sowohl der Minderheit der Gleichgeschlechtlichen, als auch der Mehrheit der anderen, weil es nicht der Normalität entspricht sondern eine Seltenheit ist. Ob einem was auffällt oder nicht, hat nichts mit Vernunft zu tun, sondern mit Sensibilität. Dass Sie Ihren Mann in aller Öffentlichkeit in unserer Gesellschaft umarmen dürfen, können sie nur aufgrund einer großen gesellschaftlichen Toleranz gegenüber Minderheiten erwarten und wer diese Toleranz nicht aufbringen will, ist nicht krank, sondern nur intoleranter.

    • Es hat nichts mit Homophobie zu tun, sondern damit, dass eine winzige Minderheit von weniger als 1% überrepräsentiert wird und an die Kinder und Jugendliche die Homosexualität herangeführt wird als wäre das was erstrebenswertes. Bei uns gibt es auch keine Diskriminierung von gleichgeschlechtlichen Paaren, sie geniessen den Schutz des Gesetzes, wie alle anderen, jedoch ist das Liebesleben eines jeden Privatsache, welche nicht durchpolitisiert werden sollte und auch nicht in die Öffentlichkeit getragen werden muss. Es ist nunmal so, dass Homosexualität zwar akzeptiert wird, jedoch muss ich das nicht als Mann mit ansehen, wie sich zwei Männer küssen. Dass C C ganz Budapest mit diesen Plakaten überschwemmt hat ist eine absichtliche Provokation und daher auch widerwärtig, vor allem gegenüber Homosexuelle.
      Nur am Rande möchte ich erwähnen, dass gerade das Pride MONAT (also ganze 30 Tage lang Veranstaltungen für und mit Homosexuellen) ist in Ungarn zuende, also von Homophobie in Ungarn kann kaum die Rede sein.

    • 1%…? Ich muss Sie enttäuschen, eine von 10 Personen kann sich sexuelle Erfahrungen mit dem selben Geschlecht vorstellen… bedeutet 10%.

      Darum geht es aber nicht. Nur weil es um eine Minderheit geht, heißt das nicht, dass etwas nicht „normal“ ist. Auch Minderheiten können etwas „Normales“ darstellen.

      Ich bedanke mich nicht für die Toleranz, die man mir entgegenbringt, weil es für mich eine menschliche Selbstverständlichkeit ist, dass man nicht bekämpft, was niemandem schadet. Und Schaden, durch Homosexualität ausgelöst, nicht durch mediales Getrommel, muss mir schon jemand aufzählen.

      Genauso, wie ich Ihre Meinungen akzeptiere und toleriere im Sinne eines normalen Diskurs. Mir muss man jedoch nicht ständig in den Medien erklären wie toll ich als Homosexueller bin, das nervt. Jeder kann was gegen mich haben, solange er mich mein Leben leben lässt.

    • Paar mal mit gleichgeschlechtlihen ins Bett zu steigen ist nicht ganz das gleiche, wie nur mit gleichgeschlechtlichen ein Liebesleben vorstellen zu können, was Sie beschreiben ist Bisexualität und da geht es nur und einzig um sex, darüber hinaus verschweigen Sie ziemlich geschickt, dass etwa 80-85% davon Frauen sind und nur ganz wenige Männer. In eine Gesellschaft sollten Minderheiten genau soweit in der Öffentlichkeit, in Filmen, Werbungen, Talk Shows usw. vorkommen, wieweit sie auch durchschnittlich in der Gesellschaft vertreten sind, daher ist die Ständige Kampagne und die Überrepräsentation in Filmen und Reklamen unnötig und stösst natürlich auf Kritik.
      Darüber hinaus in Ungarn eine Werbekampagne zu starten mit eindeutig „südländischen“ Modells auch eine Provokation und nicht weil die Ungarn Rassisten sind, sondern weil der Kunde sich mit dem Person in der Werbung identifizieren können muss um den erwünschten Effekt von Kauflaune zu bekommen. Das ist Grundkenntnis in der Werbebrange und Stoff der erste Stunde in der Schule.
      Wenn die Multis für Akzeptanz für Homosexuelle kämpfen wollen, sollten sie das in Ländern tun, wo Homosexualität mit dem Tode bestraft wird, laut geltenden Gesetzen und nicht in Europa, wo Homosexuelle überall akzeptiert und toleriert werden.
      Und zum Schluss zu Ihre letzte Aussage:
      Ich bin hetero und werde auch nicht von allen gemocht, wurde schon mal bepöbelt und man wollte mich sogar schlagen, weil ich angeblich ein widerliches Gesicht habe und werde ab und an schief angekuckt, weil ich Fussballer Beine habe.
      Mein Problem mit den Organisationen, die Homosexuelle angeblich beschützen ist, dass sie übersensibilisieren. Jeder hat das recht Homosexualität, rote Haare, Glatzköpfe, Bärtige, Kleinwüchsige oder sonstige ungewöhnlichkeiten für abstossend zu finden. Was jemand denkt ist seine sache und ich werde ganz bestimmt keine Anzeige erstatten, wenn jemand mir „widerlicher Glatzkopf“ zuruft. Leider schaut es heutzutage mit Homosexualität ganz anders aus und das führ nur zu noch mehr Intoleranz, weil einige sie als unantasbare darstellen, was eindeutig der falscher Weg ist.

    • „Ich bedanke mich nicht für die Toleranz, die man mir entgegenbringt“

      Bei dieser Polit-Agitation eines Konzerns geht es nicht um Ihre persönlichen Befindlichkeiten, sondern um erheblich mehr – „schwul“ ist hier nur ein Werkzeug, das was ganz anderes transportiert.

      Hier soll über politische Kampagnen Unruhe gestiftet werden an den demokratischen Institutionen vorbei. Hier will ein Unternehmen politische Umerziehung vornehmen – und bei „Toleranz“ für Schwule wird es nicht bleiben!

    • Ihre Aussage kann ich nachvollziehen und Sie haben vermutlich Recht. In dem Fall wird Meinesgleichen wie so oft von Ideologien missbraucht.

      Ich möchte das auch nicht in Abrede stellen. Nur liefern viele Kommentatoren hier gerade keine sachliche Kritik ab, sondern argumentieren so „gefühlsmäßig‘, wie die Klimahysteriker. Mir fehlt in den Kommentaren Sachlichkeit.

    • „Mir fehlt in den Kommentaren Sachlichkeit.“

      Das wiederum kann ICH nachvollziehen. 😉 Allerdings wird Sachlichkeit in der gegenwärtigen allgemeinen Stimmung mehr und mehr zur Rarität.

      Und Sie haben es – sorry – auch nicht besonders geschickt angestellt. Ich meine, wer beim offensichtlichen Start einer politischen Umerziehungskampagne nichts anderes im Kopf hat als seine eigene Befindlichkeit, sollte sich über unsachliche Antworten nicht wundern.

    • Meine Güte, keinem vernünftigen Menschen kann es stören, dass konservative Ungarn es eklig finden, wenn zwei gleichgeschlechtliche Menschen miteinander ins Bett steigen und in der Öffentlichkeit die Zungen in die Hälse schieben.

      Wenn es die Mehrheit nicht möchte, hat die Minderheit sich danach zu richten.

      MfG
      R. K.

  16. Jede popelige Randgruppe, schreibt uns mittlerweile penetrant vor, was wir zu denken und wie wir zu leben haben.

    Mir graut schon davor, wenn das Pendel mal zurückschlägt und die Menschen die Bevormundung durch gestörte „Aktivist*Innen“ gewaltsam zurückweisen.

    MfG
    R. K.

    • Was schreiben sie uns denn vor? Bewegungen sind an sich nichts schlechtes. Man muss für sich selbst entscheiden was man machen will.
      Ich habe keine Probleme mit homosexuellen. Mir kommt eher vor, dass sie unter sich bleiben wollen und geoße unternehmen sie gezielt „missbrauchen“ um Toleranz auszustrahlen.

    • Co2-Steuer, Fleischverbote, Sprachverbote, Open Border etc. sind für Sie keine Vorschriften, die Randgruppen der Mehrheit aufzwingen?

      Homosexualität, ist und bleibt ein Irrweg der Evolution und folglich eine Randerscheinung.

      NICHT die Normalität.
      Selbstverständlich, sollten Randgruppen AUCH ungestört ihr Dasein fristen dürfen, aber NICHT exponiert, als wären sie die Mehrheit!

      Nein, es sind die kreischenden, ideologisierten, extremistischen Aktivist*Innen, die ihre „Sache“ überdrehen und die gesamte Gruppe in Mißkredit bringen.

      MfG
      R. K.

    • Ich meine, die vertreten eher eine ernstzunehmende Fraktion, als die Homos.

      Haben Sie ein Problem mit patriotischen Menschen, die sich für ihre Heimat und die Zukunft ihrer Nachkommen einsetzen?

      MfG
      R. K.

    • Nein gar nicht. Jeder soll das machen, was ihr ihm gefällt.
      Aber Wasser prädigen und Wein trinken finde ich nicht gut.
      Die homosexuellen stellen sich nicht zur Schau, sie werden zur Schau gestellt. Und das ist ein gravierender Unterschied.

    • Wenn Homosexualität ein Irrweg wäre, warum kommt Sie dann auch bei Tieren vor, die als Onkel und Tanten dann eine wichtige Rolle bei Betreuung der Jungtiere übernehmen…. Pinguine, Delphine, Primaten…

    • Erzählen Sie mir bitte keinen Mist.

      Soo oft, wie Ihr Homos das gerne hättet, kommt es in der Natur nicht vor.

      Der einzige, konstante Sinn in der Natur ist neben „fressen und gefressen werden“, Arterhalt durch Vermehrung.

      Fällt im Homobereich eindeutig flach.

      Fröhliches aussterben noch …!

      MfG
      R. K.

    • Ich Homo? Ich wüsste nicht das wir uns duzen. Da Sie aber anscheinend keine Ahnung von Biologie haben (und von Höflichkeit), lasse ich Ihnen Ihre Überzeugen einfach… Ist doch prima einfachste Erklärungen für Fragen des Lebens zu haben.

    • Heute war den Zeitungen zu entnehmen, daß wieder mal eine Löwin ihre Jungen fraß.
      Bei Tieren kommt manches vor, was die Menschen nicht praktizieren sollten.

    • Wo darf ich meine „Homopropaganda“ denn verbreiten? Haben Sie Angst vor Argumenten, oder möchten Sie in Ihrer Blase einfach ungestört bleiben?

    • Doch, es ght weir. Denn in der nächsten Generation werden, wie bei Menschen, wieder ein fester Prozentsatz homosexuell sein. Sonst wären wir doch ausgestorben. Aber die Natur wird sich wohl was dabei gedacht haben, denn nach Darwin sterben die schwachen Arten aus. Aber uns gibt es in jeder Generation zu ca. 10%. Das wird schon seinen Sinn haben.

    • Ich hab kein Problem damit, ob Jemand schwul oder lesbisch ist, oder mit seiner Topfpflanze ins Bett geht. Es ist und bleibt aber eine verschwindend kleine Minderheit. und man muß seine Neigung nicht bei jeder unpassenden Gelegenheit zur Schau stellen, auch nicht in der Werbung.

    • Sie haben mit jedem Satz Recht. Nur nicht mit den 1%. Mit Homoerotik können 10% aller Erdenbewohner etwas anfangen.

    • Nur 1% ist ein Witz!
      Aber nur 10% ist auch einer!

      1)Haben Sie denn noch nie gelesen, daß früher auf langen Seereisen bis zu 90% der Matrosen Homosex praktiziert haben. Auch heute noch ist das öfters so in Internaten, Kasernen Knasten usw., d.h. an allen Orten, wo man das andere Geschlecht nicht oder kaum zu Gesicht kriegt.

      2) Und bei Bi-und Gruppensex Praktizierenden, bei Pädophilie, Polygamie und Polyandrie werden ja auch homohedonistische Neigungen ausgelebt.

      Kein Mensch ist von Natur aus gegen irgendeine Art von Hedonismus gefeit, auch nicht gegen den Homohedonismus!
      Woraus folgt:

      Man kann Einäugige, Rothaarige Sechsfingrige usw. als eine jeweils fest umrissene Gruppe bezeichnen. Aber es ist falsch, Homosex Praktizierende als eine fest umrissene Minderheit zu präsentieren.

    • Dann haben Sie offenbar auch kein Problem damit, daß alljährlich zig Mrd. Euro Steuergelder zugunsten des Homo-und Genderwahns verjubelt werden, gelt?
      1) Für den Kampf gegen Homophobie
      2) Für ( schon 240) Homo-und Genderlehrstühle samt ihrem flächendeckenden Netzwerk
      3) Für die diversen Steuerbezuschussungen von Leuten, die sich als Homopaare ausgeben. ( was Sie auch jederzeit tun könnten)
      4) für die Erziehung zur wertschätzenden Akzeptanz von Sadomasosex, Homosex, Bisex und Gruppensex – und das von der Ganztagskrippe bis zum Abi light für alle
      5) Die 71 ebenso kitschigen wie schamlosen CSDs in D werden skandalöserweise nicht nur von vielen Firmen gesponsert, sondern auch oft noch mit kommunalen Steuergeldern unterstützt. Mit Steuergeldern bezahlte Beamte planen CSDs und Polizisten sichern sie
      6) Homosex Praktizierende gefährden sich und andere besonders oft mit kostenträchtigen Aidsbehandlungen
      usw.

    • Natürlich habe ich da ein Problem damit ! Da ist jede Mark zuviel, und in den Wind geschossen, soviel ist klar. Mir ist es nur völlig egal was jemand treibt, solange das nicht in der Öffentlichkeit geschieht. Ich treibe es ja auch nicht vor Zuschauern mit meiner Frau nach dem Motto: Seht her ich bin hetero !

  17. … die sind genauso verblödet wie unsere Politiker. Heute werden nur noch Minderheiten und Ideologien (Idiotien?) hofiert. Muss ich jetzt auch schwul werden oder meine Geschlecht wechseln? Genau das werde ich nicht tun.

  18. Wenn das ccc Unternehmenskultur ist, wäre die Kampagne legitim.
    Wird die nur in Ungarn oder auch in anderen Ländern geführt?

    • „Wenn das ccc Unternehmenskultur ist, wäre die Kampagne legitim. “

      Umerziehungskampagnen sind totalitär, aber nicht legitim.

  19. Die Karies-Brühe einfach nicht mehr kaufen und gut is. Das ist die einzige Antwort die verstanden wird.

    • Passt ja wie die Faust auf’s Auge. Ich wollte heute Coke kaufen, habe dann doch lieber Pepsi genommen. Ich bin Weiterverkäufer, selber trinke ich das Zeug fast nie. Mir viel ein vorhergehender Werbespot, mit einer Bekopftuchten ein. Coca Cola, nur wenn ich kurz vorm verdursten wäre.

  20. 1% Reiche, 1% Homosexuelle, Transen und Diverse, 2% Veganer, macht ca 4 % von der Gesamtbevölkerung. Wie kann es sein, das die paar Männekes den Ton angeben?

    • Ein paar verpeilte Teenies treiben die ganze Merkeltruppe vor sich her.
      Alles nur eine Frage der Vermarktung. Wenn Sie heute propagieren, daß Sc***e wertvoll ist und die ganze Maschinerie anläuft um sie zu unterstützen, kauft Deutschland ab morgen eben Sc***e.

    • Das hat Norbert Bolz mal in einem Video „Der späte Sieg der DDR“ bschrieben, wo das herkommt ab Minute 13:20 … das sind die UNIs.
      Unis, das ist der Hort des Wahnsinns und der Idiotie.

      Schneeflocken und Gefälligkeitswissenschaftler.

    • Hätten Sie meine Beiträge in diesem Thread gelesen , hätten Sie nicht so abwegiges Zeug geschrieben.

  21. Die Zeiten, als es noch den berühmten 175er Paragraphen gab, mögen vielleicht etwas zu hart gewesen sein, aber für dessen Abschaffung wäre damals wohl kein Normalo auf die Strasse gegangen. – Was aber heute abgezogen wird mit der Schwulitis, geht schon auf keine Kuhhaut mehr. – Ich lasse mir auch mit der Moralkeule NICHT einhämmern irgendwelche Sympathien für diese Menschengruppe zu empfinden — sollen die machen was sie wollen, aber ich finde knutschende Kerle nur eklig und abstossend.

    • 👍👍👍

      Das empfinde ich allerdings auch bei gleichartigen,
      öffentlich zur Schau gestellten Intimitäten zwischen Heteros oder Lesben!

      Gut – okay: Tiere vollziehen i.d.R. sogar den Geschlechtsakt vor Publikum,
      aber wollen solche Leute sich wirklich mit Tieren auf eine Stufe stellen?

  22. Merkwűrdig, diese Homokampagne zu 🇭🇺 gezielt… Gerade das Land, dass mit einer sinvollen 👪 freundlichen Politik sich wieder bevölkt.

  23. Was genau ist denn das Problem? Genau durch solche Artikel bleibt Jouwatch eben doch immer in der „rääächten“ Schmuddelecke. Niemand wird schwul, nur weil er zwei sich umarmende Männer im TV sieht. Die eventuell ebenfalls AfD (oder
    Orbán) wählen, weil Trixi Stroch vollkommen recht hat: Wenn die Flagge des Islams aufsteigt, ist die Regenbogenfahne die erste, die brennt. Also kommt mal runter von euren Bäumen und raus aus den Höhlen, wir leben im Jahr 2019, Schwulsein ist nicht bunt, divers und chichi, sondern vollkommen normal! Wenn es darum geht, den Islam zu verurteilen, habt ihr doch mit Schwulen auf einmal auch keine Probleme mehr und berichtet darüber, wenn in Schöneberg wieder Schwule von Moslems angegriffen wurden.

    • Falsch. Genau das ist das Reininterpretieren. Unbenommen haben Sie recht, dass es den ganzen Diversen zuallererst an den Kragen geht, sollte sich diese religiöse Psychose, anders kann ich es nicht nennen, weiter ausbreiten. Und ja, jeder nach seiner Fasson, wie auch immer. Zu Deutsch: Niemand hat was gegen Schwule oder Lesben, BI´s oder was es sonst noch geben mag.
      Hier ist jedoch die aufgezwängte, scheinbare Deutungshoheit linksverdrehter Träumer angesprochen, die jegliche Anlehnung an die Realität in der Gesellschaft hinsichtlich Bevölkerungsanteil versus Medienpräsenz ausblendet.

  24. Aus Erfahrung denke ich, die meisten Ungarn sind geerdet genug, um diesen profanen Werbegag einzuordnen. Auch die junge Zielgruppe …..
    Man versucht es an allen Ecken und Enden …. ist man einmal sensibilisiert und hat es für sich selbst definiert …. durchschaut man diese Spielchen …. nur bei uns, die Hüpfdohlen, eher weniger.

    • Da gibt es aber ein Naturgesetz, welches man nicht außer Acht lassen darf:
      Steter Tropfen höhlt den Stein!

  25. So weit ich weiß, gibt es mehrere Länder, die solche Werbung viel dringender brauchen würden als Ungarn. Dort sagt aber Cola nicht ein Wort gegen echte Krimimalisierung. Es geht also nur ums Geschäft. Cola will einfach nur einen PR Gag, damit man in Westeuropa Beifall klatscht.

    • Was auch immer. Setzen Sie sich nicht mit so einer Flasche an den Strand – ausser Sie wollen von „seltsamen Maennern“ angequatscht werden.

    • Diese Werbung ist kein PR Gag, es ist die Transgender Mission, erst zerstören sie die Familie, dann die Heimat. Dann ist niemand mehr verwurzelt und die Familienbande ist ein Fremdwort.
      Durch die Flutung Mitteleuropas mit überwiegend ungelernten, oft kriminellen Straftätern aus dem arabischen Raum und dem Familiennachzug archaischer Menschen wollen gewisse Kräfte Europa destabilisieren, um mit der „Ausdünnung“ voran zu schreiten
      Unaufhaltsam wachsen wird in den nächsten Jahren die Diskussion um und über die endlichen Ressourcen womit auch eine Reduktion der Menschheit von Nöten sein wird. Nun die Frage: Wer bestimmt das?

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