Friday no future: Metall- und Elektroindustrie rutscht in Rezession

Foto: Stahlproduktion (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Bald, wenn nämlich Papi und Mutti arbeitslos sind, gibt es wohl auch nichts mehr zu hüpfen: Die Metall- und Elektroindustrie in Deutschland ist im zweiten Quartal des laufenden Jahres in die Rezession abgerutscht. Das geht aus aktuellen Zahlen des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall hervor, über welche die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ in ihren Freitagausgaben berichten. Nach einem Rückgang der Produktion um 1,6 Prozent im ersten Quartal gegenüber dem vierten Quartal 2018 verbuchte die Branche im zweiten Quartal 2019 ein Minus von 2,4 Prozent.

Die Produktion im ersten Halbjahr 2019 lag um 4,9 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. „Zwei Quartale nacheinander Rückgang – damit haben sich unsere Warnungen vor einer Rezession in der M+E-Industrie als berechtigt erwiesen“, sagte Gesamtmetall-Chefvolkswirt Michael Stahl dem RND. Die Rezession sei nun da. Der Rückgang in der Produktion traf die Automobilindustrie den Angaben zufolge mit einem Minus von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahreshalbjahr besonders hart.

Auch in der Elektroindustrie (-3,5 Prozent) und im Maschinenbau (- 1,7 Prozent) blieb die Produktion deutlich unter den Vorjahreswerten. Laut Gesamtmetall ist kurzfristig keine Verbesserung in Sicht, da sich auch die Auftragseingänge weiter im Rückwärtsgang befinden. Das Minus beläuft sich hier auf 2,1 Prozent.

Im zweiten Quartal waren vor allem der Maschinenbau (-2,5 Prozent) und die Elektroindustrie mit (-3,7 Prozent) gegenüber dem ersten Quartal von einem Rückgang betroffen. Der Fahrzeugbau stabilisierte sich den Angaben zufolge auf niedrigerem Niveau. Die schwierige Lage schlägt sich laut Gesamtmetall inzwischen auch auf die Beschäftigung durch.

Im Mai habe es zum ersten Mal seit neun Jahren saisonbereinigt einen leichten Rückgang der Beschäftigung in der Metall- und Elektroindustrie gegeben. Die Beschäftigungspläne der Unternehmen deuten darauf hin, dass auch hier so schnell keine Besserung zu erwarten ist. Die Unternehmen seien von den Auseinandersetzungen im Welthandel, vom weiter drohenden ungeregelten Brexit und von der aufgeflammten Klimadebatte verunsichert, so der Gesamtmetall-Chefvolkswirt. Aber auch Investoren im In- und Ausland würden sich derzeit zurückhalten: „Dies trägt zur Eintrübung des Konjunkturbildes merklich bei. Trotzdem gehen wir bislang davon aus, dass wir eine konjunkturelle Delle erleben.“

Wer’s glaubt, wird selig. Die Linken und Grünen werden schon dafür sorgen, dass Deutschland auch in Zukunft den Bach runter geht. (Quelle: dts)

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28 Kommentare

  1. MKanche bekommen es erst dann mit, wenn sie merken, dass sie immer noch das selbe (oder weniger) bekommen, wie vor 29 Jahren. Kommt halt bei den Halbwüchsigen nicht an.

  2. Diese dummen Blagen könnte man ganz schnell kriegen. Taschengeld streichen: Mama und Papa müssen jetzt mehr Steuern zahlen, Kinderzimmer kalt: Heizen ist teuer geworden, Laptop und Handy aus, Strom ist sehr teuer, zu Fuß oder mit dem Bus zur Schule,: Autofahren ist teuer geworden etc. pp.

    Da kommen diese stupid-naiven Blödmänner und -männinen ganz schnell wieder auf den Boden der Tatsachen.

  3. Und damit noch schneller mehr Dellen größer werden ruft ein gewisser Bsirske, Chef der Gewerkschaft Ver.die allen Ernstes die Arbeitnehmer zum 20.September zum Friday for Future Streik auf.
    Werde ich irre, bin ich irre oder sind die anderen irre?

    • Bsirske war auch der, der als Lufthansa- Aufsichtsratsmitglied zum Streik gegen die Lufthansa aufgerufen hat. Der Typ gehört entweder in die Klapse oder in den Knast!

  4. Wer nicht hören will muss fühlen. Wenn Mama und Papa arbeitslos werden, bekommen die Kids genau das, wofür sie Hüpfen.

  5. Den Trend konnte man schon vor einem Jahr sehen.

    Das wurde nun noch verstärkt von „wichtigen Personen aus Politik und Fernsehen“

    Wer ständig gegen jede Art von Produktion redet muss sich nicht wundern, wenn die Nachfrage einbricht und Märkte kippen.

    Greta von Schweden – die Schulschwänzerin – gibt dann noch den Rest und selbst Volvo überlegt schon den „Chefstandort“ von Göteborg in das Ausland zu verlegen, weil man keine Fachkräfte mehr dorthin bekommt!

    Das gibt doch zu denken und in Deutschland wird derzeit geprüft inwieweit man den grünen MP von BaWü – Kretschmann – in Beugehaft nehmen soll, weil er doch tatsächlich nicht alle Autos verbieten will.

    Ich freue mich schon auf die zukünftigen Geschichtsbücher wie Deutschland dort beschrieben wird oder auch nicht.

    • Lieber Bolldörfer, dann lernen Sie doch schonmal türkisch oder arabisch, natürlich auch Ihre Kinder und Enkel, damit Sie die zukünftigen Geschichtsbücher unter der Zwangsburka überhaupt lesen können.

    • Deswegen schrieb ich ja auch „oder auch nicht“.

      Vermutlich werden die Suren umgeschrieben damit man sie vom Turm „singen“ kann.

  6. Trump, China, Brexit sind schuld.

    Gott sei Dank liegt es nicht an den höchsten Stromkosten, den hohen Steuern und Abgaben, der abnehmenden Sicherheit, der Energiewende, einer DUH die unsere Automobilindustrie zerstören will …

    Wir bleiben auch weiterhin ein Land in dem Merkel gut und gerne lebt.

  7. Arbeitslosigkeit wird nun das nötige Salz in das, in sich gespaltene, Europa geben….
    Das Regieren und das Ausplündern wird nun noch leichter. Der nächste Krieg steht an, mit traumhaften Gewinnen für die internationale Finanz-Industrie….

    • Das ist garnicht so unwahrscheinlich. Jedoch hat die „internationale Finanz-Industrie“ schon seit 2015 traumhafte und grenzenlose Gewinne durch die „Umverteilung von unten nach oben“ realisieren können.

      Die können sich jetzt schon zurücklehnen und auf den Krieg verzichten.

      Ehrenwerte und ganz anständige Politiker könnten nun eine Steuer für Migrationsgewinnler einführen.

      Das würde das Klima ungemein bereinigen.

  8. Trotzdem gehen wir bislang davon aus, dass wir eine konjunkturelle Delle erleben.“
    Dellen haben wir jede Menge, aber nicht in der Konjunktur, sondern in den Birnen vieler Menschen im Land.

  9. Gesamtmetall-Chefvolkswirt Michael Stahl sagt dem RND:

    >> Die Rezession sei nun da [sic!] <<

    Damit ist es nur eine Frage der Zeit, wann der 'Länderfinanzausgleich' in den Focus rückt!
    Die Geberländer ( Maschinen-, Elektro-, Anlagen- und Kfzbau) trifft es dann aufgrund ihrer wirtschaftlichen Ausrichtungen am härtesten.
    Die drei 'stärktsten' GEBER und die drei 'schwächsten' NEHMER gegenüber gestellt ….

    Bayern (6,67 Mrd.), BW (3,08 Mrd.) und Hessen (1,61 Mrd.)

    Die 'Nehmerländer' Berlin (4,40 Mrd.), Sachsen (1,18 Mrd.) und NRW (1,06Mrd.) sollten sich schon mal aufs 'Sparen' einrichten!

    Wobei ich bei den "Berlinern" die wenigsten Hoffnungen habe!

    • Selten so einen schönen Beitrag gelesen.

      Ich sage ja schon immer, dass Berlin und auch Wien neben anderen Großstädten völlig pleite sind.

      Die anderen fleißigen Inländer, die die Großstädter schultern müssen, könnten nun aufwachen und auch einmal Politik ohne die „Großstädter“ machen.

      Ich habe große Hoffnungen auf zukünftige spannende Politik.

  10. Jedem ein Eigenheim 2 Autos, 3 Fernsehgeräte, 3 Waschmaschinen und 3 Kühlschränke anbieten, dafür null Prozent Abzüge und dann kann man einmal über ein Wachstum nachdenken. Wenn aber der Bedarf gedeckt ist und die Last der Abgaben bei über 80% liegt kann es nur dort Wachstum geben wo die Abgaben hinfließen.

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