Deutsche Rapper auf der Abschussliste des Abou-Chakr-Clans?

Farid Bang und Kollegah: Im Visier der Abou-Chakrs (Foto: Imago)

Berlin – Neue Vorwürfe gegen Clan-Boss Arafat Abou-Chakr: Der ehemalige Partner von Rapper Bushido soll Anschläge gegen zwei von dessen Assi-Rap-Spezis, Farid Bang und Kollegah, angeordnet haben – weil diese ihn in seiner „Ehre“ gekränkt hatten.

Hintergrund der „Hit-Calls“ ist offenbar der seit langem schwelende Dauerzoff mit Bushido. Dieser und sein ehemaliger Vertrauter Veysel K. hatten mit Arafat Abou-Chakr nachhaltig gebrochen, seitdem war es immer wieder zu Bedrohungen und Übergriffen gekommen, von denen teilweise auch Bushidos Frau Anna-Maria Ferchichi (eine Schwester der Sängerin Sarah Connor) betroffen war. Bei Bushido und dessen Umfeld war die geschäftliche Trennung ausschlaggebend für Abou-Chakrs Rage, im Falle von Farid Bang und Kollegah soll es hingegen zu Streit gekommen sein. Der Clan-Boss habe Untergebene, auch Cousins, angewiesen, gegen die betreffenden Personen gewaltsam vorzugehen, notfalls „auch per Schusswaffe„.

Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Arafat Abou-Chakr und einige seiner Brüder sowie weitere Familienmitglieder unter anderem wegen versuchter Anstiftung zum Totschlag, schwerer räuberischer Erpressung, versuchter Anstiftung zum Menschenraub und versuchter räuberischer Erpressung, wie „Bild“ berichtet.. Es ist das für Clan-Bosse fast schon übliche strafrechtliche Repertoire, das hier – nach bereits diversen Auftritten Arafats vor Berliner Gerichten – zum wiederholten Mal durchgekaut wird; absehbar vermutlich wieder ohne Ergebnis, denn der deutsche Staat und insbesondere die Berliner Justiz scheuen vor einem harten Durchgreifen gegen kriminelle Clans zunehmend zurück. Zuletzt hatte dies im Juli wieder der skandalöse Auftritt des Clanchefs Immo Remmo vor dem Berliner Landgericht gezeigt, der offen den Staatsanwaltschaft auf dem Gerichtsflur bedrohte – ohne irgendwelche Konsequenzen.

Neu ist am gegenwärtigen Verfahren die prominente Opferbeteiligung zweier der umstrittensten deutschen Rap-Künstler. Die Ermittler aus Berlin baten nun die zuständigen Polizeibehörden an den Wohnsitzen von Farid Bang und Kollegah, Düsseldorf und Mainz, um Amtshilfe; sie erhoffen sich von den Vernehmungen der Rapper Details zu den Hintergründen der Fehde und Anhaltspunkte zu den konkreten Bedrohungen. Am Ende wird das Verfahren vermutlich wieder enden wie das Hornberger Schießen. (DM)

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19 Kommentare

    • Was heisst @leider? Seien Sie doch froh!
      Clans sind aber nochmal ne ganz andere Sache! Und ich weiß nicht, ob es eine gute Idee ist, die Leute auszulachen, die (WIE Richter) vor den Drohungen dieser etwas Retardierten, Atavistischen einknicken. Tja, wenn der Staat durchgriffsfähig und-willig wäre…, dann-könnte man das raten.

      PS.: habe mir Ihre 50 Kommentare mal überflogen. Das „leider“ hat bei Ihnen System. Sie lieben die relativierende Subversion. Man könnte das auch als Trollen bezeichnen.

  1. Früher füllte die Queen-Mum die Klatschspalten, heute sind es irgendwelche Abus und andere Farids, die sich hier alle illegal eingeschlichen haben. Na ja, dann sollen die sich brav bekämpfen in diesen regionalen, multikulturellen Ereignissen.

  2. Das, was man früher als Kanaken bezeichnet hat, beschäftigt die Justiz, derweil die Strasse sich mit Verbrechen beschäftigen kann.

    Und die, die da den Ball bewegen, sind die Altlast der spd aus den 1980 u 90ern.
    Das, was seit 20 Jahren ins Land schneit, seit 5 Jahren unter dem merkelschen Motto#ausillegallegalmachen, hat noch nicht genug Boden unter den Füssen, um da mitzuspielen, aber das wird schon!

  3. Wer mit Hunden ins Bett geht, sollte sich nicht wundern, wenn er mit Flöhen aufwacht.

    Btw: Was hierzulande als große Gangster durchgeht, ist absolut lächerlich.

    MfG
    R. K.

  4. Was mir nicht ganz klar ist, ist was an diesen Figuren „deutsch“ sein soll. Mir sehen die eher wie Verwandte von das Schäbli aus.

  5. Ganz abgesehen davon, daß Rapper für mich keine Sänger oder gar Künstler sind, sollte man die Clans unterstützen! Große Sporthalle (mit Schußsicherem Glas), beide Seiten mit Instrumenten ihrer Wahl ausrüsten, Eintrittskarten verkaufen und dann vor Publikum auf ihre südländische Art rappen lassen. Ein Wettbüro könnte man auch noch dafür einrichten.

  6. Ich weiß nicht ob ich alleine damit bin, aber ich fühle mich bestens unterhalten in der BRD anno 2019.

  7. Das ist alles so lächerlich, ich kenne Arafat von früher…bin mit gutsituierten Russen groß geworden. Die hatten einen Laden in der Karl Marx Str. in Neukölln. Ich war dort Filialleiter! (ewig her) Da terrorisierten die kleinen Abou Ckakas, die ganze Straße. Früher hießen die Spinne und trieben dort Ihr Unwesen. Ich konnte das Jahre später gar nicht glauben, dass der Bushido ausquetschen kann. Seine beiden größeren Brüder, sind anstrengende Psychos. Aber auch die grüßen nett. Na gut, bin ja auch kein Kindchen von Traurigkeit. Habe selbst 3 Jahre Tür im Pfefferberg gemacht. Der Rechtstaat macht sich zum Hampelmann. Das letzte Mal habe ich Ihn in der Nähe von mir am Kudamm getroffen. Schaute Ihn länger an, da er an so einem Mercedes mit Flügeltüren lehnte und ich Ihn nicht gleich erkannte. Darauf kam dann ein“ Kennen Wir uns?“ Ich: Ja, ich denke schon…ER: Ach, hey, wie gehts Dir..blablabla halt…Weiß nicht, zu mir sind die immer nett ;-)) Kurz: Die kann jeder hier rausschmeißen, wenn er will! Der Staat will nicht, Punkt!

  8. Diese Clans interessieren mich einen Dreck…..die tun mir persönlich nichts……wir haben mit dem Clan, in der Politikkaste genug Material zum ärgern.

    • Sie hat aber schon irgendwo recht, ohne -A auch kein -B.

      Der Fisch fängt immer erst am Kopf an zu stinken 😉

    • Auf jeden Fall töten sie keine unschuldigen Ungläubigen.Und in den Kreisen,wo dieses Klientel sich rumtreibt,legen Normales keinen Wert.Shisha Bar,Puff usw.

  9. Dieser Pseudo Clan ist ein Witz. Die haben bloß eine große Klappe, sind dann aber vor dem Muttersöhnchen „Busch Ido“ davon gelaufen. Ein erbärmlicher Haufen von Versagern ist das.

  10. Wie langweilig muss das Leben in Deutschland gewesen sein, bevor uns all diese schöngeistigen Friedensnobelpreisträger bereichert haben… Unvorstellbar.

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