Ungarn kritisiert „Mauer des Schweigens“ bei Christenverfolgung

Christenverfolgung (Foto:Durch PKpix/shutterstock)
Christenverfolgung (Foto:Durch PKpix/shutterstock)

Ungarn – Tristan Azbej, Ungarns Beauftragter zumThema „Hilfe für verfolgte Christen“, äußerte sich zur weltweiten Christenverfolgung und der Kirche in Rom.

Die ungarische Regierung hat ein Hilfsprogramm für die am meisten verfolgte Religionsgemeinschaft der Welt ins Leben gerufen: die Christen. Azbej kommentierte in einem Tweet die Gründung dieser Organisation, die sich mit praktischer Hilfe für meistens vom Islam oder von Kommunisten verfolgte Christen einsetzen soll.

„Wir sind eine christliche Nation und stolz darauf, dies auszusprechen. Es gibt nicht mehr viele europäische Länder, wo es Politikern erlaubt scheint dies zu sagen“, meint Azbej in einem Statement in dem offziellen Schreiben. Laut der NGO Open Doors, die sich dem Leid der Christenheit verschrieben hat, erreichte die Verfolgung der Christen in den Jahren 2014-2018 ihren Höhepunkt mit der Herrschaft des IS. Aber auch in allen anderen islamischen und noch verbliebenen kommunistischen Ländern gibt es unterschiedlich harte Repressionen gegen Christen. In Nigeria und Ägypten sind sie besonders häufig Opfer von Anschlägen durch Muslime.

Azbej kritiserte eine „Mauer des Schweigens und der Nichtbeachtung“, die um dieses Problem herum gebaut wurde. Vor allem der Vatikan, dessen Aufgabe der Schutz der Christenheit sein sollte, könne mehr tun. Die neue Regierungsorganisation soll dabei helfen, den internationalen Fokus auf die Problematik zu richten und wenn möglich Hilfsoptionen zu eröffnen, die vorher undenkbar waren. Dazu gehöre humanitäre Hilfe, aber auch der Wiederaufbau zerstörter Gemeinden.

Im Nahen Osten, vor allem in Syrien, Irak und Ägypten, wurden viele christliche Dörfer und Gemeinden zerstört oder von ihren Bewohnern aufgegeben. „Niemand wird für die Christen sprechen, wir müssen es selbst tun“, sagt Azbej und betont, dass jetzt gehandelt werden müsse. Ungarn wolle hier eine Vorreiterrolle einnehmen. (CK)

 

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8 Kommentare

  1. Dazu gibt es ein dröhnendes Schweigen der sogenannten europäischen Wertegemeinschaft. Den Schutz unseres
    christlichen Abendlandes haben allen vorran Merkel & Co nicht auf dem Schirm.
    Genau deshalb wird der Bau von immer mehr Moscheen vorangetrieben, bis keine Christen hier mehr leben können.
    Das ist das Ziel, nur keiner sagt es laut.

  2. Habe mir dort schon eine Bleibe organisiert. Echte Christen fürchten sich mittlerweile vor dem was kommen mag. Morde an Christen, haben sich im Jahr 2018 verdoppelt. Lässt tief blicken, dass der Papst den Koran küsst und verfolgte Christen links liegen lässt. Dass jetzt Ungarn was sagt, statt der Papst, schreit zum Himmel Gibt es ein Massaker gegen Moslime, verhält er sich so, als sei er ihr Oberhaupt.

  3. Anfang des 19.Jahrhunderts gab es in der Türkei einen ca. 30%-igen christlichen Bevölkerungsanteil. Hundert Jahre später liegt er bei 0,2 % !
    Ich schätze den praktizierenden Christenanteil in dEU-tschland auf maximal 5% (z. B. Teilnehmer Sonntäglichen Gottesdienst, Bibel-Leser,..). Wird nicht mehr lange dauern und wir haben auch hier türkische Verhältnisse.

  4. Wenn wir den Schutz des Christums einfordern, werden uns gern die Kreuzzüge unter die Nase gerieben. Wir werden nicht daran erinnert, das der Islam sich seit 625 innerhalb von 30 Jahren mit Feuer und Schwert auf der gesamten arabischen Halbinsel verbeitet hat und nur ein Jahrhundert später, ebenfalls mit Feuer und Schwert den ganzen Orient, Nordafrika, Spanien und weite Teile Frankreichs im Griff hatte. Die Türken standen 1529 und 1683 vor den Toren Wiens. So viel zum friedlichen Islam. Die Konten sind mehr als ausgeglichen.In der Moderene hat sich der Islam in Asien und im Pazifik Raum geschaffen. Urreligionen und übergestülptes Christentum wurden zurückgedrängt. Hat man keinen Anspruch auf Schutz, wenn man sich bedroht sieht? Statt dessen gibt es Ablenkung durch Vielfalt- Gequatsche und angebliche kulturelle Bereicherung. Denkt einfach mal darüber nach wieviele Islamische, auch reiche, Länder in der UN sitzen.

    • Im Gegensatz zum Islam und des Talmuds, beinhaltet die christliche Lehre keinen Gewaltaufruf gegen andersgläubige. Dass diese Lehre immer wieder mißbraucht wurde, liegt an der menschlichen Schwäche.
      Auslöser der Kreuzzüge waren die ständigen Überfälle auf christliche Pilger, die dann politisch mißbraucht wurden

  5. Markus 13,13 : Und ihr werdet um meines (Jesu) Namens willen von allen gehaßt werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.

    Matthäus 24,9 : Dann wird man euch in große Not bringen und euch töten und ihr werdet von allen Völkern um meines Namens willen gehaßt.

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