Britische Polizei greift illegale Migranten nach Überquerung des Ärmelkanals auf

Foto: Von Andrew Harker / Shutterstock

Großbritannien – Dutzende illegale Einwanderer haben in Booten am Wochenende versucht, den Ärmelkanal zu überqueren.

Etwa zwanzig Migranten wurden von der Grenzpolizei Großbritanniens bei Dungeness in Kent aufgegriffen. Sie hatten am 03. August laut The Times versucht, mit Schlauchbooten den Ärmelkanal zu überqueren. Einigen von ihnen scheint dies gelungen zu sein. Weiteren, bisher unentdeckten Migrantengruppen mag die Weiterreise ins Inland gelungen sein, wo sie vermutlich versuchen werden unterzutauchen. 11 weitere Migranten stoppte die Polizei noch auf der See mithilfe eines Polizeiboots, ehe diese Gruppe an Land gehen konnte. Sie wurden jedoch nicht nach Frankreich zurückgebracht, sondern auf das Festland des Vereinigten Königreichs geholt.

Insgesamt wurden am Wochenende am Küstenabschnitt 37 illegale Migranten festgesetzt, die an die Asylbehörden weitergeleitet wurden. Laut dem Immigration Office sind fast alle männlich und volljährig. Alle Migranten behaupteten aus dem Iran oder dem Irak zu stammen.

Allein im letzten Monat versuchten über 1150 Migranten, die bereits in Frankreich illegal eingereist waren, die Überfahrt über den Ärmelkanal. Mehr als der Hälfte gelang die Landung auf dem britischen Festland. Ihre Chancen jemals abgeschoben zu werden stehen auch in Großbritannien nicht sehr hoch. Das Land hat ähnlich wie Deutschland keine besonders rigide Abschiebepraxis. Die Mehrheit der ausreisepflichtigen Illegalen bleibt im Land. (CK)

 

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3 Kommentare

  1. Dann wird es aber Zeit, dass unsere Regierung die Briten als unbunt und nationalsozialistisch bezeichnet, die aus unserer Geschichte nichts gelernt haben. Wo die an Land Geschwemmten hinkommen kann ich mir beinahe denken. Wahrscheinlich fetzten sich Köln und Berlin bereits um das bunten Gedöns.

  2. Der Posten des Londoner Bürgermeisters ist leider schon vergeben, aber in anderen englischen Hauptstädten besteht noch muslimischer Bedarf.

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