SV Werder Bremen im PC-Wahn: Fan-Schal aus Sortiment verbannt

Politisch korrekt: Werder Bremen (Foto:Imago/Nordphoto)

Bremen – Inzwischen bleibt wirklich keine gesellschaftliche Nische mehr vom Anti-Rechts-Hype und der grassierenden Political Correctness verschont: Nun hat Werder Bremen den Verkauf eines Fan-Schals gestoppt, weil der darauf abgedruckte Slogan „Auf gute Freunde“ auch im Kontext rechtsradikaler Gruppierungen verwendet wird.

Der Schal war für das Pokalfinale zwischen Atlas Delmenhorst und Werder Bremen entworfen und in den Verkauf gebracht worden – zusammen mit dem beanstandeten Spruch, einem Handschlag-Symbol und den Vereinsfarben. Nun gibt es einen gleichnamigen Song „Auf gute Freunde“ der „Böhsen Onkelz“ aus dem Jahr 1996, damals auf deren Album „E.I.N.S.“ veröffentlicht; er stammt noch aus einer Zeit, da die „Onkelz“ als rechtsradikale Combo galten. Seitdem hat die Band zwar eine bemerkenswerte Wende durchlaufen und ist inzwischen auch in linken Fankreisen verwurzelt, doch einige ihrer Songs und Textzeilen, eben auch der Slogan „Auf gute Freunde“, werden eben – unter anderem – nach wie vor in bestimmten nationalistischen oder gar Neonazi-Kreisen verwendet. Es handelt sich dabei allerdings nicht um codierte, exklusive Codes oder gar „Rechtsparolen“, wie nun behauptet wird: „Auf gute Freunde“ wird ebenso in völlig unpolitischen Kreisen verwendet, deshalb dachte sich auch kein Mensch irgendetwas Böses dabei, als er Eingang ins Fanartikelangebot der Bremer fand.

Werder-Boss Hubertus Gess-Grunewald knickte auf erste getwitterte Empörungswogen hin sofort vor dem Zeitgeist ein und kündigte an, den Artikel aus dem Sortiment zu nehmen. Sein Delmenhorster Amtskollege Manfred Engelbart hingegen behält einen kühlen Kopf: „Hinter dem Slogan ‚Auf gute Freunde‘ stand ausschließlich die Idee auf die gute nachbarschaftliche Verbindung zu Werder hinzuweisen, die uns bei unserem Jahrhundertspiel wirklich sehr aktiv unterstützen. Alle anderen gedanklichen Verbindungen entsprechen nicht unseren Wertevorstellungen, wir weisen sie entschieden zurück“, so der SVA-Präsident .

Sportportale wie „90min„, der als offizieller Partner des Magazins „ran“ fungiert, stimmten sogleich in den Chor der Bedenkenträger ein: „Werder geht einer ganz großen Blamage also aus dem Weg, trotzdem hinterlässt diese Aktion keinen guten Eindruck bei den Fans. Denn in den aktuellen Zeiten wirft die Bedeutung solcher Geschehnisse lange Schatten, vor allem Werder sollte sich als toleranter Klub nicht von der Ungenauigkeit anstecken lassen.“

Künftig sollte man dann vermutlich auch besser auf Torjubel, Applaus oder Floskeln wie „Guten Tag“ oder „Hallo“ verzichten, da diese Ausdrucksformen auch in der rechtsradikalen Szene verwendet werden. (DM)

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50 Kommentare

  1. Wenn man sich die Städte von Bremen bis Hamburg rüber nach Lübeck und Kiel anschaut und deren Wahlvolk, der kann das verstehen. Alles grüne und Linke versiffte dort. Von den Migranten Quoten will ich erst gar nicht schreiben. Und die sehen da alle gleich aus, was ich daraus schließen kann das es sich um reine Inzucht dort handelt.

  2. Dieses Volk verfällt stündlich mehr in einen kollektiven Wahn. Der Chemnitzer FC hat gerade seinen Kapitän gefeuert. Grund: Sympathie für rechts. Ich tippe diese Zeilen mit dem RECHTEN Zeigefinger, weil ich Rechtshänder bin, au weia!

  3. Angesichts zunehmender Blödheit mancher Zeitgenossen kommt man aus dem fassungslosen Kopfschütteln nicht mehr raus. Wo ist eigentlich die Grenze von Blödheit? Und wo beginnt der Schwachsinn?

  4. Bin mal gespannt, wann der 1. Mai als staatlicher Feiertag abgeschafft wird.
    Ist ja auch eine „Erfindung“ der pöööhsen Rääächten.

  5. Der Schiss, man könnte durch irgendwas in die rrächte Ecke geraten muss derart groß sein, das endet in einer unfassbaren Idiotie!!!

  6. „Auf gute Freunde “ wird auch von den Rechten verwendet ?
    Die Rechten feiern auch Weihnachten und Ostern!! Auch sofort verbieten ?
    Dann muss man auch jedes deutsche Wort verbieten, Rechte sprechen auch Deutsch!!
    Die Linken wissen doch in ihrer verblendeten Ideologie nicht mehr was sie sagen !

    • Gab’s da nicht mal vor -zig Jahren eine Bierwerbung mit „guten Freunden“? Weiß noch einer, was das für eine Brauerei war, damit ich das Zeug nicht noch aus Versehen trinke und irgendein Guti mich dabei beobachtet?

  7. Die Verblödung greift immer mehr um sich
    Das ist schon krank, wie sich solche Verantwortlichen von Werder Bremen darstellen und der politischen Korrekheit unterwerfen. So geben sich nur dumme hörige Systhemlinge.

  8. Nun sind wir Zeuge einer Massenpsychose eines einst gesunden und sozialen Landes, das sich im enddekadenten Zustandes befindet und sich langsam aber sicher von innen her auffrisst. Ich denke es muss wohl so sein. Krankheit als Weg…

  9. Der Werbesponsor Wiesenhof ist Schlachtbetrieb … vielleicht lässt sich da auch noch etwas Rechtes ableiten … wäre doch gelacht wenn nicht!

    • DAS klappt nicht… „Wiesenhof“ schlachtet ‚HALAL“… Schon seit einigen Jahren…
      Fuer brutalste Kuekentoetungen sind die auch „bekannt“
      „Man, ist das ’ne Wurst“….

  10. Das ist ja nicht mehr auszuhalten, und ich frage mich, warum es Werder Bremen eigentlich nicht fertig bringt und sich dagegen wehrt, das ihre Slogan nicht in Verbindung mit Rechtextremismus gebracht wird, sondern rein aus sportlicher Sicht diesen Slogan gewählt hat, und wenn es Menschen gibt, die nicht zwischen Sport und Rechtsextremismus unterscheiden können, dann ist das deren ihr Problem, einfach nur noch zum kotzen, was heut zutage alles mit Rechtsextrmismus in Verbindung gebracht wird.

    • Weil die Verantwortlichen von Werder Bremen keinen Funken Sekvstvewusstseim mehr haben.
      Sie lassen sich von linken Faschisten vor sich hertreiben und folgen unterwürfig deren kranken Aussscheidungen!

  11. Gibt es noch irgendein Gebiet, wo man nichts Rechtes oder Nazis verortet? War gestern mit zwei meiner Enkel im Wald Pilze suchen,, Erfolg war eher mässig, doch ein paar Maronen und Butterpilze sind doch ins Körbchen gewandert. Man stelle sich das mal vor, die tragen ganz schamlos braune Hüte!

  12. Wird jetzt der Begriff „Freunde“ rechtsextremen Wortschatz zugeordnet?

    Was wird jetzt aus dem Buch „elf Freunde müsst ihr sein“ von Sammy Drechsel? Muss das auf den Index?

  13. Das ändert sich in dem Augenblick wieder, wenn die andere politische Seite an der Regierung ist.
    Verreine sind das, was ihre Vorstände sind.

    Seht Euch nur die 12 Jahre „Muckenschisszeit“ an.

  14. Genau, wie damals bei der Werbung vom HB-Männchen. (Wer wird denn gleich in die Luft gehen…)
    Dessen Kauderwelsch war arabisch rückwärts gesprochen und die Nation hat bei diesen Werbespots gerne gelacht…..

  15. Echte Neonazis essen auch schonmal einen Apfel, deshalb sind ALLE !!! Apfelesser jetzt Neonazis ?, und Neonazis putzen sich den Hintern mit Klopapier ab, allen Linken sollte das doch zu denken geben und sich sofort von Klopapier oder einem sauberen Hintern distanzieren.

  16. Ja, – vor und hinter den arabischen Schriftzeichen noch kleine Kamele aufgestickt, als Symbol für die Vereinsführung. 😁

  17. Die AfD sollte mal ganz offiziell scheunentorweit offene Grenzen fordern, damit sich alle Ideologen aufs Schärfste davon distanzieren.

    • Jetzt werden alte Freundschaften demnächst auch „Nazi“ sein und mit in den moralischen Suppentopf der geistig Fehlgeleiteten geworfen .

    • Im nächsten Schritt dürfen nur noch genormte Wörter und Sätze analog dem Standart-Leistungstext verwendet werden. Jeder Selbstständige weiß, was damit gemeint ist. …..

  18. Der Werbesponsor Wiesenhof ist Schlachtbetrieb … vielleicht lässt sich da auch noch etwas Rechtes ableiten … wäre doch gelacht wenn nicht!

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