Medien, Mord & Weidel: Jetzt flippen sie völlig aus

Max Erdinger

https://www.youtube.com/watch?v=ZWdXyStIePs
Georg Restle (Foto: Screenshot Youtube)

Andreas Niesmann vom Redaktionsnetzwerk Deutschland hatte in der Hannoverschen Allgemeinen einen Wutanfall. Der wiederum triggerte den notorischen Georg von der ARD. Restle heißt er mit bürgerlichem Nachnamen. Bei Twitter lobte der Notorische den Hannoverschen Niesanfall und verwechselte ihn mit einem guten Kommentar über eine widerwärtige Strategie. AfD-Prominenz ist es wieder einmal gewesen, welche Niesmann und Restle ausflippen ließ. 

Frau Alice Weidel, ihres Zeichens Co-Chefin der AfD-Bundestagsfraktion, hat sich erlaubt, einen Zusammenhang herzustellen zwischen dem Stuttgarter Hackebeilmord am hellichten Fasanenhof und der Gesamtheit der hierzulande lebenden Syrer. Zu dem Zeitpunkt konnte sie noch nicht wissen, daß sie den Zusammenhang besser zur Gesamtheit der hierzulande lebenden Palästinenser hergestellt hätte. Weil der Stuttgarter Hackebeil-Syrer wahrscheinlich Palästinenser ist, wie sich inzwischen herausschält. Hallo, Frau Chebli?

Tatsächlich gelang es Niesmann, selbst mich mit einer Behauptung zunächst in ungläubiges Erstaunen zu versetzen. In der HAZ schrieb er, es gebe heute nur etwas halb so viele Mordfälle in Deutschland wie im Jahr 1993. Es dauerte aber nicht lang, bis ich seinen Trick durchschaut hatte. Einführend schrieb Niesmann nämlich, daß Alice Weidel mit ihrem Kommentar zu den unerträglichen Zuständen, die in Deutschland herrschen, weil täglich Meldungen von zerstückelten Frauenleichen in Koffern hereinkommen, von Kindern und Frauen, die vor Züge gestossen werden, Machetenmorden, Messersteichereien – usw.usf. – Unrecht habe. Eben deswegen, weil Deutschland heute im Vergleich zu 1993 ein sicheres Land geworden sei, schreibt Niesmann, seien Weidels Bemerkungen, in Anlehnung an den Titel ihres jüngsten Buches, keine „Widerworte“, sondern „widerwärtige Worte“.

Der Niesmann-Trick

Zwar könnte Niesmann rechthaben mit seiner Behauptung, daß Deutschland heute im Vergleich zum Jahr 1993 relativ sicher ist. Er selbst räumt aber ein, daß es „Sonderfaktoren wie die nachträgliche Einrechnung von Mauertoten in die Statistik“ des Jahres 1993  gibt, die man herausrechnen müsse. Dennoch, so Niesmann, bleibe es „bei dem Befund. Damals wurden in Deutschland etwa doppelt so viele Menschen umgebracht wie heute„. Zwar ist das nicht der Punkt, auf den ich gleich kommen werde, aber mich macht schon das „wie“ hinter „Sonderfaktoren“ mißtrauisch. Weiß der Geier, welche anderen, womöglich zahlenstarken Sonderfaktoren da noch herausgerechnet werden müssten. Aber das ist auch nicht die interessanteste Frage. Wesentlich interessanter ist etwas ganz anderes.

Typen wie Niesmann und Restle würden bei jeder anderen sich bietenden Gelegenheit nämlich behaupten, jedes nicht getötete Leben eines Mitglieds von „die Menschen“ sei es wert, alles dafür zu tun, daß es erhalten bleibt. Es heißt auch im fünften Gebot nicht: „Du sollst weniger töten“, sondern: „Du sollst nicht töten“. Deshalb haben Weidels Einlassungen zu den Zuständen im Land auch mit 1993 überhaupt nichts zu tun. Die Schreckensmeldungen, die in den vergangenen Tagen fast schon auf stündlicher Basis erfolgten, hätten allesamt nicht sein müssen, wenn die Täter, die dafür verantwortlich gewesen sind – zum Teil vorbestraft, polizeibekannt und ohne Aufenthaltsberechtigung – schlicht und einfach nicht hiergewesen wären. Oder, um das in der Niesmannschen „Logik“ zu formulieren: Wir könnten heute noch sehr viel besser im Vergleich zum Jahr 1993 dastehen, als wir es ohnehin schon tun. Wieviele Leute man in Deutschland heute umbringen darf, hängt nicht davon ab, wieviele früher umgebracht worden sind. Es ist nämlich so: Man darf keine Leute umbringen. Ob das einem Niesmann oder einem notorischen Georg wohl in ihre gräßlichen Relativistenschädel reingeht? – Wenn sie wollen würden, daß es da reingeht, – vielleicht. Aber sie werden wohl nicht wollen.

Die Befürchtung

Viemehr muß man befürchten, daß sie beschwichtigende Worte finden würden, wenn die Regierung oder die EU damit begönne, System- und Regimekritiker in Lager zu stecken. Jeden, der das widerlich fände, würden sie vermutlich zurechtweisen mit den Worten, seine Bemerkungen seien „widerwärtige Worte“, da es schließlich nur halb so viele Lagerinsassen gibt wie 1944. Deswegen mein dringender Appell an die hochgeschätzte Frau Alice Weidel und alle anderen: Wehren Sie den Anfängen, schreiben Sie weiter! Typen wie Niesmann und Restle sind eine nicht geringere Gefahr für unser Land, als die Nazis anno dunnemals – und Syrer, die Palästinenser in Stuttgart sind, heutzutage.

Sollte Ihnen diese jouwatch-Aufdeckung eines fiesen Rhetoriktricks nützlich erschienen sein, nehmen wir gern Ihre Spende entgegen und danken Ihnen schon an dieser Stelle.

 

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33 Kommentare

  1. Man kann von LINKSEXTREMEN und NAZIS nicht erwarten, dass ihnen Menschenleben auch nur irgendetwas bedeuten. Nur wenn es zufällig in ihre Ideologie passt. Solche Relativierungsversuche kämen anständigen Menschen nicht in den Sinn.
    Das öffentlich-rechtliche Fernsehen betreibt damit Meinungsmanipulation zwecks gezielter Beinflussung der Wahlen – DAS GRUNDRECHT AUF FREIE WAHLEN WIRD DAMIT EKLATANT VERLETZT.
    Ich frage mich, ob es nicht möglich ist, gegen diese Grundrechtsverletzung, zumindest soweit von ARD und ZDF begangen, vor dem Verfassungsgericht zu klagen.

  2. irgendwie muss ich bei dem Namen an Restlerampe denken. keine Ahnung warum, aber das Wort formte sich sofort im Hirn bei dem Bild.

  3. Der Umgang mit unseren durchdrehenden Migranten könnte doch ganz einfach sein:

    Ohne Islam keine Moslems.
    Ohne Moslems keine „Islamisten“
    Ohne „Islamisten“ viel weniger Terror.

    Lasst den Islam und seine Gläubigen einfach da, wo er ist. Und alles wird viel ruhiger und entspannter …

    Ist doch ganz einfach.

    Oder andersherum aushrdrückt:

    Als Deutscher will ich in Deutschland mit Deutschen zussmmenleben. Und nicht mit Schwarzafrikanern und Moslems.

  4. Für den ist bei mir auch ein Platz in der ersten Reihe reserviert. Wofür ist jedem selbst überlassen zu denken.

  5. Vielleicht sind früher wirklich mehr Menschen getötet worden. Die Frage ist, warum und vor allem wo diese Menschen getötet wurden. Heute beim harmlosen Warten auf den Zug beim abendlichen Spaziergang, beim Schlendern übern Weihnachtsmarkt. Also in alltäglichen Situationen und nicht weil man versuchte, einen Bandenkrieg zu schlichten oder dem organisierten Verbrechen in die Quere zu kommen.

  6. Die Kriminalitätsrate an der Gesamteinwohnerzahl zu messen, führt zu keinem sinnvollen oder nützlichen Ergebnis! Die Kriminalitätsrate muß am gesamten Ausländeranteil und ihren Anteil an der Gesamtkriminalität in Relation gesetzt werden. Da kommt man dann auf Zahlen die deutlich machen, daß mehr als jeder zweite Ausländer kriminell ist. Die Regierung verseucht unser Land gezielt mit Kriminellen! Das ist die Wurzel des Übels die es zu bekämpfen gilt!

  7. An die Herren Niesmann und Restle,
    Wenn es in Deutschland tatsächlich weniger Mord- und Totschlagsdelikte als 1993 gibt, und von den 2018 begangenen Tötungen die abzieht, die durch Nichtdeutsche, Deutsche mit Migrationshintergrund begangen wurden, dann bleiben ja für Deutsch-Deutsche ja so gut wie keine Verbrechen mehr übrig.

  8. der ist- wie alle anderen seiner noch im Amt befindlichen Kollegen-
    ein Grünextremer.
    Die barbarischen „Neuvorgänge“ im Lande interessieren in schlichtweg nicht-
    genauso wenig wie Merkel und der Rest ihrer installierten Clique.
    Deswegen heißt der wahrscheinlich auch Restle.

    in Mehrfach-Abwandlung von Heinrich H.:
    „Ob bei unserem großartigem Menschen-Experiment tausend Leute ums Leben kommen,
    interessiert mich nur insoweit, als das dieses Experiment fertig wird und wir nicht selber betroffen sind“

  9. Ja meine Güte. Natürlich hat ein Mord eines Migranten an einem Deutschen nichts mit dem Migranten zu tun. Schließlich wird es ja auch jeden morgen ohnehin hell, wer braucht da schon die Sonne. Bildungsnotstand oder Bildungsverweigerung stehen derzeit an den akademischen Märkten hoch im Kurs. Es ist auch nicht nötig, wenn jeder zugereiste Migrant ohne Papiere als Raketentechniker, Bananenbieger oder Urlaubserfinder sofort eine Festanstellung im Land findet. Herrgottnochmal, das sind gesuchte Leute…

    • Wieviel Stundenlohn gibts denn so als Bananenbieger? Würde mich als Karriere auch interessieren. 😁

  10. Man darf keine Leute umbringen, hier ändert sich gerade was. Dieser Staat will und wird uns nicht schützen, sein Gewaltmonopol muss daher auch von uns Bürgern hinterfragt werden und ggf. durch eigen organisierte Gewalt, ergänzt oder ersetzt werden.

  11. +++ OT +++

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    landet der Beitrag erneut in der Warteschleife.
    -Also ggf vorher überlegen ob sich die Bearbeitung lohnt bzw die erneute Wartezeit in Kauf nehmen-

    Gruß

  12. „halb so viele Mordfälle“
    Logisch. Wer mal genau hinsieht merkt ja, dass bei den ganzen Neubürgern praktisch nie auf Mord angeklagt wird. Auf jemanden am Boden solange drauftreten, bis er im Krankenhaus stirbt: „Körperverletzung mit Todesfolge“.
    Die „abtrünnige“ Freundin mit 30 Messerstichen hinrichten? „Totschlag“.
    Jemanden vor die Eisenbahn stoßen: „schuldunfähig, psychisch gestört“.
    Damit bloß die Mordstatistik nicht negativ beeinflusst wird, und vielleicht auch noch eine Bewährungsstrafe drin ist, damit der Migrantenanteil in den Gefängnissen nicht noch über 60% steigt.

  13. Hmm, 1993?

    Haben die GEZ-Sprechpuppen „vergessen“, dass es zu dieser Zeit so etwas, wie die sog. Jugoslawien- oder auch Balkankriege genannt direkt vor unserer Haustür gab, die natürlich auch auf die hiesige Diaspora der Volksgruppen überschwappten?

    Im Einzelnen handelte es sich um den 10-Tage-Krieg in Slowenien (1991), den Kroatienkrieg (1991–1995), den Bosnienkrieg (1992–1995), den kroatisch-bosniakischen Krieg im Rahmen des Bosnienkriegs, den Kosovokrieg (1999) und den albanischen Aufstand in Mazedonien (2001).

    Nice try.

    MfG
    R. K.

  14. Die vielen Mordfälle im Jahr 1993 sind nicht nur der Zurechnung der Mauertoten zuzuschreiben, sondern auch der Asylsuchenden aus Osteuropa, d. h., aus dem ehemaligen Jugoslawien und Rumänien (Roma), die Anfang der 90er in großen Mengen hier ankamen:

    1988 – 100.000
    1989 – 120.000
    1990 – 190.000
    1991 – 260.000
    1992 – 440.000
    1993 – 320.000

    Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung. Die sinkende Zahl im Jahr 1993 kam durch die restriktive Asylpolitik, aber die Asylsuchenden waren bereits in großer Anzahl im Lande. Deshalb wundert es nicht, dass 1993 die Anzahl der Mordfälle exorbitant hoch war. Wenn wir noch ein paar Jährchen warten, werden wir wieder auf diesem Stand sein.

    Natürlich pickt man sich immer nur die Zahlen raus, die am besten ins Konzept passen.

    • Diese offiziellen Zahlen wurden bereits um ein Mehrfaches übertroffen, es kommt nur darauf an, wie man eine Statistik erstellt und auswertet. Dazu gehört auch die Kategorie Mord. Bei den täglichen Einzelfällen wird kaum noch wegen Mord Anklage erhoben, da steht dann z.B. Totschlag oder Körperverletzung mit Todesfolge. Die Toten werden wegen den bürokratischen Tricks trotzdem nicht wieder lebendig.

    • Danke, dass Sie in Ihrem Kommentar ganz klar die fehlende Bildung dieser RotGrünen Brüllaffen anprangern. Es werden stets, ohne jegliche journalistische Recherche, irgendwelche Vergleichszahlen rausgehauen, nur um gegen die AFD zu schießen. Nur erbärmlich

  15. Wäre der Schwert-Mord in Stuttgart nicht passiert, müsste man ihn nicht thematisieren.
    Das Standbild von der Tat, das die HAZ erwähnt… Nun, das Titelfoto auf der Bild von heute, wo ein Mann mit blutigen Unterarmen mit einem Schwert ein weiteres mal ausholt, war dann auch für alle im Supermarkt sichtbar.

  16. Unter Hitler undGöbbels hätten dei eine grosse Kariere gemacht, das Volk so wie jetzt über den Staatsfunksendern Ard und ZDF damals Reichsfunk zu manipulieren, aus den Ausland ,wie ich kann man nur noch den Scheibenwischer machen

    • Ja, stimmt. Sind wir doch mal ehrlich: Solche Typen wie der Restle sind doch die wirklichen Nazis. Nazis sind linke Nationalsozialisten gewesen und sind es heute auch noch. Sie wollen mit ihrer Hetze gegen die AfD nur von ihrem eigen Nazitum ablenken… Schlimm, schlimmer geht es nimmer!!!

    • Ich hätte nie gedacht, dass die linken Nazis einmal die Herrschaft über die (ehemals) freien Medien ergreifen könnten… begreift endlich, dass die AfD nichts mit „Nazis“ zu tun haben, sondern die freiheitliche Grundordnung Deutschlands erhalten bzw. wieder herstellen wollen. Und dass sie sich nicht dem EU-Diktat unterwerfen wollen… Ein normal denkender Bürger kann nur AfD wählen!

    • Dann bist du ja meiner Meinung, dass die Lösung des Problems nur sein kann, das Land zu verlassen, auszuwandern und sich eine schöne, neue Bleibe zu suchen… was ich immer schon sagte!!! Und längst getan habe! Lasst euch nicht von solchen Medienfuzzis wie Restle verarschen, straft sie ab mit Mißachtung. Ich schaue nie Deutsches Fernsehen oder lese irgendwelche Blätter aus Deutschland.

    • Als junger Mensch musste ich lernen, dass es unter den Bürgern in Deutschland keinen Zusammenhalt gibt. Mit „ehrlicher Gutmütigkeit“ scheitert man. Jeder ist sich selbst der Nächste – wie furchtbar! Du wirst überall über den Tisch gezogen. Überall, im Geschäftsleben, privat und auch besonders vom Staat. Konsequent muss man sein, wenn einem das System nicht gefällt. Und ich habe vor 26 Jahren die Konsequenzen gezogen. Langfristig war das eine geniale Entscheidung. Die Deutschen merken nicht, dass sie ausgebeutet werden, vom Staat, vom System, von den Linken und Grünen und diesen schrecklichen linken National-Sozialisten, die wieder die Herrschaft übernommen haben. Wünsche allseits trotzdem sicheres und gesundes Leben dort…

    • Ich bin neutraler Gegner des Parteiensystems und kann mit meinen
      Post niemand spalten, das macht die AfD systemgewollt schon selbst.

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