Großvermieter fordert „Kulturmanager“ wegen Streß mit „Flüchtlingen“

Die neue Nachbarschaft (Symbolbild: shutterstock.com)

Brandenburg/Cottbus – „Wo Flüchtlinge und ältere Mieter aufeinandertreffen, kann es schon einmal Probleme geben“, meint die Lausitzer Zeitung. Und wegen dieser „Problemchen“ fordert ein Großvermieter in Cottbus nun überregional tätige „Kulturmanager“. Der „Bund“ – sprich der Steuerzahler – müsse diese Möglichkeit schaffen, um die hohen, kulturellen Hürden zu überwinden.

Der Großvermieter Gebäudewirtschaft Cottbus (GWC) – der Konzern hat in den vergangenen Jahren mehr als 1.000 Flüchtlingen in Wohnungen untergebracht – wünscht sich Kulturmanager zur Vermittlung bei Konflikten mit ausländischen Mietern – insbesondere bei sogenannten Flüchtlingen. Diese Stellen müssten – so die Forderung des Geschäftsführer Torsten Kunze – vom Bund finanziert werden

Anlaß für die Überlegungen seien Probleme in mehreren Immobilien der GWC in Cottbus, Potsdam und Frankfurt/Oder. So hätten sich alteingesessene Mieter unter anderem über Störungen der Nachtruhe und Müll durch neue Mieter vom Balkan und aus Syrien beschwert.

Eine 80 Jahre alte GWC-Mieterin gab gegenüber der Lausitzer Zeitung an, nicht mehr schlafen zu können, da ihre neuen Nachbarn aus Syrien und dem Balkan bis spät in Nacht auf dem Balkon feiern würden. Ein anderer Mieter bestätigte die Aussagen den Seniorin und erklärte, die Nachbarn immer wieder gebeten zu haben, Ruhe zu halten. Dafür sei er noch beschimpft worden. „Ich verlange Respekt. Das kostet kein Geld“, so die Forderung.

Der GWC-Chef widersprach Vorwürfen, sein Unternehmen bringe zu viele Ausländer in einzelnen Wohnblöcken unter und fördere so eine Ghettobildung. Jedoch würde die GWC an ihre Grenzen stoßen. Die kulturellen Hürden seien hoch, betont der Geschäftsführer. Die Hausordnung gebe es inzwischen auf Englisch, Französisch, Kurdisch, Arabisch, Persisch, Dari und Paschtu. Doch das allein würde nicht ausreichen. Deshalb brauche es Kulturmanager, die überregional im Einsatz sind. Bezahlt einmal mehr von Steuerzahler. (SB)

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28 Kommentare

  1. Sich eine goldene Nase verdienen, da im Moment die Mieten pünktlich vom Amt kommen. (Wird sich ändern, wenn der Staat keine Kohle mehr hat.)
    Einheimische bei der Vergabe übergehen, sich aber den Manager genau von diesen bezahlen lassen wollen.
    Die Restaurierung der Wohnungen wird nach 10 Jahren vermutlich auf den Nachmieter übergehen.
    Die beschriebenen Szenarien gab’s schon vor 20/25 Jahren. Nix gelernt oder Absicht?!

  2. …wie viele gut bezahlte Arbeitsplätze brauchen sie denn noch ? Deutschen würde man kündigen, wenn sie sich nicht an die Regeln halten…

  3. Daß ich mir nicht in die Hose kacke vor Lachen: „Kulturmanager“ – kann man das jetzt auch schon an den links-grün-versifften und verkommenen Unis studieren?

  4. Das muss man sich Mal geben: Weil Migranten nicht in der Lage oder Willens sind, sich an die Hausordnung zu halten , braucht man einen Kulturmanager ?
    Sie halten sich auch nicht an unsere Gesetze, welchen Manager will man dafür einsetzen ?
    Es ist doch ganz einfach: Wer sich nicht an die Hausordnung hält, muss Konsequenzen zu spüren bekommen, damit er es begreift, wo der Hase lang läuft !! Man, man,man !!
    Ich zahle demnächst keine Parkgebühren . Gibt es dann auch einen Parkmanager ?

  5. Und was sollen diese „Kulturmanager“ genau machen?
    Ich nehme mal an, den deutschen Spaßbremsen und Nörglern vermitteln, dass sie sich unterzuordnen und anzupassen haben?!

  6. Dann die armen (im doppelten Sinne) deutschen Altmieter. Wenn die wenigstens dort weg könnten – dann wären die fremden Müll- und Lärmkulturen wenigstens unter sich.

  7. Klein und Kleinstvermieter die Schwierigkeiten mit diesen Migranten haben werden vom Amt ignoriert,wie man schon des öfteren lesen konnte,aber ein Großvermieter soll auf Kosten des Steuerzahlers Unterstützung vom Staat bekommen. Finde den Fehler.

  8. Dem Vermieter ne Frist setzen, diese Ruhestörungen zu unterbinden, und wenn das nicht fruchtet: Mietminderung

    DAS ist die Sprache, die die verstehen werden

  9. Glücklich sein kann der, der In der Lage ist, seinen Lebensraum noch selbst zu bestimmen. Alle anderen müssen sich mit den Konsequenzen ihrer Wahlentscheidungen halt arrangieren.

  10. Die Eliten denken sich ein gesellschaftliches Experiment aus und der kleine Mann muss es ausbaden… das Zusammenleben muss jeden Tag aufs neue ausgehandelt werden, oder wie war das? der Steuerzahler braucht seinen Schlaf, weil er um 6 Uhr wieder aufstehen darf um im Hamsterrad zu rotieren, und unsere importierten Sofort-Rentner machen hier jede Nacht zum Tage. Dem Rotweingürtel wird’s egal sein. Hoffentlich wachen dadurch noch ein paar benachbarte Schlafschafe auf, denn bei solchen Problemen geht es echt an die Substanz…

  11. Muss der Großvermieter „Flüchtlinge“ in seinen Wohnungen unterbringen? Falls er es freiwillig tut, soll er seine Kulturmanager mal schön selber bezahlen!

  12. Ehe die Respekt verlangen,sollen die den Eingeborenen Respekt entgegenbringen.
    Respekt muß man sich verdienen,den bekommt man nicht geschenkt.
    Am besten rauswerfen,zurück in ihre Heimatländer

  13. Appell an Unterstützer von Kulturbanausen : statt Kulturmanager, sollten die Träger der Unkultur aus dem Kulturbereich in den eigenen Kulturbereich verbracht werden – dann ist der Kulturfrieden wieder hergestellt, so einfach kann Vermittlung von Kultur sein!

  14. Wie wäre es,sie wie Deutsche zu behandeln,denn die hätten Sie doch schon lange vor die Tür gesetzt, oder etwa nicht!Raus ab in die Heimat.

  15. Werd mich für den Job bewerben, ganz schnell würden die Kulturen gemanagt – ausserhalb UNSERES Landes!

  16. Für angeblich kleinere Probleme mit den neu zugewanderten brauchen wir einen neue Minister Posten. Sehr schön umschriebenen Probleme.

  17. So schafft die Schlepperindustrie immer neue Betätigungsfelder,die der dumme Steuerzahler gefälligst zu zahlen hat.Aus welcher Kultur soll denn der ,,Kulturmanager“ sein,der zig Sprachen kennen muss?

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