Wehe, Dein Kind wird „geschubst“ – und Du verteidigst es

Symbolfoto:Von Nina Buday/shutterstock

Hannover – Was für ein degeneriertes, krankes, sich „Rechtsstaat“ schimpfendes Land ist aus Deutschland geworden? Weil eine Mutter ihr zwei Jahre altes Kind gegen einen Betrunkenen verteidigte, muss sie sich wegen „Körperverletzung“ verantworten. Die Frau griff zum Holzbrett. Das Ganze geschah an einer Stadtbahnhaltestelle im linksgrünen Hannover.

„Eine 31 Jahre alte Frau hat am Sonntagnachmittag (28.07.2019) an der Schulenburger Landstraße einen Mann mit einem Holzbrett geschlagen, nachdem dieser ihren zwei Jahre alten Sohn zu Boden geschubst hatte. Der alkoholisierte 36-Jährige warf anschließend das Brett nach der Frau, traf damit aber ein parkendes Auto. Die Polizei sucht nun Zeugen der Auseinandersetzung.

Ersten Ermittlungen zufolge waren die Mutter, ihr Kind und der 36-Jährige gegen 15:05 Uhr an der Haltestelle Friedenauer Straße aus einer Stadtbahn ausgestiegen. Aus bislang unbekannten Gründen schubste der Mann das Kind plötzlich zu Boden. Daraufhin entspann sich ein Streit zwischen der Mutter und dem Angreifer, der sich auf dem Gehweg in Richtung stadtauswärts weiterentwickelte. Dort griff die 31-Jährige ein Brett und schlug es dem 36-Jährigen gegen den Kopf, sodass dieser eine Verletzung erlitt.

Anschließend entfernte sich die Frau mit ihrem Kind. Der Mann nahm daraufhin das Brett und warf es in Richtung der beiden, traf damit aber ein am Straßenrand abgestelltes Auto und beschädigte es. Die eingetroffenen Beamten nahmen den Mann fest und brachten ihn zur Behandlung in einen Rettungswagen. Dort attackierte der 36-Jährige einen Polizisten, konnte jedoch schnell beruhigt werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,36 Promille.

Gegen den 36-Jährigen wird nun wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und tätlichem Angriff auf Polizeivollzugsbeamte ermittelt, die 31 Jahre alte Mutter muss sich wegen Körperverletzung verantworten. Die Polizei sucht nun Zeugen, die insbesondere zu der Situation kurz nach dem Verlassen der Bahn Hinweise geben können“, berichtet das Presseportal. (KL)

 

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16 Kommentare

  1. Bei allem Verständnis, aber nach dem Polizeibericht gab es nach dem „Schubsen“ erst noch eine Diskussion. Damit lag keine Nothilfesituation mehr vor und die Aktion der Mutter mit dem Holzbrett diente nicht mehr der „Abwehr eines rechtswidrigen gegenwärtigen Angriffs“. Somit ist dieses Verhalten tatsächlich in meinen Augen nicht juristisch zu rechtfertigen.

    • Diskussion? Woher wissen Sie ob das nun eine Diskussion war oder ob er ihr angedroht hat das Kind zu töten? Waren Sie dabei?
      Sie würden ihr Kind zum Boden stoßen lassen und sagen dann, ja alles klar und schönen Tag noch?

    • Idealerweise bleibt Recht Recht, egal, wem gegenüber. Dass in letzter Zeit ergangene Urteile einen anderen Eindruck erwecken, ist traurig genug.

    • Diskussion? Woher wissen Sie ob das nun eine Diskussion war oder ob er ihr angedroht hat das Kind zu töten? Waren Sie dabei?
      Sie würden ihr Kind zum Boden stoßen lassen und sagen dann, ja alles klar und schönen Tag noch?

    • Aus bislang unbekannten Gründen schubste der Mann das Kind plötzlich zu
      Boden. Daraufhin entspann sich ein Streit zwischen der Mutter und dem
      Angreifer, der sich auf dem Gehweg in Richtung stadtauswärts
      weiterentwickelte. Dort griff die 31-Jährige ein Brett und schlug es dem
      36-Jährigen gegen den Kopf, sodass dieser eine Verletzung erlitt.(Zitat aus verlinktem Polizeibericht)

  2. Die Römer sagten „Gesunder Geist in gesundem Körper“
    Auf unser Land bezogen müßte es wohl heißen: „Gesunde Justiz (nur) in gesundem Staat“

  3. Hier läuft doch alles daneben!Der Typ kann von Glück reden,daß er nicht meiner Frau begenet ist(oder mir).Wenn das nicht bald beendet wird, wäre es besser wir bauen die Mauer wieder auf, nur dann stehe/lebe ich auf der( dieses mal) auf der richtigen Seite.Die Mutter sollte eine Entschädigung erhalten,sie hat alles richtig gemacht.

  4. Den „Rechtsstaat“, haben sog. „Juristen“ über Jahrzehnte stückchenweise pervertiert und sind sehr stolz darauf.

    MfG
    R. K.

  5. Ergänzung: Ich weiß zwar auch, was die Beschreibung „Mann“ heutzutage bedeutet, aber ich kann dem Artikel nicht entnehemen, ob es sich um einen Merkelgast handelt

  6. Der Trick der Behörden bei sowas: Die spekulieren darauf dass am Ende beide Seiten ihre Anzeigen zurückziehen und somit die Gerichte entlasten. Deswegen immer Gegenanzeige erstatten…
    Wenn mir irgendwer bedrohlich zu nahe kommt, gibt es auf jeden Fall nach wie vor auf die Glocke. Ich bin grundsätzlich lieber Täter als Opfer.

  7. “ Aus bislang unbekannten Gründen schubste der Mann das Kind…“
    unbekannten Gründen?
    Bei denen gehört ein Kind und eine Frau nicht auf die Straße, die gehört dort diesen mutmaßlichen Männern alleine! Das muß demnach auch hier so sein, voll normal, oder was?!

  8. Und bist du nicht willig und unterwirfst du dich nicht den Bräuchen der Merkelgäste so wirst du bestraft.
    Er wollte doch nur mit dem Kind spielen. Da kann man doch nicht mit einem Brett draufhauen, gute Frau. Außerdem fehlt jetzt das Brett einem Grünen. Normalerweise tragen die das vor dem Kopf. Jetzt muss er sich ein neues schnitzen. Man man man man.

  9. Was vermitteln in diesem Fall die Links/Grünen Sozialpädagogen ihrem indoktriniertem Nachwuchs? Ich tippe auf Stuhlkreis mit dem Besoffenen.

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