Boko Haram ermordet 65 Dorfbewohner, weil sie sich gegen Terror wehrten

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Badu – Sie kamen wie Geisterreiter mit Motorrädern aus dem Nichts und eröffneten das Feuer auf eine Trauerprozession im nigerianischen Bundesstaat Borno im Ort Badu: Die Massenmörder der islamischen Terrororganisation Boko Haram. Wie die WELT berichtet, kamen dabei 65 Menschen ums Leben. Als Grund wird ein Racheakt vermutet, denn die Dorfbewohner hatten sich vor Wochen erfolgreich gegen einen Angriff der Dschihadisten gewehrt.  

Wie die WELT berichtete, haben die Terroristen zunächst nach Behördenangaben das Feuer auf die Trauerprozession eröffnet und dabei 21 Menschen getötet. „Als weitere Dorfbewohner ihren bedrängten Nachbarn zu Hilfe eilen wollten, gerieten auch sie unter schweren Beschuss. Dabei seien weitere 44 Menschen gestorben. Auch zehn Angreifer seien getötet worden.“ , berichtet die WELT weiter. Der Ratsvorsitzende der lokalen Regierung von Nganzai in Borno, Muhammad Bulama, sprach von einem Vergeltungsschlag. Vor zwei Wochen hätten sich die Dorfbewohner gegen einen Angriff von Boko Haram in der Gegend zur Wehr gesetzt.

Der blutige Überfall auf die Beerdigung ist in diesem Jahr der tödlichste Angriff von Extremisten auf Zivilisten in der Region, berichtet die Zeitung. Bislang wurden bei Angriffen und Anschlägen von Boko Haram im Nordosten Nigerias mindestens 20.000 Menschen getötet.

Nach Angaben von Bunu Bukar, dem Vorsitzenden einer Selbstverteidigungsgruppe im Bundesstaat Borno, seien die die Killer am Samstag auf Motorrädern herangerauscht und hätten dann das Feuer auf die trauernden Dorfbewohner eröffnet. Offenbar muss dieses Land von Spitzeln und Sympathisanten der sunnitischen Terror-Organisation durchsetzt sein, so dass die Rollkommandos mit tödlicher Präzision zuschlagen können. Auch der nicht enden wollende Waffennachschub wirft Fragen auf. (KL)

 

 

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7 Kommentare

  1. Könnte man nicht mal die ganzern linken und grünen Willkommensklatscher nach Nigeria hinschicken damit sie die Leute von Boko Haram mal in Toleranz und Weltoffenheit unterrichten?

  2. En blick in die Zukunft.

    Früher war das anders, da stellte man sich viel utopisches und positives vor.
    Heute weiß man, daß man demographisch auf dem Weg in Mittelalter ist.

    Besonderen „Dank“ an alle Linksgrünen no border freaks.

  3. So geht man also in Nigeria mit „Nazis“ um.
    Die Bundesregierung könnte und wird sich bald eine Scheibe davon abschneiden
    *Ironie off*

  4. Sollen solche Artikel dafür sorgen, das wir mehr „Verständnis“ für hierher „geflüchtete“ Nigerianer entwickeln ??
    Tut mir leid, ich bin für sowas absolut nicht empfänglich — die Menschen dort müssen selber zusehen, wie sie mit den Unzulänglichkeiten in ihrem Land klar kommen.

  5. Auch aus Nigeria kommen viele Migranten zu uns nach Deutschland.Frage an den Innenminister : Ist es nicht denkbar, dass bei diesen Migranten auch welche von Boko Haram dabei sind ?
    Dass welche vom IS über die grüne Grenze kommen , wurde ja schon bestritten, aber wir haben das Gegenteil erlebt.
    Wann fängt man an, die Sicherheit der Bürger wieder herzustellen, in dem man diese Grenzen schliesst ?
    Ach so, Merkels Pakt hat Vorrang ?

  6. Diese Gutmenschen,kann man ja als Missionare entsenden.ganz besonders diejenigen,die sich hierzulande so angagieren.

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