Stellenanzeige war nicht gendergerecht: 1250 Euro Strafe

Foto: Von sirtravelalot/Shutterstock

Bayern/Pösing – Genderterror: Weil die Ausschreibung für die Stelle einer Servicehostess nicht 100 prozentig den Gendervorgaben entsprach, muss das mittelständische Unternehmen nun 1250 Euro Strafe zahlen. Geklagt hatte ein Pychologiestudent, der sich ebenfalls auf die Hostessstelle bewarb. 

Johannes Herrmann ist Gründer und Vorstand der Herrmann AG, einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen mit Sitz in Pösing (Landkreis Cham). 2018 suchte seine Firma eine Servicehostess für eine Messe in Frankfurt. Unter den Bewerbern befand sich auch ein zu diesem Zeitpunkt 31-jähriger Psychologiestudent. Die Herrmann AG entschied sich jedoch für eine Mitbewerberin.

Zwei Monate später flatterte bei der Firma ein Schreiben des abgelehnten männlichen Bewerbers ein, der eine Entschädigungszahlung in Höhe von 1000 Euro forderte. Die Begründung des Psychologiestudenten: Er fühle sich wegen seines Geschlechts diskriminiert. In der Stellenausschreibung wurde nämlich lediglich die weibliche Berufsbezeichnung „Hostess“ verwendet, nicht aber die männliche Form „Host“. „Uns war nicht bewusst, dass es zwei verschiedene Geschlechtsbezeichnungen für diesen Job gibt“, erklärt Juniorchef David Herrmann. Der Brief sei sehr professionell formuliert gewesen, der Mann habe Ahnung auf diesem Gebiet, erklärte das Unternehmen, das das Schreiben zunächst ignorierte. Daraufhin kam es  zu einer Klage vor der Kammer Schwandorf des Arbeitsgerichts Weiden. Der geforderte Schadensersatz lag nun bei 1500 Euro, berichtet hierzu die PNP. Der genderkorrekte Kläger beantragte laut der Zeitung zudem noch Prozesskostenbeihilfe, da er angab, sich als Student die Kosten der gerichtlichen Auseinandersetzung nicht leisten zu können.

Vor Gericht machte der Kläger geltend, nicht nur wegen seines Geschlechts, sondern auch wegen seiner Sprachbehinderung abgelehnt worden zu sein. Das sei Diskriminierung. Das Unternehmen würde Menschen mit Handicap keine Chance geben. Dem Unternehmer drängte sich indes wegen dem sehr professionellen Vorgehen des Klägers der Verdacht auf, ob es sich bei der Klage nicht um ein planmäßiges Vorgehen des Studenten handeln könnte. Es wäre interessant, wie oft dieser bereits eine solche Diskriminierungsklage geführt habe.

Eine Antwort erhielt er auf diese Frage jedoch nicht. Der Richter urteilte, dass das nicht zur Debatte stehe. Es gehe ausschließlich um den Vorwurf der Diskriminierung. Schlussendlich musste der Unternehmer für den wahnwitzigen Genderterror eine Entschädigungszahlung in Höhe von 1250 Euro bezahlen. Der Unternehmer kritisiert, dass in diesem Fall zum einen das Antidiskriminierungsgesetze schamlos ausgenutzt werde. Ausserdem werde die Tatsache, dass mittelständisches Unternehmen wie die Herrmann AG oft keine eigene Rechtsabteilung besitzen, um gegen solche Fälle gewappnet zu sein, gegen sie verwendet. Den Unternehmer würde interessieren, wie viele andere Firmen „solche Erfahrungen“ bereits gemacht haben. (SB)

Loading...

55 Kommentare

  1. Willkuerlich. Zuerst wenn die Anzeigetext explizit eine Hostess nennt, ist auch eine Frau gemeint. Ein ‚Host‘ wie der ignorant moechtegerne Klaeger meint heisst Stewart.
    Zweitens, da er demzufolge als Kanditat automatisch ausscheidet ist die Klage (anscheinend) rechtswidrig, da man selbst davon nicht benachteiligt ist (wie oft aus demselben Grund wurden Buergerbeschwerden abgelehnt…)

  2. Habe es seit dem Inkrafttreten des Diskriminierungsgesetzes tunlichst vermieden Anzeigen zu schalten. Besser ist immer die Suche über Bekannte und eigene Beschäftigte. Daß es einen „Host“ gibt ist mir übrigens auch neu. Ist das Französisch oder vielleicht Portugiesisch?

  3. Das wohl größte Problem ist eher, dass er mit 31 noch Student ist und bis jetzt noch nie richtig gearbeitet hat.

  4. Wenn ich das damals, bei meinen Bewerbungen, gewusst hätte. Ich hatte mich als PTA beworben und dann einen Anruf von dieser Apotheke bekommen, dass es ihnen Leid tut, aber da alle anderen Frauen wären, würde ich nicht genommen. Ich habe mich zwar geärgert, an Diskriminierung habe ich aber nicht gedacht.

  5. Dödelfirma.

    Dem „Studenten“ schreibt man, daß die Stelle aufgrund einer im Zuge des Gender-Mainstreaming festgesetzten betriebsinternen Frauenquote nur an weibliche Bewerber gehen könne. Man bedaure.
    So geht das.

    • Na ja, das ist sogar lupenreine Diskriminierung. Man stelle sich vor, jemand würde eine Anzeige schalten und schreiben „Weiße werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt“. Da würde jeder vollkommen zurecht laut „Rassismus“ schreien – in diesem Fall vollkommen berechtigt.,

      Dass die Bevorzugung von Frauen angeblich keine Diskriminierung sei, ist nur entsprechender Gesetzgebung zu verdanken. Aber nur weil ich Gülle als Parfüm verkaufe, wird daraus dennoch kein Wohlgeruch.

    • Na ja, das ist sogar lupenreine Diskriminierung. Man stelle sich vor, jemand würde eine Anzeige schalten und schreiben „Weiße werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt“. Da würde jeder vollkommen zurecht laut „Rassismus“ schreien – in diesem Fall vollkommen berechtigt.,

      Dass die Bevorzugung von Frauen angeblich keine Diskriminierung sei, ist nur entsprechender Gesetzgebung zu verdanken. Aber nur weil ich Gülle als Parfüm verkaufe, wird daraus dennoch kein Wohlgeruch.

  6. Ein Land, in dem das Angeln ohne Angelschein bestraft wird, wird von Idioten regiert.(Tschechischer Ministerpräsident) Und die sprechen auch noch da was sie für „Recht“ halten.

  7. Wenn ich einen Job an eine Frau vergeben will, vergebe ich den an eine Frau.
    Und jemand, der einen Schwa.. zwischen den Beinen hat, ist keine Frau. Punkt ! Und als was es sich momentan gerade fühlt ist mir Schnurz wie Pipe. Dieses ganze rumgegendere ist doch nur noch lächerlich. Und mit solchen Mätzchen wollen diese Wandergeschlechtler Respekt und Anerkennung erhalten ? Da passiert nämlich gerade genau das Gegenteil.

  8. Ich bin halt immer noch der Meinung, dass Gender keine Geisteswissenschaft sondern eine Geisteskrankheit ist.

    • Gender ist eine Idiotie mit dem Ziel, eine Gesellschaft zu zerstören. In diesem Fall unsere. Jeder vernunftbegabte Mensch weiß sehr gut, wohin er das Urteil und seine Urheber zu verlegen hat!

  9. Was kann man diesem Unternehmer empfehlen?:
    Lagern Sie Ihren Betrieb nach PL oder H aus.

    Möchten Sie in Shitholistan Strafen und weiterhin Steuern zahlen?

    • Korrekt. Nur in diesem Fall ging es nicht um Gender, sondern um das biologische Geschlecht des Klägers.

    • Korrekt. Nur in diesem Fall ging es nicht um Gender, sondern um das biologische Geschlecht des Klägers.

  10. Alle einladen, Tests machen und für zu blöd erklären, also ungeeignet, das ist dann Chancengleichheit, wenn das noch kleinere Firmen trifft, dann „gute Nacht“, solche Urteil machen ja auch Schule, und unsere Jugend ist an der Stelle auch sehr lernfähig, was für eine spannende Zeit

  11. Mit hoher Wahrscheinlichkeit eine linksgrüne Tunte.
    Desweiteren dürfte mit der Bezeichnung „Hostess“ in der Stellenausschreibung hinreichend geklärt sein, dass man eine weibliche Besetzung dieser Stelle wünscht.

    Wenn jemand per Stellenanzeige eine Haushälterin oder Kinderbetreuerin sucht, ist ja auch klar, dass der Anbieter keinen fremden Kerl in der Bude haben will.

    Klares Fehlurteil nach Lage der Dinge- der Richter ist zu entfernen.
    Das Einknicken der Firma sowie deren vorauseilendes Gebuckel spricht ebenfalls Bände.
    Die würden wahrscheinlich auch ne Plakette auf ihren Maschinen anbringen, dass diese halal produziert wurden mit Hinweis, dass sie ein weltoffenes und tolerantes Unternehmen sind.

  12. Die modernen Bezeichnungen für Raubrittertum, Sklaverei, Menschenhandel und Geldwäsche sind heutzutage „Personalhoheit“, „Gender“; „political correctness“ und „Klimawandel“/“CO2-neutral“.

  13. Früher gab es mal den „Jagdschein“ oder „Du hast doch einen Paragraphen“😭

    Institut sucht Samenspender und Samenspenderin zur Samenspende😆

    • Hab mal eine Annonce in einer deutschen Zeitung gesehen:

      Erst kam die Stellenbeschreibung, dann Hinweis an den sich „Bewerbenden“
      Voraussetzung A-Z,

      Es folgte die Erklärung: m/w/d wäre zu wenig, mit diesen drei Buchtstaben allein ließe sich das ganze Spektrum möglicher Bewerber nicht umfassend erschließen.
      Mit A bis Z hätte er vorgesorgt und würde allen
      Gender-Klagen ruhigen Gewissens entgegen schauen.

  14. Wie ruiniert man den Wirtschaftsstandort Deutschland am schnellsten?

    Das heraus zu finden scheint bei Links Grünen Richtern ohne vernünftigen Menschenverstand scheinbar eine beliebte Beschäftigung und große Herausforderung zu sein.

  15. 31 Jahre alt und Student – ja neee, ist klar! Diese Klientel kennen wir bereits zur Genüge in Deutschland! Entweder handelt es sich dabei um die Fraktion „von Beruf Sohn“ oder aber „Sozial- Schmarotzer“ …

  16. das System mit den eigenen Waffen schlagen.

    Das es aber eine Firma trifft und nicht eine Behörde z.B ist schade

  17. Ja genau das will man doch, seine Produkte auf Messen mit einem sprachbehinderten Kerl bewerben… müssen.

  18. Nicht zwingend: Robert Plomin ist Psychologe und Genetiker, im Okt. 2018 erschien vom ihm „Blueprint: How DNA Makes Us Who We Are“ (z.B. preiswertes Taschenbuch im Buchversand).

    Es erklärt ALLE Fehlentwicklungen, auch solche wie diesen Fall „Studenten“.

    • Tja, diese Kreise müssen sich Kreise nennen, weil’se nicht ganz rund laufend programmiert sind. 💫🤪

  19. OT
    Eilmeldung auf Focus
    FFM/HBF.
    Massiver Polizeieinsatz
    Ein “ Mann “ stößt Kind vor einfahrenden ICE

    • Eine Frage: Gab es das auch schon vor 2015? Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern! Man möchte angesichts solcher Ereignisse eigentlich nur noch schreien … Was ist aus unserem Land und unserer Gesellschaft geworden!

    • Bei Bild steht „Mutter“.
      Ob der afrikanische Täter polizeibekannt ist, konnte die Polizei noch nicht sagen. ?? Was ist denn das? Die Polizei sollte das doch wissen. Wer sonst? Die DB?

  20. Für so einen Schei….dreck haben unsere Gerichte anscheinend genügend Personal ! Bagatellen wie Mord, Vergewaltigungen, Raub ect. müssen dann eben hinten anstehen, – wenn sie dann überhaupt verhandelt werden !

    Diesem Pseudo – Studiosus hätte ich einen Mahnbescheid geschickt, wegen Zumüllung vom Gericht ! Ende aus !

  21. Komplett plemplem. Die Klage wurde auch noch von einem Gericht angenommen? Keine anderen Vorkommnisse?

  22. Könnte für bestimmte Abmahnvereine und Winkeladvokaten ein neues Geschäftsfeld werden.

    • Die sind schon wach. Neben Asylrecht, ist es ein Geschäftsfeld für die Zukunft. Bis zur Einführung der Scharia, dann hat sich das auch erledigt.

  23. Was ein Dumpfback.
    Soll das mit diesen Schmierlappen immer so weitergehen?
    Wo ist mein Deutschland geblieben!

  24. Na ja, würde sagen, einen Arbeiter oder Angestellten stelle ich nach MEINEM Gutdünken ein, nicht nach den Vorstellungen eines rotzigen 31jährigen Studenten der das scheinbar professionell betreibt.
    Das nächste mal kommt ein Taubstummer und verklagt eine Firma auf Diskriminierung weil er nicht als ‚Messehost‘ eingestellt wurde.

    • Diese Masche ist schon laenger bekannt.
      Es gibt da Leute, die sich fast taeglich durch Stellenanzeigen wuehlen, um so eine Stellenbeschreibung dann zu finden und zu klagen. Ernsthaftes Interesse an dieser Stelle besteht natuerlich nicht.
      Wie man liesst, gehoert dieser „Student“ genau zu dieser Klientel….

  25. wow. Wieviel steht den ganzen Autochthonen wegen Diskriminierung zu? Diese ist ja selbst für blindeste Justizia erkennbar.

  26. Könnte für bestimmte Abmahnvereine und Winkeladvokaten ein neues Geschäftsfeld werden.

Kommentare sind deaktiviert.