Schweiz nicht so klimawahnsinnig: Hohe Strafen für Klimaaktivisten

Climatic Warriors (Bild: Screenshot)

Schweiz- Die Schweiz scheint weniger klimadevot zu agieren: Nachdem selbsternannte Klimaretter ihr Klimaspektakel Anfang Juni vor den Schweizer Großbanken Credit Suisse in Zürich und der UBS in Basel abgezogen haben, drohen ihnen nun hohe Geldbußen, Landesverweise – und Haftstrafen. 

Um auf die „klimaschädlichen Geschäfte“ von Schweizer Großbanken aufmerksam zu machen, zogen die Klimaretter Anfang Juni vor die Schweizer Großbanken Credit Suisse und UBS in Zürich. Dort wurde das übliche linksgrüne Spektakel abgezogen: Mehr als hundert erwachsende Menschen, verkleidet mit weißen Arbeitsoveralls und Mundschutz, versperrten durch Sitzblockanden die Eingänge der Credit-Suisse-Hauptverwaltung. In Basel das gleich Theater. Dort blockierten die Klimahysteriker mit Fahrrädern, Pflanzenkübeln und Kohle die Eingänge.

Organisiert wurden beide Protestaktionen vom Schweizer Kollektiv „Collective Climate Justice“, die behaupten, „Credit Suisse und UBS seien die Hauptverantwortlichen des Schweizer Finanzplatzes für die weltweite Klimakatastrophe“. Mutmaßlich wahrheitswidrig wird weiter verbreitet, die Banken würden klimaschädliche Geschäfte finanzieren uns so wesentlich zur Klimaerwärmung in der Welt beitragen. Daher fordert die linksgrünen Aktivisten die Kreditinstitute dazu auf, mit sofortiger Wirkung aus der Finanzierung von Kohle-, Öl- und Gasförderprojekten auszusteigen, berichtet hierzu die FAZ.

Das Klimaspektakel lösten die Schweizer Polizei nach wenigen Stunden auf und setzten 84 Personen, darunter 20 Deutsche 48 Stunden lang fest. Zudem nahm die Schweizer Polizei DNS-Proben, um Erbgutprofile der Aktivisten zu erstellen. Die beiden Banken erstatteten Strafanzeige.

Zweitägiger Knast-Aufenthalt wegen schwierigen Ermittlungen notwendig

Die festgesetzten Klimakrieger jammern nun gegenüber der FAZ, dass die zwei Tage hinter Gittern eine körperliche, vor allem aber auch psychische Belastung gewesen seien. „Im Gefängnis wurden wir ignoriert, keiner hat uns Informationen geliefert und wir durften niemanden anrufen“, erzählt ein 20 Jahre alter Deutscher. Eine weitere Aktivistin berichtete dem Schweizer „Tagesanzeiger“, ein Justizbeamter habe ihr gesagt, sie habe keine Rechte, sei dumm und als Kind auf den Kopf gefallen. Auch „Collective Climate Justice“ bejammert, dass verhaftete Teilnehmer der Protestaktion beleidigt und eingeschüchtert worden seien. Einige seien sogar mehrmals schmerzhaft zu Boden gedrückt worden, so das angebliche Leid der Climate-Justice-Worriors.

Die Polizei hat die Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. Die Staatsanwaltschaft begründete den zweitägigen Aufenthalt der Aktivisten mit aufwendigen Ermittlungen. Diese seien zusätzlich dadurch erschwert worden, dass mehrere der Festgenommenen ihre Aussage verweigerten, so die Schweizer Staatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung.

Läuft anders als in Deutschland: Strafbefehle wegen Nötigung, Landes- und Hausfriedensburch, saftige Geldstrafen und Aufenthaltssperren

Nach Angaben des Klimaprotestveranstalters „Collective Climate Justice“ hätten alle Teilnehmer der Aktion einen Strafbefehl wegen Nötigung erhalten. Einige würde sogar zusätzlich Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und Landfriedensbruch vorgeworfen. „Unabhängig von der Beschuldigung beträgt das Strafmaß für alle 60 Tagessätze à 30 Franken“, schreiben die Klimaschützer. Die Strafbefehle in Basel-Stadt fallen laut „Collective Climate Justice“ noch schärfer aus: Dort seien es 180 Tagessätzen à 50 Franken – in Summe also Bußen von jeweils 9000 Franken (rund 8000 Euro). Manchen drohten zusätzlich 150 bis 170 Tage Freiheitsentzug, so die schockierten Klimakasper.

Aber damit noch nicht genug: Einem Großteil ihrer Mitglieder seien mit Aufenthaltssperren für die Schweiz von bis zu drei Jahren bestraft worden, heißt es in einer weiteren Pressemitteilung der Aktivistengruppe. Die Basler Staatsanwaltschaft begründete die Sperren mit der Gefährdung der internationalen Beziehungen der Schweiz.

„Klimaschutz ist kein Verbrechen“ – Spendenkonto für Klage beim EuGH eröffnet

Einige der an den Blockaden beteiligten Aktivisten haben Einspruch gegen ihren Haftbefehl eingelegt. Ebenso wollen mehrere Aktivisten Beschwerde gegen die angeordnete DNA-Auswertung einlegen. Und kündigen unter ihrem Schlachtruf „Klimaschutz ist kein Verbrechen“ an: Falls nötig würden sie die Fälle bis vor den europäischen Gerichtshof für Menschenrechte weiterziehen. ein Spendenkonto wurde schon mal eingerichtet. (SB)

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23 Kommentare

  1. Habt Ihr noch nicht gemerkt, dass der Klimahype nirgendwo solche Blueten treibt wie in Deutschland und nirgends, ausser in Deutschland, werden linke Terroristen „AKTIVISTEN“ genannt!.
    Ihr seid sowas von am A…, das haben selbst die groessten Pessimisten offenbar noch nicht begriffen!

  2. Die „Aktivisten“ sind es halt nicht gewohnt das Recht und Gesetz durchgesetzt werden.
    Und wer für diese kriminellen Schwachköpfe auch noch Geld spendet gehört wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung angeklagt.

  3. Sobald bei uns bei solchen „Aktionen“ die Banken betroffen sind, dauert es nicht lange und die Aktivisten werden innert Minuten eingesackt und bestraft. Die werden das kein zweites Mal mehr machen. War schon immer so.

  4. Ich stelle mir jetzt das mediale Szenario vor, wenn diese LinksGrünen, nicht abgetriebenen Zellansammlungen, diese Aktionen vor der Deutschen,- Commerz und anderen Banken in Frankfurt abgezogen hätten. Jubelarien der Medien, Konzerte von stinkenden Hosen und faulenden Fischfilets, Lichterketten, Gewerkschaften hätten zu Solidaritätskundgebungen aufgerufen, um Haltung zu zeigen, Zeichen setzten.

  5. Sooo geht Rechtsstaat. Wenn der Tagessatz allerdings 30,00 € beträgt, dann weiß man wer hier vor den Banken herumlungerte. Der Tagessatz wird ermittelt über das durchschnittliche Tageseinkommen des zu Verurteilenden.

  6. Sogar die Schweiz – die ja auf Grund des wärmeren Wetters beispielsweise vermehrt durch drohende Felsstürze betroffen ist – lässt sich nicht von diesen weltfremden Weltrettern veralbern.

    Nichts ist für die Ewigkeit – Klimawandel gab es schon immer und wird es immer geben. Kluge Regierungen bereiten sich auf diese unabänderliche Tatsache eben rechtzeitig vor.

    Unsere eigene führt eine CO2-Steuer ein, macht einen erklecklichen Teil der Wirtschaft platt und animiert Kinder zum Freitagshüpfen. Und rettet dann eben wohl auch somit die Welt.

    Es gibt übrigens eine interessante These, dass die Verspargelung der Landschaft mit Windkraftanlagen am aktuellen Wetter nicht ganz unschuldig ist:

    https://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/wie-umweltschaedlich-ist-windkraft-wirklich.html

  7. „Eine weitere Aktivistin berichtete…ein Justizbeamter habe ihr gesagt, sie habe keine Rechte, sei dumm und als Kind auf den Kopf gefallen.“

    So etwas macht man nicht…es kann schliesslich tausend andere Gründe haben, warum
    Fanatiker dumm sind 😉

    • Wahrlich — nicht nur als Kind auf den Kopf gefallen, sondern täglich, stündlich, minütlich, sekündlich…

  8. Klima Wandel kann so gut Erwärmung oder Abkühlung bedeuten. Leider die grünen Kulturmarxisten verdrehen alles und die Angelegenheit wird unglaubwürdig. Klar muss die Luft von Megalopolen bereinigt werden. Es wäre von großer Wichtigkeit, die Hauptursache der Klima Erwärmung entdeckt werden. Sollte die Haupt Ursache die erhöhte Aktivität der Sonne sein. Ganz andere Maßnahmen sollen getroffen werden, wie zum Beispiel Wärme Schutz für Menschen, Tiere und Pflanzen, wie zum Beispiel eine Gas Schicht in der Stratosphäre, die die Sonnen Bestrahlung vermindert.

  9. Dabei hatten die Aktivisten noch Glück. Normalerweise löst man in der Schweiz solche „Probleme“ mit Gummischrot .

  10. Endlich beginnt man mit DNS-Proben und Erstellung von Erbgutprofilen die Probleme an der Wurzel anzupacken.🤗

    • Möglicherweise bei bestimmten Gen-Verknüpfungen. Empfehlenswerte Lektüre zum Thema: „Blueprint: How DNA Makes Us Who We Are“ Taschenbuch, Englisch – Okt.2018 von Robert Plomin, Psychologe und Genetiker (im Buchversand ca. 15€).

    • Möglicherweise bei bestimmten Gen-Verknüpfungen. Empfehlenswerte Lektüre zum Thema: „Blueprint: How DNA Makes Us Who We Are“ Taschenbuch, Englisch – Okt.2018 von Robert Plomin, Psychologe und Genetiker (im Buchversand ca. 15€).

  11. Ihr Schweizer seid zu beneiden. Genau das war die Antwort auf diese total verblödeten sog. Aktivisten.

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