Festnahmen im Stricher-Milieu: Jugendliche von eigenen Familienclans zur Prostitution gezwungen

Foto: Screenshot/Youtube

Berlin – Ermittler des Landeskriminalamtes vollstreckten gestern Haftbefehle gegen drei Männer in Schöneberg und Lichtenberg. Seit Ende des letzten Jahres führten das Fachkommissariat und die Staatsanwaltschaft Berlin intensive Ermittlungen wegen Menschenhandels zur sexuellen Ausbeutung und Zwangsprostitution zum Nachteil von männlichen rumänischen Jugendlichen. Durch einen anonymen Hinweis wurde im November bekannt, dass ein 16-Jähriger von drei Männern aus seinem familiären Umfeld in Schöneberg zur Prostitution gezwungen und dabei ausgebeutet werde.

Während der Ermittlungen erhärtete sich der Tatverdacht gegen drei Männer im Alter von 21, 24 und 27 Jahren. Die Tatverdächtigen werden beschuldigt, mindestens drei Jungen der Prostitution zugeführt und ihre Einnahmen einbehalten zu haben. Im Zuge der gestrigen Festnahmen wurden ferner eine Wohnung in der Eisenacher Straße und ein illegales Zeltlager auf einer Brache an der Siegfriedstraße durchsucht. Unter anderem stellten die Einsatzkräfte ein Fahrzeug, einen BMW, sicher.

Einer der Jungen konnte in enger Zusammenarbeit mit den Jugendämtern Lichtenberg und Reinickendorf und in Abstimmung mit dem bestellten Vormund in eine gesicherte Unterkunft außerhalb Berlins gebracht werden.

Quelle: Opposition 24

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4 Kommentare

  1. Nicht mal vor den eigenen Familienmitglieder machen die halt. Interessant zu wissen wäre, ob sich da einige “ Herren “ im BT ab und zu einen Lustknaben gegönnt haben.

  2. Deshalb sind offene Grenzen ja so wichtig. Organisierte Kriminalität ist die einzige Branche, die boomt. Wenn diese „Selbstständigen“ dann das Mindesthaltbarkeitsdatum überschreiten, werden sie auf Kosten der Allgemeinheit für den Rest ihres Lebens mit sehr teuren Medikamenten versorgt. So eine antivirale Therapie kostet ordentlich. Da zahle ich doch gerne für meine Antidepressiva zu, ne?

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