Auch französische Feuerwehr wird immer öfter angegriffen

Foto: Von Lakiere Christie / Shutterstock

Frankreich – Feuerwehrmänner in der Region von Loire-Atlantique berichten von heftigen Übergriffen seit Anfang Juli. Statt einem „Danke“ Inzwischen gibt es inzwischen Morddrohungen für die Retter.

„Gestern waren es Beleidigungen, heute sind es Mord- und Gewaltdrohungen“, sagt der Thierry Vogne,  Sprecher der örtlichen Polizei in Nantes. Sie haben genug und wollen nicht länger zu den immer brutaleren Angriffen schweigen. Über 40 von ihnen wurden bereits Opfer von verbalen oder körperlichen Attacken, heißt es in Quest France.

Vogne sieht eine neue Eskalationsstufe der Gewalt gegen Uniformträger, mit der man in der Vergangenheit nicht zu tun hatte. Wenn sich nichts bessert, ist die Bereitschaft der Feuerwehr nicht mehr zu gewährleisten. Die Gewerkschaft hat die Politik dazu aufgefordert, endlich für die Sicherheit der Feuerwehrleute zu sorgen, damit diese ihrer Arbeit auch in den sozialen Brennpunkten nachgehen können.

Ähnliche Fälle ereignen sich auch in Schweden, Deutschland und anderen Nationen des europäischen Westens. Übergriffe auf die Feuerwehr an Silvester sind dort die neue Normalität geworden. Frankreich scheint die selben Probleme zu haben, wie die Feuerwehreinheiten aus den Alpenregionen Frankreichs und Paris zu berichten wissen. Auch hier kommt es immer wieder zu sehr aggressiven Mobs, die sich zusammenrotten und die Polizei scheinbar aus purer Freude an der Gewalt angreifen. Lokale nicht näher beschriebene „Jugendliche“ sollen dabei als Tätergruppe im Fokus der Sicherheitsbehörden stehen. (CK)

 

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